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Freie Wirtschaft vs öffentlicher Dienst

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 114919
  • Datum Start Datum Start
Du hast vor 30 Jahren studiert und hinterfragst alles und beschäftigst Dich dann so mit den Beamten? So wie Du Dich hier verkaufst solltest Du locker zu Wohlstand gekommen sein.

Ich hab vor 18 Jahren mein Studium beendet und verdiene in der freien Wirtschaft weitaus besser als ein Beamter. Meine Rente baue ich mir mit Immobilien und Aktien auf und ich gehe auch wesentlich früher in Rente. Was sollte ich da auf den Beamten schauen?

Ich finde die Leistungen absolut in Ordnung. Wir brauchen gute Leute die für den Staat arbeiten, wenn man nun noch die gute Pension kürzt werden wir nur noch Wenige finden.
Auch du hast meine Intention nicht verstanden. Es geht nicht um mein persönliches Schicksal.
Gute Mitarbeiter bekommt der öD auch, wenn es nicht das Beamtensystem gibt.
Das würde im Umkehrschluss ja bedeuten, dass die Nicht-Beamten im öD keine guten Mitarbeiter wären.
Der Meinung bist du sicherlich nicht.
 
Auch du hast meine Intention nicht verstanden. Es geht nicht um mein persönliches Schicksal.
Gute Mitarbeiter bekommt der öD auch, wenn es nicht das Beamtensystem gibt.
Das würde im Umkehrschluss ja bedeuten, dass die Nicht-Beamten im öD keine guten Mitarbeiter wären.
Der Meinung bist du sicherlich nicht.

Wenn ich richtig Geld verdienen will gehe ich in die freie Wirtschaft. Jeder Abteilungsleiter in einem Konzern verdient mehr als unsere Kanzlerin.

Also musst Du den Beamten was bieten. Klar kann man es auch abschaffen. Aber dann brauchst Du andere Leistungen.

Ich habe den Eindruck dass die Menschen dort arbeiten weil Sie Sicherheit schätzen und die Pension. Wenn das wegfällt, welche Alternative siehst Du?
 
Der Realist ist ja nicht mal in der Lage meinen Beitrag richtig zu zitieren..

Man wird sicher nicht Beamter um reich zu werden, das kann man in der privaten Wirtschaft besser und einfacher haben.
Beamte haben eben ein besonderes Treueverhältnis zum Staat mit Rechten und Pflichten, aber das kapiert er ja nicht, oder will es nicht verstehen.

Der Staat kann mit Beamten Sachen machen, die mit Angestellten im ÖD eben nicht gehen, weil die sonst ihre Rechte wahrnehmen würden.

Und ja, Energiewirtschaft, Entsorgung usw. können streiken wenn sie wollen. Pflege usw. auch.

Das Pensionsargument zählt auch nur noch solange die Beamten noch Pension beziehen, demnächst soll regulär in die Rente eingezahlt werden.

Zudem zählt ds Pensionsargument auch nur für Leute die vno 18 bis Pensionsalter Beamter waren. Quer und Direkteinsteiger beziehen ihre reguläre Rente zusätzlich zur Pension.

Aber mit "Der Realist" braucht man nicht diskutieren.
"Verbeamtetet" Lehrer behandeln "seine" Kinder schlecht aber wären es Angestellte Lehrer im Streik, wäre auch der Aufschrei wieder groß..

Zudem kann er gerne mal mit einem Polizeibeamten oder einem Feuerwehrbeamten über angebliche Faulheit der Beamten diskutieren..
 
Ich habe den Eindruck dass die Menschen dort arbeiten weil Sie Sicherheit schätzen und die Pension. Wenn das wegfällt, welche Alternative siehst Du?
Ernshaft, bei solchen Aussagen frage ich mich wie man es dann noch schafft, den Normalsterblichen mit geringem bis mittlerem Gehalt für die Arbeit in der freien Wirtschaft zu begeistern, wenn du gleichzeitig der Meinung bist, dass man ja den Hintern gepudert bekommen müsste um Anreize zu schaffen.

Ich finde es interessant, das plötzlich jeder in der freien Wirtschaft Abteilungsleiter ist und sich somit alle AN in der freien Wirtschaft über ihr Gehalt definieren wenn doch die Realität so aussieht das viele Zweitjobs besitzen, aufstocken müssen oder nur leicht über dem Mindestlohn rumkrebsen. Müssen das Beamte auch?
Verglichen mit dem was in der freien Wirtschaft und auf dem Amt geleistet werden muss, sind Beamte also eher, entweder überbezahlt oder man ist in der freien Wirtschaft unterbezahlt.

Gäbe es das Beamtentum nicht, wäre die Regierung wie ein normaler Arbeitgeber zu betrachten. Was daran jetzt so unmöglich ist kann ich nicht nachvollziehen. Wie gesagt, dann fehlen ja auch ähnliche Anreize um in der freien Wirtschaft zu arbeiten. Und nicht jeder ist Chef.
 
Beamte kriegen fast ausschließlich über die Zeit "mehr" Geld über die Erfahrungsstufen, im Gegensatz zur freien Wirtschaft oder Gewerkschaftslohn.

Es gibt viele Beamte mit Nebenjobs, weil A6/A7 in München ist auch nicht ganz so "geil".

Gäbe es das Beamtentum nicht, wäre die Regierung wie ein normaler Arbeitgeber zu betrachten
Die Regierungen wollen eben in manchen Bereichen keine "normalen" AG das ist einfach so. Mit Beamten kann der Staat "salopp" gesagt machen was er will, ohne das der Beamte jetzt sofort kündigt, streikt oder zum Personalrat rennt..
 
Ernshaft, bei solchen Aussagen frage ich mich wie man es dann noch schafft, den Normalsterblichen mit geringem bis mittlerem Gehalt für die Arbeit in der freien Wirtschaft zu begeistern, wenn du gleichzeitig der Meinung bist, dass man ja den Hintern gepudert bekommen müsste um Anreize zu schaffen.

Ich finde es interessant, das plötzlich jeder in der freien Wirtschaft Abteilungsleiter ist und sich somit alle AN in der freien Wirtschaft über ihr Gehalt definieren wenn doch die Realität so aussieht das viele Zweitjobs besitzen, aufstocken müssen oder nur leicht über dem Mindestlohn rumkrebsen. Müssen das Beamte auch?
Verglichen mit dem was in der freien Wirtschaft und auf dem Amt geleistet werden muss, sind Beamte also eher, entweder überbezahlt oder man ist in der freien Wirtschaft unterbezahlt.

Gäbe es das Beamtentum nicht, wäre die Regierung wie ein normaler Arbeitgeber zu betrachten. Was daran jetzt so unmöglich ist kann ich nicht nachvollziehen. Wie gesagt, dann fehlen ja auch ähnliche Anreize um in der freien Wirtschaft zu arbeiten. Und nicht jeder ist Chef.

Ich habe von Leuten mit einer entsprechenden Bildung gesprochen, denen muss man den Hintern pudern damit Sie beim Staat arbeiten. Denn die freie Wirtschaft bietet mehr.

Beamten unterstelle ich eine andere Bildung als dem Pizzabringdienst oder dem Paketboten, der Mindestlohn hat. Die Leute sind ja auch für einen Job beim Staat weniger interessant. Ich arbeite in der freien Wirtschaft und verdiene wesentlich mehr als beim Staat. Das passt doch.

Wenn dann musst Du schon auf dem gleichen Niveau vergleichen.

Zudem gehen viele Polizisten in Hamburg oder München einem Zweitjob nach, da die Mieten auch teuer sind. Also die Antwort ist ja, das müssen Beamte auch!
 
Beamte kriegen fast ausschließlich über die Zeit "mehr" Geld über die Erfahrungsstufen, im Gegensatz zur freien Wirtschaft oder Gewerkschaftslohn.
Stimmt. Denn dort bekommt man selbst nach Jahren nicht unbedingt mehr Geld, sondern entweder durch MEHR Leistung oder man hat Glück in einer Firma zu arbeiten die es sich leisten kann häufiger mal eine Lohnerhöhung durchzuziehen. Tarifverträge existieren leider nicht flächendeckend.

Es gibt viele Beamte mit Nebenjobs, weil A6/A7 in München ist auch nicht ganz so "geil".
Tja, andere haben es sogar in Kleinblittersdorf nötig, weitere Jobs anzunehmen. Nicht nur in den von euch genannten Orten Hamburg oder München.

Die Regierungen wollen eben in manchen Bereichen keine "normalen" AG das ist einfach so. Mit Beamten kann der Staat "salopp" gesagt machen was er will, ohne das der Beamte jetzt sofort kündigt, streikt oder zum Personalrat rennt..
Kündigen kann nicht das Problem sein. Zum einen kann das auch der Beamte und zum anderen warten auf diese freie Stelle eine Menge anderer Bewerber.
Ich habe in noch keiner Firma gearbeitet in welcher gestreikt wurde. Und das obwohl ich viel rumgekommen bin und in Großkonzernen gearbeitet habe.
 
Ich habe auch noch nie gestreikt.

Und ich denke, niemand denkt an Polizisten, wenn man das Beamtentum verkleinern will.

Es geht um die vielen Beamten in den ämtern, die absolut zu Unrecht solche Privilegien erhalten.

Das ist eine absolut veraltete Ungleichbehandlung. Und nicht nur das, wir
Steuerzahler müssen das auch noch bezahlen.

Man könnte ja auch Clofrauen verbeamten, die werden auch gesucht.
 
Ich dachte demnächst fehlen 300.000 Erzieher. Von der Altenpflege ganz zu schweigen. Nein, da müssen aber keine Anreize her, wie ein besseres Gehalt, mehr Personal und gesündere Arbeitsbedingungen. Die können ruhig 20 Jahre lang übergewichtige Menschen alleine hoch hieven und wenn sie nicht mehr können, ab in die Altersarmut.

...aber die armen Beamten haben ja gar kein Streikrecht und der Dienstherr macht mit ihnen was er will. Ich lache mich weg...
 
Ich dachte demnächst fehlen 300.000 Erzieher. Von der Altenpflege ganz zu schweigen. Nein, da müssen aber keine Anreize her, wie ein besseres Gehalt, mehr Personal und gesündere Arbeitsbedingungen. Die können ruhig 20 Jahre lang übergewichtige Menschen alleine hoch hieven und wenn sie nicht mehr können, ab in die Altersarmut.

...aber die armen Beamten haben ja gar kein Streikrecht und der Dienstherr macht mit ihnen was er will. Ich lache mich weg...

Wieso müssen in der Altenpflege oder bei den Erziehern keine Anreize her oder höheres Gehalt? Wer will das denn nicht?
 

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