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Geld verleihen an Mutter

Du musst dicb auf ein dramatisches Finale und den großen Showdown gefasst machen. Deine Mutter hat nichts und niemanden mehr. Warum sollte sie jetzt zurückweichen und vernünftig werden?
Es gibt genug Menschen die vom Hartz 4 oder Grundsicherung leben. Ist nicht schön aber irgendwie Leben kann man damit. Es ist unverschämt von deiner Mutter so zu tun als wenn ihr Leben vorbei wäre ohne dieses Haus. Das ist es nicht. Ihr droht keine schlimme Krankheit oder sowas. Es ist "nur" Geld.

Auf jeden Fall wird es dramatisch. Das hat meine Mutter durch ihr Zögern und Warten provoziert.
Meine Mutter lebt bereits seit fast 20 Jahren von Hartz 4, hat aber den Luxus in einem schönen Haus zu leben, bisher von ihren Ersparnissen zu zehren und bis zum Tod meiner Großmutter, von dieser noch immer was dazu bekommen zu haben.

Die Ersparnisse sind aber inzwischen weg und Hartz 4 nähert sich sowieso dem Ende, da sie ähnlich viel Rente wie Hartz 4 bekommen wird. Vor allem aber so oder so nicht mehr mit Hartz 4 zurecht kommt, weil die Rate für ihren Neuwagen und ihre Tierarztkosten einfach zu viel sind.

Es gibt auch Hausverwaltungen..welche solche Häuser kaufen und dem Besitzer ein lebenslanges Wohnrecht geben..

Das Warten meiner Mutter könnte zu so einer Lösung führen. Dann aber vermutlich mit heftigen Abschlägen. Dieser Angebote sind deutlich schlechter als das Haus zu verkaufen. Meistens muss dann der Bewohner sogar weiterhin für die Instandhaltung aufkommen.

Aus meiner Sicht ist das Verhalten meiner Mutter unvernünftig. Im Alter und mit Hartz 4 oder Minirente ein Haus zu bewohnen, welches sie finanziell und körperlich kaum unterhalten kann.

Ich bin aber ehrlich gespannt wie es ausgeht. Ich glaube, dass alles von Zwangsversteigerung bis Verkauf möglich ist, wette aber auf einen Teilverkauf mit Wohnrecht. Einfach weil das für meine Mutter die kleinste Änderung wäre und meine Mutter eigentlich jegliche Veränderung meiden will.
 
Mein eigenes Haus liebe ich auch sehr.....das kann ich bei ihr verstehen.

Den Teilverkauf mit Wohnrecht..könnte sie auch mit dir machen.

Würde ich aber nicht wollen. Wenn mir das halbe Haus gehört, wird die Erwartungshaltung meiner Mutter noch größer an mich und wir werden uns über Renovierungen streiten.

Meine Mutter har früher von meinen Großeltern gelebt, jetzt von Hartz 4 und in Zukunft möchte ich nichts der nächste sein, der verantwortlich für sie oder ihr Haus ist.
 
Eine gute Antwort wäre:
Schade, dass du mir damals nicht vertraut hast und dich lieber alleine kümmern wolltest.

Ich denke auch... halte den Kontakt minimal und kontre ruhig ihre unterschwelligen Betteleien.
Kannst ihr ruhig immer wieder rein drücken... das sie deine Hilfe nicht wollte und du nicht für ihren Neuwagen zur Arbeit gehst und auch an deine Rente denken mußt. ( von ihr bekommst du ja nix... das wird ja alles verfeuert werden)

Man ist kein schlechter Mensch... wenn man sich nicht ausnutzen läßt und veralbern.

Du bist halt so ein windiger Hund... wer würde dir schon trauen... 😆 😛
 
Deine Mutter hat 20 Jahre lang bekommen was ihr in diesem Umfang nicht zusteht. Mit Haus, Vermögen und Zuwendungen ihrer eigenen Mutter hatte sie immer mehr, als für den Bezug von ALG ll nötig. Sje hätte also sowieso nie soviel haben dürfen wie sie jetzt einfordert. Sie kommt nur in der Wirklichkeit an, lass sie einfach machen und gut.
 
… behauptet Deine Mutter?
Bist Du noch bei dem Arzt/Therapeuten, den Du oben erwähnt hast?
Bleib standhaft, auch wenn es Die beizeiten schwerfällt.
Führ doch Dein Tagebuch weiter, das Du letztes Jahr angefangen hast. Ich finde, dass Du einen angenehmen Schreibstil hast.

Ich bin in keiner laufenden Therapie. Die bisherigen Gespräche haben mit meinem Hausarzt stattgefunden, der mir lediglich angeboten hat bei weiterem Bedarf einen Therapeuten zu suchen.

Ich habe allerdings das Gefühl, dass es bei mir längst Klick gemacht hat. Deswegen habe ich den Kontakt mit meiner Mutter seit jetzt seit rund 1,5 Jahren deutlich reduziert. Es hilft mir aber in der Tat sehr dieses Tagebuch zu führen, insbesondere wenn man etwas aufregt.

Die Situation um meine Mutter finde ich interessant. Auch weil ich dabei einiges lerne. Ich war bei einem Rentenberater und bei einem Makler. Beides kannte ich noch nicht. Ich finde es auch spannend wie man ein Haus verkauft. Und meine Mutter ist mir eine Lehre. Ich versuche immer drei Schritte voraus zu sein, habe meistens einen Plan B und C. Also genau das Gegenteil von meiner Mutter, die immer viel zu spät irgendwas macht.

Ich habe die Tage eine Folge Miraculous Ladybug gesehen. Eine Zeichentrickserie, die meine Gefühlswelt peinlich genau trifft als die Hauptfigur der Serie sagt, dass sie an Beziehungen scheitert, weil sie versucht diese genaustens vorauszuplanen. Ich bin fantastisch gut bei planbaren Dingen. Ich war in der Schule gut, im Job, bei der Geldanlage und ich habe sogar Garten- und Fittnespläne. Menschen und menschliche Beziehungen kann man aber nicht planen.

Auch habe ich durch meine Mutter gelernt, dass man das Mindset eines Menschen nicht ändern kann, vor allem nicht im Alter. Und ich hoffe, dass wir alle auch mit fortschreitendem Alter geistig flexibel und open minded bleiben.

Meine Mutter hasst z.B. Homosexualität. Eigentlich garkein Thema, da ihr Homosexualität kaum begegnet. Aber ich finde meine Mutter so verbohrt, wie sie auf Minderheiten rumhackt und sie sprüht geradezu Gift um sich und gibt allem und jedem Schuld.

Ich möchte nicht so werden. Ich möchte auch mit 90 noch andere Menschen mögen, auch die, welche anders sind. Vielleicht schreibe ich ja irgendwann ein Buch darüber, dass Hass gegen Andere, vor allem den trifft, der hasst.
 
Ganz generell: Ich würde niemals Geld verleihen, egal, an wen.
Entweder, ich sage Nein, wenn ich angepumpt werde, weils nicht geht oder ich das Gefühl habe, ausgenutzt zu werden - oder ich sage Ja und vergesse danach das Ganze.
Wenn der andere es mir zurück gibt, okay. Dann geb ichs weiter an den nächsten, ders braucht. Oder wenn nicht ist es fort aus meinem Hirn und die Sache ist erledigt.
Anders führt m.E. alles nur zu einem sinnlosen Dauerkrieg.
 

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