Also , ich habe vor einiger Zeit eine Diskussionsrunde gesehen. Dabei waren Vertreter der Katholischen Kirche und Ahteisten.
Zuerst stimmte ich den Atheisten zu, aber am ende haben mich auch die atheisten genervt.
Einige Atheisten haben auch einen Glauben. Sie glauben, es gibt keinen Gott. Und einige wollen diese Weltsicht den gläubigen aufzwängen. Aber man kann beides nicht beweisen. Man kann nur beweisen, dass die Dinge, die zum Beispiel in der Bibel stehen, wissenschaftlich nicht korrekt sind. Das selbe gilt für alle anderen Religionen auch.
Atheismus ist für mich aber auch, zumindest in dem Punkt irreführend, weil viele eben ihre doktrin (es gibt keinen Gott) den gläubigen aufzwängen wollen.
Der große Unterschied zwischen Atheisten und gläubigen, ist, dass es wenigstens keinen Fanatismus gibt. Aber auch das Wort gläubiger kann man wiederrum in unzählige Facetten unterteilen, von tolerant bis hin zu dem Unsinn mit dem "intelligent design", solche Auswüchse sind sehr gefährlich, wie ich finde.
Religion kann Menschen einfach fanatisch und dumm machen und die Menschheit schlimmstenfalls ins Chaos stürzen.
Was ich nicht verstehen kann, denn es handelt sich beim Glauben auch nur um eine Annahme, nicht um etwas, dass man weis.
Ich selbst bin agnostiker. Früher war ich atheist.
Ich bin allerdings der nordischen Religion zugewandt. Gegen christen bin ich sehr voreingenommen. Genauso gegenüber anderen organisierten Weltreligionen.
Das hat aber Gründe, und liegt mit persönlichen Erfahrungen zusammen, die ich mit vielen christen gemacht habe. Nach dem Motto:"Wasser predigen und Wein saufen".
Das heist natürlich nicht, dass ich trotz Vorbehalte nicht in der Lage wäre, mich mit einem christen zu verstehen.
Gleichwohl weis ich, dass Odin natürlich nur eine Fantasiegestalt ist, die nicht wirklich existiert.
Es ist schon ein interessantes Phänomen, dass wir uns unserer eigenen Existenz bewusst sind.
Und das es Fragen gibt, die über unser Vorstellungsvermögen hinausgehen, die wir also nicht beantworten können. Ich denke, dass ist der Ursprung von Religionen.
Ich sehe es ganz gelassen, vielleicht gibt es etwas, vielleicht auch nichts. Mann kann die Frage eh nicht beantworten.
Solange, bis man sie beantworten kann, was man nicht kann, halte ich mich allerdings an die Wissenschaft.