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Erster Job...

... und gleich wieder in der Probezeit entlassen worden.
Irgendwie konnte ich das Ganze absehen; hab gestern sogar noch zu meiner Mutter gesagt, dass ich die Probezeit vermutlich nicht überstehen werde. Aber dennoch, uff... Heute hat die Leitung bei mir geklingelt und mir die Kündigung persönlich überreicht, bei ihr eine Angestellte, die ganz betroffen geguckt hat. "Man sieht, dass du dir Mühe gibst, aber es wird mit der Kommunikation wohl nichts."

Ok, dachte ich nur. Und fragte mich, was sie eigentlich noch alles von mir erwartet. Jedes Problem, auf das sie mich aufmerksam macht, versuche ich zu lösen - mehr oder weniger gut, denn das Hauptproblem ist für sie wohl einfach meine Persönlichkeit - zu zurückhaltend. Da brauche ich mehr Zeit, um die Räder zum Umschwenken zu bringen - Wahrscheinlich mehr als die vier Wochen, die die Probezeit andauert. Ich habe die Dritte angefangen.
Es ist nicht mal ein wirklich "anspruchsvoller" (im Sinne von kompliziert) Job... Vielleicht macht gerade das die Situation schlimmer?

Ich hab schon ein paar schlechte Erfahrungen gemacht. Vor wenigen Jahren bin ich auf meiner Suche nach einem Nebenjob fürs Studium immer wieder zu Probetagen eingeladen worden, doch immer sagte man mir, das wird wohl nichts... Obwohl Angestellte mich durchaus gelobt haben. Mann...
Irgendwie denke ich, ich bin für nur sehr, sehr wenig geeignet. Oder einfach nur blöd. Oder beides :rolleyes:

Jetzt hänge ich noch bis zum 16. in dem Job fest, und weiß nicht, wie ich mich morgen verhalten soll...

Tut mir leid, das soll jetzt kein Gejammer auf höchstem Niveau werden. Ich habe nur im Augenblick das Bedürfnis, mich mitzuteilen. Danke für die, die sich hier die Zeit nehmen.
 

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littleteacher

Aktives Mitglied
Hallo !
Darf ich fragen um was für einen Job es sich handelt ?
Ich sag’s mal so, die Anforderungen heutzutage steigen manchmal ins Unermessliche. Und wann dann noch der eigene Charakter (Schüchternheit etc. ) hinzukommt, kann es Schwierigkeiten geben. Was hast du denn gelernt ? Hast du Freude am arbeiten ?
Lg
 
Hallo !
Darf ich fragen um was für einen Job es sich handelt ?
Es ist ein Job als Alltagshelfer in einer Kita. Es geht hauptsächlich um Reinigungsarbeiten, Wäsche waschen, "einfache" Tätigkeiten mit den Kindern, usw. Was bei Corona so an Mehrbedarf anfällt.

Ich sag’s mal so, die Anforderungen heutzutage steigen manchmal ins Unermessliche. Und wann dann noch der eigene Charakter (Schüchternheit etc. ) hinzukommt, kann es Schwierigkeiten geben.
Wem sagst du das.

Was hast du denn gelernt ?
Ich hab ein Studium absolviert. Hat allerdings Null mit der Stelle zu tun.

Hast du Freude am arbeiten ?
Allgemein oder auf die Stelle bezogen? Die Stelle ist befristet gewesen, und für die Zeit hätte ich mich zumindest damit arrangieren können.
 

littleteacher

Aktives Mitglied
Ich würde mir einen Job suchen, bei welchem du nicht dem direkte Kontakt ausgesetzt bist. Nimm es mir nicht übel, aber du klingst (für mich!) sehr introvertiert. Ich denke, es hat einfach nicht gepasst. Viele Arbeitgeber wünschen sich Offenheit und Kommunikation, ohne letztere kannst du quasi jede Stelle knicken.
Wie ist das denn jetzt mit dem Studium ? In welchem Semester bist du ? Wie laufen die Prüfungen (wenn man fragen darf, höhö) :p
 
Hast Du das Studium denn beendet?
Und was bedeutet offen sein?
Ich bin quasi frisch draußen, lediglich noch eingeschrieben.
Offen sein bedeutet in diesem Fall, dass es (meist) keinen festen Berufszweig gibt. Quereinstieg ist die Regel.

Ich würde mir einen Job suchen, bei welchem du nicht dem direkte Kontakt ausgesetzt bist. Nimm es mir nicht übel, aber du klingst (für mich!) sehr introvertiert. Ich denke, es hat einfach nicht gepasst. Viele Arbeitgeber wünschen sich Offenheit und Kommunikation, ohne letztere kannst du quasi jede Stelle knicken.
Wie ist das denn jetzt mit dem Studium ? In welchem Semester bist du ? Wie laufen die Prüfungen (wenn man fragen darf, höhö) :p
Das nehme ich dir nicht übel. Es ist wirklich so 🤷‍♀️ Ich kann durchaus offen und gesprächig sein, aber ich muss den Leuten dafür vertrauen und die Themen müssen stimmen. In allen anderen Situationen bin ich sehr zurückhaltend, introvertiert wie du sagst, und zudem auch schüchtern. Eine tödliche Kombi - nicht umsonst besuche ich eine SHG für soziale Ängste. Obwohl ich mein bestes gebe, aus mir rauszukommen.

Wie oben schon steht, bin ich fertig. Mein Zeugnis kam letzte Woche an.
 

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