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Freunde "aussortieren"

Ich brauche inspirierende, aktive und lebenslustige Menschen als Freunde.
Solche Menschen entdecke ich auch nur selten. Schon gar nicht in meiner eigenen Alterskategorie, in der sich anscheinend schon viele in einen vorpensionären Dämmerzustand versetzt haben. Die frühere Lebensfreude ist häufig einer Art Dauerfrust oder gelangweiltem Desinteresse an allem gewichen.
 
Ich habe auch eine Bekannte, die täglich denselben Tagesablauf hat.

Arbeiten- schlafen, am Wochenende geht sie jeden Samstag in ein und dieselbe Disco.

Ich habe ihr schon oft gesagt, dass sie mal in unseren Ort kommen soll, 20km entfernt. Sie ist auf Partnersuche und da kennt sie noch keiner, in der Disco ist sie stadtbekannt und es hat sich nichts ergeben.

Nein, das ginge nicht, dann könne sie ja nicht trinken. Auch ihre Freundinnen wollen alle trinken, da könne keiner fahren. Also total festgefahren im Denken.
Fokus eher darauf, was alles nicht geht anstatt was gehen könnte...
 
Ja das geht leider schon ab 30 aufwärts los.
Die Leute sind mit Karriere und Kindern völlig ausgelastet, abends kaputt und nur noch auf der Couch.
Wahrscheinlich ist es so, dass die Leute von 30 bis ca. 50 mit der Familie und den Kindern ausgelastet sind und deswegen für Freundschaften keine Zeit haben. Und später, ab 50, wendet man sich dem vermeintlich baldigen Rentnerdasein zu, im Sinne von "Jetzt ists auch schon egal. Ich chille nur noch auf dem Sofa, alles andere ist mir zu anstrengend."

Allein im engeren sozialen Umfeld gibt es zwei (altersmäßig Ende 50 und Anfang 60), die sich mehr oder weniger komplett auf Sofa und Fernsehsessel zurückgezogen haben und ihr Leben in einer Art Dämmerzustand mit TV und Onlineshopping verbringen. Je mehr Menschen das so machen, umso schwieriger wird es, noch neue interessante und spannende Freunde zu finden.
 
Das erlebe ich exakt genauso, damit kann ich auch nichts anfangen.

Ich brauche inspirierende, aktive und lebenslustige Menschen als Freunde. Die kann man heutzutage aber nur noch mit der Lupe suchen. Wir reden von 1% der Menschheit.
Ja, hatte ich letztens auch wieder.
Frage nach Hobbies... eigentlich keine, denn sie hat wenig Freunde.
Also Job und Freund..
 
Wahrscheinlich ist es so, dass die Leute von 30 bis ca. 50 mit der Familie und den Kindern ausgelastet sind und deswegen für Freundschaften keine Zeit haben. Und später, ab 50, wendet man sich dem vermeintlich baldigen Rentnerdasein zu, im Sinne von "Jetzt ists auch schon egal. Ich chille nur noch auf dem Sofa, alles andere ist mir zu anstrengend."


Sehr zutreffend beobachtet.
 
Ein weiteres Problem besteht meines Erachtens in einer mentalen Barriere zwischen den Altersstufen.

Wie erwähnt ist es schwierig, in meiner eigenen Alterskohorte noch lebensfrohe, nicht frustrierte, sondern vielseitig interessierte Bekannte zu finden. Aber generationenübergreifende Bekanntschaften sind auch selten und schwer zu knüpfen, weil die Jüngeren wahrscheinlich denken "Was soll ich mit dem Opa / der Oma anfangen...."
 
Ja das geht leider schon ab 30 aufwärts los.
Die Leute sind mit Karriere und Kindern völlig ausgelastet, abends kaputt und nur noch auf der Couch.
Maximal geht man "spazieren"- gähn.
Ich bin doch keine 80.
Geht mir auch so.
Um die 40 herum reden die meisten dann auch noch vermehrt über körperliche Beschwerden und wie sie das Alter immer mehr spüren. Und ich denke mir, so alt bin ich noch nicht und trainiere auf den nächsten Marathon.
Wirkt wirklich als wären manche schon auf die Rente zugehend.

Generationsübergreifend habe ich im Gym einen netten Kontakt zu einem jungen Mann Anfang 20.
Man redet über das gemeinsame Hobby, unterstützt sich im Training (spotten/Tipps) und unterhält sich auch mal über tiefergehendes.
Geht schon, es muss halt irgendeine Basis gegeben sein, denke ich.
 
Um die 40 herum reden die meisten dann auch noch vermehrt über körperliche Beschwerden und wie sie das Alter immer mehr spüren.
Meiner Erfahrung nach wird das immer schlimmer, je älter man wird. Das Thema körperliche Beschwerden nimmt einen immer größeren Raum ein. Gleichzeitig geht der frühere Antrieb für Aktivitäten allmählich verloren, scheint mir. Viele Leute haben zu kaum noch etwas Lust. Nach Feierabend ist nur Herumsitzen vor dem Bildschirm angesagt.
 
Meiner Erfahrung nach wird das immer schlimmer, je älter man wird. Das Thema körperliche Beschwerden nimmt einen immer größeren Raum ein. Gleichzeitig geht der frühere Antrieb für Aktivitäten allmählich verloren, scheint mir. Viele Leute haben zu kaum noch etwas Lust. Nach Feierabend ist nur Herumsitzen vor dem Bildschirm angesagt.

Na ja, wenn man immer weniger Antrieb hat und nichts aus seiner Situation macht, dann wird es ja auch mit zunehmendem Alter schlimmer was die körperliche Konstituation angeht. Schade.
 

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