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Gibt es ein Leben nach dem Tode?

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Vielleicht doch, denn der Tod ist der Höhepunkt des Lebens. ( das ist nicht von mir, hat hier aber mal einer geschrieben )
 
Auch der Schockzustand ist ein Trick der Natur, Tieren den unausweichlichen Tod zu erleichtern. Entwickelt hat er sich vermutlich aus der Schreckstarre, weil Erstarren des Opfers manchmal (längst nicht immer, aber zumindest manchmal) ein Raubtier dazu veranlassen könnte, das Opfer loszulassen, weil es für tot gehalten wird - mit dem Ergebnis, daß es sich, verletzt aber noch lebendig, davonmachen könnte. Maus in Schockstarre, wird von der Katze für tot gehalten und den Jungen zum Spielen überlassen, aber dann wird die Maus jäh wieder lebendig und haut ab. Klassisches Beispiel. Unter Schock verspürt das Tier auch keinen Schmerz, so daß es die Flucht ungehindert durch Schmerzen in Angriff nehmen kann.

Ich mutmaße mal, daß die Chemikalie, die beim Nahtod im Hirn erzeugt wird, vielleicht Auswirkungen auf den Rest des Körpers hat, vielleicht die Körpertemperatur herabsetzt, den Sauerstoffverbrauch (im Hirn?) verringert und andere Wirkungen hat, die in Notsituationen mit wenig Sauerstoff (z. B. unter Trümmern verschüttet, ertrinkend im Wasser, von einem Gegner gewürgt) die Überlebenschance geringfügig verbessern können. Die Halluzinationen sind nur ein Nebeneffekt.
 
Vielleicht auch ein Trick der Natur, dem Lebewesen das Sterben zu erleichtern.

Wenn die Natur so schlau wäre, dann würde sie ein sinnloses (weil einmaliges) Menschenleben gar nicht erst zulassen 😉.

Ich hab's ja schon öfters gesagt: Leben macht eigentlich nur Sinn, wenn es auf (ewige!) Dauer angelegt ist. Alles andere sind halbe unsinnige Sachen. Ausgerechnet diese vereinzelten 70, 80 Jahre (manchmal nur ein paar Monate!) sollen im Gegensatz zur Ewigkeit die Priorität erhalten?

Ich finde, dass wir aus den sogenannten "Nahtoderlebnissen" nichts relevantes herauslesen können.

Es kann wirklich so sein, dass diese schönen Erlebnisse das Sterben erleichtern sollen. Ähnliche Phänomene kennen wir zB auch von erleichtertem Schmerzempfinden bei Unfällen. Entscheidend ist aber, dass hiermit nichts über ein Weiterleben "nach dem Tod" gesagt wird. Wenn hier irgendetwas wissenschaftliches ausgesagt werden kann, dann sind es Aussagen über einen lebenden Menschen.

Fazit: Die Annahme der Unsterblichkeit halte ich aus Vernunftgründen für plausibel. Naturwissenschaftlich kann man zu dieser Frage gar nichts beitragen. Philosophiewissenschaftlich schon eher. Genauso würde ich übrigens mit dem Begriff "Gott" umgehen.
 
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Die Natur benutzt den Tod, um Neues zu generieren. Denn wenn das Alte nicht wegsterben würde, hätte Neues keinen Platz mehr, dann wäre die Welt bis heute von Riesendinos und Rieseninsekten beherrscht und der Mensch hätte sich gar nicht erst entwickeln können. Deshalb haben alle Lebewesen eine genetische Uhr in sich, die ihre Lebensdauer bestimmt, von der Eintagsfliege (die den größten Teil ihres Lebens als Larve verbringt) bis zur tausendjährigen Eiche, die auch irgendwann umfällt.
 
Bist du dir da sicher? Tiere und Menschen sind Teil der Natur. Ganz offensichtlich kennen diese Gnade und Mitgefühl - zumindest einige davon 😀

Ja, okay, so gesehen hast du recht. Dann ersetze ich Natur durch Evolution. Aus ihr sind zwar mitfühlende Wesen entstanden, aber "sie" selbst selektiert gnadenlos aus, was nicht zum Überleben gebraucht wird an "Fähigkeiten", etc. Und ein "Gnadenfilm", wenn der Tod eh unausweichlich ist ergibt da einfach keinen Sinn.
Hm, höchstens aus Schutz für die Mitartgenossen, damit der Betroffene still hielt und die anderen nicht reihenweise von der Klippe hüpften, wenn Homo Sapiens aus Angst vor dem Tod vor Panik schrie. Ist jetzt weit hergeholt, ich weiss.😀
 
Ja, okay, so gesehen hast du recht. Dann ersetze ich Natur durch Evolution. Aus ihr sind zwar mitfühlende Wesen entstanden, aber "sie" selbst selektiert gnadenlos aus, was nicht zum Überleben gebraucht wird an "Fähigkeiten", etc. Und ein "Gnadenfilm", wenn der Tod eh unausweichlich ist ergibt da einfach keinen Sinn.
Hm, höchstens aus Schutz für die Mitartgenossen, damit der Betroffene still hielt und die anderen nicht reihenweise von der Klippe hüpften, wenn Homo Sapiens aus Angst vor dem Tod vor Panik schrie. Ist jetzt weit hergeholt, ich weiss.😀


Hm, ich sehe das etwas anders. Zum Beispiel so, dass die Evolution nicht ausschließlich Wesen hervorgebracht hat, sondern diese Wesen sind selbst Evolution. Zumindest Teil von ihr. Stecken nicht auch deine Vorfahren in dir, in uns allen? Würden deine Nachkommen nicht vieles von dir in sich tragen? Wäre dein Leben möglich, ohne die kleinste ursprünglichste Mikrobe? Nein, wäre es nicht.

Insofern scheint mir ein Teil der Lösung darin zu bestehen, sich selbst nicht von der Evolution getrennt zu betrachten. Das mag viele Erkenntnisse ermöglichen, bringt aber auch jede Menge Probleme mit sich. So weit ich weiß, kann das auch nur der Mensch, aber wissen tue ich es nicht genau.

Naja, jedenfalls bräuchte man keine Angst vor Tod und Evolution haben, wenn man sich nur selbst darin erkennt. Lg
 
Ich persönlich habe 2 Favoriten für das "Leben" nach dem Tod, bzw das was passieren wird.

  1. Wir kehren zurück in sone Art Seelenpool - einen ausserdimensionalen Zustand überhalb/ausserhalb des Universums. Wir entscheiden ab dann selbst, ob und wo wir in eine neue Existenz eintreten. Kennt ihr das Gefühl, als ob euer Körper nur ein Gefäß ist, das ihr benutzt? Mit dem ihr rum lauft, mit dem ihr gerade existiert? Das "äußere Ich"? Das ist für mich irgendwie komisch ... manchmal nach dem Aufstehen denke ich mir kurz "wieso hast Du Dich für diese Existenz entschieden"? ... das ist immer son flüchtiger Moment, in dem ich irgendwie andere Existenzen zu spüren scheine ... sicher Einbildung, dennoch ist das eigenartig. Hey, das hab ich noch keinem erzählt ... ist wahrscheinlich Blödsinn, das Gehirn ist halt merkwürdig.
  2. Es passiert nix. Wir treten in einen Zustand ein, ähnlich wie im Schlaf nach viel Alkohol ... Lichter aus, kein Traum ... nur ein schwarzes Nichts, dessen wir uns noch nichtmal bewußt sind. Kein Schmerz, keine Angst ... nur Nichts. Friedlich irgendwie.

Die Diskussion über dieses Thema entspringt der Angst vor dem Tod ... denke ich. Ich finde, man muss davor keine Angst haben ... so oder so, man tritt in einen Zustand ein, in dem das Ganze überhaupt keine Rolle mehr spielt ... diese Existenz hier ist endlich! Es ist der Lauf der Dinge - wenn man das akzeptieren kann, lebt es sich gleich entspannter und man ist weniger anfällig für irgendeinen religiösen Einfluß ... die Religionen erpressen einen in dieser Hinsicht. Tue dies, tue jenes und Du kommst in den Himmel, wahlweise mit 10 Jungfrauen ... ist alles der Angst vor der Endlichkeit der Existenz geschuldet. Diese Angst davor ist im Prinzip der Preis für das Bewußtsein ... macht sich eine Gazelle darüber Gedanken, wenn ein Löwe sie verfolgt? (Auch @Veganer) ... ich denke nicht. Im Tod sind wir alle gleich ...
 
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Die Frage ist ja auch: gibt es ein Leben vor dem Tod?
(damit möchte ich jetzt nicht zum Suizid aufrufen - es soll nur eine einfache Frage sein)
 
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