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Freie Wirtschaft vs öffentlicher Dienst

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Also, irgendetwas läuft da ganz gewaltig schief in der Weltansicht, aber so was von gewaltig schief 🤢
Es ist mit der Ferne wie mit der Zukunft!
Solange es menschliche Gesellschaften gibt, haben sie ihren gefährlichsten Feind im Geist gesehen.
Nur durch Bedürfnisse bin ich eingeschränkt - oder einschränkbar.
Veränderungen begünstigen nur den, der darauf vorbereitet ist.
Die wahre Freiheit ist nichts anderes als Gerechtigkeit.
 
In der freien Wirtschaft gibt es Sekretärinnen, deren monatliches Netto zwischen 2.300 und 2.800 liegt.
Das Durchschnittsgehalt des Sekretärs liegt in Deutschland bei 35.200 per Anno. Habe ich eben gegoogelt. Bedeutet durch 12 nichtmal 3.000 Brutto im Monat. Bei einem 13. Gehalt oder Weihnachtsgeld bewegen wir uns sogar bei ca. 2.700.

Welchen Brutto / Netto Rechner muss ich da nehmen um bei diesem Brutto auf 2.800 netto zu kommen? 🤔
 
Das Durchschnittsgehalt des Sekretärs liegt in Deutschland bei 35.200 per Anno. Habe ich eben gegoogelt. Bedeutet durch 12 nichtmal 3.000 Brutto im Monat. Bei einem 13. Gehalt oder Weihnachtsgeld bewegen wir uns sogar bei ca. 2.700.

Welchen Brutto / Netto Rechner muss ich da nehmen um bei diesem Brutto auf 2.800 netto zu kommen? 🤔
Also ich kenne auch eine Sekretärin mit besonderer Teilsführungsaufgaben. Die verdient auch gut (nahe 38.000€). Aber ich glaube sie ist auch eine Minderheit, bei den gut verdienenden Sekretärinnen ^^
 
Eine Sekretärin im ÖD gibt es kaum noch. Und die Amtsbezeichnung "Stadtsekretär" ist ein Dienstgrad und hat nichts mit der landläufigen Sekretärin zu tun.
Generell fällt es den meisten schwer Tätigkeiten im ÖD mit der Privatwirtschaft zu vergleichen.

Das liegt zudem daran, dass es im ÖD Tarife und Besoldungsordnungen gibt, aber in der Privatwirtschaft vollkommen unterschiedlich bezahlt wird, oft ohne jegliche Tarife oder darüber hinaus.

Auch ein Gehalts-Vergleich hinkt meist gewaltig. So zahlt ein Beamter generell andere (meist weniger) Abgaben von seinem Brutto. Macht aber auch Sinn. Warum sollte ein Beamter in einer Arbeitslosenversicherung einzahlen? Netto vergleichen macht mehr Sinn, ist aber auch nie ganz passend, da Beamte z:b. vom Netto noch ihre private Krankenversicherung zahlen und weitere Kosten haben können (wenn die Beihilfe zB ihre Krankenkosten nicht ganz trägt).
 
Dass man heute in der freien Marktwirtschaft mit 50 aufhören kann zu arbeiten stimmt so wie der Spruch vom tellerwäscher zum Millionär.
Das war vielleicht mal.

Heute ganz sicher aber nicht mehr.

1 Jahr arbeitslose und die Existenz ist ruiniert weil man direkt von einem Spitzenreiter in hartz4 fällt.

Dass Beamte so viele Vorteile haben ist die größte Ungerechtigkeit überhaupt.
Als Beamter hat man wirklich gut lachen, von unseren Steuergeldern.

70 Prozent Pension vom letzten Gehalt, PKV, unkündbar, 3 Monate krank machen können...
ist die private Krankenversicherung wirklich ein Vorteil? Habt ihr auch mal die Beiträge angesehen? Die Beiträge richten sich nicht nach der Höhe der Pension.... . !
 
ist die private Krankenversicherung wirklich ein Vorteil? Habt ihr auch mal die Beiträge angesehen? Die Beiträge richten sich nicht nach der Höhe der Pension.... . !

Die private Krankenversicherung ist ein zweischneidiges Schwert.
Die meisten Beamten müssen sich nur 50% privat versichern weil die Beihilfe die andere Hälfte trägt. Bedeutet aber trotzdem locker 300 € aus eigener Tasche.

Manche sind damit übel auf die Nase gefallen. Denn mit steigendem Alter stiegen die Kosten der privaten Versicherung während das Einkommen in der Pensionszeit deutlich sank.

Hinzu kommt natürlich, dass man je nach Vorerkrankung nur schwer eine private Krankenversicherung bekommt und auch keine Kinder mitversichert sind wie in der gesetzlichen.

Ist die Privatversicherung besser als die gesetzliche?
Man bekommt manchmal mehr Leistung, aber hat dadurch nicht unbedingt Vorteile. Ich habe zB 12 statt 10 mal eine Krankengymnastik verschrieben bekommen, leider musste ich am Ende 2 Sitzungen komplett selber bezahlen. Auch bekommt man oft Untersuchungen, die vermutlich unnötig sind, aber an denen der Arzt eben verdient.
Bei manchen Ärzten bekommt man schneller einen Termin. Mein Orthopäde hat aber zB einen Internetkalender zum selber eintragen, völlig egal ob man da privat oder gesetzlich ist.
Ja man kann Chefarzt oder Einzelzimmer, Zahnersatz oder sonstwas vereinbaren- Ne Menge mehr Leistungen als in der gesetzlichen, ABER man zahlt für alles extra. Vieles übrigens was auch ein gesetzlich Versicherter haben kann, wenn er eben Zusatzversicherungen abschließt.
 
@Andreas,
ich befürchte die private Krankenversicherung wird irgendwann für uns nicht mehr bezahlbar.


Ich habe einige Ärzte in meinem Bekanntenkreis die behaupten, ihre Praxis nur halten zu können, weil es uns privat Versicherte noch gibt.

Unsere Behandlungskosten und als Konsequenz die Beiträge von uns steigen immens.
Von daher erkaufen wir uns diese Bevorzugung, die manche sehen wollen, ganz teuer.
 
@Andreas,
ich befürchte die private Krankenversicherung wird irgendwann für uns nicht mehr bezahlbar.


Ich habe einige Ärzte in meinem Bekanntenkreis die behaupten, ihre Praxis nur halten zu können, weil es uns privat Versicherte noch gibt.

Unsere Behandlungskosten und als Konsequenz die Beiträge von uns steigen immens.
Von daher erkaufen wir uns diese Bevorzugung, die manche sehen wollen, ganz teuer.
Wo liegt die Lösung?
Gleiche Pflichten gleiche Rechte. Weg mit dem Beamtenstatus.
Niemand wird behaupten, dass die Schweiz keinen funktionierenden öD haben und das ohne Beamtenstatus wie in D.

Dieses aufzeigen von Vor- und Nachteilen von Sonderrechte beim Beamtenstatus führt zu keinem Ergebnis.

Nur eins ist klar erkennbar: Die Beamtenpensionen kommen dem Bürger sehr teuer zu stehen und werden weiter überproportional steigen.
 

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