ich bin Romanautorin und Wissenschaftlerin und ja ich stehe dazu dass nach dem aktuellen Stand der Wissenschaft und meines Privatglaubens keine Geister gibt und Uhren in der Regel nicht zum Todeszeitpunkt von Menschen von alleine stehen bleiben.
Wenn einige dennoch daran glauben ist das natürlich Privatsache und man kann natürlich nicht den Zufall ausschließen dass eine Uhr zufällig zum ungefähren Todeszeitpunkt einer Person auch von allein stehen bleibt
😉...,meistens ist sie jedoch stehen geblieben worden...durch eine lebende Person.
😉
Interessant dass hier einige passivaggressiv + opferlike reagieren (vgl. Formulierungen wie: "ja das tut weh")nur weil man als bekennende Realistin anderer Meinung ist.
Ist ne Bestätigung soooo wichtig, reicht nicht das private Erleben und fertig?
Der Mensch glaubt nur an das was er sieht.
Und Glaube ist Wissenschaft.
Glaube ist natürlich nicht Wissenschaft...du solltest ggf mal Kant lesen...seit der damaligen Zeit als er lebte, sprich der Geistesgeschichte nach der Aufklärungszeit sind sich an sich so gut wie alle Geisteswissenschaftler, Theologen und sonstige Wissenschafter einig dass Glaube und Wissenschaft getrennte Bereiche sind.
Neben Kant empfehle ich auch Luhmann zu lesen etc.
Ich glaube natürlich auch nicht nur an das was ich sehe...wir sind ja bereits aus dem Mittelalter raus und wissen dass es sowas wie nen Mikro- und Makrokosmos gibt, den der menschliche Sinnesapparat nicht ohne Hilfsinstrumente erfassen kann.
Deine These passt auch nicht da ja sehr viele Menschen an Gott glauben...den bisher auch noch niemand zu Gesicht bekam soweit ich weiss...
Glauben kann man vieles..aber Glaube ist halt nicht Wissen und wissen kann man nur etwas was sich mit wissenschaftlichem Nachweis (per Beweis) bestätigt.
Viele Leute denken begrifflich oft sehr unklar und undifferenziert und werfen Glauben und Wissen durcheinander....naja..ein wenig philosophische Denkarbeit + Begriffsarbeit ala Kant kann da net schaden
😉
Geister sind nicht wissenschaftlich belegbar, genausowenig wie die Existenz Gottes z.B...aber ist ja an sich auch egal wenn man wie Immanuel Kant vorgeht und die Bereiche trennt und sagt: Glaube ist Glaube mit ganz eigenen Zielen, Intentionen und Gesetzmäßigkeiten und Wissen(schaft) ist Wissen(schaft) mit anderen Zielen und Gesetzmäßigkeiten.
Beide Bereiche können friedlich koexistieren, sofern sie sich nicht in die Quere kommen, also man Gottesbeweise wegläßt..da lt. Kant die Beweise ins Feld der Wissenschaft gehören und Glaube nicht beweisbar ist. Diese Grundidee finde ich sehr gut....so wie auch die meisten anderen heutigen Wissenschaftler/Geisteswissenschaftler + Leute die einfach mal ein wenig genauer nachdenken.
Glaubensfreiheit finde ich wichtig...also die Freiheit an Geister glauben zu können, genauso wie die Freiheit nicht an Geister glauben zu dürfen..ohne dass gleich empörte Glaubensdogmatiker sich angepisst und verletzt fühlen. Oder haben hier einige Komplexe oder sowas? Finde ich überflüssig...man sollte zu seinem Glauben stehen, sich allerdings drüber im Klaren sein dass man mit Glaube an Geister heutzutage eher ne Minderheit darstellt und oft auch schräg belächelt wird in unserem Zivilisationskreis.
Einige sehen Zeichen in irgendwas und interpretieren bestimmte Dinge heraus, andere interpretieren anders, was in Ordnung ist solange man hübsch auf dem Boden der Tatsachen bleibt und nicht versucht aus seinem privaten Glauben und Interpretationen ne allgemein gültige Wahrheit zu basteln.
In diesem Sinne: schönen Glauben noch!
Tyra
nochmals: ich stelle die Erlebnisse einiger Leute hier nicht in Frage..bin jedoch skeptisch und verweise auf den Umstand dass jede Wahrnehmung und auch Interpretation einer Wahrnehmung rein subjektiv ist und kein Nachweis einer objektiven Realität