Natürlich sind auch die Väter emotional beteiligt. Ich habe damit nicht gemeint, dass sie komplett außen vor sind. Natürlich zählt auch ihre Meinung. Nur in Fällen wie diesen, wo die Fronten vorerst ziemlich verhärtet sind, ist die emotionale Stabiltät der werdenden Mutter erstmal wichtiger. Es ist schließlich ihr Körper, der den kleinen Zwerg trägt, darum steht ihr körperliches und seelisches Gleichgewicht an oberster Stelle. Und darum sollten sich Männer, im eigenen Interesse bzw. im Interesse ihres Kindes, sich und ihre Emotionen und Ängste zurücknehmen. Zuviel Druck und Diskutieren bringt da gar nichts, eher das Gegenteil.
Nur so lange hat er leider keine Zeit mehr, denn die biologische Uhr läuft, die Entscheidungsfreist wehrt nicht ewig.
Macht er garnichts, dann wird sich wohl an ihrer Meinung schwerlich etwas ändern.
Ruhig und sachlich bleiben wäre sicher erstmal sinnvoll, obwohl es sicher schwierig ist die Emotionen zurückzuhalten.
Sie zu stark unter Druck setzen ist sicher auch nicht richtig, da sie sich bereits zu dem Zeitpunkt eingeengt fühlen könnte.
Die Frage ist was möchte sie denn?
Was für ein Typ ist sie?
Will sie hören:"Ich liebe Dich, ich will unser gemeinsames Kind, auch wenn wir noch jung sind!"
Oder möchte sie lieber hören:"Hör zu, ich möchte dieses Kind aber Du hast nicht die Verpflichtung, Dich auf ewig an mich zu binden, da wir noch jung sind!"
Ich verstehe Dich, Du fühlst Dich verantwortlich und möchtest etwas tun aber Dir sind auch irgendwie die Hände gebunden-
Hier stellt sich auch die Frage, was macht ihr Angst und was ist eher unterstützend?