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Eigentumswohnung kaufen, Freundin

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 88095
  • Datum Start Datum Start
Sparsamkeit ist ja gut und schön, aber nicht, wenn sie in Geiz umschlägt.

Wenn deine Freundin hart arbeitet, warum soll sie sich von ihrem hart verdienten Geld nicht etwas gönnen?
Wo bleibt denn die Lebensqualität, wenn nur gespart und gespart wird.

Wie meistens ist der gesunde Mittelweg wohl das beste.

Klar kann man sich was gönnen, wenn man hart für sein Geld arbeitet.
Deswegen muss man aber nicht unnützen Konsumgütern hinterherhecheln.
Auf der anderen Seite muss man aber auch nicht auf alles verzichten, um im Alter in Geld zu schwimmen.
Was hat man davon, wenn man dadurch heute nicht richtig lebt und später vielleicht krank ist und einem das ganze Vermögen nichts nützt?

Ich denke, hier müssten sich BEIDE Richtung Mitte bewegen.
 
Wie soll ich es sonst nennen, wenn nicht partizipieren? Sie würde ebenfalls davon profitieren? Einige möchten, ich soll mich bitte in ihre Lage versetzen, aber sie hat mir doch diesen Denkanstoß erst gegeben, was wenn wir uns trennen? Ich hätte die Wohnung auch hinter ihrem Rücken einfach kaufen können, wollte ich aber nicht, da es zu jeder guten Beziehung dazu gehört, über alles zu reden. Wie würdet ihr euch fühlen, wenn ihr eurem Sohn 50.000 Euro gibt, er aber am Ende davon nur "50%" hat? Und sich aber um alles gekümmert hat? Die Wohnung muss dann auch gewartet und gepflegt werden, wer soll das machen? Kostet auch Geld und man kann nicht alles auf den Mieter umlegen.

Jetzt denke ich mir auch, dass sie definitiv reifer ist, was das Thema Beziehung angeht. Ich habe an die mögliche Trennung nicht gedacht, sie schon, was richtig war von ihr.

Den Haushalt schmeiße ich auch regelmäßig, ich mache meistens die Wäsche und sauge regelmäßig den Boden und sie macht ihren Teil mit wischen und Oberflächen abstauben usw. Also es ist nicht dieses klassische Bild: Mann geht arbeiten, Frau macht Haushalt, Mann macht im Haushalt gar nichts.

Klar kochen tut sie, das kann ich nämlich gar nicht. Was Haushalt angeht würde ich 60/40 für sie sagen.

Seit ein paar Jahren legt sie ja zum Glück nach meinem Vorschlag monatlich einige hundert Euro beiseite, glaube ca. 300-400 meinte sie mal. Aber wäre das Geld auf ihrem Girokonto, wäre das Geld wahrscheinlich weg.

Ich verstehe halt auch nicht, wohin das Geld geht. Sie bekommt mindestens 2.000 Euro netto raus, einige Monate sogar bis 2.300 Euro, davon gehen, wenn ich sehr stark aufrunde und großzügig rechne, 400 € für Lebensmittel (wie gesagt wir kaufen überwiegend Bio). Gold, ETF, Versicherungen ca. 200 €. Auto sind glaube ich ca. 350 Euro, Sprit 50 € und sonstige Sachen 100-200. Sonstige fixe Ausgaben fallen mir nicht ein, vor allem da wir weder letztes Jahr noch dieses Jahr Urlaub gemacht haben.

Man kann sich natürlich etwas gönnen, aber ich kann wirklich nicht verstehen, wieso man sich immer wieder, in meinen Augen, die gleichen Sachen wie Schuhe, Taschen gönnt, die eine andere Farbe und Form haben und am Ende nur zweimal genutzt werden. Lieber das Geld dann in Urlaub stecken.

Die Wohnungen liegen im Bereich von ca. 200.000 Euro, einen Kredit von ca. 150.000 Euro könnte ich in meiner aktuellen Lage in spätestens 10 Jahren selbstständig abbezahlen, je nach der Situation der Firma auch früher.

Länger als 10 Jahre möchte ich einen Kredit nicht laufen lassen, wenn ich es ganz fair machen würde, da ich ein höheres Startkapital habe und sie 60% des Kredits übernehmen müssten dann, müsste sie monatlich um die 700-800 aufbringen. Bei 50/50 ca. 600 Euro. Da sie seit November für die Renovierung gerade mal 6.000 Euro ansparen konnte, wird es auch nach der Abbezahlung des Autos knapp.

Mein Vater hat mich gelehrt, 30% vom Gehalt immer anzusparen, wenn die Möglichkeit besteht. Auch eine Eigentumswohnung kostet viel Geld, es war nur eine Frage der Zeit bis die Wohnung hätte renoviert werden müssen und genau dafür legt man immer wieder was beiseite und ich bin kein Freund davon, sich immer wieder Kredite zu holen.
 
Vorzüge einer eigenen Firma kritisiert sie, zum Beispiel fahre ich natürlich mit meinem PKW deutlich mehr privat rum (durch Corona 95% privat, davor fast 90%), als geschäftlich, setze es aber zu 100% ab, auch den Sprit. Sie meint, man müsse es doch aufteilen, es sei doch nicht fair und bestimmt eine steuerliche Grauzone (ist es aber eben nicht).

Oder dasselbe mit dem PC, klar nutze ich den deutlich mehr privat und der Rechner steht daheim, habe ich aber ebenfalls abgesetzt. Es ist aber auch nicht so, dass ich damit rein gar nichts arbeiten würden. Sie kann es nicht verstehen, wie man etwas steuerlich absetzen kann, wenn ich es privat nutze und bei mir daheim steht. Auch das ist nicht mal eine steuerliche Grauzone, sondern mittlerweile sogar völlig normal mit Homeoffice.

Aber wenn ich sie zu meinen Geschäftsreisen, wenn ich übernachten musste, mitgenommen haben und wir uns dann über das Wochenende noch dort aufgehalten haben, auf Kosten der Firma, das war dann natürlich OK und wurde nicht abgelehnt.
 
Vorzüge einer eigenen Firma kritisiert sie, zum Beispiel fahre ich natürlich mit meinem PKW deutlich mehr privat rum (durch Corona 95% privat, davor fast 90%), als geschäftlich, setze es aber zu 100% ab, auch den Sprit. Sie meint, man müsse es doch aufteilen, es sei doch nicht fair und bestimmt eine steuerliche Grauzone (ist es aber eben nicht).

Versteuerst Du denn den geldwerten Vorteil über die 1% Regelung?

Auch in Deinem Beitrag dreht sich alles nur um Geld, Geld, Geld.
Und ein wenig um Haushalt.
Über die Beziehung selber sagst Du gar nichts.
Bist Du auch mal entspannt und hast richtig Spass, habt ihr zusammen richtig Spass?

Nun, als ich mit meiner Frau zusammenkam, gab es sehr schnell weder "mein Geld" noch "Dein Geld", sondern "unser Geld".
Wir haben EIN Konto, obwohl ich um einiges mehr verdiene.
Ich sehe uns als Gemeinschaft, nicht getrennt.
 
Lieber TE,
Am besten du bleibst auf deiner Kohle sitzen und deine Freundin sucht sich einen liebenden Mann, der sie zu schätzen weiss.
Ariana
 
Nein, da ich selten geschäftlich mit dem Fahrzeug unterwegs bin führe ich ein Fahrtenbuch.

Wie beim Ausgangsbeitrag mitgeteilt, verstehen wir uns sehr gut und haben auch viel Spaß, wir unternehmen viel, machen gerne Urlaub, auch kurze Städtetrips haben wir regelmäßig gemacht. Wir verstehen uns sehr gut und wie ebenfalls erwähnt, kann ich bei ihr so sein wie ich bin und musste mich seit Tag 1 nicht verstellen, um sie damals noch "rumzukriegen".

Also ich hatte doch absolut nicht mit dein mein Geld angefangen, ich wollte sogar "mein" Geld investieren, so dass WIR irgendwann mehr haben. Ich weiß auch ganz genau dass sie auch den Kredit mit 50/50 kaum stemmen werden kann, also nach der Logik dann entweder komplett auf die Investition verzichten oder ich trage über 80% selbst, habe die ganze Arbeit und bei einer Trennung streiten wir uns dann um die 50% bzw. ich kaufe die 50% ab...

Werde wahrscheinlich den Weg der Verlobung gehen, wenn sie dann weiterhin auf 50/50 des Eigentums besteht, weiß ich ja dann auch Bescheid...
 

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