Andreas900
Sehr aktives Mitglied
Hier gibt es überall Anbieter, welche ein Haus ankaufen mit lebenslangem Wohnrecht.
Diese und alle vorgenannten Möglichkeiten haben wir durch. Die Lösung mit lebenslangem Wohnrecht wollte meine Mutter nicht, weil diese "Anbieter" keine besonders guten Preise bieten.
Das ist auch der Grund warum sie den von mir empfohlenden Makler nicht wollte, da dieser ihr zu viel Provision wollte.
Meine Mutter wollte also das absolutes Maximum rausschlagen. Wobei dieses Maximum vermutlich auch lange ein vorgeschobener Grund war um nicht zu verkaufen. Das Spiel treibt sie ja auch jetzt weiter indem sie aktuell den Hausverkauf auf Dezember schiebt und der Käufer ihr vorab Geld zum leben geben soll, weil sie pleite ist.
Noname21 hat es passend damit beschrieben, dass meine Mutter "nicht aus dem Quark kommt". Das prägt ihr gesamtes Leben. Wenn sie früher arbeitslos geworden ist, hat sie immer die maximale Bezugszeit des Arbeitslosengeldes ausgenutzt bevor sie eine neue Arbeit suchte. Und auch bei Terminen ist sie grundsätzlich entweder auf aller letzter Sekunde da oder meist deutlich zu spät.
Ich habe ihr anfangs mehrere Möglichkeiten vorgeschlagen. Ich habe ihr Rentenberater, Makler und Notar gesucht sowie ihr angeboten sie mit allem zu begleiten. Keine der Lösungen gefiel ihr. Dabei habe ich sie sogar zu den Terminen hingefahren und die Rentenberatung für sie bezahlt.
Ich habe ihr aber von Anfang an klar gesagt: "Ich werde dir nicht mit Geld helfen, wenn du nicht aus dem Quark kommst"
Insofern kommt für mich nur noch Variante 2 in Frage, bei der ich gerne mit Notar und co. helfe aber nicht sie Suppe für meine Mutter auslöffeln werde oder mich in ein finanzielles Abhängigkeitsverhältnis zu meiner Mutter begeben werde.
Wird das ganze gut gehen? Keine Ahnung. Ich weiß nur, dass es die nächsten Monaten kein anderes Thema geben wird und das gesamte Thema "Umzug" die Beziehung zwischen meiner Mutter und mir seit 2 Jahren vergiftet und weiter vergiften wird. Es wird jetzt jedes Thema von Tieren, Haus, Hotel, Möbel bis sonstwas 100 Mal von meiner Mutter angesprochen und in Panik verpackt werden.
Der befreundete Makler hat mir gestern unter vier Augen gesagt, "Ich solle auf mich aufpassen". Dabei habe ich zum ersten Mal so richtig realisiert, dass meine Mutter jetzt alles auf mir abläd.
Wir reden nicht davon, dass ich "normal" mit einem Menschen einen Vertrag bespreche oder zu einer Unterschrift begleite. Wir reden davon, dass meine Mutter schreiend und weinend Monate lang mir ihr Leid schildert, mit Suizid droht, sich mit dem Makler streitet und jedem außer sich selber Schuld gibt.