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glauben?!

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Man kann nur beweisen, dass die Dinge, die zum Beispiel in der Bibel stehen, wissenschaftlich nicht korrekt sind. .

Hallo, was meinst du damit?

Kretaionismus (im Sinne von 7 Tagen usw.) steht so nicht in der Bibel, ist eine extreme Auslegung die die Bibel selbst nicht erzwingt, im Gegenteil. Also das brauchste nicht anführen, das mit mir klar.

Aber was steht da, was nicht korrekt ist? O.k. es gab Wunderberichte, wenn ich daran nicht glaube, dann muss ich die halt auf natürliche Weise erklären. Gut und dann? Was bleibt dann was absolut unwissenschaftlich ist?

Danke wenn ich von bleached einen Kommentar bekomme, denn sie hat das ja geschrieben.

Sigi
 

Hallo Sigi,

schau mal hier: glauben?!. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Wenn in den vergangenen Beiträgen u.a. beklagt wurde, daß "Ungläubige" auf Gläubige herabsehen würden, ist dies nichts anderes als die meinerseits bereits vorher angesprochene Unvereinbarkeit von Idealismus und Materialismus, es gibt keine gemeinsame Basis !
Jeder Mensch lebt lebt täglich die Vereinbarkeit von Idealismus und Materialismus, indem er sich in einer von Naturgesetzen durchwobenen Welt in Freiheit an Idealen orientiert.

Vernünftige Menschen bestehen auch aus Fleisch und Blut, unterliegen der Schwerkraft und erleiden Krankheiten 🙂. Materie und Geist bestehen ständig nebeneinander.

Man könnte höchstens sagen, dass es vor 500 000 Jahren noch keinen Geist gegeben hat, weil der Mensch damals noch mehr ein Tier war.

... die Verwendung des Begriffes "Ungläubige"bereitet mir allerdings langsam Unbehagen. Er deutet ein Herabsehen in anderer Richtung an und suggeriert fehlenden Glauben.
Unglaube ist Verzicht auf Glauben.
 
auch heute hat der mensch keinen geist. er ist nur überheblich genug, das von sich zu behaupten.

"unglaube ist verzicht auf glaube"
endlich kann ich dir in einem punkt vollkommen und ohne jeden einwand recht geben.
 
Hallo,

Ich finde es ist ein Menschliches Grundbedürfnis an etwas zu glauben! Der Glaube ist ein Versuch das Unerklärliche zu fassen. Damit man endlich Ruhe hat und nicht dauernd darüber nachdenken muss. Weil man die Ungewissheit nicht aushält.

So glaubten zum Beispiel Frühe Kulturen das Blitz und Donner ein Zeichen von Gott sind, weil sie nicht verstehen konnten was das sonst sein sollte.

Aber auch die aktuelle Wissenschaft könnte man als Glaube bezeichnen. Wer sich einmal kritisch mit den Paradigmen der wissenschaftlichen Disziplinen beschäftigt wird feststellen, dass hier der Glaube daran auch eine wesentliche Rolle spielt. Natürlich ist die Wissenschaft viel erfolgreicher da sie viel offener, kritikfähiger ist, eigene Erkenntnismethoden hat. Aber von einem Absoluten Wissen das Viele in der Wissenschaft erhoffen kann keine Rede sein. Es gibt nur einen aktuellen Wissenschaftlichen Erkenntnisstand die immer gefährdet ist durch einen neueren Richtigeren ersetzt zu werden.

Wer kennt nicht die Aussagen wie:
Das ist Wissenschaftlich bewiesen!

Ähnelt doch irgendwie:
Das ist Gottes Wille!

Beides ist unantastbar und verleiht Macht! Macht für Diejenigen die sich dieser Systeme bedienen.
LG.


Interessante Worte.

Ich würde nur etwas noch verdeutlichen wollen.
Für mich, beseteht ein Unterschied, zwischen dem Bedürfnis glauben zu wollen, was du sehr gut erklärst und dem Glauben an den wahren Gott. Die vielen Religionen gibt es, vom Naturgott anfangend bis zum Islam, weil Menschen nach dem suchen, was du beschrieben hast.

Falls unter all den Religionen eine wäre, die den wahren Gott meint, muss Glauben mehr beinhalten als diese Sehnsucht des Menschen, der wahre Gott muss beweisbarer sein als ein Odin usw. Allerdings liegen diese Beweise auf Ebenen,die außerhalb mathematischer Berechnungen und archäologischen Funden liegen. Trotzdem müssen sich nicht un-vernünfitig sein und dürften von solchen Dingen nicht krass widerlegt werden. Die ersten Christen ließen sich nicht aus Unvernunft umbringen für ihren Glauben. Sie hatten unzählige Glaubensbeweise, die für sie zählten, die alle nicht unvernünfitg waren, aber auf einer anderen Ebene lagen als heutige Wissenschaft und auch auf einer anderen als die von dir beschriebene Glaubenssehnsucht, die auch in einem Odinjünger liegt.

Die eine Ebene der "Beweise" sollte nicht über die andere lachen, das ist unerträglich, auch hier teilweise. Deswegen kann man trotzdem diskutieren, was die eine Ebene kann und nicht kann.

Wenn ich im Dschungel bin und meinen Vater in Europa suche, könnte ich mit satelittengestützten Suchverfahren evt. genau festlegen wo er grad ist (so genau kann die Wissenschaft die Entstehung der Welt nicht festlegen, aber immerhin arbeitet sie auf einer Ebene, die man damit vergleichen könnte).
Ich kann aber auch alte Briefe, die ein anderer von ihm bekam auffinden, darin suchen, welche Ziele er hatte, ich kann Freunde von ihm finden, sie nach ihrem Gefühl fragen, wo er ist usw. alles nicht auf der ersten Ebene, aber durchaus auch zielführend und deswegen keineswegs verrückt. So ungefähr funktionieren Glaubensbeweise, jedenfalls für Christen.
Und wenn all das nicht vorhanden ist, kann ich die Sehnsucht in mir befragen, das entspricht ungefähr dem, was jeder Gläubige tut, was ihn zu der Suche nach Gott führt, wenn auch auf sehr unterschiedlichen und unzuverlässigen Wegen.

Sigi

(ja, ich weiß, das ist alles nicht korrekt durchdacht, aber ich appelliere daran, zu überlegen, was ich damit meine - ist ja ne Unterhaltung und kein Gericht hier 🙂
 
Zuletzt bearbeitet:
ähm...nee nee nee...das ist doch ganz einfach. ist einmal etwas wissenschaftlich bewiesen, d.h. mathematisch bewiesen (denn nur dann ist der begriff "beweis" gerechtfertigt), dann ist daran nichts mehr zu rütteln und nichts mehr zu interpretieren. e^(pi*i) ist -1, war immer -1 und bleibt auf ewig -1. völlig ohne bezug auf raum und zeit. nur in einem "anderen universum", wenn man denn ein multiversum annehmen möchte, könnte andere gesetze der logik haben. aber bei uns ist es so und es lässt sich nicht anders interpretieren. die argumente der gläubigen (zumindest alle die ich bisher erleben durfte) sind interpretationssache, denn im glauben gibt es nichts konkretes. selbst ihren gott können sie nicht klar definieren...sie kennen die grundlage ihrer eigenen theorie nicht.
 

"Immer weniger Deutsche glauben an Gott.
Ich hoffe, das beruht nicht auf Gegenseitigkeit."
(E.v.Hirschhausen)
 
ähm...nee nee nee...das ist doch ganz einfach. ist einmal etwas wissenschaftlich bewiesen, d.h. mathematisch bewiesen (denn nur dann ist der begriff "beweis" gerechtfertigt), dann ist daran nichts mehr zu rütteln und nichts mehr zu interpretieren. e^(pi*i) ist -1, war immer -1 und bleibt auf ewig -1. völlig ohne bezug auf raum und zeit. nur in einem "anderen universum", wenn man denn ein multiversum annehmen möchte, könnte andere gesetze der logik haben. aber bei uns ist es so und es lässt sich nicht anders interpretieren. die argumente der gläubigen (zumindest alle die ich bisher erleben durfte) sind interpretationssache, denn im glauben gibt es nichts konkretes. selbst ihren gott können sie nicht klar definieren...sie kennen die grundlage ihrer eigenen theorie nicht.

Ja, aber was ist denn so sicher bewiesen, dass es eine schöpferische Erklärung, absolut nicht mehr zulässt?



Sigi
 
diese frage kann ich dir mit meinem wissensstand nicht beantworten. ich selbst bewege mich so gut wie nur auf dem terrain der mathematik und wage mich nicht in die physik hinein. daher weiß ich auch nicht wieviel dort streng bewiesen ist.
 
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