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glauben?!

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Hallo Webster,

schau mal hier: glauben?!. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Zum Punkt 1: Die Gottvorstellung liegt innerhalb begrenzter menschlicher Kognition. D.h. alles was man denkt und glaubt, ob vernünftig oder unvernünftig, beschreibt etwas was nur innerhalb dieser Grenze liegen kann obwohl es versucht etwas außerhalb beschreiben zu wollen.


Zum Punkt 2: Die Aussage lässt sich mit Vernunft auflösen, da es zu Existenz keinen Gegensatz gibt. Das ominöse Nichts gibt es nicht, deswegen heißt es auch Nichts. Aus sich selbst heraus entstehen ist eine kausale Begrifflichkeit die das benannte Problem falsch beschreibt, da es sich mit menschlicher Kognition nicht beschreiben lässt.

So ist es Blackjack!

Und das gilt auch für die Gotteserkenntnis eines Gläubigen, welche sich mit menschlicher Kognition nicht beschreiben lässt.


Und was steht hinter Gott und was ist der Sinn Gottes? Zu welchem Zweck hat Gott das ganze erschaffen und warum gerade so und nicht anders?



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kein mensch hat behauptet, dass alles aus dem nichts entstanden wäre. der verstand (verstand ist nichts anderes als vernunft) induziert die wissenschaft und die sagt uns, dass alles aus etwas entstanden sein muss. was genau das war...tja irgendeine ursuppe unglaublich stark komprimiert und erhitzt...wobei erhitzt viel zu harmlos klingt. der verstnd kann uns also sehr wohl die "schöpfung" der materie usw erklären. die frge ist nur wie weit unser verstand reicht.

Du sagst es, unser Verstand reicht nicht aus. Eben darum geht der Gläubige noch "einen Schritt" weiter. Auch ein Gläubiger muss nicht bezweifeln, was du als "schöpfung" der materie erklärst - die unglaublich stark komprimierte Ursuppe. Aber er geht eben noch weiter .... wer hat die Ursuppe geschaffen.



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So ist es Blackjack!
Und das gilt auch für die Gotteserkenntnis eines Gläubigen, welche sich mit menschlicher Kognition nicht beschreiben lässt.

Es geht viel weiter Angelo. Kognition beschreibt alles was Wahrnehmung und Denken aus macht. D.h. das selbst die Gottesvorstellung, mag sie noch so unlogisch oder unvernünftig sein, nie das beschreibt an was der Gläubige eigentlich glauben möchte.
 
Die Urknalltheorie ist nicht bewiesen .

Die String theorien - es sind derer 4 sind nicht bewiesen.

Die theorie des ewigen Weltalls - ist nicht bewiesen .

Die Theorien zur Erschaffung von Allem durch einen Schöpfer ist ebenfalls nicht bewiesen .

Wären sie bewiesen , wären es keine Theorien mehr!!!

Blackjack ich weiß nicht was Dir daran liegt den Leuten hier einen Bären aufzubinden , von wegen der Urknall sei bewiesen.

Aber es ist schlichtweg eine Falschinformation der Du da unterliegst.

Mal ne Frage. War das Universum schon immer da? Wenn du mit Nein antwortest ist das gleichzeitig die Kernaussage der Urknalltheorie.

Zu deinem Verständnis vom Begriff Theorie. Kennst du Musiktheorie oder Wirtschaftstheorie? Ich denke ja, allerdings nach deinem Verständnis dürfte dann alles was über Musik und Wirtschaft gelehrt wird keinen Bestand haben. D.h. alles was du irgendwann mal in einem trockenen theoretischen Unterricht gelernt hast wäre nach deinem Verständnis für die Katz. Besonders die naturwissenschaftlichen Fächer wären nach deinem Verständnis völlig überflüssig.

Zum letzten roten Punkt. Die Erschaffung von Allem durch einen Schöpfer ist keine Theorie weil keiner den Schöpfer bisher definiert hat und erklärt hat wie man ihn beweist. Und alle die es bisher getan haben wurden locker widerlegt. Für eine Theorie bedarf es nun mal der Definition was man beweisen will und wie man es beweist. Hinzu kommt noch das der Schöpfer eine immaterielle Entität sein soll. Und das ist sehr unwissenschaftlich. Allein schon weil noch niemand eine genaue Definition von "immateriell" aufgestellt hat. Viele reden davon, keiner weiß was es ist.
 
"Glauben" und "Wissen" ist viel unterschiedlicher, als viele glauben - Merkmal des Glaubens ist eine Abwehr von Kritik, Wissen lässt Kritik zu, und zwar besonders da, wo wichtige Dinge auf dem Spiel stehen, Wissen setzt sich immer dem Risiko des Scheiterns aus. Glauben ist Feigheit vor der Kritik. Es ist Kritiklosigkeit, welches den Glauben blind macht.

Ich habe nicht den Eindruck, dass Glauben keine Kritik zulässt. Gerade der Glaube lässt sich in Zweifel ziehen und eignet sich dafür, ihn immer wieder aufs Neue zu überdenken.

Auch der Glaube setzt das Risiko des Scheiterns voraus.

Natürlich kann man den Glauben auch absolut leben, aber das tun manche Wissenschaftler mit ihren Erkenntnissen auch.

Es ist eine Frage des Menschen und nicht des Glaubens, wie er Kritik annimmt und damit umgeht.


Tuesday
 
Für eine Theorie bedarf es nun mal der Definition was man beweisen will und wie man es beweist. Hinzu kommt noch das der Schöpfer eine immaterielle Entität sein soll. Und das ist sehr unwissenschaftlich.

Gottesglaube ist nun mal keine wissenschaftliche Disziplin. Da sind wir uns doch einig.

Man glaubt an Gott ohne wirklich zu wissen ob er existiert. Das ist für Wissenschaftsgläubige einfach unvorstellbar.


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Es geht viel weiter Angelo. Kognition beschreibt alles was Wahrnehmung und Denken aus macht. D.h. das selbst die Gottesvorstellung, mag sie noch so unlogisch oder unvernünftig sein, nie das beschreibt an was der Gläubige eigentlich glauben möchte.

Was Menschen immer schon vom Glauben erwarteten ("möchten"), insbesondere von Religion und Kirche, ist vor allem Hilfe bei der Suche nach Lebenssinn und Lebensdeutung.
Menschen bedurften zu allen Zeiten einer Heilsbotschaft, die Kraft und Mut gibt, schon im Hier und Jetzt zu bestehen.

Unbenommen, dass auch viele Menschen ohne Gott und einer solchen Heilsbotschaft auskommen.



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