Im medizinisch-klinischen Sinn spricht man von Wahnvorstellungen wenn jemand Geister sieht oder dran glaubt. In Stresssituationen kann das Gehirn manchmal ein wenig ins Ungleichgewicht geraten und man hört Stimmen oder sieht Dinge die andere nicht sehen können...nennt sich Psychose.
Ich würde mal sagen, dass es vernünftig ist sich vorwiegend mit dem Leben zu beschäftigen und den Geistern ihre Welt läßt...
Es gibt sehr wohl einen Unterschied zwischen einer Psychose und dem Wahrnehmen eines Geistwesens.
Tatsächlich gibt es viel zu erleben jenseits der Sinne, die uns die Wissenschaft offiziell "erlaubt". Aber wer macht sich schon die Mühe hinzuhören, zu verstehen, darüber nachzudenken? Da ist es leichter Menschen abzuurteilen und in die Schublade "psychisch krank" zu stecken.
Man kann alles krank reden, so meine Erfahrung. Man kann auch alle Beweise in die Kategorie Zufall werfen. Wer sich einem bestimmten Erleben nicht öffnen will, der wird es auch nicht tun. Da könnten die Geister ihn direkt in die Nase beißen. Aber wenn man sich mal öffnet, erkennt man sehr schnell den Reichtum einer Welt, die vielen verborgen bleibt.
Die Natur ist uns Menschen immer noch ein sehr großes Rätsel. Die Wissenschaft fängt gerade erst an zu entdecken, dass sie im Grunde noch immer kaum etwas weiß. Glücklicherweise hat sie bereits hier und da ihre dumme Arroganz abgelegt und geht wieder offener auf die Welt zu.
Mittlerweile weiß man zum Beispiel, dass die sogeannten heiligen Orte alter Religionen Energieknotenpunkte sind, da es jetzt tatsächlich erste Messungen gibt. Ich kann da nur mit den Schultern zucken. Na, was für eine super Erkenntnis! Das hätte ich ihnen schon vor Jahrzehnten sagen können. Ich kann schon immer heilige Orte spüren. Ich erspüre rituelle Opferstellen, ohne dass es dort äußere Zeichen gibt. Und wie lange hat man mir gesagt, dass das Quatsch ist und dass es da nichts zu erspüren gibt. Ja, ja ...
Ich finde es dumm und engstirnig, in einer Welt, in der immer noch so viele Fragen offen sind zu behaupten, die Wissenschaft wisse bereits alles und unsere Welt sei kein Mysterium mehr.
Wenn man immer nur mit der Haltung "das ist alles Blödsinn" an diese Welt rangeht, muss man sich nicht wundern, wenn man nichts Neues entdeckt. Glücklicherweise werden aber immer mehr Wissenschaftler sensibel für die Welt jenseits ihrer Sinne und Forschungsmöglichkeiten.
Ich kann auch Geistwesen spüren, kann Kontakt mit ihnen aufnehmen. Die meisten von ihnen nenne ich Engel. Sie tun mir gut. Einige andere sind das, was man wohl gemeinhin als verstorbene Seelen ansehen würde. Ich spüre sie, vollziehe dann ein kleines Ritual, mit denen ich sie ins Licht schicke. Danach sind sie weg.
Tja, was sind das für Wesen? Keine Ahnung. Ich habe viel gelesen, mit Menschen geredet, selbst Erfahrungen gesammelt und ich kann sagen, da gibt es etwas, das bestimmte Muster aufweist. Über die ganze Erde machen die Menschen ähnliche Erfahrungen.
Psychotiker leiden übrigens unter einer Abschneidung von der Welt. Es haben nie zwei kranke Menschen das gleiche Erleben. Sie mögen beide "Engel" sehen, aber sie können sich nicht darüber austauschen. Sie nehmen die Welt nicht auf die gleiche Weise wahr.
Die schamanische Welt zum Beispiel ist immer gleich aufgebaut. Egal, ob man sich mit den Ureinwohnern Australiens beschäftigt oder mit denen in Alaska, ihr Erleben der Nichtalltäglichen Wirklichkeit ist überall gleich. Dabei gibt es keine beweisbaren Verbindungen zwischen diesen Völkern. Warum nimmt ein Süd- oder Nordamerikaner die Reise in die andere Wirklichkeit auf die gleiche Weise wahr wie ein Mongole? Und auch wenn wir modernen Menschen reisen, so kommen wir genau da an, wo alle Menschen seit tausenden von Jahren ankommen. Also gibt es da etwas, über das wir uns austauschen können und das damit auch eine Wirklichkeit hat.
Die westliche Welt ist so damit beschäftigt, die Ureinwohner als primitiv darzustellen und sich über ihr Erleben der Welt zu erheben. Dabei kommen erst jetzt ein paar wenige Wissenschaftler überhaupt mal auf die Idee genauer hinzuschauen und zu erforschen, WIE die Schamanen die Welt erleben. Und siehe da, manche besitzen ein Wissen, um das wir westlichen Menschen sie nur beneiden können. Wir können vom Schamanismus sehr viel lernen.
Ich persönlich habe von ihm gelernt, dass es nicht wichtig ist, wie wir unsere Realität wahrnehmen. Wichtiger ist, dass wir sie gestalten können und dass wir entscheiden, wie wir sie gestalten.
Ich persönlich finde es einfach dumm, zu behaupten, wenn tote Angehörige oder Freunde einem Menschen erscheinen, dass es schiefe Gehirnchemie ist. Quatsch. Ich kenne viele - und habe auch selbst diese Erfahrung gemacht - da tauchte der "Geist" auf,
bevor der Mensch wusste, dass derjenige tot ist. Was hat das mit Gehirnchemie zu tun? (Bei mir war es übrigens eine Person, zu der ich keinen engen Kontakt hatte. War also auch nichts mit gefühlsmäßiger Verbindung.)
Da ist schon irgend etwas. Und es muss uns keine Angst machen. Das Böse wird von unserer Angst genährt. Wenn wir uns der anderen Welt mit Liebe nähern, dann droht uns von dort auch keine Gefahr. Zum Psychologen muss man auch nur, wenn man sich von anderen einreden lässt, man sei durchgeknallt.
Ob das nun wirklich der Verstorbene als Geist ist? Tja, Beweise habe ich dafür keine gefunden. Wobei es mich auch weniger interessiert. Ich nehme einfach, was kommt und brauche nicht unter allen Umständen einen Namen dafür. Vielleicht ist es ja auch nur Energie in uns, die sich löst, weil die Verbindung zum sterbenden Menschen gekappt wird?!
Letztlich kommt es darauf an, was wir daraus machen und wie wir damit umgehen.
Ich habe jedenfalls mit vielen Menschen gesprochen, die alle eins erfahren haben: Um uns ist eine Welt mit Wesen, die uns beschützen und die voller Liebe sind. Wir müssen nur zur Ruhe kommen und uns dem Erleben öffnen. Einfach mal sagen, bitte, nimm mich in den Arm, beschütze mich. Menschen, die sich dem öffnen, die sich mit anderen austauschen, die das auch erlebt haben, finden Ruhe und Geborgenheit.
Es ist sehr traurig, dass selbsternannte Weltenerkenner uns in eine Wahrheit zwingen wollen, die solche Erlebnisse als krank abtun, als "schiefe Gehirnchemie". Da studieren die Leute jahrelang Psychologie und haben keine Ahnung, wie sich eine Psychose oder schizophrene Episode äußert und worin der Unterschied zur Wahrnehmung mit unseren Sinnen besteht. Das ist schon sehr traurig, weil man damit Psychiatern und Therapeuten nur bedingt vertrauen kann.
Ich bin sehr dankbar, dass ich eine Therapeutin habe, die selbst Schamanin ist und versteht, wovon ich rede. Gerade am Anfang musste sie mich hier und da von einem Angst-Tripp runter holen, weil die Gesellschaft mich so in eine Gedankenwelt gedrängt hat, die einfach nicht meiner Wahrnehmung entspricht. Was mich dann entsprechend verwirrte.
Die Wissenschaft hat uns sicher einen guten Einblick in die Vorgänge der Welt gegeben, aber wir dürfen nicht vergessen, dass wir auch die Fähigkeit besitzen, die Wahrheit intuitiv zu erkennen und dass wir auch diesen Weg gehen müssen, wenn wir uns wirklich weiterentwickeln wollen. Wir denken nicht nur mit dem Kopf, sondern auch mit dem Bauch. Aber die Stimme der Intuition nehmen leider nur noch wenige Menschen wahr.
Glücklicherweise gibt es aber immer mehr Wissenschaftler, die ein Interesse an der Welt der Ureinwohner haben und die sich nicht auf ihren arroganten Standpunkt zurückziehen, dass grundsätzlich alles Quatsch ist, was sie nicht verstehen.
Ich kann nur sagen, seit ich angefangen habe, meiner eigenen Wahrnehmung zu vertrauen, geht es mir blendend. Mich hat ja nun auch die katholische Kirche in eine Welt aus Angst und Schrecken gezerrt und die Wissenschaft hat mir später nur großkotzig erklärt, dass meine Wahrnehmung krank sei.
Mittlerweile bin ich jedoch meinen Weg gegangen, habe die Angst hinter mir gelassen und siehe da, ich bin in einer Welt angekommen, die voller Licht und Liebe ist, mit tollen Menschen an meiner Seite. Ich werde geliebt und beschützt, Probleme lösen sich von allein auf. Ich lebe wahnsinnig gerne und habe einen großen Hunger auf Neues. Ich kann nur darüber lachen, wenn Leute behaupten das Leben wäre schwer und man müsse so kämpfen. Also ich nicht. Im Gegenteil, wenn ich merke, etwas ist schwer, dann weiß ich, eben verlasse ich meinen Weg.
Die einzige Wahrheit, die es gibt, liegt in unserem Herzen. Wenn wir dem folgen, was in uns ist - ein schamanisches Prinzip - dann gehen wir den richtigen Weg. Das mag für manche die Wissenschaft sein, das ist für andere eine Welt mit Geistern und Engeln. Beides ist ein Teil des Ganzen.
Tuesday