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Endlich wird das mal gesehen

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Nachdem am Sonntag dieses Forum 2 Tage nicht erreichbar war und endlich 'unsere' "tollen Tage" mit viel Radau und Geklapper vorbei sind (Purim), kann ich mich mal wieder melden. Viel ist in der Zwischenzeit geschrieben worden und nicht alles ist so allumfassend richtig, wenngleich auch viel Hoffnung auf Besserung mitklingt. Aber die vielzahl von Leuten, die sich hier gemeldet haben zeigt doch, wie wichtig das Thema ist. Durch eine Scheidung, ich schrieb es bereits, bin ich mit dem Jugendamt 'vertraut' geworden. Ja auch ich habe meine Kinder verloren, aber dass, was ich hier lesen konnte, schlägt meine Geschicht um Längen:

Wenn das Jugendamt die Pflege-Mafia unterstützt


Von Lotar Martin Kamm

Die Fälle
staatlichen Kinderklaus häufen sich in unserem demokratischen Lande. Die stets involvierten Jugendämter scheinen bis heute in ihren eigenen Reihen etliche Mitarbeiter zu decken, die keinerlei Skrupel haben, statt dem Kindeswohl gerecht zu werden, diese letztlich intakten Familien zu entreißen, um sie einer „Pflege-Mafia“ zuzuführen. In der Not versuchen die betroffenen Familien sämtliche rechtlichen Möglichkeiten auszuschöpfen, so dass ebenso Bürgerstimme etliche Anfragen erhält, die wir leider nicht sämtlich thematisieren können. Doch das Schicksal der verzweifelten achtfachen Mutter geht uns sehr nahe. Aus Sicherheitsgründen, um sie selbst und die betroffenen Kinder zu schützen, verwenden wir nicht ihren richtigen Namen.

Ehestreit ruft Jugendamt auf den Plan – erster dreister Kindesentzug


In jeder Ehe gibt es Krisen, können auch mal lautstarke Streitereien folgen, so wie es der hochschwangeren Sonja vor knapp 10 Jahren erging. Der vierfachen Mutter unterstellte man, einmal in den Fokus der Beobachtung geraten, dass sie wohl überfordert sei, das Jugendamt wurde eingeschaltet. Zunächst gab es keinen Beschluss, sondern die behauptete Vermutung des Jugendamtes veranlaßte somit die Behörde dazu, diesen per Gericht einzufordern.
Die völlig überraschte Mutter tauchte aus Angst erst mal unter, in der Hoffnung, die Gerichtsbarkeit würde in ihrem Sinne entscheiden, während Sonjas Ehemann es vorzog, Sonja finanziell nicht zu unterstützen, sie und die Kinder eher in Stich ließ, lieber einfach fremd ging. Noch während Sonja ihr fünftes Kind gebahr, hatte kurz zuvor eine Bekannte sie ins Krankenhaus gebracht und das Jugendamt informiert. Die Behörde zögerte nicht, noch in der gleichen Nacht ihre vier Kinder abzuholen, was die betroffene Mutter eine halbe Stunde nach der Entbindung erfuhr. Doch das Jugendamt gab sich keineswegs mit dem vierfachen Kindesentzug zufrieden, versuchte noch an die Daten des neugeborenen Babys heranzukommen, die die Klinik dank Datenschutz der Behörde nicht mitteilte. Dem Jugendamt fiel nichts besseres ein, als die Betroffene per Auflagen zu schikanieren. Verständlicherweise versuchte Sonja natürlich ihre Kinder zurück zu erhalten. Doch der damit verbundene psychische Druck, der bei jedem Betroffenen sich einstellt, veranlasste das Jugendamt im Gegenzug dazu, sie solle monatelang psychiatrischen Sitzungen beiwohnen, die dann in ein Gutachten münden. Dies geschah mit der Diagnose, dass sie keineswegs psychisch erkrankt war, aber die Jugendbehörde ließ dann anschließend das Gutachten plötzlich verschwinden. Man stellte ihr stattdessen eine Jugendhilfe zur Seite, die jedoch nach einem dreiviertel Jahr als unnötig wieder abgezogen wurde. Ihre vier Kinder blieben unter der sogenannten Obhut des Jugendamtes.

Ihre zweite Ehe endete wie ein Albtraum – zweiter Kindesentzug


Bis 2009 folgten, außer ihren ständigen Bemühungen, die Kinder wieder zu erhalten, keine weiteren dramatischen Vorkommnisse. Inzwischen hatte Sonja wieder geheiratet, drei weitere Kinder geboren. Doch mit ihrem zweiten Ehemann hatte sie jetzt erst recht großes Pech, weil dieser äußerst aggressiv und gewalttätig auftrat, sie und die Kinder schlug. Anstatt das Jugendamt ihr Glauben schenkte, folgte die Behörde den unglaubwürdigen Berichten, wonach sie stattdessen ihre Kinder misshandelt haben soll. Und das, obwohl eindeutige Arztberichte vorlagen, Zeugen wie Nachbarn und Kinderarzt ihre Schilderungen bestätigten.
Trotz aller Belege über die brutalen Vorkommnisse wurde eine Härtefallscheidung abgelehnt. Es folgte ein äußerst tragisches Trennungsjahr für Sonja, in dem ihr Noch-Ehemann sie nonstop psychisch unter Druck setzte, sie bedrohte, sie würde ohne ihn auch ihre anderen Kinder nie wieder sehen, sie solle den Scheidungsantrag zurückziehen. Schließlich wäre sein Aufenthaltsrecht dadurch gefährdet. Obendrein schüchterte er die vier Kinder ein, was so weit fruchtete, dass sie vor dem Jugendamt erklärten, ihre Mutter hätte sie mißhandelt. Hinzu kamen Behauptungen seitens des Jugendamtes, Sonja würde ihnen verschimmeltes Essen geben, obwohl nachweisbar mittels Arztberichten die Kinder stets bei bester Gesundheit waren. Jede kleinste Aussage wurde verwendet, um den weiteren Kindesentzug zu rechtfertigen. Ihr 15-jähriger Sohn begann sich zu wehren ob der Trennung zur Mutter, was angesichts der Pubertät ein völlig normaler Vorgang. Plötzlich seiner nicht mehr Herr werdend, durfte er gar des Nachts einmal zu seiner Mutter. Hierbei zeigte sich, wie verfahren und unlogisch die Pflege-Mafia zusammen mit dem Jugendamt eben nicht harmonierte! Verständlich, dass der Sohn Hoffnung schöpfte, gar versuchte, auf dem Weg der Klage zu Sonja zurückzukehren. Doch vergeblich, das Gericht wies sie ab, der Spieß wurde einfach umgedreht, man unterstellte dem Jugendlichen, er sei psychisch gestört, von einer Einweisung in die ‚Geschlosse‘ war sogar die Rede. Doch das alles reichte nicht, Sonja wurde seitens der Polizei und der Richter immer wieder nahegelegt, sie möge zugeben, ihre Kinder misshandelt zu haben, dadurch solle sie eine Chance erhalten, dass sie zu ihr zurückkämen. Aber die achtfache Mutter ließ sich nicht beirren, glaubte solchen Versprechungen keinesfalls. Im Mai letzten Jahres wurden ihr dann die anderen vier Kinder entzogen und zwar mit der Begründung, ihre Wohnung sei nicht kindgerecht. Die um Hilfe ersuchte Caritas kam leider etwas zu spät, Sonja wusste sehr wohl, dass sie angesichts der dramatischen Umstände teilweise überfordert war, insofern kurzzeitig die Wohnverhältnisse tatsächlich nicht gerade kindgerecht sein konnten. Das Jugendamt nutzte dieses kleine Zeitfenster aus, um erst recht erfolgreich auch ihrer anderen vier Kinder habhaft zu werden!

Der traurig-brutale Alltag der entzogenen Kinder – Gerichtsmarathon ohne Aussichten


Ihre Kinder befanden sich im gleichen Wohnort, so daß es schon mal vorkommen konnte, daß bei der Benutzung des Buses sie ihnen begegnete. Das wiederum nutzte das Jugendamt, um mit den unplanmäßigen Begegnungen ihr zu unterstellen, sie würde ihren Kindern auflauern. Grund genug, daraus einen Haftbefehl zu erlassen, das Wohl ihrer Kinder sei gefährdet.
Welch willkommene Gelegenheit, nunmehr Sonja so richtig in die Enge zu treiben. Statt die Kinder selbst anzuhören, nahm man ihre Äußerungen entgegen, vollstreckte dennoch den Haftbefehl, der ein Monat Gefängnis für sie bedeutete. Zeit genug, die Kinder wegzuschaffen. Einer frühzeitigen Entlassung wurde lediglich zugestimmt, weil sie unterschrieb, daß sie weder ihre Wohnung noch den Ort in Zukunft betreten dürfe. Ihre älteste Tochter wurde im Heim dort von einem Jugendlichen missbraucht, was Sonja dennoch als Mutter bemerkte, ihre eindringlichen Hinweise trotzdem nicht erhört wurden. Nachdem der Missbrauch endlich bewiesen werden konnte, verwarnte man den Täter lediglich! Der völlig überforderte Heimleiter verprügelte einfach ihren ältesten Sohn. Anstatt einer gerichtlichen Zusicherung Folge zu leisten, die besagte, sie dürfe wenigstens ein Mal im Monat unter Begleitung ihre beiden 8 und 9 Jahre alten Kinder sehen, kam es im letzten Jahr nur zu einem einzigen offiziellen Treffen mit ihnen, nämlich am 10. März. Die jüngeren Kinder sah sie seit Juli 2013 nicht mehr, außer bei einem Termin für 90 Minuten, bei dem ein Gutachten erstellt wurde. Ihr erster Pflichtverteidiger fühlte sich nicht verpflichtet, versäumte einfach notwendige Fristen. Eine anschließende Anwältin, die sie hinzuzog, konnte ihr ebenso nicht weiterhelfen, da diese sich an die Vorgaben des ehemaligen Pflichtverteidigers hielt. Nach längerer Suche fand sie jetzt einen Rechtsanwalt, dem das Wohl der Kinder am wichtigsten ist, seine Bezahlung eher hinten ansteht. Doch der Gerichtsmarathon scheint in eine aussichtslose Sackgasse zu führen. Sonja befürchtet völlig zurecht, daß nunmehr das Amtsgericht alles daran setzt, sie erneut verurteilt zu sehen. Hinzu kommt, daß das Jugendamt selbst samt Vormund als Zeugen geladen werden, obwohl niemand von denen bei den direkten „angeblichen Vorfällen“ dabei war. Um ihr noch weniger Chancen zu geben, wurde gar ihre Verfahrensbevollmächtigte ganz bewußt nicht geladen. Aha, Entlastungszeugen verweigert man die Aussage vor Gericht, aber die fragwürdigen Gutachten, das konstruierte Negativbild einer „gestörten“ Mutter wird betont aufrecht erhalten, um auf diese Weise sich das Recht über das Gutdünken des Kindeswohls zu erschleichen. Die Pflege-Mafia hat dann ganze Arbeit geleistet, acht Kinder unter deren Obhut, da verdient es sich wohl sehr gut.
Daß Sonja trotzdem niemals aufgeben wird, zeigt ihre jüngste Äußerung Buergerstimme gegenüber: Sie sei kurz bei ihrem Anwalt gewesen, der einen vielversprechenden Schriftsatz aufgesetzt habe, damit sie ihre kleinste Tochter wieder sehen könne, diese habe ihr gar einen „süßen Brief“ zukommen lassen. Als Fazit bleibt mit Nachdruck zu bemerken, es ist ein riesiger Skandal, daß in diesem Lande die Jugendämter zusammen mit entsprechenden Gerichten nach wie vor dermaßen willkürlich über das Wohl von Kindern bestimmen dürfen, ganze Familien zerstören. Es ist ein Verbrechen an die Menschlichkeit und durch nichts zu rechtfertigen......
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich verstehe das ganze System nicht. Es hat überhaupt nicht mit Hilfe für Familien zu tun.

Sinnvoller und Arbeitsstellen schaffend das hier:
Eine SPFH ist wenn sie bei einer Familie für 6-8 Stunden eingesetzt würde, immer noch weniger teuer als die Unterbringung in einem Heim.
Und man hätte die Kinder bei den geliebten Eltern, die in den meisten Fällen einfach nur überfordert sind, teils weil die Kinderzahl groß, oder der Haushalt nicht schaffbar, evtl. Eheprobleme, Erziehungsschwierigkeiten.
SPFH könnte den Alltag mit gestalten und sich mit einbringen, der Mutter an vielen Stellen wieder eine Richtung geben, ihr Mut machen und das genauso lange wie eine Heimunterbringung dauert.
SPFH wäre um "Längen Billiger" für die Kommunen und Städte und vor allem effektiver.
Denn sie stützt die Eltern und somit auch die Kinder, und die Liebe kann fließen.

Warum bringen sich die Bürger der Länder und Städte nicht dafür ein. Ich vermute weil allen Menschen alles sch...egal ist.
Aber Kinder sind unsere Zukunft, es sind die Erwachsenen von morgen. Und jetzt erzähl mir mal einer, das sie nicht am besten aufgehoben sind bei ihren Eltern.
Oder glaubt irgendeiner, das besonders positiv denkende Menschen aus so Kinderheimen hervortreten.
Und wenn dann ist das bestimmt nicht der Verdienst einer Heimunterbringung.

Warum wird gegen diese Art des Umgehens nicht protestiert.
Ich verstehe das nicht.
Wenn man das Herz am rechten Fleck hat und den Verstand nicht untern Arm trägt, dann weiss man das eine SPFH sehr viel bessere Erfolge hat und weniger kostet.

Ich habe mal erlebt wie eine Pflegefamilie mit dem Pflegekind umging, als es Magen und Darmgrippe hatte.
das war nicht schön.
Leider hatte ich zu der Zeit eigene Probleme und habe in dem Ort auch nur 3 Monate gewohnt und konnte somit keinen Einfluß darauf nehmen.

Grüße Pecky
 
Es ist ein Verbrechen an die Menschlichkeit und durch nichts zu rechtfertigen......
Und irgendwann in ferner Zukunft, wenn wir alle tot sind und nicht mehr dafuer zur Rechenschaft gezogen werden koennen, wird das auch so in Geschichtsbuechern stehen, wie immer...😉

Ich verstehe das ganze System nicht. Es hat überhaupt nicht mit Hilfe für Familien zu tun.

Sinnvoller und Arbeitsstellen schaffend das hier:
Eine SPFH ist wenn sie bei einer Familie für 6-8 Stunden eingesetzt würde, immer noch weniger teuer als die Unterbringung in einem Heim.
Und man hätte die Kinder bei den geliebten Eltern, die in den meisten Fällen einfach nur überfordert sind, teils weil die Kinderzahl groß, oder der Haushalt nicht schaffbar, evtl. Eheprobleme, Erziehungsschwierigkeiten.
SPFH könnte den Alltag mit gestalten und sich mit einbringen, der Mutter an vielen Stellen wieder eine Richtung geben, ihr Mut machen und das genauso lange wie eine Heimunterbringung dauert.
SPFH wäre um "Längen Billiger" für die Kommunen und Städte und vor allem effektiver.
Denn sie stützt die Eltern und somit auch die Kinder, und die Liebe kann fließen.

Warum bringen sich die Bürger der Länder und Städte nicht dafür ein. Ich vermute weil allen Menschen alles sch...egal ist.
Aber Kinder sind unsere Zukunft, es sind die Erwachsenen von morgen. Und jetzt erzähl mir mal einer, das sie nicht am besten aufgehoben sind bei ihren Eltern.
Oder glaubt irgendeiner, das besonders positiv denkende Menschen aus so Kinderheimen hervortreten.
Und wenn dann ist das bestimmt nicht der Verdienst einer Heimunterbringung.

Warum wird gegen diese Art des Umgehens nicht protestiert.
Ich verstehe das nicht.
Wenn man das Herz am rechten Fleck hat und den Verstand nicht untern Arm trägt, dann weiss man das eine SPFH sehr viel bessere Erfolge hat und weniger kostet.

Ich habe mal erlebt wie eine Pflegefamilie mit dem Pflegekind umging, als es Magen und Darmgrippe hatte.
das war nicht schön.
Leider hatte ich zu der Zeit eigene Probleme und habe in dem Ort auch nur 3 Monate gewohnt und konnte somit keinen Einfluß darauf nehmen.

Grüße Pecky
Laudatio fuer SPFH halte ich fuer unangebracht, sind auch nur Handlanger des ganzen Unrechtssystems, da muesste man sie erst mal sozusagen entmarktifizieren...🙄
 
Den Rest deines Beitrags fand ich aber gut, Pecky-Sue. Nichts fuer ungut, aber mit Nettigkeiten gewinnt man keinen Blumentopf hier und gg. Unrecht. 😉

Das ist die Strategie von Kinderhaendlern u. a.
 
Ich habe mal erlebt wie eine Pflegefamilie mit dem Pflegekind umging, als es Magen und Darmgrippe hatte.
das war nicht schön.

Endlich wird das mal gesehen, von daher, mache ich gerne weiter...😉

Und gibt naturelich solche und solche Pflegeeltern, obwohl sie natuerlich allesamt aus marktwirschaftlichen Gruenden Kinder betreuen, wie alle andern auch. Wuerde mich auch mal interessieren, ob PE unter Elternbedingungen, d.h. Kindergeld, wenn nicht beduerftig, ihr angeblich warmes Herz den Pflegekindern schenken wuerden, rhetorische Frage...🙄

Waere dann auch ein Vorschlag von mir, dass so umzusetzen, wenn Pflegekinder, dann zu denselben finanziellen Bedingungen...

Es lohnt sich also also fur alle Beteiligten, ausser fuer die Kinder, die gewaltsam aus der Familie gerissen werden. eben um den Markt und die Politik zu bedienen, im umegekehrter Reihenfolge natuerlich...
 
Was ich auch nicht verstehe, wie kommen eigentlich diese Kosten von mehreren tausend Euro pro Monat und Kind zustande? Das sind doch keine normalen Unterhalts- plus Therapiekosten. Womit rechtfertigen private Träger das? Und wieso zahlen die Ämter das? Wenn sie sich selbst um die Unterbringung kümmern würden, könnte es doch unmöglich teurer werden.
 
Weltenwandlerin, weil sich damit so prächtig Geld verdienen lässt, Geld das freilich nie den Kindern zugute kommt.
In dem Bericht wurde ja dargelegt, dass das Jugendamt über 6000 Euro berappt, wobei bei einer Familie irgendwo im Osten und der Walachei um die 600 gezahlt wurden, wenn ich mich richtig erinnere.
Mir kann auch niemand verklickern, warum manche Altenheimplätze so teuer sind, werden den Betreibern doch in der Regel die Errichtungskosten gezahlt. Mancher hat sie gar nicht erbracht, sondern lediglich das Heim aus öffentlicher Hand übernommen. Ihre Mitarbeiter kassieren Hungerlöhne und streiken regelmäßig.
Das ist ein sich selbst erhaltendes Prinzip. Natürlich und zum Wohle "unserer ach so bedürftigen Kinder und Jugendlichen", "unserer lieben Senioren", "unserer lieben Kranken und Behinderten". Da labern sie mit stolzgeschwellter Brust, an die später Verdienstkreuze gesteckt werden.
Oma und Opa weinen sich im Stillen die Augen aus dem Kopf, der Jugendliche resigniert. Beide werden gebrochen, die einen am Ende des Lebens, die anderen gleich zu Beginn. Den Ersten fehlt die Kraft, die Zweiten lernen schnell die Rebellion und setzen sie dann ein Leben lang fort.
Alles und im Namen der Wohlfahrt, des ich weiß nicht noch was, weil niemand offen und vor laufender Kamera sagt, es sei da gutes Geld zu machen.
Ein System, das sich selbst erhält und rechtfertigt.

Burbacher
 
Hallo,

ich glaube nach wie vor, dass da etwas sehr schief läuft.

Natürlich wäre es toll, wenn alle Jugendamtmitarbeiter gleich gut wären.

Sind sie aber (leider) nicht. Was durchaus menschlich ist.

So wäre es doch auch eine Hilfe, wenn auch die Entscheidungen/Handlungen von Jugendamtmitarbeitern überprüft werden würden.

Auch eine Hilfe für die JugendamtmitarbeiterInnen.

Man kann - leider - nicht davon ausgehen, dass z.B. JugendamtmitarbeiterInnen immer nie pädophil sind.

Wer schützt die Kinder (und evtl. dann auch eben die Eltern) vor diesen Menschen?

Wer überprüft das?

Wer bestimmt mit welcher Ausbildung und mit welchem Recht, dass die Mitarbeiter des Jugendamts immer! recht haben? Egal, welche Person das ist.

Ich finde das beängstigend, so wie das ist.

Ist auch absolut nicht zielführend, dass so viele Eltern kein Vertrauen mehr ins Jugendamt haben.

Sollte nicht das Gegenteil besser sein? Eltern, die sich trauen, was beim Jugendamt zu fragen?

Ohne Angst, das Kind zu verlieren, wenn sie nicht 'Alles' 'richtig' wissen.

LG
Fragende
 
Wir sollten den ohnehin komplexen Baum nicht noch mit weiteren Gesichtspunkten überziehen. Und ich denke, im Zusammenhang mit dem Jugendamt und seinen Mitarbeitern die Frage nach der Pädophilie aufzuwerfen, ist nicht angemessen und bringt uns auch vom Thema ab.
Das könnte man diskutieren im Zusammenhang mit Jugendarbeit allgemein, etwa, wie werden in Sportvereinen, im kirchlichen und sozialen Bereich, in Schulen diese Fragen behandelt und wie schützt man dort Jugendliche.
Inzwischen ist es in vielen Bereichen ehrenamtlicher Tätigkeit mit Jugendlichen und Kindern so, dass von ehrenamtlichen Mitarbeitern polizeiliche Führungszeugnisse verlangt werden.

Burbacher
 
Zuletzt bearbeitet:
@ Fragende, das meine ich auch.

Ich finde es muß ein Gesetz erlassen werden, welches besagt das die Kinder unter allen Umständen bei den Eltern zu belassen sind.
Und jede erdenkliche Mühe getan werden muß seitens des Jugendamtes, dies so zu unterstützen. Von nötigenfalls jahrelanger SPFH bis Haushaltshilfe ect.
So dass Eltern sich sorgenlos an das Jugendamt wenden können, wenn sie Hilfe brauchen.
Momentan ist ja eher der Zustand eingetreten, das Eltern grundsätzlich Sorge haben müssen, wenn sie sich an das JA wenden, das ihnen die Kinder weggenommen werden, nur um die leeren Heimplätze zu füllen, die aus dem Boden geschossen sind.
Dieser Zustand muß einfach aufhören.

Es ist aber auch so, wenn man dies so festhält, Eltern müssen sich auch klar sein:
Elternschaft ist Verantwortung für ein Kleines und später großes Lebewesen des eigenen Blutes.
Und manchmal vergessen Eltern das im Eifer des Gefechts, sich durchs Leben zu kämpfen, und suchen oder brauchen dann Hilfe.
Und ich finde das ist nicht verwerfliches, da muß eine vertrauenswürdige Stelle existieren, die auch den Zwang hat die Kinder bei den Eltern zu belassen und den Auftrag hat Hilfestellungen zu geben.

So, was ist mit den Eltern, die ihre Kinder schlagen, verprügeln, sich nicht um ihr Wohl sorgen? Da muß auch eine SPFH rein, weil die immer noch weniger kostet, als ein Heimplatz.
Wenn das nicht hilft, könnte dieser Teil eintreten.
Dann gibt es auch die aussichtslosen Fälle bei denen es wirklich nicht mehr geht, wie soll damit umgegangen werden.
Am einfachsten ist es, wenn Eltern sagen ich möchte mein Kind nicht weiter Erziehen, oder wenn Kinder alt genug sind sagen zu können, ich möchte hier raus.

Was ist mit den uneinsichtigen Eltern, mit denen die ihr Kind trotzdem weiterschlagen keine Liebe für Es haben, es aber nicht hergeben wollen aus gewissen unersichtlichen Gründen.
Diese Situationen gibt es auch.
Die Palette ist da groß.
Da bin ich dann dafür, das die Kinder in ein Ortsnahes Kinderheim kommen oder zu Pflegeeltern, um deren Wohl sicherzustellen, und die Eltern jeden Tag ihre Kinder besuchen dürfen, jeden Tag mit ihnen Hausaufgaben machen dürfen, und sich bemühen dürfen unter Aufsicht je nach Fall.
Und die Eltern in der Zeit eine Therapie gegen Gewalthaftes Verhalten machen müssen, und das solange bis sie gute Erfolge haben.
Also anders ist es nicht für mich denkbar.
Und das ganze oberstes Ziel des JA`s ist die Zusammenführung der Eltern/Kinder.

Ich finde es gibt keinen anderen Weg, der menschlich und logisch ist.

Eltern gehören zu ihren Kindern und Kinder zu ihren Eltern.

Nun, was ist mit Eltern die ihre Kinder sexuell mißbrauchen, ich vermute die Erfassung derer, ist sehr gering.
Findet meist in Familien statt die nach Aussen heile Welt vorspiegeln. Doch auch in diesem Bereich gibt es Eltern wo es auffällig wird, eigentlich bleibt dann nur die Herausnahme der Kinder aus der Familie.
Sicher wird es dazu auch gute Möglichkeiten geben.
Und die betroffenen Eltern müssen sich sowieso vor dem Gesetz verantworten.
Ich denke für die extremen Fälle ist es leichter Lösungen zu finden, die schon bekannt sind.

Es geht mir um Eltern, die eigentlich merken, "es läuft etwas schief, ich bin überfordert, ich brauche Unterstützung", weil mein Kind/Kinder sehr anstrengend sind.
Man muß ja auch erst mal herausfinden wo ist die Quelle der Unruhe. Dazu finden sich dann gute Wege, die im Sinne der Familie sind, wenn das JA endlich mal aufhört sich an den Satz zu klammern, "zum Wohle des Kindes".
Dieser Satz hat ja schon Übermächtigkeit bekommen, und ist auslegbar nach jedermanns Nase.
Und darin ist das alles begraben, das Problem.

Es muß heißen und auch so funktionieren, das es zum Wohle der Familie ist.
Und somit müssen auch nicht so viele Kinder aus der Familie genommen werden.
Sondern Eltern dürfen mit Hilfe von SPFH´s und Therapeuten an sich arbeiten, und Kinder dürfen an sich arbeiten mit diesen Hilfen.
Und es ist nicht das Ziel die Kinder aus den Familien zu reißen.
So muß das laufen.

Alles andere ist PROBLEMVERSCHIEBUNG.


Ein anderer Bereich, ist es zum Wohle des Kindes, das es schon im ersten Schuljahr, so beansprucht wird und mit Hausaufgaben vollgepumpt wird, das es manchmal kaum noch Zeit hat zum Spielen?
Und vom 2 und 3 Schuljahr gar nicht zu reden.
Ist es nicht besser, wenn in der Schule auch eine Hausaufgabenpflicht besteht. Schule sollte die Hausaufgaben mit den Kindern verrichten, und zwar nicht nur betreuen, und dumm rum sitzen, sondern aktiv bei den Hausaufgaben helfen.
Dann wären Eltern entlastet, die von der Arbeit kommen, und Kinder könnten sich intelligent entwickeln, selbst wenn die Eltern uninteressiert (aus welchen Gründen auch immer) an den Hausaufgaben sind.

Schule sollte darin mit mehr Pflichten belegt werden.
Das ganze System hinkt, und am Ende sind die Eltern Schuld.
Es wäre auch zum Wohle des Kindes wenn Kinder mit ihren Eltern über die Hausaufgaben sprechen könnten, ohne den Druck, das muß ich noch machen, sondern das habe ich gemacht.

Das Problem, die vorhandenen Gelder des Schulwesens, werden nicht in das Lehren unserer Kinder gesteckt, sondern in die Taschen der Politiker.
Ist das zum Wohl des Kindes.

Warum wird nicht schon von Klein auf den Kinder im Kindergarten Mathemathik und Deutsch altersentsprechend formuliert und spielerisch und ohne Zwang und Wertung, beigebracht.
Das alles müsste zum Wohle der Kinder schon sein. Aber da wird nicht an das Wohl der Kinder gedacht. Und dann bitte nicht wieder Hausaufgaben für Kindergartenkinder, und die Eltern damit beschäftigen.
Elternabende mit Kinderbetreuung müßten Pflicht in Schulen und Kindergärten sein.

Habt ihr schon mal in der 8. Klasse erlebt, es ist Elternabend und nur 2 Eltern kommen hin. Ich habe das erlebt. Und sowas darf auch nicht sein. Aber man hätte den Elternabend ja auf einen Samstag legen können, mit Kinderbetreuung. Klar aufwendig, aber wo geben sich die Kommunen denn schon Kinderfreundlich.
Das Schulsystem/Kindergartensystem ist nicht Kinderfreundlich, das ganze erinnert an ein Kinderauffanglager, mit viel Spielzeug statt viel menschliche Zuwendung.
Viel zu wenig geschultes Personal.
Aber ey es geht um unsere Kinder.
Doch dafür ist nicht genügend Geld in der Staatskasse nur für jeden anderen Quatsch.

Ich finde es ist ein Umdenken nötig zum Wohle der Familien.
 
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