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Endlich wird das mal gesehen

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(...)
Wenn jemand hingegen schreibt: "Das Kind IST verwahrlost und minderbegabt" ist das unseriös, anmaßend (weil es die eigene Komoetenz überschreitet), hingeschludert und wird in keinem Fall dem Ernst der Lage gerecht.

Was hat das Kind davon, wenn es vom Regen in die Traufe kommt: Zuerst Eltern, die es verwahrlosen lassen und dann JA-Mitarbeiter, denen es auch nicht mal eine genaue Untersuchung wert ist?

Da gibt es Umschreibungen wie "machte auf mich den Eindruck". Und das sagte dann eben nicht so viel an Bedeutung wie "ist verwahrlost".
Muss dennoch eine Begründung finden dieses "machte den Eindruck" oder/und klar: es werden eben andere Fachkräfte "eingeschaltet".
JA-Mitarbeitern ist etwas keine Untersuchung wert?
Ich höre oft im Supermarkt hier um die Ecke, die haben massiven Personalmangel. (äh, beim Jugendamt) Und nicht nur dort.


LG
Landkaffee
 
Ja, das mit dem Personalmangel war ja auch Thema in der Doku, um die es hier eigentlich ging.
Das ist ja das schlimme: Kein Personal, weil eben an so wichtigen Stellen gespart wird. Gerade, wenn es um Kinder geht, sollte man nicht am falschen Ende sparen.
Wären die nicht so überlastet, könnten sie auch genauer hinschauen und ihren Job so machen, wie es sein soll.
Man kann den JA- Mitarbeitern auch keinen Vorwurf machen, dass sie so einen schweren Job unter solche schlechten Bedingungen nicht immer gut ausübern können.
 
Ja, das mit dem Personalmangel war ja auch Thema in der Doku, um die es hier eigentlich ging.
Das ist ja das schlimme: Kein Personal, weil eben an so wichtigen Stellen gespart wird. Gerade, wenn es um Kinder geht, sollte man nicht am falschen Ende sparen.
Wären die nicht so überlastet, könnten sie auch genauer hinschauen und ihren Job so machen, wie es sein soll.
Man kann den JA- Mitarbeitern auch keinen Vorwurf machen, dass sie so einen schweren Job unter solche schlechten Bedingungen nicht immer gut ausübern können.

Das Thema finde ich auch sehr schwer ein zu schätzen.

Da den Ton treffen.


Es geht um Kindeswohl.

Und da "kloppen" sie sich auch in den Behörden?



Den Ton treffen.



LG
Landkaffee
 
Natürlich haben sie einen nicht leichten Job in den Jugendämtern. Darum beneide ich die Mitarbeiter/innen nicht.
Als beamteter Lehrer a.D. kenne ich nicht nur das Besoldungsgefüge, sondern ich habe auch oft ein wenig darin gedacht. Da hatte ich schon gelegentlich den Gedanken, dass ich selbst einen solchen Job und für das Gehalt nicht machen wollte.
Einer meiner Jugendfreunde war später im Jugendamt tätig und wir fachsimpelten oft. Ich habe ihn um seine Tätigkeit und sein Amt wahrlich nicht beneidet.
Eine Anmerkung zur Thematik erlaube ich mir dann auch noch. In der Schule war besonders auffällig, dass sich bestimmte Familienkonstellationen über die Generationen fortsetzten. Tauchten Kinder mit bestimmten Familiennamen auf, gingen bei manchem von uns die Lichter an. Und nicht selten war es dann auch so, dass sich bei den Kindern, zum Ende meiner Zeit sogar bei den ersten Enkeln durchgehend
die gleichen Auffälligkeiten wiederholten.
Da wohnten Familien seit Generationen im selben Umfeld, und da tradierten sich gewissermaßen die Schicksale. Das fand ich genauso tragisch wie auch die plötzliche und massiv demonstrierte Distanz junger Menschen zu ihren Elternhäusern. In dem Moment, in dem sie realisierten, was ihnen an Bürden und Lasten mitgegeben wurde, kam bei manchen von ihnen sogar eine Verachtung gegenüber den eigenen Familien auf.
Das wiederum ließ mich als Vater und Opa auch nicht kalt. Das Elend, das ich in solchen Familien sah, die erkennbare Not bei etlichen Kindern hatten zudem nicht nur Folgen für die Betroffenen, sondern wurde und wird auch von Pädagogen als z.T. eigene Ohnmacht empfunden, ja führt sogar und nicht selten zu einem Versagensgefühl, das mir etwa auch nicht in den Klamotten steckenblieb, und so brach ich gegen Ende meiner Zeit in der Schule zweimal zusammen. Mein Körper zeigte mir, was mein Kopf nicht akzeptieren wollte, dass ich eben nicht mehr konnte und es Zeit wurde, zu gehen.


Burbacher
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Begriff "Verwahrlosung" kann alles oder nichts bedeuten:
Noch mal: wird hausgemacht. ist auch kein Geheimnis, dass es meistens die Unterschicht betrifft bzw. die untere Mittelschicht oder das was wir dafuer halten, von daher ist das auch keine Luege, von gesteuertem Klassenkampf, Umerziehung und Verfolgung von Minderheiten zu reden - das Ganze unter Mehrheitsbedingungen, Feindbild Arbeitsuchende und deren Kinder, Rassismus inklusive., nur moeglich unter massivsten Grund- bzw. Kinder- bzw. Menschenrechtsverletzungen.

Verwahrlosung vorsaetzlich hausgemacht.

Dementsprechend wird auch hier mittlerweile eher ueber die Modalitaeten diskutiert, wie man den durch das BGB legalisierten Kinderhandel, der auch so im Video beschrieben wird, am besten umsetzt bzw. schoenredet, was ja angesichts der Wortgewalt einiger User hervorragend gelingt.

Von daher verlasse ich den Scheissdreck hier auch angewidert.😉

Kann man echt nicht anders bezeichnen, nicht mal nach langer Synonymsuche...
 
Zuletzt bearbeitet:
Verwahrlosung vorsaetzlich hausgemacht.

Also ich mag den Begriff "Verwahrlosung" auch nicht, denn er ist einfach für alles anwendbar.
Was genau versteht man unter Verwahrlosung und was versteht das Amt darunter? Versteht das Amt darunter das gleich wie der Richter?
Ist ein Kind zB verwahrlost, weil die Wohnung unordentlich ist (das Kind kann ja dennoch glücklich sein, auch wenn die Eltern chaotisch sind- solange es nicht im Dreck lebt)?
Was ist mit emotionaler verwahrlosung (da kann ein Kind doch total verwahrlost sein und trotzdem in einer nach außen hin perfekten Familie auswachsen)?
Verwahrlosung ist eben kein objektiver Begriff, deswegen sollte man ihn in solchen Zusammenhängen auch nicht anwenden, bzw im Einzelfall ganz genau erklären, was man damit meint.
Nur für diese Genauigkeit fehlt halt Zeit und Personal. Da ist es oft einfacher für die JA-Mitarbeiter, den Weg zu gehen, der ihnen selber am bequemsten ist. Kann man ihnen noch nicht mal wirklich übel nehmen, wenn man an die Arbeitsbedingungen denkt. Ich glaube ein JA Mitarbeiter, der seien Job wirklch gut machen will hat es schwer.
 
Nur für diese Genauigkeit fehlt halt Zeit und Personal. Da ist es oft einfacher für die JA-Mitarbeiter, den Weg zu gehen, der ihnen selber am bequemsten ist. Kann man ihnen noch nicht mal wirklich übel nehmen, wenn man an die Arbeitsbedingungen denkt. Ich glaube ein JA Mitarbeiter, der seien Job wirklch gut machen will hat es schwer.
Das meinte ich eigentlich. Mit Kindern Kasse machen - Jugendamtsmitarbeiter saettigen diesen Markt als einer der Haupttaeter, und anstatt die Widerrechtlichkeit (trotz Familienrecht) und Unmenschlichkeit anzuprangern, hat man noch Mitleid mit den ueberlasteten JA-Mitarbeitern, dass sie der Nachfrage nicht nachkommen, ubrigens auch der von Therapeuten, denn allesamt werden einkassierte Kinder psychologischen Zwangsbehandlungen ausgesetzt..🙄

Und genauso schlimm wie Verwahrlosung sind m. M. n. Begriffe wie Kindeswohl oder gedeihliche Entwicklung, und eine hausgemachte Verwahrlosung findet natuerlich am einfachsten im Rahmen von Hartz IV statt - im kongenialen Geiste werden die Familien sanktioniert, bis die Kinder nichts zu essen haben, damit JA und Richter von Verwahrlosung faseln duerfen.

Scheinheiliger gehts auch nicht, aber jeder tut so, als wuerde er sich vor Kinder werfen, sind sie in Gefahr... 🙄
 
Und genauso schlimm wie Verwahrlosung sind m. M. n. Begriffe wie Kindeswohl oder gedeihliche Entwicklung, und eine hausgemachte Verwahrlosung findet natuerlich am einfachsten im Rahmen von Hartz IV statt - im kongenialen Geiste werden die Familien sanktioniert, bis die Kinder nichts zu essen haben, damit JA und Richter von Verwahrlosung faseln duerfen.

Ja, bei diesen Begriffen sträuben sich mir auch die Haare.
Jedoch bin ich schon der Überzeugung, dass viele JA-Mitarbeiter ihren Job gut machen WOLLEN, aber manchmal krieg ich den Eindruck, dass das garnicht so recht gewünscht wird.
Genauso wie mit Lehrern- wer das gut machen will braucht ein dermaßen dickes Fell: Und zwar nicht nur um die Kinder mit ihren "Macken" auszuhalten, sondern um das Schulsystem und die Eltern usw auszuhalten.
 
Ja, bei diesen Begriffen sträuben sich mir auch die Haare.
Jedoch bin ich schon der Überzeugung, dass viele JA-Mitarbeiter ihren Job gut machen WOLLEN, aber manchmal krieg ich den Eindruck, dass das garnicht so recht gewünscht wird.
.
Wir reden aneinander vorbei, ich gehe von Mit Kindern Milliardenkasse machen aus und das ist ein verdammt schlechter Job, das zu bedienen, Beispiel freie Traeger.

Selbsterkenntnis, Unrechtsbewusstsein und Reue ausgeschlossen...

Gilt uebrigens genauso fuer Lehrer...
 
Natürlich haben sie einen nicht leichten Job in den Jugendämtern. Darum beneide ich die Mitarbeiter/innen nicht.
Als beamteter Lehrer a.D. kenne ich nicht nur das Besoldungsgefüge, sondern ich habe auch oft ein wenig darin gedacht. Da hatte ich schon gelegentlich den Gedanken, dass ich selbst einen solchen Job und für das Gehalt nicht machen wollte.
Einer meiner Jugendfreunde war später im Jugendamt tätig und wir fachsimpelten oft. Ich habe ihn um seine Tätigkeit und sein Amt wahrlich nicht beneidet.
Eine Anmerkung zur Thematik erlaube ich mir dann auch noch. In der Schule war besonders auffällig, dass sich bestimmte Familienkonstellationen über die Generationen fortsetzten. Tauchten Kinder mit bestimmten Familiennamen auf, gingen bei manchem von uns die Lichter an. Und nicht selten war es dann auch so, dass sich bei den Kindern, zum Ende meiner Zeit sogar bei den ersten Enkeln durchgehend
die gleichen Auffälligkeiten wiederholten.
Da wohnten Familien seit Generationen im selben Umfeld, und da tradierten sich gewissermaßen die Schicksale. Das fand ich genauso tragisch wie auch die plötzliche und massiv demonstrierte Distanz junger Menschen zu ihren Elternhäusern. In dem Moment, in dem sie realisierten, was ihnen an Bürden und Lasten mitgegeben wurde, kam bei manchen von ihnen sogar eine Verachtung gegenüber den eigenen Familien auf.
Das wiederum ließ mich als Vater und Opa auch nicht kalt. Das Elend, das ich in solchen Familien sah, die erkennbare Not bei etlichen Kindern hatten zudem nicht nur Folgen für die Betroffenen, sondern wurde und wird auch von Pädagogen als z.T. eigene Ohnmacht empfunden, ja führt sogar und nicht selten zu einem Versagensgefühl, das mir etwa auch nicht in den Klamotten steckenblieb, und so brach ich gegen Ende meiner Zeit in der Schule zweimal zusammen. Mein Körper zeigte mir, was mein Kopf nicht akzeptieren wollte, dass ich eben nicht mehr konnte und es Zeit wurde, zu gehen.


Burbacher
Der Kevin und die Schantalle bekommen (oder halt die heutigen Modenamen) in erster Linie schlechtere Noten, weil bereits der Name doof ist...🙂

Und da kannst du mal die kontraere Wahrnehmung sehen und die Realitaet sieht natuerlich so aus, dass man sie in Schulen bereits eltern- und familienfeindlich manipuliert, d. h. buchstaeblich aufhetzt, ganz im Sinne der gedeihlichen Entwicklung des Markts, von dem hier die Rede ist.

So generiert man freiwillige Inobhutnahmen, das Bequemste ueberhaupt.

Uebrigens ist lediglich meine Tastatur minderbemittelt, dass das mal klar ist...🙂😛
 
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