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  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Esoterik als Hilfestellung

Was du schreibst, ist schon richtig.
Aber daneben werden ganz primitive Stümperfehler gemacht:

* Die Geschichte mit dem Spinat und dem Eisen kennt wahrscheinlich eh schon jeder. Eine ganze Generation lange mussten Kinder den ungeliebten Spinat essen, weil er doch ach so gesund sei. In Wirklichkeit war das ein ganz primitiver Messfehler. Alle haben von dieser Studie abgeschrieben und niemand hat sich die Arbeit gemacht, das Ergebnis zu überprüfen.

* Die Geschichte mit dem Ei und dem Cholesterin ist noch viel schräger: Man hat Kaninchen !!!!! mit Eiern ernährt. Die Kaninchen hatten dann hohen Cholesterin und wurden sehr krank. Man braucht kein Philosoph zu sein, um den methodischen Fehler zu erkennen. Wenn ich einem Löwen nur Brokoli zu fressen gebe, dann wird er auch krank werden. Was sagt das über Brokkoli aust?

* Oft fußen die Ernährungsempfehlungen der staatlichen Behörden überhaupt nicht auf wissenschaftlichen Ergebnissen. Diese bürokratischen Moloche entwickeln ihre eigne Dynamik und werden sehr von Lobbying beeinflusst.

Die Journalistin Nina Teicholz hat einen Verein gegründet, der dafür kämpft, dass die Ernährungsempfehlungen in den USA bitte auf wissenschaftlichen Ergebnissen beruhen sollten. Ich bin naiverweise davon ausgegangen, dass das sowieso der Fall ist. Aber das ist es nicht:

https://www.youtube.com/watch?v=hzQAHITIUhg&list=LLbXWwLxav3BPM5u-OwMYGCQ&index=12&t=3939s
(Leider englisch)

Ernährungs- und Sportwissenschaften sollten nicht Wissenschaften genannt werden, da in diesen Metiers kaum wissenschaftlich gearbeitet wird. Man sollte eher von einer Lehre sprechen - wie bei BWL und VWL.
Das ist nicht abfällig gemeint, eine Lehre kann auch sehr anspruchsvoll sein, aber eine Lehre ist eben keine Wissenschaft.

Und ja, natürlich hat man auch das Problem der zahllosen Einflüsse. Aber das wäre nicht so schlimm, man könnte solche Schwankungen in den Studienergebnissen durch saubere Studien ja abschwächen. Weil aber so viel Geld dahintersteckt, macht man das in diesen Bereichen nicht gerne, sondern geht lieber den einfachen Weg: Man macht eher eine Farce als eine Studie, Hauptsache, diese Farce untermauert das eigene Produkt.
 
Meine Haltung dazu: Die Wissenschaft, die seit der Renaissance so langsam wiederbelebt und dann ab der Moderne über enormen universitären Zuwachs und Forschungsgesellschaften (z.B. Royal Society) einen großen Aufschwung erfuhr, bewegte sich überwiegend im Bereich der Naturwissenschaften, und so will ich sie auch verstanden haben. Eines Tages löste sie die Religion geradezu ab. Tom Hanks aka Robert Langdon schildert das im Film Illuminati sogar einmal kurz in einer der Anfangsszenen (im Helikopter auf dem Flug gen Vatikan glaube ich), dass das jedenfalls das Ziel sein sollte von diesem Vorantreiben. Und in dem Sinne sehe ich daraus sogar eine gewisse "Gläubigkeit" entstanden.


Hier stimme ich dir durchaus zu.

Vor meinem Auge entsteht gerade ein Bild: Man sieht im Fernsehen einen Wissenschaftler, einen "Experten". Laborkittel, Brille auf der Nase, Klemmbrett in der Hand. Im Hintergrund teuer aussehende Apperaturen.
Er spricht mit fester Stimme zu uns, wobei er immer mal ein paar komplizierte Wörter einstreut, die wir nicht verstehen. Dieses und jenes wurde untersucht, wir müssen es glauben, das ist fakt.

Der Vergleich drängt sich auf mit einem Prister drängt sich schon auf: Der hat auch ein seltsames Gewand an murmelt Dinge, die wir nicht verstehen. Auch er verkündet mit fester Stimme: Dieses und jenes sei der Wille Gottes, das müssen wir glauben, das ist fakt.

Der Unterschied ist aber, dass wir den Wissenschaftler durchaus hinterfragen dürfen und sollen.
Wer hat das untersucht? Nach welcher Methode? Wer hat es bezahlt? Wurde es in einem seriösen Journal veröffentlicht? Gab es ein Peer Review? Wieviele Studien sind unter den Tisch gefallen, weil sie zu einem "unpassenden" Ergebnis gekommen sind?

Ich finde das ist ein Lernprozess, der der Zivilgesellslchaft noch bevorsteht: Dass wir die Experten eben nicht als Priester sehen, sondern als Menschen, die man jederzeit hinterfragen kann. Gleich wie wir unsere Politiker ja auch hinterfragen.

Dazu gehört meiner Meinung nach auch, dass wissenschaftliche Studien öffentlich einsehbar sein sollten. Zumindest alle, die vom Steuerzahler (mit-) finanziert wurden.
 
Zuletzt bearbeitet:
... Ich finde das ist ein Lernprozess, der der Zivilgesellslchaft noch bevorstehet: Dass wir die Experten eben nicht als Priester sehen, sondern als Menschen, die man jederzeit hinterfragen kann. ...

Ich finde, das ist vielleicht auch ein gewisser Lernprozess, der Dir noch bevorsteht.

Dass Du so gut wie keinen Einfluss auf die "wir-Meinung" hast, dass die bezahl-Medien die Meinungen vorgeben und dass kaum jemand Zeit hat, etwas zu hinterfragen. Und wenn jemand doch hinterfragt, wird er von den anderen, die die Mehrheit sind, irgendwann ausgestoßen.

Schau Dir allein 9/11 an und wende das mal auf Deine Darstellungen an. Wenigstens eine absolut sichere Sprengung bei Gebäude 7. Und wen hat es interessiert? Diejenigen, die dafür als "VT" stigmatisiert wurden.

Und ich frage mich nochmal, was das alles mit dem Threadthema, der Esoterik zu tun haben soll?
 
Und ich frage mich nochmal, was das alles mit dem Threadthema, der Esoterik zu tun haben soll?

Die Naturwissenschaft ist ein gewisser Weise die Antithese zur Esoterik. (Wenn man gegen Esoterik argumentiert, dann verwendet man normalerweise wissenschaftliche Argumente.)

Also scheint es mir naheliegend, dass man in einem Thread, der die Esoterik kritisch hinterfragt, auch den Gegenpol kritisch beleuchtet.



Was sagt "die Moderation" dazu?

Schreibe einfach eine PN an den / die Mod deiner Wahl. Ich bin sicher, dass du eine ehrliche Antwort erhalten wirst.
 
Zuletzt bearbeitet:
Esoterik ist in manchen Dingen eine wunderbare Ergänzung. Ich habe in diesem "weiten Feld" schon so viele Dinge kennen gelernt, die mich bereichert haben. Das 18,-€ teure "Tüchlein" mit "besonderen Schwingungen" gehört nicht so ganz dazu, aber es eignet sich zum Polieren meiner drei Steine.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Naturwissenschaft ist ein gewisser Weise die Antithese zur Esoterik. ...

Wer sagt das?
Ich sehe das nicht so.
Die Naturwissenschaft, nehmen wir mal die unzweifelhaften Aspekte der Physik und Chemie bspw., wie etwa die Existenz der Schwerkraft, sind Gegebenheiten. Dazu braucht es keine Wissenschaft.
Der Apfel fällt auch ohne Wissenschaft vom Baum auf den Boden und nicht umgekehrt.
Die Wissenschaft liefert Erklärungen und Erklärungsmodelle, aber der Natur ist das wohl ziemlich egal.
Allein der Begriff "Naturwissenschaft" stellt somit einen erheblichen Konflikt in sich selbst dar.

Die Antithese zur Esoterik sind aus meiner Sicht vielmehr die großen Religionsgemeinschaften, die teils mit aus meiner Sicht satanistischen Ritualen den Leuten vorgaukelt, dass es so genau richtig wäre.
Wo der "Tod für andere" hochgelobt ist, damit man nach dem Tod unbegrenzt glücklich ist und so.

😉
 
Liebe Diskussionsteilnehmer,

ich musste leider jetzt moderieren und einige Beiträge löschen. Bitte achtet auf den Umgangston und dass ihr andere Meinungen zu dem Thema respektiert. Provokationen führen zu nichts, außer dass die eigentliche Diskussion ausgebremst wird und wenig Austausch stattfindet.

Da es Tom Turbos Thread ist, steht es ihm auch frei zu entscheiden, was er an Themen und Diskussionsgrundlagen darin haben möchten und was für ihn dazu gehört. Die wissenschaftliche Seite kann durchaus damit einhergehen und muss nicht unbedingt als unerwünschtes Offtopic gelten.
 
.
Esoterik ist in manchen Dingen eine wunderbare Ergänzung.
Ich habe in diesem "weiten Feld" schon so viele Dinge kennen gelernt, die mich bereichert haben. ...

Sollen wir nun raten, welche das waren?

Kann Esoterik auch eine "wunderbare Grundlage" sein? Wenn nicht, warum konkret?

Was zählst Du zu Esoterik und was nicht?

Vielleicht gelingt es irgendwann, hier mal "Klartext" und "deutliche, konkrete Aussagen" zu verwenden ... 😕
 
Die Naturwissenschaft ist ein gewisser Weise die Antithese zur Esoterik.
Wer sagt das?
Ich sehe das nicht so.
Ich sage das. 😉 Und die Wikipedia unterstützt mich (schließlich bin ich auch wikipediagläubig… muhaharr). Die reine Naturwissenschaft entspricht dem Konzept des Materialismus: Alles ist fühlbar, ist messbar, ist in Gesetzmäßigkeiten abbildbar. Die Gegenthese wäre dann der Spiritualismus, hier vertreten durch die Esotherik. Siehe unterstützend die Wiki zu Materialismus (Erster Satz sowie auch im Bereich "Begriff" zweiter Absatz).

Ich verstehe ehrlich gesagt auch nicht den Ruf nach Einhaltung der puren Thematik Esotherik. Und warum sich die Diskutanten hier nicht auch selbst moderieren können sollten, nicht auch ein paar Ausfallschritte nach links oder rechts machen, und, vor allem, warum das nicht in erster Linie der Threaderöffner steuern und entscheiden können sollte.

Findefuchs hat das auch eben angenehm von der Moderationsseite her rausgestellt.

Ich lese hier gerade sehr gerne mit in diesem Thread.
 

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