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Gibt es ein Leben nach dem Tode?

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So spontan würde ich den Tod als Haltestation sehen, bei der man aus dem Zug des Lebens aussteigt. Und dort verweilt man dann so lange, bis man wieder in den Zug des Lebens einsteigt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Immer wieder werden bei solchen Themen Dinge vermischt, die man nicht vermischen sollte, wird Glaube mit Wissen gleichgesetzt. So lange ich mich mit der Theologie befasse, mich mit Glaubenden und Nicht-Glauben unterhalte, so lange begegnen mir auch diese Zuspitzungen.
Diejenigen, die leugnen, glauben genau zu wissen, was sie leugnen. Ebenso steht es mit jenen, die mit großer Entschiedenheit ihren Glauben bekennen, die aber letztlich auch beanspruchen, dass es Wissen sei und nicht "nur" Glauben.
Wird die Diskussion so geführt, endet sie meist so, wie das hier immer wieder nachzulesen ist. Sie ist bestimmt von frömmelnder Rechthaberei einerseits und ebensolcher vermeintlich wissender Gegenrede. Das, um was es geht, gerät dabei zu kurz. Ich zitiere die leider viel zu früh verstorbene Dorothea Sölle, die im Zusammenhang mit der Auferstehung Jesu folgendes formulierte: "Er, der aufersteht in unser Leben."
Wird also das, was Jesus und seine Botschaft bestimmte, in unserem Leben im Bezug auf unsere eigene Gewissheit und unser eigenes Handeln sichtbar oder nicht?
Wird es sichtbar, dann wirkt es weiter. Bleibt es aber in unserem konkreten Lebensvollzug, in unserem Handeln unsichtbar, dann hat Jesu Tod und auch Jesu Auferstehung keine Folgen.
 
Zumal ,bitte doch auch erst mal irgendwelchen quellen Posten. Davon habe ich hier noch rein gar nichts gelesen. Quellen die belegen , das dieser wirklich diesen Wert oder irgend etwas gemesssen hat.

Nicht die jenigen , die behaupten es gibt etwas nicht müssen es beweisen ,sondern die jenigen die sagen es gibt es ,müssen es.
 
Eine Frage hätte ich an Rainer, wo kommen deiner Meinung denn all diejenigen hin welche nicht an Gott glauben. Und das meine ich jetzt ganz Ernst. Das interessiert mich wirklich.
Gibt es da im Jenseits verschiedene Abteilungen oder wie muss ich mir das vorstellen?😕

was Rainer als Antwort schreiben wird, weiß ich nicht. Meine Antwort ist folgende:

Im Gleichnis von Lazarus beschreibt Jesus die Folge eines Lebens, in dem sich der Mensch um sich selbst kümmert und Nächstenliebe fremd bleibt. (Lukas 16, 20)

Und in Offenbarung, Kapitel 21, ist nachzulesen, was die Menschen erwartet, die nicht mit Gott/Jesus leben wollten und ein Leben führten, in welchem die Wahrheit (Jesus Christus und seine Lehre) abgelehnt wurde.

Von diesen Menschen unterscheide ich die, die auf Grund ihrer Werke gerecht werden wollten. Ihnen steht ein Gericht bevor, in welchem sie nach ihren Taten beurteilt werden (Offenbarung Kapitel 20, 12-14). In der Offenbarung steht auch ziemlich deutlich, was es bedeutet, verurteilt zu werden.

Aber was ist mit den Menschen, die vor Jesus lebten oder die in einer anderen Kultur lebten und nie die Möglichkeit hatten, von Jesus zu hören und sich Ihm anzuschließen? In 1. Petrus 4, 6 wird darauf aufmerksam gemacht, dass auch die Toten die Möglichkeit erhalten, zum Leben bei Gott zu gelangen.

Bis auf die Beschreibungen in der Offenbarung des Johannes berichtet die Bibel mehr von dem Umkehrprozess des Menschen zu Gott und was dies beinhält. Alles was mit Himmel oder Paradies beschrieben wird, hat mit Freude zu tun und alles, was mit Verurteilung zu tun hat, hat etwas mit Schmerz und Leid zu tun.

Hilft Dir das weiter?
 
Lieber Nordrheiner,
begreif doch endlich mal, dass die Bibel kein wissenschaftliches Werk ist. Alles was dort geschrieben steht, bedarf der Interpretation.
An eine wissenschaftliche Aussage werden höhere Anforderungen gestellt- zB Überprüfbarkeit, Reproduzierbarkeit, Widerspruchsfreiheit........
 
Das habe ich schon öfter gehört. Jedoch sprechen die Aussagen im NT eine andere Sprache. Jesus zeigte sich nach seinem Tode seinen Jüngern ...

Und falls jetzt der Einwand kommt "das NT wurde 30 Jahre und später nach Jesus Christus geschrieben", so ist darauf aufmerksam zu machen:

Zum Zeitpunkt des Aufschreibens und des Erzählens lebten noch genügend Zeugen, die dem hätten widersprechen können, falls es gelogen war. Es ist sogar davon auszugehen, dass alles, was wir heute in den Evangelien lesen, immer und immer wieder erzählt wurde.... bis es eben aufgeschrieben wurde. Für mich ist das ein ernstzunehmender Hinweis, den ich sehr glaubwürdig finde. Also in meinen Augen ist es sogar sehr glaubhaft, dass Jesus wieder von den Toten auferstanden ist.

LG, Nordrheiner

Die Sache, die ich bei Dir nicht verstehe , ist , dass Du es Dir zurecht biegst, wie Du es brauchst.

Wenn du es brauchen kannst klammerst Du Dich wörtlich an die Bibel und gibst dann alles als so gegeben an und wenn es Dir nicht in den Kram passt, das so zu nehmen wie es in der Bibel steht, dann schreibst Du wieder, man dürfe das jetzt auch nicht alles so wörtlich nehmen, was in der Bibel steht.

Was denn nun?

Wörtlich nehmen oder nicht?
 
Die Bibel als Beweis anzuführen halte ich für fragwürdig, denn auch der Wahrheitsgehalt dieser kann nicht bewiesen werden.
Deswegen heißt es ja auch Glaube und nicht Gewissheit.

Das ist so nicht ganz richtig. Wir können - ohne an Gott glauben zu müssen - Prophezeiungen im AT nachverfolgen und erkennen, dass sich diese erfüllten. Es lässt sich nicht alles beweisen. Aber die Tatsache, dass sich Prophezeiungen erfüllten, lässt sich nicht leugnen und wird von Wissenschaftlern auch nicht geleugnet. Das spricht für den Wahrheitsgehalt der Bibel.

Beispiel: Nach dem Alten Testament ist das Gebiet des heutigen Israel für die Juden das Land, das Ihnen Gott versprochen hat und in das er sie aus aller Welt zurückbringen will (beispielsweise Hesekiel 36,28 oder Jesaja 43,6). Die Tatsache, dass 1948 der Staat Israel gegründet wurde, in den seitdem Juden aus aller Welt in ihre geistige Heimat zurückgekehrt sind, ist für bibeltreue Christen ein weiterer Beweis, dass sich die Ankündigungen des Alten Testaments erfüllen.

Beispiel:
Prophetie über Tyrus gem. Hesekiel 26. Dort werden einige Details genannt, die geschehen sollen, wie z.B.
dass die Mauer geschliffen werden, die Türme niedergerissen werden, die Erde weggeschwemmt werden wird, viele Völker daran beteiligt sein werden. Steine und Balken werden ins Meer geworfen werden, nackter Felsen wird übrig bleiben und Du wirst nicht wieder aufgebaut werden.

1) Die Prophetien von Hesekiel müssen vor der Erstürmung Tyrus durch Nebukadnezar II. erfolgt sein.

2) Nach der Eroberung (573 v. Chr.) kam Tyrus zum neubabylonischen Reich. Im Jahre 539 v. Chr. eroberte dann der Perserkönig Kyros (559 – 530 v. Chr.) das babylonische Reich, was zur Folge hatte, dass Tyrus jetzt (538 v.Chr.) unter persische Herrschaft geriet.

Und bis jetzt haben sich die genauen Prophetien von Hesekiel noch nicht vollständig erfüllt, denn die Stadt ist zwar zerstört, jedoch die Reste der einstigen Metropole existieren noch.

Ca. 204 Jahre später, also ca. 252 Jahre nach dem Gerichtsspruch, zog der Mazedonier Alexander der Große nach Persien und siegte am Granikos über die persischen Satrapen. Er zog südwärts auf Ägypten zu und rief die phönikischen Städte auf, sich zu ergeben und ihre Stadttore zu öffnen.
Nur Neutyrus, auf einer Felseninsel, ergibt sich nicht. Alexander greift zu einer einmaligen Kriegstechnik, um Insel und Stadt zu erobern. Er lässt das alte Tyrus auf dem Festland niederreißen und baut mit den Trümmern der Stadt einen ca. 60 m breiten Damm über die Meerenge, die Neu-Tyrus von Alt-Tyrus voneinander trennte. Da die Steine und der Ruinenschutt des einst mächtigen Festland-Tyrus nicht ausreichen, lässt er außerdem Erde der alten Stadt ins Meer schütten. Der Bau des fast kilometerlangen Dammes wird durch fahrbare Schutzschilde, sogenannte Schildkröten, gesichert. Anschließend werden fahrbare Geschütztürme mit ca. 20 Stockwerken gebaut, mit denen auch Neu-Tyrus erobert wird.

Und erst jetzt ist die Prophetie von Hesekiel vollständig erfüllt – ca. 250 Jahre nach seiner Prophetie.
 
Die Sache, die ich bei Dir nicht verstehe , ist , dass Du es Dir zurecht biegst, wie Du es brauchst.

Wenn du es brauchen kannst klammerst Du Dich wörtlich an die Bibel und gibst dann alles als so gegeben an und wenn es Dir nicht in den Kram passt, das so zu nehmen wie es in der Bibel steht, dann schreibst Du wieder, man dürfe das jetzt auch nicht alles so wörtlich nehmen, was in der Bibel steht.

Was denn nun?

Wörtlich nehmen oder nicht?

Das mit dem Zurechtbiegen kann ich nicht nachvollziehen. Wo habe ich das Deiner Meinung nach getan? Hast Du ein Beispiel, damit ich nachvollziehen kann, was Du meinst? So kann ich auch nicht nachvollziehen, dass ich irgendwo gesagt haben soll "man dürfe auch nicht alles wörtlich nehmen, was in der Bibel steht".
 
Irgendwas erfüllt sich immer , wenn es wage genug ausgedrückt ist .

Sogar die Vorhersagen von Nostradamus erfüllen sich angeblich.

Wenn man es genau untersucht, dann ist es eben so wage ausgedrückt , dass es immer hätte irgendwo passieren können oder irgendwann.
 
Lieber Nordrheiner,
begreif doch endlich mal, dass die Bibel kein wissenschaftliches Werk ist. Alles was dort geschrieben steht, bedarf der Interpretation.
An eine wissenschaftliche Aussage werden höhere Anforderungen gestellt- zB Überprüfbarkeit, Reproduzierbarkeit, Widerspruchsfreiheit........

Ich habe kein Problem damit zu erkennen, dass die Bibel kein wissenschaftliches Werk ist. Aber nur deswegen, weil sie kein wissenschaftliches Werk ist, sehe ich nicht die logische Schlußfolgerung, sie sei nicht glaubwürdig. Im Gegenteil. Es gibt viel zu viele Hinweise, die nahelegen, dass sie sogar sehr glaubwürdig ist.
 
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