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Gesundheitsreform - Gesundheitspolitik

C

Catherine

Gast
Die Lohnnebenkosten sidn während dieser Regierungszeit nicht erhöht, aber gesenkt worden. Das wird auch so bleiben. Das ist nämlich das einzigste was beide Parteien versprochen haben.
Kennst Du von Pispers "Bretto/Nutto"?
Die Geschichte mit dem Gegenrechnen, dass die Kohle dann halt woanders herkommen muss - über die MWST-Erhöhung.

Was man da ein bisserl sparen kann, zahlt man dafür überall wieder drauf.

Und das Wort Gesundheitsreform-politik ist doch eh ein Witz. Es geht um Krankheiten und nicht um Gesundheit.

Um die muss man sich schon selbst kümmern - nur tun das die Wenigsten. Irgendwie dumm, oder? Anstatt die Verantwortung selbst zu übernehmen rennen die Leute lieber zum Doc und schlucken Pillen die lediglich die Symptome ausschalten, aber nicht die Ursache.

es ist zum Kotzen.
 

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mikenull

Urgestein
Das kenne ich schon, wenn ich aber einen provokativen Satz dazu geschrieben hätte, wäre die Deichgräfin womöglich noch überforderter als so schon.:D

Außerdem hat Merkel heute Abend im TV erklärt, das diese höheren Krankenkassenbeiträge durch ein erhöhtes Kindergeld aufgefangen werden würden. Versteh ich zwar nicht, aber der Kanzlerin kann man das glauben.

Außerdem hat Pispers dazu das was anderes gesagt: Lohnnebenkosten sind Löhne. ( und da hat er recht ) Und wenn jemand die Lohnnebenkosten senkt, dann senkt er die Löhne.
 

JaneDoe

Aktives Mitglied
Außerdem hat Merkel heute Abend im TV erklärt, das diese höheren Krankenkassenbeiträge durch ein erhöhtes Kindergeld aufgefangen werden würden. Versteh ich zwar nicht, aber der Kanzlerin kann man das glauben.
Wie süß, kindliches Vertrauen.
Ich halte die Kanzlerin auch für ein Ausbund an Glaubhaftigkeit.
Nur ein ganz unwichtiges Beispiel:

Juli 2005
'Ich habe gesagt, ich will keine Große Koalition - und dabei wird es bleiben'.

Wenige Monate später gab es die Große Koalition - mit der glaubwürdigen Kanzlerin Merkel

Zitat Harry G. Frankfurt:
Bullshit Politik
In der Politik geht es darum, einen Menschen genau das fühlen oder glauben zu lassen, was er fühlen oder glauben soll, und zwar ganz unabhängig davon, ob die zu diesem Zweck aufgestellten Behauptungen wahr oder falsch sind. Wichtig ist allein die Frage, wie das gewünschte manipulative Ergebnis erzielt werden kann. Grundsätzlich halte ich so gut wie alles, was Politiker von sich geben, für Bullshit. Das Gleiche gilt für Werbung, Öffentlichkeitsarbeit und Marketing.


Süddeutsche/Dieter Degler
Einst war die Lüge in der Politik ein Skandal. Heute galoppiert die Schwindsucht der Glaubwürdigkeit.

Na ja, solange es noch ein paar Politikgläubige gibt... ne, mikenull

Soziale Sicherung: Koalition einig über Kassenbeitrag - Hintergründe - Politik - FAZ.NET

Aber die starke Senkung der Arbeitslosenbeiträge kommt gaaannnz bestimmt. Wir müssen nur feste dran glauben.

Alles wird gut - ooohhhmmmm
 

mikenull

Urgestein
Die Senkung der Arbeitslosenbeiträge wird sicherlich kommen - wenn nicht ein Wirtschaftabschwung für neue Arbeitslosigkeit sorgt. ( was kommen könnte..... ) Ansonsten ist das aber eine Versicherung - und die Kürzungen in diesem Bereich sorgen dafür das es überzähliges Geld gibt.
Und wenn Merkel behauptet das die Steigerungen im Gesundheitssystem durch ein erhöhtes Kindergeld ( das ebenfalls zum 1.1. beschlossen worden ist, wie ich im hilfeforum heute Morgen schon lesen konnte )zurückgegeben wird, so entspricht das wohl den Tatsachen. Vermutlich hat man aber ( Kindergeld ) diese Beträge nur dorthin verteilt, wo es dringender gebraucht wurde.
 
J

Jim

Gast
Stellt sich mir gleich die Frage was ist mit denen die kein Kindergeld beziehen ??? Und was sol das nützen Kindergeld zu erhöhen, damit ich dann meine medizinische Versorgung dann auf kosten meiner Kinder besser finanzieren soll, oder wie denkt sich das die Frau Merkel ??? Ist doch immer wieder das gleiche Spielchen, da wo was angeblich gegeben wird, wird wo anders doppelt genommen !
 

mikenull

Urgestein
Ja, aber für die Erhöhung der Krankenkassenbeiträge kann Frau Merkel nichts. ( wenn man nicht der Ansicht ist, daß dieses Modell der Kopfpauschale daran schuld ist ) Insofern müßte gar nichts "zurückgegeben" werden. Man macht das ja nur, um nicht die Konjunktur über noch höhere Lohnnebenkosten abzuwürgen.
 
D

Deichgräfin

Gast
Das kenne ich schon, wenn ich aber einen provokativen Satz dazu geschrieben hätte, wäre die Deichgräfin womöglich noch überforderter als so schon.:D

Außerdem hat Pispers dazu das was anderes gesagt: Lohnnebenkosten sind Löhne. ( und da hat er recht ) Und wenn jemand die Lohnnebenkosten senkt, dann senkt er die Löhne.
:D Mach dir um mich mal keine Sorgen
So schnell kannst D U mich, mit deinen Kommentaren, nicht "überfordern".
Besonders nicht in der Unterscheidung /Berechnung von Löhnen
und Lohnnebenkosten.
Ich hatte das zweifelhafte Vergnügen, mich damit ausgiebig
beschäftigen zu müssen.Habe im Steuerfach ,bei einem
Steuerbevollmächtigten gelernt.

Mir geht es bei diesem Thema hier eher drum,dass genauer
geprüft werden sollte, wo die Kohle,welche
an Krankenkassenbeiträgen gezahlt wird bleibt ,
wofür sie genau verwendet wurde.

Mir sind schon etliche Abrechnungen von Ärzten aufgefallen,
wo Leistungen abgerechnet wurden,welche nicht erfolgten
oder unnütze, kostenintensive Behandlungen an Patienten
vorgenommen werden sollten,obwohl klar war,dass der Patient
unheilbar erkrankt bereits an der Schwelle des Todes stand.

Anstatt diesen ansonsten schmerzfreien Patienten in Ruhe sterben zu lassen,wollte man noch eben Kohle machen.
Dieses wäre für den Patienten mit
schweren Nebenwirkungen und Schmerzen verbunden gewesen.
Das habe ich verhindern können.

Mir ist auch aufgefallen, dass es in den Krankenhäusern
anscheinend der Normallfall ist,dass als erstes das volle
Vorsorge - Geräteprogramm durchgezogen wird, bevor man sich
um die Ursache der eigentliche Erkrankung kümmert.

Bei meinem Mann war das der Fall,durch diese tagelange
Verzögerung durch Darm.-Magenspiegelung ,Ultraschalluntersuchungen usw.wäre er beinahe verreckt.

Er hatte eine Lungenembolie,welche nicht sofort erkannt wurde,
weil die entsprechenden Untersuchungen erst als letzte Maßnahme
statt fanden.Obwohl mein Mann mit massiven Atemproblemen
und Schmerzen eingeliefert wurde.

Nach meiner Meinung verschwinden auf diese Art Unsummen,
auf Kosten der Gesundheit der Patienten.
 
Ich verstehe die Aufregund nicht. Ist doch eigentlich ziemlich geil, wenn die Ärzte einen Krank schreiben, obwohl man garnichts hat.

Operationen kann man verweigern und für Pillen gibt es das Klo.
Dann bleibt einem nur noch die Freizeit zu genießen bis das Gesundheitssystem wieder auf Repression umgestellt wird.


Zur eigenen Sicherheit sollte man halt doch lieber eine Patientenverfügung schreiben und hoffen, dass sie in Zukunft an Entscheidungskraft gewinnen.
 

deadwood

Aktives Mitglied
Ich weiss nicht, von wem der Spruch stammte,
wer nicht krank ist, ist einfach nur noch nicht genug untersucht und diagnostiziert worden.

Was mich an diesem Zynismus wundert, ist, dass eben durch Arbeitsausfall auch Verluste entstehen - und warum der Rest der Wirtschaft nicht aufgebracht auf diesen Lobbyismus reagiert.
Vermutlich, weil die eigene Lobbyarbeit wieder an anderer Stelle die erwarteten Früchte in Form gefälliger Klientelpolitik abwirft.
Könnte man denn z.B. nicht für die Beschäftigung arbeitsunfähig diagnostizierter Angestellter zusätzliche Förderung oder wenigstens steuerliche Vergünstigungen erhalten?
Nebenbei ließen sich auf diese Weise elegant weitere Mitarbeiter freisetzen, ohne weiter auf das nicht mehr opportune Modell der Frühverrentung zurückgreifen zu müssen.
Man könnte doch eine Bundeskrankenkasse schaffen, die direkt dem Gesundheitsministerium untersteht.
Ja, sowas haben die Briten bereits mit ihrem National Health Service, der allerdings unser System an Ineffizienz sogar noch um Längen schlägt.
Die Effizienzsteigerung sieht dann dort eher so aus, dass man die Notwendigkeit von Behandlungen oder OPs statt dem Urteil der Ärzte lieber einem Computer Expertensystem überlässt, das dann zu dem Ergebnis kommt, dass sich z.B. künstliche Hüftgelenke für Personen ab 70 nicht mehr rentieren, weil sie sich kaum noch amortisieren.
Hatte sowas ähnliches vor nicht allzulanger Zeit dieser Mißfelder o.ä. vorgeschlagen?

Übrigens, merkt ihr am Namen des NHS, wer da wohl beim Übergang von den Kranken- zu den Gesundheitskassen Pate gestanden haben mag?
Die Obrigkeit ist nicht in der Lage, angemessen für die Gesundheit des Volkes zu sorgen.
Welche Obrigkeit? Und wieso sollte die sich für die Volksgesundheit interessieren?
Leben wir denn noch in Duodez-Fürstentümern?
Mir geht es bei diesem Thema hier eher drum,dass genauer
geprüft werden sollte, wo die Kohle,welche
an Krankenkassenbeiträgen gezahlt wird bleibt ,
wofür sie genau verwendet wurde.
Ja, dafür müsste man wohl endlich den Standes- und Lobbyverbänden von Kassenärztlichen Vereinigungen, Apothekern, Pharmakonzernen und Krankenhaus- und Pflegeheimbetreibern an die Pfründe.
Mir sind schon etliche Abrechnungen von Ärzten aufgefallen,
wo Leistungen abgerechnet wurden,welche nicht erfolgten
oder unnütze, kostenintensive Behandlungen an Patienten
vorgenommen werden sollten,obwohl klar war,dass der Patient
unheilbar erkrankt bereits an der Schwelle des Todes stand.
Ja nichtmal nur an der Schwelle des Todes, sondern sogar darüber hinaus.
Die Berichte von Ärzten, die im wahrsten Sinne des Wortes Karteileichen führen sind ja mittlerweile auch Legende.
 

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