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Geld verleihen an Mutter

Die Mutter hat ihn eben nicht aufgezogen. Generell scheint es mir, dass sie den Kontakt auch eher deswegen aufrecht erhält, um in aller Regelmäßigkeit um Geld zu betteln. Und das auch nicht, weil sie kurzfristig mal in Not geriet und einen Überbrückungskredit braucht, sondern weil sie generell über ihren Verhältnissen lebt.

Ein Neuanfang kann eben nicht so aussehen, dass einer nur gibt und gibt und zu geben hat und der andere nur nimmt und nimmt und noch mehr nimmt.

Andreas ging doch bereits auf seine Mutter zu und hat ihr verschiedene Angebote unterbreitet, über die andere mehr als nur froh wären. Aber sie waren ihr nicht genug, denn was die Mutter will ist "Ich will das Haus behalten und du sollst für alles aufkommen, wofür mein Hartz4 nicht reicht".

Es wäre gewiss etwas anderes, wenn die Mutter Andreas selber großgezogen hätte. Oder sie wegen einem Schicksalsschlag urplötzlich Geldprobleme hätte. Aber die Mutter will nun mal leben wie jemand mit passablen Einkommen, aber bitte ohne selber arbeiten zu müssen. Warum auch arbeiten, wenn man auch regelmäßig den Sohn anbetteln kann?

Das ist ja kein einmaliges Finanzloch, das es kurz zu stopfen gilt, sondern ein Fass ohne Boden, weil die Mutter immer mehr Geld brauchen wird, als sie zur Verfügung hat. Im Gegenteil: selbst wenn Andreas sagt "gut, ich gebe dir dauerhaft etwas Taschengeld dazu", werden sich ihre Wünsche gewiss schnell an das Extrataschengeld anpassen, sodass sie erst wünscht, die 50€ monatlich auf 100 zu erhöhen, nach 3 Monaten hat sie nochmals 2 weitere Haustiere, deshalb bittet sie um 200€, dann sieht sie, wie Freunde in den Urlaub fahren, da will sie mit, Andreas soll ihn doch bitte zahlen...
 
ich kann mich vielen Dingen nur anschließen.

Familie sucht man sich nicht aus.

Mutter sein bedeutet mehr als nur ein Kind in die Welt zu setzen. Bei diesen Schilderungen kann man aber höchstens von Erzeugerin sprechen, finde ich.

Ich finde man muss seine Erzeuger nicht lieben nur weil sie einen in die Welt gepflanzt haben.
Ich hätte den Kontakt vmtl. schon längst brach gelegt und die Bezeichnung Mutter und Mama gestrichen.
 
Würde ich aber nicht wollen. Wenn mir das halbe Haus gehört, wird die Erwartungshaltung meiner Mutter noch größer an mich und wir werden uns über Renovierungen streiten.

Wie ist die Sache ausgegangen? Hat einer von Euch einen Teilverkauf durchgezogen und kann mir etwas zu den Fallen im Vertrag sagen? Ich prüfe derzeit einen Vertrag für ein Rentnerpaar und bin leicht schockiert, wie schlecht die Bedingungen von einem großen Anbieter sind. An die Verträge der Konkurrenz komme ich natürlich nicht ran. Diese Firmen wollen sich nicht nur auf Kosten des Rentners gegen Wertverlust absichern, sondern wollen noch einen vom Rentner (!) garantierten Mindestgewinn von 17% (!). Finde ich ziemlich abgefahren.
 
Wie ist die Sache ausgegangen? Hat einer von Euch einen Teilverkauf durchgezogen und kann mir etwas zu den Fallen im Vertrag sagen? Ich prüfe derzeit einen Vertrag für ein Rentnerpaar und bin leicht schockiert, wie schlecht die Bedingungen von einem großen Anbieter sind. An die Verträge der Konkurrenz komme ich natürlich nicht ran. Diese Firmen wollen sich nicht nur auf Kosten des Rentners gegen Wertverlust absichern, sondern wollen noch einen vom Rentner (!) garantierten Mindestgewinn von 17% (!). Finde ich ziemlich abgefahren.

Meine Mutter hat nichts durchgezogen.

Der Maklervertrag sah gut aus. Es war klar definiert, wann der Kaufpreis bezahlt und die Hausübergabe stattfinden sollte. Auch der Kaufpreis war sehr gut, deutlich über den Erwartungen meiner Mutter.

Es war allerdings ein normaler Privatverkauf und keine Firma wie in deinem Beispiel.
Geh immer davon aus, dass der Verkauf an eine Firma bequemer ist und oft andere Möglichkeiten bietet (z.B. Verkauf mit Wohnrecht), ABER man dafür weniger Geld bekommt.
 
Ach Andreas, das tut mir so leid zu lesen. Ich habe deinen Faden verfolg t, aber nichts geschrieben, weil ich nichts beitragen konnte.
Offensichtlich will seine Mutter vor die Wand fahren.
Leiste keinerlei Unterstützung mehr.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ach Andreas, das tut mir so leid zu lesen. Ich habe deinen Faden verfolg t, aber nichts geschrieben, weil ich nichts Beiträge konnte.
Offensichtlich will seine Mutter vor die Wand fahren.
Leiste keinerlei Unterstützung mehr.

Ich sage stets gerne: Das ganze Leben meiner Mutter ist ein "Fahren gegen die Wand in Zeitlupe"

Warum bin ich denn bei meinen Großeltern aufgewachsen? Weil meine Mutter mich dort abgesetzt hat. Meine Mutter war vormittags arbeiten und anschließend bis spät abends auf der Piste, so dass ich sie bereits während meine frühen Kindheit kaum zu Gesicht bekam.
Ähnlich wie beim Haus hat sie damals so lange das "Problem" Kind ignoriert, bis es sich irgendwann von selbst löste - in der Form, dass meine Großeltern in die Elternrolle geschlüpft waren.

Ähnliches hat sie auch in ihrem Berufsleben gemacht. Wenn ihr ein Job nicht mehr gefielt, hat sie sich immer wieder krank gemeldet und absichtlich schlecht gearbeitet, damit ihr gekündigt wird. So hatte sie damals oft nur genau so lange gearbeitet bis sie wieder Anspruch auf Arbeitslosengeld hatte. die Regeln waren damals lockerer und sie bekam so immer wieder 12 Monate oder sogar länger Arbeitslosengeld. Aber auch die Taktik fuhr erwartbar gegen die Wand, weil ihr Lebenslauf irgendwann ruiniert war und sie niemand mehr einstellen wollte.

Mir ihrer Gesundheit das gleiche Spiel. Sie ernährt sich von Kaffee, Kuchen, Brot und Keksen. Sport treibt sie garnicht und hat sie auch noch nie. Wenn sie Schmerzen hat, nimmt sie Schmerzmittel, teilweise recht viel und lange. Auch hier schiebt sie das eigentliche Problem auf bzw. versucht es zu verdecken. Auch Zähne hat sie im Leben kaum geputzt, deswegen trägt sie mit 64 eine Prothese, hat auch nicht mehr viele Zähne im Mund an denen die hält....

Meine Mutter hat immer im Leben so lange gewartet, bis aus kleinen Probleme große wurden. So lange sich nicht um Dinge gekümmert, bis ihr Entscheidungen abgenommen wurden.
Wenn ich versuche eines daraus zu lernen, dann:
Triff deine Entscheidungen im Leben! Auch wenn sie mal falsch sein können, ist es besser etwas zu entscheiden als sich davor zu drücken.

Natürlich wird meine Mutter die nächsten Monate und vielleicht Jahre weiter klagen wie schlecht es ihr geht. Wie viel Arbeit das Haus ist, wie wenig Geld sie hat, wie gemein der Nachbar ist und dass die Regierung an allem Schuld ist.
Womit wir bei einer weiteren Lebensweisheit meinerseits wären: Ändere Dinge oder hör auf drüber zu jammern!
 

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