Wie ordnet man Glauben ein ?
Ich denke jeder Mensch glaubt an irgendetwas, also gibt es keinen wirklich Ungläubigen. Ich bin mir nicht sicher ob ich das was ich denke in die richtigen Worte fassen kann.
Aber ich versuche es einfach mal.
Glaube an sich, als ein Verstehen das es etwas höheres und nicht nur spirituell mächtigeres als den Menschen gibt ist die eine Sache.
Dann die Religiosität als Zweites die sich an Kirchen und deren Oberhäuptern und Bediensteten anbindet ist etwas anderes.
Das erste ist eine Sache die man sehen und fühlen kann, das zweite etwas was verordnet/angeordnet und geleitet und begleitet wird.
Wenn es etwas gibt was ich sehen, fühlen und zuordnen kann, brauche ich dafür keine Anleitung sondern nur offene Augen und Ohren.
Wenn jemand meint das man zum Glauben Anleitung benötigt, wird er geneigt sein mich , mein Denken und Fühlen zu beeinflussen, und zwar in die Richtung die er vorgibt und die ihm nützt.
Ich bin gegen jede Einflußnahme, gerade in solch heiklen Sachen wie Glauben/Religion.
Der Mensch hat den Verstand, und alle Möglichkeiten der Welt um den richtigen Weg für sich, und in sich selbst zu finden.
Die Menschen die sich in religiösen Dingen gerne leiten lassen sind demnach nicht besser oder schlechter als die, die selber auf Entdeckungstour gehen. Denn : Es gibt viele Wahrheiten.