Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

glauben?!

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Ich wäre mir nicht sicher, ob Religion nur das Füllen eines Loches ist, das wir nicht kennen. Für Religionen gibt es sicherlich eine ganze Fülle von Gründen.

Und woher weißt Du, daß Odin nur eine Phantasiegestalt ist? War der nicht zu seiner aktuellen Zeit auch ein Gott, an den die Menschen geglaubt haben?
 

Hallo mikenull,

schau mal hier: glauben?!. Hier findest du vielleicht was du suchst.

primavera,
das ist unser Maß aller Dinge und das einzige was wir zulassen. Wie kurzsichtig ist der Mensch, obwohl ihm mehr ( Vernunft/Verstand) gegeben wurde.
 
Zur Glaubensargumentation:
Viele/manche Ungläubige fordern ständig Gottesbeweise. Weil sie nur akzeptieren können, was man beweisen kann, wissenschaftlich oder ganz profan, was man sieht, hört, greifbar ist mit Sinnesorganen. Alles andere existiert nicht.


.
Das nenn ich Vernunft.

Das kann's wohl auch nicht sein:
Alle Ungläubigen sind vernünftig und alle Gläubigen unvernünftig.



.
 
Dahinter steht doch lediglich die Frage, ob "Glauben" vernünftig ist.
Und das kann er ja ohne weiteres sein - solange er keine Kriege anzettelt, oder sonstwas macht.
 
Atheismus ist für mich aber auch, zumindest in dem Punkt irreführend, weil viele eben ihre doktrin (es gibt keinen Gott) den gläubigen aufzwängen wollen.

Der Eindruck ist oft zu gewinnen.

Der große Unterschied zwischen Atheisten und gläubigen, ist, dass es wenigstens keinen Fanatismus gibt.

Es gibt leider auf beiden Seiten Fanatismus.
Wie wohl religiöser Fanatismus sicher der gefährlichere ist.



.



.
 
Wie ordnet man Glauben ein ?
Ich denke jeder Mensch glaubt an irgendetwas, also gibt es keinen wirklich Ungläubigen. Ich bin mir nicht sicher ob ich das was ich denke in die richtigen Worte fassen kann.
Aber ich versuche es einfach mal.

Glaube an sich, als ein Verstehen das es etwas höheres und nicht nur spirituell mächtigeres als den Menschen gibt ist die eine Sache.

Dann die Religiosität als Zweites die sich an Kirchen und deren Oberhäuptern und Bediensteten anbindet ist etwas anderes.

Das erste ist eine Sache die man sehen und fühlen kann, das zweite etwas was verordnet/angeordnet und geleitet und begleitet wird.

Wenn es etwas gibt was ich sehen, fühlen und zuordnen kann, brauche ich dafür keine Anleitung sondern nur offene Augen und Ohren.

Wenn jemand meint das man zum Glauben Anleitung benötigt, wird er geneigt sein mich , mein Denken und Fühlen zu beeinflussen, und zwar in die Richtung die er vorgibt und die ihm nützt.

Ich bin gegen jede Einflußnahme, gerade in solch heiklen Sachen wie Glauben/Religion.
Der Mensch hat den Verstand, und alle Möglichkeiten der Welt um den richtigen Weg für sich, und in sich selbst zu finden.

Die Menschen die sich in religiösen Dingen gerne leiten lassen sind demnach nicht besser oder schlechter als die, die selber auf Entdeckungstour gehen. Denn : Es gibt viele Wahrheiten.
 
Zitat:

Ich denke jeder Mensch glaubt an irgendetwas, also gibt es keinen wirklich Ungläubigen. Ich bin mir nicht sicher ob ich das was ich denke in die richtigen Worte fassen kann.
----------------------------------------------------------------

Ich glaube an keinen Gott oder ein "irgendwie höheres Wesen". Und schon mal gar nicht an ein "Wesen" das vorgibt, das Universum erschaffen zu haben.

Wenn Du gegen jede Einflußnahme von Religion bist, müßtest Du aber den ganzen Tag aufschreien. Denn selbsiges passiert täglich und zwar überall auf der Welt.
 
Ich habe nicht gesagt das es ein Wesen ist. 😉
Der eine glaubt an die Macht des Geldes, der andere an die Macht an sich, der dritte an das Gute im Menschen, ein wieder anderer glaubt das alle Menschen böse sind.
Dann gibt es welche die glauben das die Welt oder die Erschaffung derselbigen auf bestimmte , der Natur eigenen Kräfte gestaltet wurde, man redet vom Urknall. In 2000 Jahren lacht man sich über die Bezeichnung vielleicht scheckig und behauptet man war irregeleitet.
Jeder glaubt an das was er tut und an die Rechtschaffenheit dessen was er tut oder denkt.
Der Mensch glaubt an vieles.
Andere sehen die Natur in ihrer ganzen Vielfalt, und die Kräfte die ihnen innewohnen als das Göttliche an sich, darf aber dieses nicht äußern um nicht als Trottel bezeichnet zu werden.

Es gibt viele Arten des Glaubens und ich denke keine ist verkehrt.
 
Darauf hat die Webseite von Dittmar eine gute Antwort:

Zitat:

Jeder Mensch muss an etwas glauben

Ja, und ich glaube, ich trinke jetzt noch ein Bier.

Aber im Ernst: Es gibt zwei Arten von Glauben (siehe dazu das Glossar). Wenn man unter Glauben das Bilden und Verwerfen von Hypothesen ansieht, dann muss jeder Mensch glauben. Wenn man den metaphysischen Glauben (z. B. an Gott) meint, dann kann man vollkommen ohne Glauben auskommen. Das ist für Gläubige schwer vorstellbar. Ich könnte jetzt argumentieren, dass man dies nur als Ungläubiger verstehen kann ... aber das wäre unredlich (siehe voriges Argument).

"Glauben" und "Wissen" ist viel unterschiedlicher, als viele glauben - Merkmal des Glaubens ist eine Abwehr von Kritik, Wissen lässt Kritik zu, und zwar besonders da, wo wichtige Dinge auf dem Spiel stehen, Wissen setzt sich immer dem Risiko des Scheiterns aus. Glauben ist Feigheit vor der Kritik. Es ist Kritiklosigkeit, welches den Glauben blind macht.
 
Hallo,

Ich finde es ist ein Menschliches Grundbedürfnis an etwas zu glauben! Der Glaube ist ein Versuch das Unerklärliche zu fassen. Damit man endlich Ruhe hat und nicht dauernd darüber nachdenken muss. Weil man die Ungewissheit nicht aushält.

So glaubten zum Beispiel Frühe Kulturen das Blitz und Donner ein Zeichen von Gott sind, weil sie nicht verstehen konnten was das sonst sein sollte.

Aber auch die aktuelle Wissenschaft könnte man als Glaube bezeichnen. Wer sich einmal kritisch mit den Paradigmen der wissenschaftlichen Disziplinen beschäftigt wird feststellen, dass hier der Glaube daran auch eine wesentliche Rolle spielt. Natürlich ist die Wissenschaft viel erfolgreicher da sie viel offener, kritikfähiger ist, eigene Erkenntnismethoden hat. Aber von einem Absoluten Wissen das Viele in der Wissenschaft erhoffen kann keine Rede sein. Es gibt nur einen aktuellen Wissenschaftlichen Erkenntnisstand die immer gefährdet ist durch einen neueren Richtigeren ersetzt zu werden.

Wer kennt nicht die Aussagen wie:
Das ist Wissenschaftlich bewiesen!

Ähnelt doch irgendwie:
Das ist Gottes Wille!

Beides ist unantastbar und verleiht Macht! Macht für Diejenigen die sich dieser Systeme bedienen.
LG.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Anzeige (6)

Autor Ähnliche Themen Forum Antworten Datum
57-55 Was haltet ihr vom Glauben, wie steht ihr dazu? Gesellschaft 194

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben