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Freie Bahn für Beamte?!

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Ist eine Abneigung gegen potentiellen Mißbrauch gleich Neid? Oder bist Du für Sozialmißbrauch, Schwarzarbeit und so weiter?

Schwarzarbeit ist auch interessant, was macht der Schwarzarbeiter, er verdient
ein bisschen dazu , der vorteil am Schwarzarbeiter ist, er gibt es wieder aus
und zwar hier in Deutschland, er geht einmal an der Steuer vorbei und wird
bestraft, was machen die oben ? das ist echter Mißbrauch am Volk.
 
weist du eigentlich wie viele Leute es gibt, die ihren Mindestlohn trotz Gesetze
immer noch einklagen müssen, wir wollen nur die gleiche Sicherheit, an die
Menge des Geldes kann man sich gewöhnen, aber es soll sicher sein, wie
viele werden heute erpresst 6,50 oder du gehst

Das ist auch bekannt. Wenn Arbeitgeber den Mindestlohn nicht zahlen, muss man klagen und darf nicht auf seine Rechte verzichten. Was mich an der ja in unserer Gesellschaft so gefälligen Beamtenschelte stört, ist der Umstand, dass viele Kritiker sich daran reiben, was sie selbst gerne hätten: einen sicheren Arbeitsplatz, den man nicht verlieren kann, so lange man sich nichts zu schulden kommen lässt und eben auch ein sicheres Einkommen.

Burbacher
 
Ich habe mal durchgerechnet, weil hier die These im Raum steht, Beamte würden verhältnismäßig VIEL verdienen:

Im Jahr 2016 betrug das Durchschnittsgehalt für vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmer 48.900 €, pro Monat 4.078 Euro brutto.
Das entspricht einem Netto von ca. 2.700 € (Quelle: https://www.absolventa.de)

Im Bereich der öffentlichen Verwaltung, Verteidigung, Sozialversicherung liegt bereits der Jahreswert darunter mit 45.764 €. Aber nehmen wir ganz konkret einen Beamten in der Endstufe des mittleren Dienstes A9, Erfahrungsstufe 4: 3.070 € Brutto. Hier bleibt mehr von übrig, da ein Beamter zwar entgegen landläufiger Meinung Steuern zahlt, aber etwa keine Arbeitslosenversicherung oder dergleichen. Ca. 2.400 € netto, meinetwegen rechne noch alles „priviligierte“ wie Familienzuschläge (die aber nicht jeder kriegt) drauf und du landest bei vielleicht durchschnittlich 2.800 € netto.
http://www.beamtenbesoldung.org/images/pdf/bund2018.pdf

Beamte müssen aber noch eine private Krankenversicherung bezahlen. Das sind je nach Alter und persönlichem Risiko verschiedene Beträge, aber 300 € kann man gut rechnen, bleibt ein Netto von 2.500 €.
Keinesfalls Standard für Beamte, netto springt oft deutlich weniger als 2.000 € raus. Ist das viel? ja, gemessen am Mindestlohn und gemessen an angelernten Tätigkeiten.

Ist das in Relation zum Durchschnittseinkommen viel? Wohl kaum oder?

Braucht der durchschnittliche Angestellt mit 2.700 € jährliche Lohnsteigerungen? Nicht existenziell, aber natürlich verhandeln Gewerkschaften darum.
Braucht der Beamte oder Beschäftigte im ÖD das Ticket? Nicht existenziell, aber wie kann man ihm vorwerfen dafür zu verhandeln?



lol von so einen Gehalt kann ich nur träumen und viele andere Menschen auch die köperlich hart arbeiten bis zur völlogen Erschöpfung.
 
Das ist auch bekannt. Wenn Arbeitgeber den Mindestlohn nicht zahlen, muss man klagen und darf nicht auf seine Rechte verzichten. Was mich an der ja in unserer Gesellschaft so gefälligen Beamtenschelte stört, ist der Umstand, dass viele Kritiker sich daran reiben, was sie selbst gerne hätten: einen sicheren Arbeitsplatz, den man nicht verlieren kann, so lange man sich nichts zu schulden kommen lässt.

Burbacher

Das kann man auch gerne machen, weil man ist dann ja eh Arbeitslos
und hat die zeit dafür.

Ich bin ja nicht gegen Beamte, die meisten sind sehr nett, ich frage
mich nur, warum werden die einen geschützt und die anderen müssen
sehen wie sie zurechtkommen.
 
Das ist auch bekannt. Wenn Arbeitgeber den Mindestlohn nicht zahlen, muss man klagen und darf nicht auf seine Rechte verzichten. Was mich an der ja in unserer Gesellschaft so gefälligen Beamtenschelte stört, ist der Umstand, dass viele Kritiker sich daran reiben, was sie selbst gerne hätten: einen sicheren Arbeitsplatz, den man nicht verlieren kann, so lange man sich nichts zu schulden kommen lässt und eben auch ein sicheres Einkommen.

Burbacher

Noch so eine Ungerechtigkeit.
 
Schwarzarbeit ist auch interessant, was macht der Schwarzarbeiter, er verdient
ein bisschen dazu , der vorteil am Schwarzarbeiter ist, er gibt es wieder aus
und zwar hier in Deutschland, er geht einmal an der Steuer vorbei und wird
bestraft, was machen die oben ? das ist echter Mißbrauch am Volk.

Du kannst gerne "die da oben" kritisieren, alles ok, kann ich verstehen. Die Kritik teile ich sicherlich auch zumindest teilweise mit dir.

Aber wenn du ein gerechtes und soziales System willst, dann musst du auch erwarten, dass alle ihren Teil beitragen.
Schwarzarbeit ist nicht zuletzt Sozialbetrug.
Ich kenne die gängigen Sprüche aller "der Staat gibt unsere Steuern für Blödsinn aus", "Steuerverschwendungen", der kleine Mann hat doch nix".
Schwarzarbeiter sind oft jene, die am lautesten kritisieren, dass der Staat nicht sozial genug sei, während sie gleichzeitig versuchen nicht einen einzigen Cent in soziale Kassen einzuzahlen. Man msus sich seine Steuerhinterziehung halt nur schön reden 😀

Sorry, soll nicht aggro rüberkommen, aber Schwarzarbeit ist m.E. unsozial und ungerecht.
 
Ich bin ja nicht gegen Beamte, die meisten sind sehr nett, ich frage
mich nur, warum werden die einen geschützt und die anderen müssen
sehen wie sie zurechtkommen.
Weil das bei den einen arbeitsrechtlich eben so vereinbart ist und bei den anderen nicht. Zu zahlen aber auch mit Verlust von Rechten, etwa Streikrecht. Wohlverhaltensklausel im Privatleben und so weiter. Gibt es bei Kirchenmitarbeitern in ähnlichen Formen. Wem´s nicht paßt, muß für die Unterprivilegierten bessere Arbeitsrechte einfordern, und wer macht das? Im Regelfall die Gewerkschaften. Die für den öffentlichen Dienst sind recht rührig wie man am Ergebnis sieht, jeder andere sollte der seinen mal auf die Füße treten. Wenn er eine hat, denn als Mitglied einer Gewerkschaft hat man Rechte gegen sie, als Nichtmitglied hat man keine.
 
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