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Freie Bahn für Beamte?!

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Das ist auch bekannt. Wenn Arbeitgeber den Mindestlohn nicht zahlen, muss man klagen und darf nicht auf seine Rechte verzichten. Was mich an der ja in unserer Gesellschaft so gefälligen Beamtenschelte stört, ist der Umstand, dass viele Kritiker sich daran reiben, was sie selbst gerne hätten: einen sicheren Arbeitsplatz, den man nicht verlieren kann, so lange man sich nichts zu schulden kommen lässt und eben auch ein sicheres Einkommen.

Burbacher

Sollte das denn nicht jedem zustehen?
 
Das Wegfallen der Verwaltung könnte sich aber für manchen sozialunverträglich in einen Bumerang verwandeln, weil sich die Ämter auch um Leute kümmern, die wegen psychischer Probleme, Drogen etc. ihr eigenes Leben nicht auf die Reihe kriegen (z. B. für regelmäßige Zahlungen an Miete, Strom etc. sorgen), in der Hoffnung daß diese Leute nicht ganz versumpfen und dann irgendwann für wirklich teuer Geld in staatlichen Heimen landen müssen - oder auf der Straße. Wenn die dann ihr Geld "zur freien Verfügung" haben, ohne daß ihnen noch einer das Händchen hält und den eigenen A* nachträgt, geht es ab in den Sumpf. Eigenverantwortung zu tragen - insbesondere finanziell - ist dummerweise nicht für jeden Menschen möglich oder geeignet.
... oder welches Amt sollte dann diese Menschen "übernehmen" ?

Wenn nur noch diese übrig bleiben wäre das für den Staat bzw. die Verwaltung auch schon eine Entlastung.
 

Beamtenpensionen

Umsorgt wie auf Wolke Sieben: So gut geht es deutschen Beamten im Ruhestand



Von der Pension eines Beamten können normale Rentner nur träumen. Und die Belastungen für die höheren Bezüge halten sich in Grenzen. Die wichtigsten Unterschiede zur gesetzlichen Rente.

Nach 40 Dienstjahren verabschieden sich Beamte in Deutschland in den Ruhestand: Als Pension erhalten sie maximal 71,75 Prozent des Bruttogehalts, das sie während der zwei Jahre vor dem Ruhestand bezogen haben. Der Pensionsanspruch wächst mit jedem Dienstjahr. Da viele Staatsdiener wegen Beurlaubung oder Teilzeit mit weniger Dienstjahren in den Ruhestand gehen, liegt das durchschnittliche Pensionsniveau derzeit bei 68,1 Prozent


Von solchen Summen können normale Rentner nur träumen. Ihr Versorgungsniveau liegt im Vergleich dazu – gemessen am Einkommen – um über 20 Prozentpunkte niedriger. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte bekom*men nicht einmal 50 Prozent ihres Lohns als Altersgeld. Haben sie 45 Jahre immer den Durchschnittslohn erhalten – der liegt momentan bei 3.092 Euro –, beträgt ihr *Rentenanspruch derzeit knapp 1.485 Euro oder 48 *Prozent des Durchschnittslohns.

Beamte können mit deutlich höheren Ruhegehältern rechnen. Dazu zwei Beispiele:

Ein Lehrer aus Nordrhein-Westfalen, Besoldungs*gruppe A13, verheiratet, zwei Kinder, bekommt vor *seiner *Pension ein Gehalt von 4.918,49 Euro. Sein Ruhegehalt würde bei etwa 3.300 Euro liegen.

Ein Stabsunteroffizier bei der Bundeswehr, Besoldungsgruppe A7, ledig, bezieht vor seinem *Ruhestand ein *Gehalt von 2.065,29 Euro. Das ergibt *einen Pensions*anspruch von rund 1.400 Euro.



http://www.focus.de/finanzen/alters...eutschen-beamten-im-ruhestand_id_6941437.html

Noch irgendwelche Fragen?
 
Schafft Beamte doch gleich ganz ab, dann ist doch alles gut 😉

Nur im Ernstfall dann bitte keine Leistungen vom Staat erwarten.

Heiraten geht doch bestimmt auch ohne Standesamt. Ausweis, Reisepass, Ordnungsamt? Braucht doch keiner. Polizei und Feuerwehr kommen dann halt nicht. Streiken alle halt mal, so what? 😉

Am besten wir machen Deutschland komplett zu. Wenn man rechnet wie viel der deutsche Staat an die Rentenkassen nachzahlen müssten, wenn er alle Beamten heute sofort in die Rentenkasse überleitet.

465 Milliarden betragen derzeit die Pensionsrückstellung der öffentlichen Haushalte. Das ist der größte zinslose Kredit, den Deutschland hat. Viel Spass beim nachversichern!

Lach, bei uns im Osten gab es gar keine Beamten und geheiratet haben wir auch.
Ich weis nach 27 Jahren leider immer noch nicht wozu dieser ganze Hofstaat denn eigentlich wirklich gut sein soll oder wo da der Mehrwert liegen soll.

Und wir sind nicht daran zugrunde gegangen weil es keine Beamten gab.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist auch bekannt. Wenn Arbeitgeber den Mindestlohn nicht zahlen, muss man klagen und darf nicht auf seine Rechte verzichten. Was mich an der ja in unserer Gesellschaft so gefälligen Beamtenschelte stört, ist der Umstand, dass viele Kritiker sich daran reiben, was sie selbst gerne hätten: einen sicheren Arbeitsplatz, den man nicht verlieren kann, so lange man sich nichts zu schulden kommen lässt und eben auch ein sicheres Einkommen.

Burbacher

Gerade du als Lehrer, solltest eigentlich wissen, die die mit dem Kopf Arbeiten,
sollten nicht mehr Wert sein, wie die, die mit den Händen Arbeiten, brauchen!
tun wir sie nämlich beide, da wirst du mir zustimmen, denke ich.

Der andere redet immer davon die Beamten abzuschaffen, was ist, wenn wir die
Arbeiter abschaffen? was machen die Beamten dann, verwalten sie sich selber?
das mag ja gehen, wer aber Baut die Straßen, Häuser, verkauft Lebensmittel, Pflegt
alte Leute, baut die Bahn für das Ticket usw.

Man kann es drehen und wenden wie man möchte, es passt nicht

Lg.
 
Lach, bei uns im Osten gab es gar keine Beamten und geheiratet haben wir auch.
Ich weis nach 27 Jahren leider immer noch nicht wozu dieser ganze Hofstaat denn eigentlich wirklich gut sein soll oder wo da der Mehrwert liegen soll.

Und wir sind nicht daran zugrunde gegangen weil es keine Beamten gab.

Nein, "zugrunde gegangen" ist die DDR, weil wir uns haben einreden lassen, daß die Mark der DDR nichts wert sei (frei konvertierbar). Man halte sich als Vergleich nur den Durchschnittsverdienst in Ost und West zur Wendezeit vor Augen. Im Osten rund 470,00 Mark der DDR, im Westen etwa 1600,00 DM. Welcher reale Wechselkurs kommt da wohl 'raus?

Der Westen redete uns ein 2 : 1, tats. errechnet sich gerundet 1 : 3,4. Falls ich's irgendwo in meiner Datensicherung noch wiederfinde, lade ich's mal hoch: der Osten Deutschlands mußte seit 1950 bis 2012 real über 2000 % Inflation ertragen.

Und die DDR ging pleite, weil das kleine 17-Mio-Volk allein die RGW-Bank gestützt hat. Selbst die Russen haben nichts eingezahlt und sich (als Siegermacht) nur bedient. Das vierzig Jahre lang durchgehalten zu haben verdient Bewunderung statt Verachtung! Aber das ging natürlich nicht durch die Medien. Die Ossis können nur nicht arbeiten, nä?:mad:

Soviel dazu.

Viele Grüße
 
Zuletzt bearbeitet:
... bei Mario Barth deckt auf ... da wird auf RTL gerade gezeigt, wie Polizeibeamte "versorgt" werden ... Traurig, aber wahr ...
 
Nein, "zugrunde gegangen" ist die DDR, weil wir uns haben einreden lassen, daß die Mark der DDR nichts wert sei (frei konvertierbar). Man halte sich als Vergleich nur den Durchschnittsverdienst in Ost und West zur Wendezeit vor Augen. Im Osten rund 470,00 Mark der DDR, im Westen etwa 1600,00 DM. Welcher reale Wechselkurs kommt da wohl 'raus?

Der Westen redete uns ein 2 : 1, tats. errechnet sich gerundet 1 : 3,4. Falls ich's irgendwo in meiner Datensicherung noch wiederfinde, lade ich's mal hoch: der Osten Deutschlands mußte seit 1950 bis 2012 real über 2000 % Inflation ertragen.

Und die DDR ging pleite, weil das kleine 17-Mio-Volk allein die RGW-Bank gestützt hat. Selbst die Russen haben nichts eingezahlt und sich (als Siegermacht) nur bedient. Das vierzig Jahre lang durchgehalten zu haben verdient Bewunderung statt Verachtung! Aber das ging natürlich nicht durch die Medien. Die Ossis können nur nicht arbeiten, nä?:mad:

Soviel dazu.

Viele Grüße

Wer bitte will denn sowas wirklich wissen das konterkariert doch das eigene Denken, nech...😉
Naja die kleine DDR konnte nun mal nicht mehr die ganzen RGW Staaten mit ernähren das sowas mal in die Binsen geht sollte klar sein, aber denk-ste so ähnlich stellen sich viele die EU vor, und wie das ausgeht weis man ja, aber wir haben ja keine Ahnung... na Gott sei Dank😉🙄
 
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