Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

einen Gott

Sigi

Sehr aktives Mitglied
Hi,

vor paar Tagen war nachts eine Sendung über den sozialen Niedergang der ehemaligen Autohochburg Detroit. Vielleicht hats jemand gesehen.

Am Schluss waren da ein paar moderne Liedsänger mit Baseballkappe usw. und der Reporter sagte ihnen, die mit ihren Songs Stimmung verbreiten wollten: "na ja, ihr habt ja wenigstens jetzt einen neuen Präsidenten, Obama".

Darauf der Rapper: Detroit braucht keinen Präsidenten, sondern EINEN GOTT

Meine Frage, die bitte nicht als Werbung für irgendeinen Gott verstanden werden soll:

Braucht die ganze Welt kein xxxxx sondern einen Gott?

Sigi

Ach so, meine Meinung? Die will sich grad neu sortieren :rolleyes:


Dies sollte möglichst keine Abstimmung sein, sondern mich interessieren Argumente. Danke.
 

Anzeige(7)

mikenull

Urgestein
Richtig!

Detroit ( und Rüsselsheim, Wolfsburg, Stuttgart , München ) benötigen ganz dringend einen Gott, der die ganzen dümmlichen, und am Markt vorbeigebauten, Autos kauft.
 
I

iXmugl

Gast
Oh lord won't you buy me a Mercedes Benz. My friends all drive porsches, I must make amends. Janis Joplin
A&E fuhren in einem Ford. Ist aber schon länger her.

Pro Gott.
 

Tuesday

Aktives Mitglied
Am Schluss waren da ein paar moderne Liedsänger mit Baseballkappe usw. und der Reporter sagte ihnen, die mit ihren Songs Stimmung verbreiten wollten: "na ja, ihr habt ja wenigstens jetzt einen neuen Präsidenten, Obama".

Darauf der Rapper: Detroit braucht keinen Präsidenten, sondern EINEN GOTT
Sorry, Siggi. Das Zitat ist aus dem Zusammenhang gerissen.

Der Reporter wollte ausdrücken, dass es ja nun einen neuen Präsidenten gibt, der die Probleme schon in Angriff nehmen würde.

Die Aussage des Rappers, dass Detroit keinen Präsidenten, sondern einen Gott braucht, bezog sich nicht darauf, dass die Stadt nicht gläubig genug ist, sondern er machte einfach eine zynische Feststellung, dass auch ein Präsident Obama, so sehr er sich mühen mag, dieser Stadt nicht mehr helfen kann. Die Stadt ist verloren. Hier könnte nur noch ein Gott helfen.

Und so wie sie die Stadt gezeigt haben, kann ich den jungen Mann durchaus verstehen.


Tuesday
 

Sigi

Sehr aktives Mitglied
Das ist mir schon klar, Tuseday, auch wenn ich mir nicht jeden Satz richtig gemerkt hatte.

Ich war so frei, die Frage trotzdem zu stellen, weil mich die Aussage gedanklich einfach dahin bewegte, dass der Erdball auch den Eindruck macht, als sei kein Präsident mehr in der Lage .... usw.

So sehr, wie wir alle (auch hier im Forum lernt man das) gelernt zu haben scheinen, dass wir uns nicht einem vorgegebenen Gottesglauben zu unterordnen haben, sondern aktiv an unserem Glück mitarbeiten sollen, weil Gott uns dazu unseren Verstand gegeben haben soll,
so sehr, sehen wir beängstigende Ergebnisse, eines solchen Denkens.

Man könnte natürlich sagen, dieses Denken gibts erst seit ca. 50 Jahren, die schlechten Ergebnisse beruhen noch alle auf gottesfanatischen Völkern. ???

Darüber denke ich manchmal nach.

Sigi
 

polgara

Aktives Mitglied
Hallo Sigi,

da muss ich wie immer fragen (wie die Kinder im Spielzeugladen bei der neuen Actionfigur):

Was kann denn der, der neue Gott? Oder was soll der denn können?

Wenn ich diese wüsste, könnte ich deine Frage besser beantworten.

LG Pol
 

Sigi

Sehr aktives Mitglied
Hallo Polgara, soweit bin ich noch gar nicht, einen neuen Gott oder auch einen bekannten anbieten zu wollen.

Mir ging es um die Frage, ist es angesichts der Probleme der Menschheit lächerlich, zu glauben, dass der Mensch nicht in der Lage ist, seinen Schritt zu richten (Jeremia 10, Vers 23: "Ich weiß, Jehova, dass nicht bei dem Menschen sein Weg steht . . . " Elberfelder-Bibel)? (sorry, wenn ich dabei einige Stellen eines alten bekannten Gottes mit heranziehe, ohne diesen anpreisen zu wollen).

Wie steht es mit Prediger 8, Vers 9? "Das alles habe ich gesehen . . . wo der Mensch über die Menschen herrscht zu ihrem Unglück" (Elberfelder Bibel).

Wie mit Jesaja 48:18? "O, dass du gemerkt hättest auf meine Gebote, dann wäre dein Friede gewesen wie ein Strom" (war er auch nach Davids Herrschaft und Salomos Friedensherrschaft aus dem Blickwinkel des Vorbildvolkes Gottes - für kurze Zeit demonstrierte der jüdische Gott, was durch die Gebote Jesu einmal weltweit sein sollte, so der jüdische Gott über den neuen Bund Jer. 31:31 und Apostelgeschichte 3:19-22 usw.).


Zeigen uns die Ergebnisse der Mehrtausendjährigen Menschenherrschaft, dass es altmodisch und lächerlich ist, Gebote eines Gottes zu suchen oder
sollten wir eher demütig sein, und sehen, wo der wahre Gott steckt und ob es Gebote gibt, die der Welt helfen würden?

Eins ist mir klar, dass durch die vielen Religionen, die der Menschheit mehr Elend gebracht haben und noch bringen, als irgendeine Menschenherrschaft, dieser Gedanke sehr schnell lächerlich klingt.

Und deswegen legt man ihn wohl beiseite, gefühlsmäßig zurecht finde ich. Rein logisch schließen 1000 falsche Religionen und dass sie sich selbst lächerlich gemacht haben, nicht aus, dass es eine Wahrheit gäbe. Aber wer setzt schon noch was auf diese Logik?
Auch das verstehe ich besser als der Leser glauben mag.

Warum schreibe ich dann das alles? Na ja, ich meine, wir sollten angesichts der Probleme schon ein wenig darüber nachdenken, auch wenn wir meinen, wir wären darüber hinausgewachsen und hätten der Weisheit letzten Schluss schon gefunden.

Oder haben die Menschen durch ihre erfolgreichen Regierungen das Recht erworben, sich über diesen Gedanken lustig zu machen, weil sie das doch alles viel besser können, als irgendwelche Vorschriften irgendeines Gottes?

Na klar, da kommen einem gleich die Vorschriften von Talibanähnlichen Religionen in den Sinn und es vergeht einem. Ist schon schon klar. Igitt, was für eine doofe Situation. Erinnert mich an die Schulzeit. Irgendwelche Schüler wollten irgendwas vom Lehrer, aber keine Chance, weil andere Schüler diese Rechte so sehr ausnutzten und lächerlich machten, dass nicht mehr dran zu denken war.

Schönen Gruß vom Sigi,
der einfach am philosophieren ist, egal welche "Schüler" den anderen dies oder das verdorben haben. Schon klar, damit mach ich mich nicht beliebt :eek:


Hey und noch was, ich bin auch auf Kriegsfuß mit so manchen Geboten, also mich bitte nicht mit irgendeinem Heiligen oder Taliban verwechseln :D
Der einzige Unterschied zu den Atheisten ist, dass ich noch kein Urteil darüber für mich abgegeben habe. Und der Unterschied zu manchen Gläubigen ist, dass ich das Ganze nicht in ein undefinierbares Jenseits verlege, wo keiner mehr was nachprüfen kann oder bräuchte. Ich frage mich, bringen Gebote Gottes auf dieser Erde was? Wenn nein, stößt der Gott ab, der sie gab, wenn ja, stoßen die ab, die weiter von einer Katastrophe in die nächste rennen und das Fortschritt der Menschheit nennen.

Bitte steinigt mich nicht, nur weil ich über ein wichtiges Thema philosophiere . . . :rolleyes:

Sigi
 

polgara

Aktives Mitglied
Braucht die ganze Welt kein xxxxx sondern einen Gott?

Was kann denn der, der neue Gott? Oder was soll der denn können?

Wenn ich diese wüsste, könnte ich deine Frage besser beantworten.

LG Pol
Hallo Polgara, soweit bin ich noch gar nicht, einen neuen Gott oder auch einen bekannten anbieten zu wollen.
Vielleicht habe ich dich auch falsch verstanden.

Ich dachte, du wolltest von uns wissen, ob die Welt zur Rettung angesichts der vielfältigen Probleme einen Gott braucht (unabhängig welcher Gott dies auch immer sein würde, vielleicht einer der noch in keiner Religion aufgetaucht ist)

Und das könnte ich nur beurteilen, wenn ich wüsste, was dieser Gott denn kann? Ich möchte praktisch nicht die Katze im Sack kaufen.:)

Ich zäume anders rum als du, kann das sein?

LG Pol
 

mikenull

Urgestein
Wenn die Erde einen Gott dazu bräuchte, das "alles wieder in Ordnung kommt" - dann müsste ja alles in Ordnung sein, denn der meiste Teil der Menschheit glaubt wohl an einen Gott. Vielleicht ist deshalb das Gegenteil richtig: Erst wenn die Menschheit aufhört an Götter ( das tut sie nämlich und jeder hält seinen Gott für den "Richtigen" ) zu glauben, ist ein friedliches Leben möglich.
Das ist meine Meinung dazu!
 

Anzeige (6)

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Gastraum
Regeln Hilfe Benutzer
  • Im Moment ist niemand im Chat.
  • Chat Bot:
    Raumnachrichten wurden entfernt!

    Anzeige (2)

    Oben