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Wenn man natürlich jahrelang nur Hilfsarbeiter oder TZ Jobs hat (ohne Wertung) dieser braucht man sich natürlich nicht wundern wenn die Rente nicht so hoch ausfällt.
Die gesetzliche Rente wäre auch ohne Bamte nicht höher.
Ich finde jetzt den Zusammenhang nicht zu deiner Vorgabe das jeder für seine Rente selbst verantwortlich sei und dem anschließenden Hinweis von mir, dass dies quasi nicht sein kann da man schließlich an die Abführung in die Rentenkasse per Gesetz gebunden ist.
Bitte erkläre doch nochmal was das jetzt mit Hilfsarbeitern zu tun hat.
Wenn man natürlich jahrelang nur Hilfsarbeiter oder TZ Jobs hat (ohne Wertung) dieser braucht man sich natürlich nicht wundern wenn die Rente nicht so hoch ausfällt.
Die gesetzliche Rente wäre auch ohne Bamte nicht höher.
Pension ist und bleibt für mich kein entscheidender Grund um Beamter zu werden.
Und das Argument die Renten wären höher wenn Beamte mit einzahlen würden, ist falsch.
Die Höhe der Rente wird heute maßgeblich davon bestimmt, wie viel der Staat von Steuermitteln zuschießt. Das Rentensystem in sich ist nicht tragfähig und wird es auch in Zukunft nicht sein.
Welchen Vorteil hat ein Beamter im ÖD durch seine Pension?
Rechnen wir durch!
Wir nehmen jemanden mit relativ guter Qualifikation, da es auch bei Beamten kaum einfache Tätigkeiten ohne Ausbildung gibt.
Sagen wir durchschnittlich 4000 € Bruttoeinkommen über 45 Jahre = 1.800 € Rente (=45%)
Der Beamte bekommt weniger Brutto, weil er keine Sozialabgaben (Rentenversicherung, Krankenversicherung etc.) zahlt.
Sagen wir 3.500 € Brutto über 45 Jahre, davon erhält er 70% also 2.450. Davon ab geht aber noch der Anteil der privaten Krankenversicherung ab, sagen wir abzüglich 350 € = 2.100 € (=60%).
Bei vielen Angestellten kommt aber nochmal eine Betriebsrente hinzu, die nochmal im Schnitt 5% auffängt. Die verbliebene Differenz von 10% bekommt man als Beamter nicht bar auf die Hand sondern wird natürlich auch versteuert. So dass Netto ein Vorteil von vielleicht 8% zu Buche schlägt.
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Außerdem geht die Berechnung von gleicher Bezahlung aus. Gerade Fachleute bekommen aber in der Privatwirtschaft meist mehr. So ist es möglich dass ein Ingenieur, IT-Fachmann oder Wirtschaftswissenschaftler in der freien Wirtschaft sowohl mehr verdient als ein Beamter als auch mehr Rente bekommt.
Warum geht es trotzdem vielen Beamten im Alter besser?
Die Antwort ist einfach: Weil sie länger arbeiten. Viele Beamte arbeiten Vollzeit von der Wiege bis zur Bare. Es gibt welche, die ihr 50 jähriges Dienstjubiläum feiern.
Die unterstellten 45 Jahre schaffen viele Angestellten dagegen nicht. Männer arbeiten durchschnittlich 40 Jahre, Frauen 37.
Entsprechend wenig sinnvoll wäre die Eingliederung von Beamten in die Rentenkassen, denn mit 45 und mehr Einzahlungsjahren, würden sie immer noch mehr Rente bekommen als die meisten anderen, eben weil Beamte im Schnitt länger arbeiten.
Womit wir wieder bei meinem vielzitierten Argument sind: Der wahre Vorteil ist die Unkündbarkeit. Dadurch kommt man nämlich auf so viele Arbeitsjahre und auch zu einer guten Altersversorgung.
Das ist leider falsch und nicht auf alle zu beziehen. Polizisten/Feuerwehrbeamte und teilweise der Justizvollzug gehen mit 60 in Pension. Berufssoldaten (die man zu Sonderbeamten zählen kann) im Unteroffiziers m. P. Dienstgrad früher mit 54, dann mit 56 aktuell mit 58 und perspektivisch mit 60.
Der Beamte bekommt weniger Brutto, weil er keine Sozialabgaben (Rentenversicherung, Krankenversicherung etc.) zahlt.
Das ist leider falsch und nicht auf alle zu beziehen. Polizisten/Feuerwehrbeamte und teilweise der Justizvollzug gehen mit 60 in Pension. Berufssoldaten (die man zu Sonderbeamten zählen kann) im Unteroffiziers m. P. Dienstgrad früher mit 54, dann mit 56 aktuell mit 58 und perspektivisch mit 60.
Der Beamte bekommt mehr Brutto und natürlich zahlt er eine Krankenversicherung, diese muss er selbst beahlen.
Polizisten gehen mit 60 nur in den Ruhestand wenn sie mindestens 25 Jahren im Schichtdienst waren.
Mein Mann war 40 Jahre im Dreischichtsystem tätig - allerdings freiwillig. er hätte nach 25 Jahren in den Tagesdienst gehen können. Pro Stunde nachts oder am Wochenende bekam er über den Daumen gepeilt zwischen 1,50 und 4.50 € Zuschlag. Da würde in der freien Wirtschaft niemand aufstehen.
Du hast geschrieben, Polizisten hätten die freie Heilfürsorge. Das gilt leider nur für ganz wenige Polizisten - ist immer Länderspezifisch.
Während sich die gesetzliche Krankenkassenbeiträge prozentual nach der Rente richtet, steigen die privaten Krankenkassenbeiträge ins unermessliche im Alter.
Ich finde es immer wieder frappierend wie ohne Kenntnisse von Fakten einfach drauf los gepoltert wird.
Aber die ganzen Diskussionen hier bringen e nichts, denn gegen festgefahrene Meinungen kommt man nicht an und vor allem wollen diejenigen auch die Wahrheit gar nicht hören.
Da muss man halt durch.
Du hast geschrieben, Polizisten hätten die freie Heilfürsorge. Das gilt leider nur für ganz wenige Polizisten - ist immer Länderspezifisch.
Während sich die gesetzliche Krankenkassenbeiträge prozentual nach der Rente richtet, steigen die privaten Krankenkassenbeiträge ins unermessliche im Alte
Im Gegenteil es sind eher die wenigen die keine erhalten. Aber es sollte jedem klar sein, das Landesbeamte immer Landesrechtlichen Regeln unterliegen.
Und kein Beamter wird gezwungen in die PKV zu gehen. Man kann auchin die GKV muss allerdings dann den Arbeitgeberanteil auch bezahlen. Muss man halt ausrechnen vorher was für einen am besten ist.
Dafür erhälht man in der Pension 100% Beihilfe. Ansonsten ist heute die PKV nicht mehr die erste Wahl, seit es die Unisex Tarife gibt.
Deutsche Rentner hätten im Schnitt „800 Euro mehr“, wenn die Altersversorgung sich am österreichischen Modell orientierte. Das geht aus einer Studie im Auftrag der Linke-Bundestagsfraktion hervor.
Beamte waren mal wichtig , heute nicht mehr.
Ab 2040 gibt es eh nur die deutsche Rentenversicherung, alles in einem Topf.
Da werden die einfachen Malocher die Beamten und Angestellten mit Finanzieren, wie schön: 2040 werden die Renten komplett steuerpflichtig sein.
Auch für wenig verdienst Rentner, wie toll:
Weil das Rentenniveau, also das Verhältnis von Standardrente zum Durchschnittslohn, künftig weiter abnehmen wird.
Deutsche Rentner hätten im Schnitt „800 Euro mehr“, wenn die Altersversorgung sich am österreichischen Modell orientierte. Das geht aus einer Studie im Auftrag der Linke-Bundestagsfraktion hervor.
1. In Österreich zahlen vor allem auch Selbstständige ein. Das sind oft die Topverdiener
2. Österreicher zahlen mit 22,8% deutlich mehr in die Rente ein
3. Deutschland hat eine Mindestversicherungszeit von 5 Jahren, Österreich 15 Jahre. D.h. in die deutsche Statistik fallen viel mehr Minirenten
4. Die Lebenshaltungskosten in Österreich sind im Schnitt höher
5. Der Eingangssteuersatz für Rentner ist in Österreich höher
Die Mehrheit der Beamten gehört nicht zu den Topverdienern. Es sind Feuerwehrleute, kleine Verwaltungsbeamte, Polizisten und relativ normale Leute, die i.d.R. nicht viel mehr Altersversorgung bekommen als Angestellte mit vergleichbaren (!) Lebensläufen.