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Eine Entscheidung treffen - schwer

Die Gesetze und Umstände werden (wenn ich die letzten 5 Jahre beobachte) massiv schnell immer schlechter und besch ... ssener. Ich muss JETZT noch versuchen, so viel wie möglich irgendwie zu machen, und zu schaffen, bis es einfach so viele "Gesetze" gibt, das es nicht mehr geht.
Die Gesetze und Umstände waren doch vor den 5 Jahren auch nicht viel anders.
Was hat sich denn so dramatisch geändert?
 
Pfefferminzdrops:

Wie genau meinst du, ich würde an der Lage nichts ändern wollen?

Ich habe Jahrelang diverse potenzielle "Verleger" oder "Anbieter" meiner Bausätze angeschrieben. Einer sagt ab? Okay, dann schreibe ich halt den nächsten an.

Ein sehr bekannter "Verlag" hat meine Vorschläge immer abgelehnt, weil es darum ging, das das Produkt in Konflikt mit geltenden "Funkvorschriften" kommen würde. Ich habe gegrübelt, und letzten Endes etwas gefunden, was rechtlich machbar wäre, und der Verlag hat mir zu gesagt, mir ein "go" für das Projekt gegeben (Ich war mega happy).

Ich wollte das Projekt dann mit einem Co-Autor machen, den ich "bis dato" als äußerst nett und sympatisch eingeschätzt habe. Es stellte sich aber raus, er ist falsch... Wir haben mehrfach insgesamt einige Stunden telefoniert. Ich habe ihm sogar offen gesagt, das ich ja sonst "nicht wirklich was habe im Leben"... doch via Mail war er total anders drauf. Fiess, gemein... schmetterte alle meine Kreativen Vorschläge gegen die Wand, um das Projekt dann mit den Worten "Ja gut, wenn du es nicht kannst, mache ich es halt" mir zu entreissen... nur ... er konnte es SELBST nicht, und hat SELBER es nicht geschafft, das zu bauen, was er von mir verlangt hat.

Viel später hab ich zufällig erfahren, das es beim Verlag einen Chef-Wechsel gab, der die "alte Technik" nicht mochte, und so flog das Projekt eh raus. (Irgendwie so).

Es ging weiter.

Ich schlug dem Autor vor, einen "Radio Baukasten" zu machen... und er fand die Idee super und so weiter, aber wie immer ging nichts vorran. Plötzlich kam der Radio Kasten raus. Ich habe ihn hier, und es schmerzt mich zu sehen, wie eine ANDERE Person es gelöst hat. Man lernt so gut wie gar nichts in diesem Kasten. Man baut Radios auf, und "spielt sich mit denen", während ich es so angegangen wäre, das erst mal die Grundlagen didaktisch sinnvoll erklärt werden, und die Radioschaltungen auf dem Level verstanden werden, das Leute ihre eigenen Geräte entwickeln können, da sie ja dann das Wissen hätten.

Es lief sehr oft so ab, und es hat echt massiv gefrustet (bis Weinen) weil es über Jahre immer genau so ging. Meins wird abgelehnt, nur das dann irgendein "Fuzzi" ... der das nicht als "Berufung" sieht wie ich, etwas lust los hin haut... aber das wird veröffentlicht... das bleibt da, wenn diese Person mal nicht mehr ist, während ich, als ich mich 2003 (und davor?) im Prinzip für diesen Pfad entschieden habe, wenn es so weiter geht, als "Niemand" diese Welt verlassen werde.

Ja, hätte ich es mal gewusst... dann hätte ich vllt schon < 2003 meine Intim Krankheit behandelt, hätte eher versucht "normal" zu sein, aber in die Vergangenheit reisen kann ich nicht, und ich habe es jetzt das mich nichts normales interessiert.

Ich habe echt versucht was nur möglich ist mit meinen Möglichkeiten, und ich weis nicht, was ich noch mehr versuchen sollte.

Wie schon erwähnt war ich 20 Sitzungen beim Psychologen, und bin nun nicht mehr dort, weil diese 2022 statt fanden, und sie dann meinte, das ich im Prinzip 1 Jahr gesperrt sei, und dann, würde ich mich wieder melden, rund 1 Jahr + X auf einen Platz warten müsste.

Die Medis hab ich abgebrochen, weil sie mich einfach kirre gemacht haben, und ich für meine Projekte nen klaren Kopf brauch. Es war mir einfach nicht wert ... das aus zu sitzen, wozu auch? Die Medis ändern ja nicht die Probleme, sie machen nur, das Probleme egal sind.

Die Situation mit den Eltern ist dahingehend problematisch, weil insb. der Vater immer unterstellt ich würde den Kobold ja absichtlich behalten, als Ausrede nutzen (manchmal deutet er das an), und ich müsse doch nur mal in die Klinik gehen, und es wäre geheilt.

Wenn ich dann erläutere, das ich ja in die Klinik gehen würde (Grundsätzlich) aber keine Lust habe, dann wegen einer "Konfrontations Therapie" daheim zu sitzen, mit 30 "Du darfst dies nie wieder, und das niemals wieder" Verboten im Kopf, und ich sitz eig. nur noch aufm Büro Stuhl, und mach gar nix mehr, weil die nicht helfende Therapie mir "alles verboten hat"... dann kommt er nur wieder "Ja aber ich hab Leute gefunden, denen hat die Therapie geholfen". Mein dad ist sowas wie ein Verkäufer, mit ihm zu diskutieren finde ich schon lang sinnlos, und er ist auch einfach nur kalt mir gegenüber, wenn es um Emotionen geht.

Wenn ich sage "Ich hab Sonntagsstimmung" (am Donnerstag, wenn Montag wieder Arbeit ist) kommt nur ein kaltes "Ach komm". Wenn ich sage, das ich Albträume habe (Warheit) von der Sklaverei, sagt er auch nur sowas wie "ach komm", und wenn ich am Montag dann irgendwie sarkastisch was sage "Oh ich freeeueee mich ja sooo" dann stimmt er da ernst drauf ein. Zudem bezeichnet er meine Bastellein, an denen ich an manchen Tagen rund 9...10h drann hock nur "als Hobby", und die mir aufgezwungene Sklaverei als Arbeit. Er würde es NIE Sklaverei nennen... und wenn ich dann mal mit ihm diskutieren möchte, das ... wenn man da nicht hin geht, einem ja alles weg genommen werden würde, weil man ZWANGS Beiträge zahlen MUSS... verlässt er wortwörtlich einfach nur den Raum, und das Thema ist durch.

Insbesondere die Tatsache, das das Geld locker da wäre, das ich "für meine Eltern arbeiten könnte" "Als Hausmeister"... und sie mich so aus der "Sklaverei" raus holen könnten, die Beziehung sich verbessern würde... sie es aber ganz einfach nicht WOLLEN... ist halt nicht umbedingt hilfreich für ein harmonisches miteinander.

Mein dad hatte seinerseits auch einen SEHR strengen Vater "Musste mit 14 auf´m Bau schuften" und "In den Shulferien wo auf nem Hof ("" zwangs "" ) Arbeiten", und auch seine extreme Arbeitsmoral (Mitarbeiter des Monats usw usv)... lassen ihn es auch einfach 0 Verstehen "Pff der kerl is noch noch mal 40 und will in Rente".

Was auch immer.

Ich bin mir sicher, in einer Parallel Dimension gibt´s mich noch mal, aber ich bin im Jahr 1975 37 Jahre alt, und arbeite in einer lokalen "Radio und Fernseh" Werkstatt, habe keinen Kobold, kann mein Hobby voll ausleben, und habe eine Frau und 1 Kind... *Weil* ich dort normal bin.

Danke für deine Empathie bez. Ebay.
 
Erfolg auf Youtube ist bestimmt nicht einfach. Da musst du es schon schaffen die Zielgruppe anzusprechen und es für sie attraktiv rüberzubringen. Es kann auch nicht jeder Pop-Star werden um es mal etwas überzogen zu vergleichen.
Ich konnte mir jetzt zwar nicht alles durchlesen, aber ich denke dein Hauptproblem ist der Kobold. So lange du den nicht los wirst oder zumindest stark reduzierst, stehst du dir immer selbst im weg und hast gegen die anderen eh keine Chance.
Deswegen höre auf die anderen hier und begebe dich wieder in Behandlung. In D ist zwar vieles schlecht, um dich zu behandeln lassen, hast du es hier aber besser wie in den meisten anderen Ländern.
 
Unmengen an vielschichtigen Problemen.
Du brauchst professionelle Hilfe.
Schreib eine Liste mit deinen psychischen und physischen Problemen.
Gib die einem Psychotherapeuten.
Und lass dir von ihm dabei helfen, zu priorisieren und ein erstes Teilziel zu stecken, unterteilt in mehrere kleine Schritte.


Ich mag einfach mein Buch schreiben

Weshalb hast du es nicht schon geschrieben?
Dazu brauchst du nichts und niemanden.
 
Ich antworte nun, da ich wegen dem Kobold nicht antworten wollte, vor meiner freien Woche.

Nia Nal

Ich lebe "in einer Traumwelt", ganz einfach... weil mich (leider) die normale Welt absolut langweilt, und ich nichts mit ihr zu tun haben will. Bei mir war es immer "Speziell, doof" whatever, während meine Geschwister normal und toll sind. Die imo semi elitäre Familie, mit dem sehr erfolgreichen und Dorf(auch Dorf übergreifend) unter Leuten beliebtem Vater, und dem (aus meiner Sicht) Bruder, der in seine Fußstapfen tritt, neulich ausgezogen ist (bald 30), und auch sehr bekannt, erfolgreich und vor allen "normal" ist.

Ich wäre ja auch gerne so, aber was bringt es, mich selbst zu belügen. Ich finde alles langweilig. In den Urlaub fahren - langweilig. Schwimmen gehen? Wozu ... Wandern gehen - ohne meinen Funk Kram... langweilig.

Schon als kleiner Junge habe ich Elektronik gebastelt, denn damals war es noch ganz anders als Heute, und Heute würde ich halt gerne die "Früchte ernten". Es gibt keinen Markt? Okay... dann ist es doof, aber es "gibt einen Markt, andere dürfen´s veröffentlichen, und dein´s wird ignoriert" ist halt blöd... denn es tut mir wirklich gut. Es tut mir gut, wenn ich eine Schaltung baue, und an jemanden weiter gebe. Während dem Bau der Schaltung habe ich gute Laune, nix mit "Depri Gedanken", und das Ergebnis, das sich die Person dann freut, tut mir auch gut. Ich bin nun mal so.

Mir fehlt nicht das Geld für die Auswanderung (nun ja im Kern schon, man kommt in die USA, wenn man nachweislich 2 Mio hat, und so viel hab ich dann doch nicht) sondern es ist mit meinen vielen Behinderungen einfach kaum machbar. Ich hab auch das Problem, das ich keine langen Reisen unternehmen kann, weil ich als Junger Bub was "erlernt" habe, das ich nicht auf´s Klo gehen kann z.B. im Zug, im Flugzeug. Das stört mich auch sehr, aber ich weis nicht, wie man das los bekommen soll, und als ich es bei der Therapie erwähnt habe, wurde es nicht mal ernst genommen. Ich kann nicht mal so als Tourist in die USA reisen, weil die 12h+X (Boarding, Flug... Aus checken) einfach zu viel sind für mein "Klo Problem"... ich bin da so eingeschränkt.

Ich bräuchte einfach dort drüben aus dem nichts ein Leben. Einen Job als Regaleinräumer im nahen Supermarkt, den ich Teilzeit mache, eine Wohnung "die einfach da ist" und magisch haben sich all die Verträge von selbst gemacht, bei denen mir mein Kobold sehr im Weg stehen würde... und ich kann mich auf das konzentrieren, was ich seit über 25 Jahren übe, und sehr gut darin bin: Schaltungen für Hobby Bastler entwickeln, und (im Fall, könnte ich in diesem Freien Land USA leben) sie über eine Website verkaufen, ohne Angst vor Strafen. Denn es gibt eine Nachfrage, und wenn ich so richtig los legen könnte, mit einem breiten "Produkt Portfolio" würde ich davon vmtl nicht reich werden als 1...2 Mann Betrieb, aber es wäre schon ein nicht zu verachtendes "Neben Taschengeld", was dabei herum käme.

Und was ich machen will? Immer öfter mit dem "1 Jahres Plan" liebäugeln, denn es gibt einfach nicht wirklich irgend etwas, was ich toll finde, außer Elektronik. Ich würde gern als Spiele Entwickler für die Furry / Scalie Szene tätig werden, habe auch schon angefangen "Python" zu üben, aber auch da lief es schlecht. Zum einen ist das mit dem Kobold sehr anstrengend, und zum anderen wurde ich auch nur für 830€ über´n Tisch gezogen von einer Künstlerin die mich betrogen hat. Ich habe nicht die "Kraft" für so was, und helfen tut mir auch niemand wirklich.

In letzter Zeit wieder sehr viele Depris. Quasi komplett vereinsamt (ich bin an einem Punkt, wo ich es so definiere), da sich der "neue" 10 Jahre Freundschaft neuer bester Kumpel auch als Enttäuschung herausgestellt hat, und er meine Haupt Kontakt und Bezugsperson war... und andere Kontakte... welche denn? Ich hab noch eine Person die mir hilft, aber wenn man da was schreibt muss man oft unübertrieben 1...2 MONATE auf ne Antwort warten.

Ich lese in Fachforen (England) "Mittelwellensender werden abgeschalten" ... und "die Leute suchen pantry transmitter", also genau das, was ich bauen und anbieten würde... wie gerne würde ich am liebsten jeder dieser Personen so einen Sender bauen... aber es ist doch so weit weg und so un realistisch... wie soll das denn gehen? Ich hab mich sogar in dem Forum angemeldet, und wurde (automatisch) gebannt weil ich keinen exakten Wohnort angegeben habe... also nur "Deutschland" reicht nicht. Mit dem Moderator klären, er habe mich "entsperrt", aber auf einmal funktioniert einloggen nicht mehr.

Stattdessen kann ich zusehen, wie diese "Lorbeeren" an andere gehen. Wie aus der letzten Ecke des Internets auf einmal Seiten "verlinkt" werden, von denen ich trotz meiner Dekaden lang andauernden Eigenrecherchen noch nie etwas gehört habe... auf den Seiten, wo ich dann Schaltungen sehe, die zwar im Kern funktionieren würden, aber "ich könnte es besser" ... ... doch diese Schaltungen sind es, die dann nachgebaut, und kollektiv "als gut" empfunden werden, während mein´s wieder gekonnt ignoriert wird, und der eh schon kleine Markt immer kleiner und kleiner wird. Sei es durch Konkurrenten die tlw. imo recht dreist agieren, durch Gesetze oder was weis ich.

Immer weniger ist diese "Welt" lebenswert, immer weniger und weniger, und ich frag mich ob und wann der Punkt kommt, wo ich einfach diesen 1 Jahres Plan durch ziehe, weil es einfach nicht mehr weiter geht.

Andere machten ja dann genau die Produkte, die mir so wichtig sind... wenn es keinen Markt gibt, warum haben es dann andere veröffentlicht - mit Erfolg?


Ein Buch selbst verlegen... wenn dann wäre es mein Roman. Zu dem Hobby gibt es einfach zu viele Fachbücher, zwar keine, wie ich die Sachen "an gehe", aber ich denke, wenn dann schreibe ich einen Roman.


Ich kann mir weiterhin sehr gut vorstellen, dass bei deiner wirren Schreibe hier deine Präsentation damals nicht so gut gelaufen ist. Wenn alle dein Produkt ablehnen, kann es nicht genial sein. Du hast es vorgestellt und die haben es abgelehnt. Mehrfach. Wenn du dich natürlich als Opfer siehst, wirst du nie Erfolg haben. Natürlich ist es ein Nischenprodukt. Andere haben es besser gemacht.

Du lebst halt in einer Traumwelt. Ich glaube nicht, dass dich das Leben langweilt, du bist leider mittlerweile komplett an der Realität vorbei. Natürlich kannst du dir keine Auswanderung leisten und deine Ideen sonst sind auch komplett unrealistisch.

Niemand hindert dich einen Roman zu schreiben. Aber bleib dann da wenigstens realistisch und gehe nicht davon aus, dass sich da ein Verlag druck reisst. Du kannst es selbst veröffentlichen.

Du bist psychisch krank, wohnst bei deinen Eltern. Du solltest dir professionell helfen lassen, ansonsten wird sich nie was bei dir ändern und verbessern. Du schließt einfach die Therapieformen mal aus, dabei merkst du doch wahrscheinlich selbst, dass du immer mehr abdriftest.

Und dieses "hätte hätte" bringt dir nichts.
 
Zuletzt bearbeitet:
Dieses "du musst Sklavenarbeit machen, weil man dir sonst alles wegnimmt", stimmt so ja auch nicht. Es gibt Bürgergeld und wenn festgestellt wird, dass du z. B. wegen deiner psychischen Erkrankung arbeitsunfähig bist, erhältst du Rente.

Die Idee, bei denen Eltern als Hausmeister zu arbeiten, ist nicht gut, weil du dann von ihnen noch mehr abhängig wirst. Deine Eltern möchten, dass du auf irgendeine Art selbstständig wirst, weil sie wissen, dass sie nicht ewig da sein werden. Dein Vater kommt aus einer anderen Generation. Da gab es wenig Verständnis für psyische Probleme. Er ist so geprägt und hat sich da durchgebissen. Deswegen ist er aber auch nicht der richtige Ansprechpartner für dich, da gibt es qualifizierte Stellen.

Ich glaube, eine Therapie, eine therapeutische, betreute WG und evtl. ein Job in einem geschützten Rahmen wären - zumindest momentan - das Richtige für dich. Hol dir Unterstützung. Klar, da muss man etwas drum kämpfen, Therapieplatz suchen usw. Aber es ist nicht aussichtslos, vor allem, wenn du von deinen massiven Zwangsgedanken und ja auch Suizidgedanken erzählst.
 
Ich finde es teilweise sehr schwierig, dir zu folgen, fühle mich überrollt mit Informationen... und mache dann irgendwann einfach zu. Bitte sieh das nicht als Kritik an deiner Person, denn du hast jedes Recht der Welt zu sein wie du bist, solange du niemandem schadest - und das tust du ja nicht. Trotzdem fühle ich (m. E. mit normaler Intelligenz gesegnet) mich überfordert, dir zu folgen, da deine Gedankenwelt eine so ganz eigene und andere ist als meine und eben auch wohl um einiges anders als das, was die meisten als "normal" bezeichnen würden.

Ich könnte mir daher gut vorstellen, dass du auch andere damit überforderst und sie sich deshalb zurückziehen, dich womöglich sogar ablehnen, obwohl sie dir zunächst durchaus offen begegnen. Vielleicht war das auch der Grund, aus dem du mit deinen Ideen/Projekten nicht Fuß fassen konntest - unterm Strich lag es dann gar nicht an deinem Produkt, sondern an der Art, es oder gar die Kooperation mit dir verkaufen zu wollen.

Um an andere Menschen andocken zu können braucht es ein gemeinsames Grundverständnis, Fremdes wird häufig abgelehnt. Und - das ganz nebenbei - es ist bei Experten für ein Thema auch gerne mal so, dass sie zwar denken, dass ihre Erklärungen einfach und plausibel sind, ihr Gegenüber aber nur Bahnhof Kofferklauen versteht. Die Kunst ist dann, schwierige Sachverhalte einfach und nachvollziehbar herunterzubrechen und zu vermitteln.

Auch deine Eltern könntest du überfordern, doch als Familie muss man sich eher miteinander auseinandersetzen und kann sich nicht einfach ausklinken. Das "Ach, komm!" deines Vaters. also das Negieren oder Bagatellisieren deiner Schilderungen, könnte seine Strategie sein mit etwas umzugehen, das er nicht versteht, weil es in seiner Welt nicht vorkommt. Wenig hilfreich für dich, aber ein Weg für deinen Vater, um mit der Situation besser umzugehen, wenn du dich aufgezeigten Hilfsangeboten verweigerst.

Ich glaube, dass du ein sehr intelligenter, aber auch sehr anspruchsvoller Mensch bist, der den (nachvollziehbaren) Wunsch hat, in möglichst all seinen Facetten verstanden zu werden. Das schafft man aber nicht, indem man die Leute mit Infos flutet und ganze Tiraden ablässt, sie immer und immer wieder zu überzeugen versucht, dass deine Wahrnehmung und dein Anspruch der Richtige ist. Dein Umfeld kann das alles nur sehr bedingt leisten und auch nicht damit umgehen. Daher glaube ich weiterhin, dass eine Therapie - womöglich sogar stationär - dir dabei helfen könnte, mit der Zeit einen kleinen gemeinsamen Nenner zu erreichen, der eine für dich gewinnbringende Interaktion mit deinem Umfeld ermöglicht.

Leider ist es nun mal so, dass die Welt sich nicht an dich als Exoten anpassen wird, sondern du dich ihr annähern musst. Das ist nicht anders, als wenn eine riesige Gruppe Englisch spricht und nur ein einziger Suaheli; die Wahrscheinlichkeit, dass die ganze Gruppe dann Suaheli lernt, nur um mit ihm in Kontakt treten zu können, ist verschwindend gering, liegt eher bei 0.

Wenn du also möchtest, dass du in irgendeiner Form in diese Gruppe hineinkommst - und sei es nur wegen der Akzeptanz deiner Projekte - musst DU dich bewegen. Da dein Umfeld hilflos zu sein scheint im Umgang mit dir musst du dich an Menschen wenden, die zumindest den Willen haben, dich zu unterstützen. Das sind dann z. B. Therapeuten, die sich mit solchen Sachverhalten von berufswegen auseinander setzen. Eine andere Chance sehe ich nicht, würde sogar annehmen, dass du in den USA an ähnliche Grenzen stößt, auch wenn du die Möglichkeiten dort aus der Ferne idealisierst. Das mag für Sachverhalte wie die Aufnahme eines Gewerbes gelten; ohne menschliche Interaktion wird es aber auch da nicht funktionieren.
 
Zuletzt bearbeitet:
deiner wirren Schreibe hier
Ich finde es teilweise sehr schwierig, dir zu folgen, fühle mich überrollt mit Informationen

Dem schließe ich mich an, als Feedback für dich.
Weder kann ich mir ein Fantasy- oder Sachbuch von dir gut geschrieben vorstellen noch eine klare Präsentation und Verhandlungsführung.

Falls du dich zu einem Therapieaufenthalt entschließen kannst, wäre eine vorher verfasste schriftliche Auflistung deiner Probleme, kurz gefasst (!), bestimmt hilfreich.
 
Ich melde mich kurz rein.

Generell danke ich den beteiligten für die Antworten, die investierte Zeit (sowohl des Lesens der Beiträge als auch der Antworten, die erstellt wurden). Nia Nal´s Antworten verstehe ich einfach nicht. Ich erkläre mehrmals, das es für das Produkt, wo ich kein go, die anderen aber ein go bekamen, einen Nieschen-Markt gibt, und dennoch insistiert er darauf, das es keinen Markt gibt? Was auch immer, ich mag da nicht gegen argumentieren.

Immer wieder soll ich in Therapie geschickt werden, doch genau da war ich, und ich frage mich, was andere Psychologen:innen hier ändern würden. Immerhin war ich ja (indirekt) bei 2 Psychologinnen, da die erste, bei der ich die Sitzungen begonnen habe, ja nach einiger Zeit gehen musste, da die Krankenkasse das so vorschreibt. Sie lies der Kollegin eine Zusammenfassung über mich da, und nach 2...3 "Einarbeitungs Stunden" hatte sie auch ein sehr gutes Bild von mir, und hat sich auch privat informiert, hat Videos von mir angeschaut... was sie nicht mal hätte tun müssen (Quasi Zuhause angeschaut).

Dennoch waren beide mit meinen Problemen überfordert. Viele Stunden war der Kobold ein Thema, und es wurde erkannt wie schlimm es ist. Ich hab echt gespürt, das die Psychologin verstanden hat wie schlimm und einschränkend dieser Kobold ist, welche Kämpfe ich täglich habe in Alltagssituationen und so weiter... und plötzlich ging das Rätselraten los. Sie sagte dann so was wie "Der Kobold ist Ihr geringstes Problem". Als ich ihr von der Freundin, die ich mit 35 hatte (meine erste und einzige in meinem Leben bis jetz) und von Verantwortung und wie es war, die Beziehung zu haben, und das ich noch stärker erkannt habe, wo ich stehe, und wie extrem wichtig es mir ist, meine Projekte zu machen... kam sie plump nur mit "Sie sollten Sport machen" und "Sie sollten eine neue Freundin suchen, und eine Familie gründen". Solche Aussagen, nachdem ich ihr zig mal erklärt habe, wie wichtig meine Elektronik Arbeiten sind, und das ich kein Interesse an Sport habe, weil ich wegen der "Lage" immer dran arbeite so viel wie möglich noch zu schaffen und fertig zu bekommen. Auch das mit dem "Klo Problem" und meiner daraus resultierenden Unfähigkeit, längere Reisen zu machen, hatte ich erzählt. Es wurde aufgenommen, aber nicht weiter besprochen.

Das waren keine Hobbypsychologen, sondern alles offiziell, es gab auch ein Wartezimmer dort, eine Sekretärin, und es waren oft 2 Psychologen tätig. Einmal die Frauen für Gespräche, und dann der "Chef"... der Mann, mit dem ich ebenfalls Gespräche hatte, der mir zu den Gesprächen mit den Frauen riet, und der ist, der mir Escitalopram verschrieben hat.

Miss Fox meint "Du kannst ja Bürgergeld beantragen." Wäre "Bürgegeld" gleich "BGE" wäre ich symbolisch wie der "Road Runner" beim Backsteingebäude, in der "Sklaverei" und würd kündigen, abr ich brauch kein Bürgegeld beantragen, das nix anderes ist als Hartz4, mit den ganzen Schikanen und Erpressungen das man JA wieder einen Job findet. Das nicht verwechseln. Rente würde ich gerne versuchen, aber wenn die Psychologin trotzdem sie mich länger kennt zu mir sagt "Tut mir leid, ich muss etwas sagen, was Sie nicht hören möchten... ... Sie sind voll arbeitsfähig", dann seh ich schon, wo meine Chancen stehen. Wo setzt man "Leid" überhaupt an? Ja, ... "Arbeiten" kann ich ja, aber ob ich dann Zuhause "high life" hab und viel machen kann, oder wieder ne ganze Woche nur rum hänge (Teilzeit) und nix von dem mache, was mir so am Herzen liegt, weil "Der Kobold es verboten hatte, als ich in der Sklaverei war", und ich traurig und frustriert bin, interessiert den Staat herzlich wenig, denn... "Arbeiten kann er ja". Mein "neuer" Kumpel hat EU Rente. Es waren 10 Jahre brutaler Kampf, die haben ihn so asozial behandelt und regelrecht gemobbt und fertig gemacht, und obwohl er alles getan hat, was sie ihm auftrugen, die ganzen Schikane mit gemacht hat, haben sie am Schluss (nach 10 Jahren keine Verlängerung) einfach gemeint "Nein, Sie bekommen keine Rente... Sie haben nicht an den Massnahmen teilgenommen" ... was totaler Quatsch ist. Mit Anwalt bekam er dann Rente, und anders als ich " mit ein wenig Kopf Aua" ist er wirklich schwer krank, hat >100 Entzündungen im Körper, ist de-fakto NICHT Arbeitsfähig, weil er unter Zwang einfach umkippt und in Ohnmacht fällt (so passiert bei einer der "Reha" Maßnahmen, wo sie ihn zu Sport zwangen, sonst keine Rente).

In den USA ein Gewerbe aufmachen ist laut meinen Recherchen einfach. 1. Firmen Name ausdenken, 2. Auf ner Website eintragen und 3. "Dem Staat dort" sagen, das man Selbstständig ist. Keine Verpackungsordnung, WEE, CE, ROHS + ettliche andere "Fallen", die ich nicht mal wüsste, würde ich es wagen, hier meine Bastelsachen gewerblich anzubieten.

Leute sagen mein Fantasy Buch wäre nicht gut. Ja, ich bin kein talentierter Autor, aber ich bin ein motivierter Autor. Wie bereits erwähnt habe ich schon ein Script mit >160.000 Wörtern für ein VN geschrieben. Wegen der Vorfälle liegt das aber derzeit und seit längerem brach.

Mein dad hat extrem viel gearbeitet, wirklich extrem-viel, und sagt immer "Ich liebe meine Arbeit", daher kann er es noch weniger nachvollziehen, wieso meine "Zwangsarbeit" für mich Sklaverei ist. Ich bin genauso Arbeits motiviert wie er, aber dann müssen es halt meine Platinen sein. Mache ich meine Platinen, verfliegt die Zeit, und auch wenn es mal eben so 8h sind "Was? der Tag ist schon wieder um?" hatte ich Spaß während der Arbeit, und gar nicht gemerkt, wie die Zeit verfliegt. In den USA könnte ich das Hauptberuflich machen, Kundenanfragen annehmen, und personalisierte Geräte bauen, auch wenns mal ein 8... 10 oder 12h Tag ist... und ich würde auch "meine Arbeit lieben" aber Hierzulande...

Der Kumpel von dem ich rede und ich chateten früher so gut wie Täglich oft >1h. Alles, was ich von ihm erwarte, ist, das er etwas an meinem Leben teil hat, weil ich enorm viel für ihn tat, was ihn ehrlich gefreut hat. In den letzten Monaten hat das (auch weil bei ihm Zwischenfälle) massivst abgebaut. Wenn ich sage, wir haben in den letzten 2 Monaten insgesamt 12h gechatet, wäre das vermutlich viel. Was ich so schlimm finde, ist, das es wieder mal so ist, das ich wohl der einzige bin, dem diese Freundschaft echt was bedeutet hat. Wie können Individuen es einfach so ab haken "och, dann ist die Person halt nicht da, is mir egal" obwohl er selber immer betont hat über die Jahre, das ich ein guter und wichtiger Freund sei. Letztens bot ich ihm an, das wir uns halt 2x die Woche treffen für 1...2h und kurz absprechen, was es neues gibt, aber nicht mal daran mag er sich halten. Wenn ich neue Kontakte kennen Lerne texte ich nicht diese Texte, sondern erst mal Hobby bezogen... aber auch da ists nicht gut.


Gut finde ich, das Ihr hier erkennt, was für ein "Alien" ich darstelle, verglichen mit was normal ist, und das unterstreicht ja eigentlich meine Frage. Da es einfach mittlerweile alles an einem Punkt ist, wo langsam eine unüberwindbare Wand kommt... wofür noch weiter kämpfen? Ich liebäugel wirklich sehr mit diesem 1nen Jahr ohne Konsequenzen. Weg mit den Handschuhen, Videos machen mit Name calling (aber dennoch höflich kein Ar*** Wort drinn)... einfach noch mal ein Vogelfreies Jahr, und dann... tschüss.

Gestern wieder so viel Nachgedacht in der Sklaverei, auch so viel Wut und Frust in mir drin gehabt. Darum ging es ja eigentlich... um dieses eine Jahr, denn die Situation ist doof.
 

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