Sigi
Sehr aktives Mitglied
"Zitat von primavera7
Aber darum geht es einigen Schreiberlingen hier ja auch gar nicht. Sondern nur darum, Gründe an den Haaren herbeizuziehen, um Gläubige lächerlich zu machen oder sie als abgrundtief schlechte Menschen darzustellen."
Nein, darum geht es keinesfalls. Bestätigung findet allerdings die Tatsache, daß sich religiöse Denkweisen und Atheismus unvereinbar entgegenstehen.
Die Unvereinbarkeit von Idealismus und Materialismus kommt zum tragen, Kompromisse kann es nicht geben.
Dies wiederum bedeutet nicht, daß Gläubige und Atheisten, ich schreibe bewußt nicht Ungläubige, nicht auch gemeinsame Ziele verfolgen können; sich als Mensch zu sehen und gemeinsam als solche handeln.
Sich über Teilbereiche auszutauschen, evtl.gar ernsthaft über z.B. über ein Leben nach dem Tod, die Schöpfungsgeschichte o.a. diesbezüglich diskutieren zu wollen hat keinen Sinn, die Ansätze sind zu verschieden.
Nicht zu leugnende wissenschaftliche Erkenntnisse sprechen gegen Glauben und wir erleben es täglich, daß selbst Gläubige sehr rational unter Nutzung wissenschaftlicher Erkenntnisse ihr Leben gestalten.
Unser tägliches Leben,ich beziehe mich auf das persönliche wie auch auf die gesellschaftliche Ebene wird durch unser Denken und Handeln bestimmt. Wir allein sind verantwortlich für unser Sein und Werden.
... uns aus dem Elend zu erlösen hilft uns kein Gott, kein Kaiser noch Tribun.
MfG.
Es wäre doch ein schönes Ziel, statt atheistisch oder missioniarisch, humanistisch von einander zu gehen, ich meine damit, dass nach so einem Gespräch trotz aller Unterschiede menschliche Wärme bleibt. DAS allerdings geht mir in diesem Thread von mancher Seite voll ab und das find ich das wirklich schlimme, nicht die unterschiedlichen Denkweisen.
Normalerweise ist es hyperspanndend, Denkweise der anderen Seite kennenzulernen, aber den anderen als ganzen Menschen bestehen zu lassen, auch bei unterschiedlicher Auffassung und Herangehensweise ist offensichtlich für manchen nicht so einfach.
Es gibt z. B. Milliarden, die anders ticken als black jack. Der hat zwar offensichtlich Werkzeuge erlernt, alle diese Milliarden, sagen wir Millionen Meinungen einzustampfen. Respekt und Verachtung, naja sagen wir äußerste Vorsicht vor einer solchen Methode in einem! Respekt, weil da Wissen dazugehört. Vorsicht, weil ich irgendwie glaube, dass keine einzelner Mensch alles besser weiß, auch wenn es im ersten Moment auf einer Ebene so aussehen mag.
Es sind einfach andere Herangehensweisen an die Problematik vorhanden, völlig andere Ebenen, die zu respektieren ich gern anmahnen möchte, das könnte die Menschenwürde der Parteien wahren.
Leider haben sich nach der Christenverfolgung zuerst die Christen an der Menscheit vergangen, von daher fällt es den Atheisten wohl heute schwer, sich zu mäßigen, muss man von der Warte auch verstehen, und genau genommen arbeiten Atheisten völlig unfreiwillig und unbewusst daraufhin, Gottes Werkzeug zu werden (wenn man sich kurz mal diese Sichtweise betrachtet), die Teile der Religion, die sich schuldig machten, zu strafen, bevor Gott sich ihnen selbst zuwendet (so stehts in dem komischen Buch Bibel jedenfalls drin 🙂 ) Ist schon alles interessanter als es ist. 🙂 (Quelle Offenbarung 17 ff wo steht, dass "10 Könige", wohl atheistischer Natur die "H***" (falche Religion) hassen werden und nackt machen - übersetzt, politisch atheistische Mächte werden Religion vom Erdboden verschwinden lassen). Wenn das passiert hat sich wieder eine uralte Prophezeiung erfüllt, die man noch vor Jahrzehnten bis Jahrhunderten nicht für möglich gehalten hätte. Ich wäre dann echt beeindruckt. Aber soweit sind wir noch nicht, Momentan erfolgt dies erstmal verbaler Natur.
Erst mal gute Nacht. Und ich stelle bewusst deinen Satz hier am Schluss an. Denn bei aller Auslegung der Welt leben wir als Mesnchen zusammen und ich finde diesen Satz hervorragend: Sigi
Dies wiederum bedeutet nicht, daß Gläubige und Atheisten, ich schreibe bewußt nicht Ungläubige, nicht auch gemeinsame Ziele verfolgen können; sich als Mensch zu sehen und gemeinsam als solche handeln.
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