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Gibt es ein Leben nach dem Tode?

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Für weitere Antworten geschlossen.
Die Frage ist ja auch: gibt es ein Leben vor dem Tod?
(damit möchte ich jetzt nicht zum Suizid aufrufen - es soll nur eine einfache Frage sein)

Das Leben erscheint mir sinnbildlich wie ein großer Bahnhof. Der Bahnhof ist lediglich eine Station.
Wie es weitergeht, ob es weitergeht, hängt von meiner Ziel-Auswahl ab. Der Tod ist das Ende
des Lebens in diesem Bahnhof und für mich und viele andere Menschen der Beginn einer langen schönen Reise.

Von daher kann ich auch Deine Frage beantworten: Das Leben (im Bahnhof) - ja, das gibt es natürlich.
Ich habe noch nie bemerkt, dass eine Leiche den Bahnhof betritt. 🙂
 
Das Leben erscheint mir sinnbildlich wie ein großer Bahnhof. Der Bahnhof ist lediglich eine Station.
Wie es weitergeht, ob es weitergeht, hängt von meiner Ziel-Auswahl ab. Der Tod ist das Ende
des Lebens in diesem Bahnhof und für mich und viele andere Menschen der Beginn einer langen schönen Reise.

Von daher kann ich auch Deine Frage beantworten: Das Leben (im Bahnhof) - ja, das gibt es natürlich.
Ich habe noch nie bemerkt, dass eine Leiche den Bahnhof betritt. 🙂

Der Tod als Übergang also, interessant.
 
Hallo,

ich antworte mal auf den EP, ohne mir die anderen Meinungen alle durchgelesen zu haben. Die Frage steht doch im Raum: "Gibt es ein Leben nach dem Tode?".
Darauf möchte ich mit einer Gegenfrage antworten: "Wenn es ein Leben nach dem Tode gibt, gibt es doch keinen Grund anzunehmen, daß es nicht auch ein Leben vor der Geburt gibt?"
Kann sich daran jmd. erinnern? Der Glaube an die Reinkarnation ist ja auch weit verbreitet.

Zu meinen NTE (5 Mal) kann ich nur berichten: "Da ist nichts mehr, gar nichts."

Die Einsicht, daß das irdische Leben endgültig endlich ist, die Angst vor dem Tod also führt dazu, daß die Menschen Trost suchen in Wünschen, Hoffnungen und Spekulationen auf ein Weiterexistieren in irgendeiner Form. Der Ursprung liegt m. E. in der Inakzeptanz der Vergänglichkeit sowohl als Betroffener (vergänglicher Erdenbürger) als auch als Angehöriger Verstorbener.
Dabei ist es oft gar nicht wirklich die Angst vor dem Tod, welche die Menschen beschäftigt sondern oftmals die Angst vor dem Leiden, den Schmerzen davor. Nicht jeder Mensch schläft schließlich friedlich ein oder wird so plötzlich aus dem Leben gerissen, daß er es gar nicht spürt. Die Angst vor Schmerzen und Siechtum ist m. E. der wirkliche Grund für solche Gedanken.
Ob es ein Leben nach dem Tod gibt, könnte uns der Logik folgend nur ein Toter beantworten. Sonst weiß das ja niemand.

Viele Grüße
 
Fünf mal?! Was hast du bitte gemacht?

eine Pilzvergiftung;
eine Medikamentenunverträglichkeit;
ein Narkoseunfall;
ein Absturz (vom Gerüst);
ein Stromschlag;

wenn ich mein Dahinscheiden wählen könnte, der Narkoseunfall war das angenehmste.

hätte mir eigentlich 'nen Nick aus dem Bereich Katze suchen sollen? Haben die nun sieben oder neun Leben?

Mal im Ernst, war bitter genug. Seitdem achte ich mehr auf mich. Aber ein Leben nach dem Tod habe ich nicht mal ansatzweise gesehen.

Viele Grüße
 
Zuletzt bearbeitet:
Ist es denn wirklich so wichtig, ob es ein Leben nach dem Tode gibt? Irgendeine Form von körperlosem Äther, Wiedergeburt oder so? Warum eigentlich? Ich persönlich habe dazu keine dedizierte Ansicht. Ich sehe es nach vie vor so: Erstmal dieses Leben zu Ende leben, dann schauen wir weiter.

Überdies denke ich, dass die Angst vor dem Tod eher eine Angst vor dem Leben ist. Also die Angst vor den unerledigten oder nicht gut erledigten Dingen, die man dann wortwörtlich "mit ins Grab nimmt". Die Reue über nicht getane Dinge und den nicht gefundenen Frieden im Leben. Metaphorisch gesprochen: Der Ladenschluss rückt immer näher, und man hat noch nicht alle Dinge eingekauft.

Gibt es ein Leben nach dem Ladenschluss?

Gleichfalls natürlich: Gibt es ein Leben vor dem Ladenschluss?
 
Zuletzt bearbeitet:
Diese Frage ist wahrscheinlich so alt wie die Menschheit. Der Mensch sucht seit jeher nach Antworten, die über seine Existenz hinausweisen. Die Angst vor seiner Endlichkeit ist ursächlich dafür.
Gerade im Christentum war diese Frage nicht zuletzt auch immer wieder Anlass, Menschen zu vertrösten. Anstatt ihnen hier und jetzt zu einem Leben in Würde zu verhelfen, hatte der Hinweis auf das Leben nach dem Tode den Charakter der Beschwichtigung.
Not und Elend im konkreten Leben gerieten so aus dem Blick, wobei es auch immer schon den Widerspruch gab, dass die Einen den Himmel schon auf der Erde erlebten, während andere vertröstet wurden.
Die Rede vom Leben nach dem Tod kann Menschen durchaus daran hindern, im hier und jetzt nach Erfüllung und Heil zu streben. Und das ist so nicht gemeint.
Die Bergpredigt kündet davon. Diejenigen also, die sich vorrangig mit dem Leben nach dem Tode befassen, laufen Gefahr, das konkrete Leben zu vernachlässigen. Diese Gewichtung ist einseitig und so- nach meiner Meinung - nicht gemeint.
Ich halte sie für eine Verkürzung des Evangeliums und eine nicht förderliche Sichtweise.

Burbacher
 
Hallo,

ich antworte mal auf den EP, ohne mir die anderen Meinungen alle durchgelesen zu haben. Die Frage steht doch im Raum: "Gibt es ein Leben nach dem Tode?".
Darauf möchte ich mit einer Gegenfrage antworten: "Wenn es ein Leben nach dem Tode gibt, gibt es doch keinen Grund anzunehmen, daß es nicht auch ein Leben vor der Geburt gibt?"
Kann sich daran jmd. erinnern? Der Glaube an die Reinkarnation ist ja auch weit verbreitet.

Zu meinen NTE (5 Mal) kann ich nur berichten: "Da ist nichts mehr, gar nichts."

Die Einsicht, daß das irdische Leben endgültig endlich ist, die Angst vor dem Tod also führt dazu, daß die Menschen Trost suchen in Wünschen, Hoffnungen und Spekulationen auf ein Weiterexistieren in irgendeiner Form. Der Ursprung liegt m. E. in der Inakzeptanz der Vergänglichkeit sowohl als Betroffener (vergänglicher Erdenbürger) als auch als Angehöriger Verstorbener.
Dabei ist es oft gar nicht wirklich die Angst vor dem Tod, welche die Menschen beschäftigt sondern oftmals die Angst vor dem Leiden, den Schmerzen davor. Nicht jeder Mensch schläft schließlich friedlich ein oder wird so plötzlich aus dem Leben gerissen, daß er es gar nicht spürt. Die Angst vor Schmerzen und Siechtum ist m. E. der wirkliche Grund für solche Gedanken.
Ob es ein Leben nach dem Tod gibt, könnte uns der Logik folgend nur ein Toter beantworten. Sonst weiß das ja niemand.

Viele Grüße

Zwei Einwände:

Nicht alles, was man sich wünscht oder erhofft, muss es nicht deshalb nicht geben, weil man sich es wünscht oder erhofft.

Wenn man Angst vor den Begleiterscheinungen des Todes wie zB physischen Schmerzen hätte, dann würde man wohl eher diese Schmerzen leugnen als sich mit dem Danach zu befassen. Die Hoffnung auf ein Leben nach dem Tod hat ja nicht den Zweck, die Schmerzen davor zu leugnen.
 
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