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- Eure Gedanken über Weihnachten -

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Schön, dass wir schon mal einen Weihnachtsthread haben 🙂

Wir sind nicht sonderlich religiös, erfreuen uns aber an den Traditionen. Da alle in der Familie immer gut verplant sind über das Jahr freuen wir uns, wenn wir uns Alle an den Tagen mal sehen.

Also läuft das ganz klassisch, viel Familie, viel zu viel Essen und leckere (alkoholische) Getränke.

Den Winter finde ich ätzend, November, Januar und Februar könnte man gern streichen, aber der Dezember ist einfach ein toller Monat mit der ganzen Vorweihnachtszeit und den Weihnachtsmärkten.
 
Schön, dass wir schon mal einen Weihnachtsthread haben 🙂

Wir sind nicht sonderlich religiös, erfreuen uns aber an den Traditionen. Da alle in der Familie immer gut verplant sind über das Jahr freuen wir uns, wenn wir uns Alle an den Tagen mal sehen.

Also läuft das ganz klassisch, viel Familie, viel zu viel Essen und leckere (alkoholische) Getränke.

Den Winter finde ich ätzend, November, Januar und Februar könnte man gern streichen, aber der Dezember ist einfach ein toller Monat mit der ganzen Vorweihnachtszeit und den Weihnachtsmärkten.

Ich finde im Allgemeinen die Zeit zwischen Anfang November und Anfang Januar schön.

Ich habe im November Geburtstag. Dazu Nikolaus, Weihnachten und Silvester im Dezember.

Dazu Wintersport-Highlights wie zum Beispiel die Vierschanzentournee in Oberstdorf und "Biathlon auf Schalke" im Anschluss.

Schön sind für mich auch wie gesagt die Vorbereitungen auf Weihnachten. Meine Planung steht jetzt schon.

Eigentlich wollte mein Partner am Heiligabend Hirschgulasch essen, aber wir haben uns dann letztendlich für einen "einfachen" Auflauf entschieden.

Hat schon einmal jemand von euch "Leberreissuppe" gegessen? Diese wirklich leckere Suppe hat meine Oma früher am Heiligabend gemacht. Ich glaube, diese Suppe ist ein tschechisches Gericht.

Welche Filme/Sendungen schaut ihr gerne zum Fest?

"Der kleine Lord" steht bei mir ganz oben auf der Liste. Und auch der Film "Die Geister die ich rief.".
 
Zuletzt bearbeitet:
Für mich ist Weihnachten das perfekte Fest, ich liebe grundsätzlich alles daran.
Wenn jedoch jemand aus der Familie gerissen wurde, kann es fortan sehr schmerzhaft sein, weil "es fehlt einer".

In meiner Familie war Weihnachten immer sehr wichtig. Nicht nur das Drumherum, meine Eltern waren sehr gläubige Christen. Ansonsten gab es sehr viele Traditionen und Anekdoten, die jährlich wieder ausgegraben wurden und immer bunter wurden. Meine Mama hatte noch vor meiner Geburt ihre Mama ausgerechnet an Weihnachten verloren. So kannte ich auch das: den Schmerz, dass da Großeltern schon fehlen und so hatte auch der Jahrtag der Oma immer einen Platz. Trotzdem hatte sich vor allem meine Mutter eine fast kindliche Freude an allem behalten; denke, dass sie das auch an mich weitergab. Ne Studienfreundin war mal, nachdem sie mich zu unserem Weihnachten befragte, ganz erleichtert: "bin ich froh, dass ich nicht die einzige bin, die aus so ner super spießigen Familie kommt" 🙂 .

Aber all das machte mir Weihnachten auch sehr schwer, nachdem ich meinen Bruder verlor, als ich 28 war. Er mochte das Fest natürlich auch ganz gerne, hat mich aus Spaß aber "Weihnachtsterrorist" genannt (ob meiner Dekowut). Er hatte die Jahre zuvor immer den Baum besorgt und es gab jede Menge Geschichten über seine Last Minute-Käufe. Jedenfalls im Jahr als er starb, da hatten wir ne Diskussion darüber, ob es trotzdem einen Baum geben sollte (für die kleine Nichte etc..)...für mich war das schier unerträglich der Gedanke, dass da einfach wieder so ein Baum stehen sollte.....trotzdem, obwohl er fehlt...Hab mir danach aus Frust erstmal alleine ne Flasche Rotwein aufgemacht (nein, ich habe ansonsten kein Alkoholproblem).

Später habe ich eher so gedacht: "gerade auch für ihn mit". Aber jetzt fehlen mir auch meine Eltern.....mein Papa erst seit Ende September.....und Weihnachten 22 habe ich es nicht mal geschafft, meine heißgeliebte Krippe aufzustellen.....Die ich mir mal geleistet hatte, obwohl sie mir eigentlich zu teuer war. Ich finde, dass man es zumindest anfangs auch noch merken darf, dass da wieder jemand fehlt....der heißgeliebt war in unserer Mitte.

Denke, das macht Weihnachten für viele zu einer zweischneidigen Sache.......weil es nie schön war oder weil es früher so schön war, als man noch nicht wusste, was wirklicher Verlust heißt.
 
Ich musste erst mal laut lachen 😄😄😊😊. Ich sitze hier in meinem Sommerpyjama auf dem Balkon bei gefühlten 28 Grad.
Und dann Weihnachten 😊.

Ich habe mich in den letzten 20 Jahren befreit von den Zwängen rund um dieses Fest. Es macht mir nichts mehr aus, an Weihnachten alleine zu sein, es sind Tage wie alle anderen geworden. Das war sehr schwierig und mit unzähligen Krisen und viel Einsamkeitsgefühlen verbunden.
Eine Familie habe ich nicht. Ich treffe mich mit Freunden in dieser Zeit.
Ich bin aber dennoch jedes Jahr froh, wenn wir den 27. Dezember schreiben. Dann ist es geschafft. Denn man kommt ja um den ganzen Weihnachtsrummel trotzdem nicht herum.
 
Für mich ist Weihnachten das perfekte Fest, ich liebe grundsätzlich alles daran.
Wenn jedoch jemand aus der Familie gerissen wurde, kann es fortan sehr schmerzhaft sein, weil "es fehlt einer".

In meiner Familie war Weihnachten immer sehr wichtig. Nicht nur das Drumherum, meine Eltern waren sehr gläubige Christen. Ansonsten gab es sehr viele Traditionen und Anekdoten, die jährlich wieder ausgegraben wurden und immer bunter wurden. Meine Mama hatte noch vor meiner Geburt ihre Mama ausgerechnet an Weihnachten verloren. So kannte ich auch das: den Schmerz, dass da Großeltern schon fehlen und so hatte auch der Jahrtag der Oma immer einen Platz. Trotzdem hatte sich vor allem meine Mutter eine fast kindliche Freude an allem behalten; denke, dass sie das auch an mich weitergab. Ne Studienfreundin war mal, nachdem sie mich zu unserem Weihnachten befragte, ganz erleichtert: "bin ich froh, dass ich nicht die einzige bin, die aus so ner super spießigen Familie kommt" 🙂 .

Aber all das machte mir Weihnachten auch sehr schwer, nachdem ich meinen Bruder verlor, als ich 28 war. Er mochte das Fest natürlich auch ganz gerne, hat mich aus Spaß aber "Weihnachtsterrorist" genannt (ob meiner Dekowut). Er hatte die Jahre zuvor immer den Baum besorgt und es gab jede Menge Geschichten über seine Last Minute-Käufe. Jedenfalls im Jahr als er starb, da hatten wir ne Diskussion darüber, ob es trotzdem einen Baum geben sollte (für die kleine Nichte etc..)...für mich war das schier unerträglich der Gedanke, dass da einfach wieder so ein Baum stehen sollte.....trotzdem, obwohl er fehlt...Hab mir danach aus Frust erstmal alleine ne Flasche Rotwein aufgemacht (nein, ich habe ansonsten kein Alkoholproblem).

Später habe ich eher so gedacht: "gerade auch für ihn mit". Aber jetzt fehlen mir auch meine Eltern.....mein Papa erst seit Ende September.....und Weihnachten 22 habe ich es nicht mal geschafft, meine heißgeliebte Krippe aufzustellen.....Die ich mir mal geleistet hatte, obwohl sie mir eigentlich zu teuer war. Ich finde, dass man es zumindest anfangs auch noch merken darf, dass da wieder jemand fehlt....der heißgeliebt war in unserer Mitte.

Denke, das macht Weihnachten für viele zu einer zweischneidigen Sache.......weil es nie schön war oder weil es früher so schön war, als man noch nicht wusste, was wirklicher Verlust heißt.

Mein Partner hat leider auch "schwere" Verluste erlitten und ich pflege einen vorsichtigen Umgang mit diesem sensiblen Thema. Nach außen wirkt er immer stark und (er) gibt mir das Gefühl, problemlos über seine Verluste reden zu können. Nun hat er mir aber erst vor kurzem erzählt, dass er beispielsweise am letzten Heiligabend Zuhause geheult hat, nachdem er heim kam. Nun bin ich noch vorsichtiger.
 
Ich musste erst mal laut lachen 😄😄😊😊. Ich sitze hier in meinem Sommerpyjama auf dem Balkon bei gefühlten 28 Grad.
Und dann Weihnachten 😊.
Fand ich auch witzig.
Es gibt übrigens ein Weihnachtsmuseum, in dem man das ganze Jahr über Weihnachten haben kann. Und noch beeindruckender ist das Weihnachtsdorf, das dazugehört.
Der mit Kugeln geschmückte, beleuchtete Baum in der Mitte des Dorfes dreht sich das ganze Jahr über und es ist schon irgendwie skurril bei 28 Grad in eine Weihnachtswelt einzutauchen und Weihnachtsdeko anschauen und kaufen zu können.

Was verbindet ihr mit Weihnachten?
Mittlerweile vor allem Ruhe und Dankbarkeit.

Aber auch Gemütlichkeit, Plätzchen backen, Winter, Schnee (zumindest in meiner Vorstellung), Weihnachtsmusik, Weihnachtskonzerte, Zeit zum Nachdenken. Lichter. Ich liebe die Lichter - egal ob Kerzen oder Lichterketten.

Was waren eure schönsten/schlimmsten Erlebnisse und Geschenke?
Das schlimmste Erlebnis - ohne jetzt im Detail davon zu erzählen - war eine Beerdigung, die vor ein paar Jahren am 23.12. in einer natürlich bereits weihnachtlich geschmückten Kirche stattfand. In Trauer und Schmerz mit der Familie und Freunden durch diesen Tag zu gehen, war ein sehr schlimmes Erlebnis. Und gleichzeitig war es auch ein festes Zueinanderstehen, ein gegenseitiges Auffangen und Füreinanderdasein, ein gemeinsames Erleben der Trauer von dem aus ich - mir fehlt das richtige Wort - Hoffnung, Zuversicht, Vertrauen (?) ... gewann.
Es war ein emotional sehr schwieriges Weihnachtsfest, doch mit ganz vielen immateriellen Geschenken, die unendlich wertvoll waren.

Wie laufen eure Festtage ab?
Ruhig.
Am 24.12. arbeite ich meist freiwillig im Frühdienst im Verein.
Da ist es ruhiger als sonst, es kommen wenig Leute und die, die kommen, kommen mit Geduld, Spenden oder ehrlich netten Worten.

Abends sitze ich mit meinen Eltern und meinem Bruder zusammen. Wir essen gemeinsam, unterhalten uns, lachen viel und genießen einfach die Zeit, die wir gemeinsam verbringen können. Wir schätzen diese Zeit, und vorallem die Tatsache, dass wir relativ gesund beieinander sein können, sehr. Das ist nicht selbstverständlich und das ist uns bewusst.
Danach mache ich es mir zuhause gemütlich, lese ein Buch oder gucke eine Serie.

Am ersten Weihnachtsfeiertag kommen wir nochmal zum Mittagessen zusammen.

Die Wochen vor Weihnachten sind sowohl im Job als auch im Verein sehr hektisch, aber ab dem 24.12. ist dann endlich Ruhe und meine Festtage laufen dann auch wirklich ruhig und gemütlich ab.
Ich verbringe ein paar Stunden bei meiner Familie und viel Zeit zuhause. Am liebsten verbringe ich diese Tage dann in eine gemütliche Decke gekuschelt mit Kakao oder Tee und einem guten Buch (oder bei einem Serienmarathon) auf dem Sofa. Die Katzen zufrieden schnurrend neben mir.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es gibt übrigens ein Weihnachtsmuseum, in dem man das ganze Jahr über Weihnachten haben kann. Und noch beeindruckender ist das Weihnachtsdorf, das dazugehört.
Der mit Kugeln geschmückte, beleuchtete Baum in der Mitte des Dorfes dreht sich das ganze Jahr über und es ist schon irgendwie skurril bei 28 Grad in eine Weihnachtswelt einzutauchen und Weihnachtsdeko anschauen und kaufen zu können.
Verrückt 😆
 
Wenn es nach mir ginge, könnten wir das Ganze einfach ignorieren, so gut es hierzulande möglich ist.

Ich bin nicht gläubig, meine Frau auch nicht, und einen Anlass zu feiern, an den wir nicht glauben, ist irgendwie widersinning.

Meine Frau mag aber, wenn die ganze Familie zusammenkommt. Also feiern wir einen Tag lang, am 1. Feiertag.

Heiligabend ist ein normaler Abend bei uns, und am 2. Feiertag unternehmen wir was, was mir gefällt, weit weg von Weihnachten.
 

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