S
strubi
Gast
Hallo Krabbe
Ich habe die anderen Beiträge nun nicht gelesen, da ich eigentlich jetzt Hausaufgabe machen sollte... 🙂 Aber Dein Artikel hat mich doch berührt und deshalb möchte ich Dir gerne noch meine Sicht zur ganzen Situation schildern.
In deiner Fussnote berufst Du Dich auf 1. Kor. 13, 13. Finde ich echt gut! Weisst Du, ich versuche mich gerade als Theologiestudent, was manchmal besser klappt, und beim Griechisch manchmal eher schlechter...
In der Schule haben wir gerade den 1. Korinther durchgenommen, und somit auch das Hohelied der Liebe, wie es ja im 1. Korinther 13 beschrieben steht.
Ja, mit der Liebe ist es so ne Sache. Wie kann ich lieben, wenn es mir schlecht geht? Wie kann ich anderen ihre Fehler verzeihen, wenn es mir gegen den Strich geht? Wie kann ich mein eigenes Versagen akzeptieren? Wo ist da die Liebe?
Ich war persönlich schon in ähnlichen Situationen wie Du. Als ich 11 Jahre alt war starb mir meine Mutter an Krebs. Mit diesem Tod kamen viele Probleme in mein Leben und ich stürtzte in eine schweere Depression. Ja ich wollte mir auch das Leben nehmen.
Irgend wie kam es aber anderst. In meinem Herzen glaubte ich immer an Gott und seinen Sohn Jesus Christus. Und heute bin ich davon überzeugt, dass er mir das Leben mehr als einmal gerettet hatte.
In den folgenden Jahren lernte ich etwas ganz wichtiges. Ich habe nicht die Kraft andere so zu lieben, wie ich es eigentlich gerne wollte. Ich kann einfach nicht. Denn oft hoffe ich, wenn ich andere Liebe, so bekomme ich die Liebe zurück. Ich hoffe, ich erfahre so Freude in meinem Leben. Aber leider ist es oft anderst.
Zur Zeit bin ich verlobt, und das habe ich in meiner Beziehung oft schon erlebt. Ich gebe Liebe und es kommt nicht so zurück wie ich es mir erhoffe. Ich bin frustriert und verhalte mich nicht richtig meiner "Freundin" gegebüber.
Was merke ich dabei? Ich verknüpfe die Liebe an eine Bedingung... Wenn es um mich geht, so geschiet da das selbe. Ich habe sehr hohe Ansprüche mirgegenüber denen ich nicht gerecht werde. Ich kann die Ansprüche nicht erfüllen und bin frustriert! Ich mag mich nicht und am Ende binn ich nicht mehr zufrieden!
Was bleibt ist Frust, agression und ich ziehe mich zurück!
Doch wir wollen uns die wahre Liebe einmal betrachten, so wie sie auch im 1. Korinter 13 beschrieben ist:
Nun, wenn wir das so lesen, so merken wir, dass es uns nicht möglich ist, so zu lieben. Ich habe es mir in meiner Beziehung schon oft vorgenommen, doch es ist nicht möglich! Der Massstab ist zu hoch....
Wie aber können wir Lieben?
Nun, wenn wir schon bei der Bibel sind, so gucken wir doch noch ein wenig tiefer. Denn die Bibel gibt uns eine Antwort auf diese Frage!
Gott hat Jesus in die Welt gesendet und der hatt dann unser Versagen auf sich genommen.
Das ist die absolute Liebe! Jemand lässt sein Leben für mich. Jesus hat vorgelebt, was im 1. Kor. 13 steht. Er weiss nun, wie das geht...
Wenn Jesus weiss, wie das geht, warum fragen wir ihn dann nicht, wie wir lieben sollen?
Wie wir schon gemerkt haben, ist es uns nicht möglich uns und andere so zu lieben, wie wir es sollten. Doch Jesus bietet uns seine Hilfe an. Er sagt Dir; "Wo Du nicht mehr lieben kannst, da liebe ich weiter." Und so kommt die Liebe zur Vollendung! Durch Jesus, odber gesser gesagt, mit Jesus ist es uns möglich dass die Liebe vollkommen wird.
Das gillt auch wenn es darum geht, sich selbst anzunehmen! Jesus hat Dich schon angenommen! Du musst nichts dazu leisten, Jesus hat schon ein Ja zu Dir!
Ist das nicht schön? Hier ist jemand, der Dich liebt, der Dich bedingungslos annimmt!
Mir hat das enorm gut getan! Ich fühlte mich in den schlechten Tagen bei Jesus geborgen, denn er hat alles im Griff. Das habe ich geglaubt, und das glaube ich bis jetzt.
Wende Dich in erster Linie an Jesus mit Deinen Sorgen. Hier noch einen Bibelvers aus dem Psalmen, der mir immer gut getan hat!
Mit Gottes Hilfe ist es auch möglich, wieder Freude im Leben zu erhalten und sich selbst, und anderen Menschen zu vergeben.
So wie Du die Probleme aber schilderst denke ich, dass Du Dich einmal an einen Fachmann wenden solltest. Am besten an einen gläubigen Seelsorger! Er soll Dir den Weg zu Jesus und seiner Liebe zeigen. Er soll Dir bei deinen Alltäglichen Problemen eine Hilfestellung sein usw...
Ich wünsche Dir in der nächsten Zeit sehr viel Kraft und zuversicht. Lies einmal den Psalm 23! Meine Mutter, als der Tod immer näher kam, las diesen Psalm sehr oft. Wir haben ihn dann im Wohnzimmer aufgehängt, damit sie ihn immer lesen konnte. Lies den Psalm und glaube dass was darin steht.
Ich wünsche Dir alles gute und Gottes Segen!
Gruss Strubi
Ich habe die anderen Beiträge nun nicht gelesen, da ich eigentlich jetzt Hausaufgabe machen sollte... 🙂 Aber Dein Artikel hat mich doch berührt und deshalb möchte ich Dir gerne noch meine Sicht zur ganzen Situation schildern.
In deiner Fussnote berufst Du Dich auf 1. Kor. 13, 13. Finde ich echt gut! Weisst Du, ich versuche mich gerade als Theologiestudent, was manchmal besser klappt, und beim Griechisch manchmal eher schlechter...
In der Schule haben wir gerade den 1. Korinther durchgenommen, und somit auch das Hohelied der Liebe, wie es ja im 1. Korinther 13 beschrieben steht.
Ja, mit der Liebe ist es so ne Sache. Wie kann ich lieben, wenn es mir schlecht geht? Wie kann ich anderen ihre Fehler verzeihen, wenn es mir gegen den Strich geht? Wie kann ich mein eigenes Versagen akzeptieren? Wo ist da die Liebe?
Ich war persönlich schon in ähnlichen Situationen wie Du. Als ich 11 Jahre alt war starb mir meine Mutter an Krebs. Mit diesem Tod kamen viele Probleme in mein Leben und ich stürtzte in eine schweere Depression. Ja ich wollte mir auch das Leben nehmen.
Irgend wie kam es aber anderst. In meinem Herzen glaubte ich immer an Gott und seinen Sohn Jesus Christus. Und heute bin ich davon überzeugt, dass er mir das Leben mehr als einmal gerettet hatte.
In den folgenden Jahren lernte ich etwas ganz wichtiges. Ich habe nicht die Kraft andere so zu lieben, wie ich es eigentlich gerne wollte. Ich kann einfach nicht. Denn oft hoffe ich, wenn ich andere Liebe, so bekomme ich die Liebe zurück. Ich hoffe, ich erfahre so Freude in meinem Leben. Aber leider ist es oft anderst.
Zur Zeit bin ich verlobt, und das habe ich in meiner Beziehung oft schon erlebt. Ich gebe Liebe und es kommt nicht so zurück wie ich es mir erhoffe. Ich bin frustriert und verhalte mich nicht richtig meiner "Freundin" gegebüber.
Was merke ich dabei? Ich verknüpfe die Liebe an eine Bedingung... Wenn es um mich geht, so geschiet da das selbe. Ich habe sehr hohe Ansprüche mirgegenüber denen ich nicht gerecht werde. Ich kann die Ansprüche nicht erfüllen und bin frustriert! Ich mag mich nicht und am Ende binn ich nicht mehr zufrieden!
Was bleibt ist Frust, agression und ich ziehe mich zurück!
Doch wir wollen uns die wahre Liebe einmal betrachten, so wie sie auch im 1. Korinter 13 beschrieben ist:
Die Liebe ist langmütig und freundlich, die Liebe eifert nicht, die Liebe treibt nicht Mutwillen, sie bläht sich nicht auf, sie verhält sich nicht ungehörig, sie suchnt nicht das Ihre, sie lässt sich nicht erbittern, sie rechnet das Böse nicht zu, sie freut sich nicht über die Ungerechtigkeit, sie freut sich aber an der Wahrheit; sie erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie duldet alles.
Die Liebe hört niemals auf, wo doch das prophetische Reden aufhörten wird und das Zungenreden aufhören wird und die Erkenntnis aufhören wird.
1. Korinther 13, 4 - 8
Nun, wenn wir das so lesen, so merken wir, dass es uns nicht möglich ist, so zu lieben. Ich habe es mir in meiner Beziehung schon oft vorgenommen, doch es ist nicht möglich! Der Massstab ist zu hoch....
Wie aber können wir Lieben?
Nun, wenn wir schon bei der Bibel sind, so gucken wir doch noch ein wenig tiefer. Denn die Bibel gibt uns eine Antwort auf diese Frage!
Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.
Johannes 3, 16
Gott hat Jesus in die Welt gesendet und der hatt dann unser Versagen auf sich genommen.
Das ist die absolute Liebe! Jemand lässt sein Leben für mich. Jesus hat vorgelebt, was im 1. Kor. 13 steht. Er weiss nun, wie das geht...
Wenn Jesus weiss, wie das geht, warum fragen wir ihn dann nicht, wie wir lieben sollen?
Wie wir schon gemerkt haben, ist es uns nicht möglich uns und andere so zu lieben, wie wir es sollten. Doch Jesus bietet uns seine Hilfe an. Er sagt Dir; "Wo Du nicht mehr lieben kannst, da liebe ich weiter." Und so kommt die Liebe zur Vollendung! Durch Jesus, odber gesser gesagt, mit Jesus ist es uns möglich dass die Liebe vollkommen wird.
Das gillt auch wenn es darum geht, sich selbst anzunehmen! Jesus hat Dich schon angenommen! Du musst nichts dazu leisten, Jesus hat schon ein Ja zu Dir!
Ist das nicht schön? Hier ist jemand, der Dich liebt, der Dich bedingungslos annimmt!
Mir hat das enorm gut getan! Ich fühlte mich in den schlechten Tagen bei Jesus geborgen, denn er hat alles im Griff. Das habe ich geglaubt, und das glaube ich bis jetzt.
Wende Dich in erster Linie an Jesus mit Deinen Sorgen. Hier noch einen Bibelvers aus dem Psalmen, der mir immer gut getan hat!
Befiehl dem Herrn deine Wege und hoffe auf ihn, er wird's wohl machen.
Psalm 37, 5
Mit Gottes Hilfe ist es auch möglich, wieder Freude im Leben zu erhalten und sich selbst, und anderen Menschen zu vergeben.
So wie Du die Probleme aber schilderst denke ich, dass Du Dich einmal an einen Fachmann wenden solltest. Am besten an einen gläubigen Seelsorger! Er soll Dir den Weg zu Jesus und seiner Liebe zeigen. Er soll Dir bei deinen Alltäglichen Problemen eine Hilfestellung sein usw...
Ich wünsche Dir in der nächsten Zeit sehr viel Kraft und zuversicht. Lies einmal den Psalm 23! Meine Mutter, als der Tod immer näher kam, las diesen Psalm sehr oft. Wir haben ihn dann im Wohnzimmer aufgehängt, damit sie ihn immer lesen konnte. Lies den Psalm und glaube dass was darin steht.
Ich wünsche Dir alles gute und Gottes Segen!
Gruss Strubi