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Eigene Schuld - fremde Schuld

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Wenn Vater und besonders Mutter keine Verantwortung für ihr Kind tragen wollen, dann ist Kinderlosigkeit eben die gebotene Alternative.

Das ist zwar ein schöner Vorsatz, trifft aber die Realität doch nicht. Oder warum gibt es so viele Eltern, die mit ihren Kindern nicht klar kommen? Wo die Kinder dann unter der schlechten Erziehung leiden, oder in's Heim kommen?

Viele sind sich der Verantwortung eben nicht bewusst. Oder jung und g*** bzw. aus schwierigem sozialen Umfeld und dann ist sie plötzlich schwanger mit 17.

Glaubst du ernsthaft, dass jeder so weit denkt?
 
Das klingt aber überhaupt nicht gut.
Wenn ich nicht weiß, warum ich etwas tue, dann sollte ich es sein lassen und erst mal nachdenken.

Na ja, das ist ja auch nicht so einfach, finde ich. Der eine denkt viel nach und handelt dann, oder auch nicht. Ein anderer handelt einfach und lernt dann aus seinen Erfahrungen, oder auch nicht. Um jetzt mal die bzw. zwei Extreme aufzuzeigen. Ob man jetzt eher "Denker" oder "Macher" ist, vielleicht eher introvertiert oder extrovertiert, mag auch ein Resultat der Erziehung oder Sozialisierung sein, oder einfach des persönlichen Naturells, der jeweiligen Lebensumstände, etc.

Wenn ich persönlich nun sagen wollte, worauf ich hinauswill, könnte ich höchstens etwas dürftig sagen, dass ich vielleicht aufs Glück hinaus will - "ein bisschen Wahrheit", "ein bisschen Gerechtigkeit" - so etwa in dieser Art. Das Glück aber wiederum hat ja so viele Gesichter, welche sich mit der Zeit ja auch ändern. So habe ich beispielsweise keine präzise/exakte Vorstellung davon, wie ein eventueller Partner sein sollte, auch nicht davon, wie mein Job bzw. meine Jobs sein sollten, ja nicht mal davon, wie mein routinemäßiger Tagesablauf aussehen sollte. Gewiss habe ich ein paar Ideen, Vorstellungen und Wünsche, auf die ich hinarbeite, aber das ist ja nicht für immer in Stein gemeißelt.

Je nach dem, was mir in diesem Leben begegnet, wie sich mein Leben entwickelt, und meine Einstellung zum Leben, so mag sich das zwar nicht grundlegend ändern, aber doch in vieler Weise.

Wie ich meiner Familie in Taiwan schon sagte: "Ich bringe alles in Ordnung und werde dann Kryptotrader."

Und dann ziehe ich nach Kuala Lumpur um. Ansonsten ziehe ich mir mein eigenes Gemüse, tue, was mir richtig dünkt, und lasse mich überraschen.

Gleichfalls sagte ich aber auch, dass man sich manchmal den Lebensumständen/Lebensgegebenheiten anpassen muss, und es auch ganz anders ausgehen kann.

Du erinnert dich? Sonnencreme - "Einige der interessantesten 40-Jährigen wissen es immer noch nicht."
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja, der Clip ist gut.

Das Leben macht es nicht möglich, dass wir heute Dinge tun, die nur in der Zukunft getan werden können. So kannst Du das Surfbrett nicht zum Meer tragen, solange Du Dich noch im Gebirge befindest.

Aber wir können das tun, was sich heute tun lässt.
Tun wir heute nicht, was wir erkannt haben, dann fallen wir in unserer Entwicklung zurück. Es sind nicht die schweren Fragen, die uns Probleme machen. Es sind die kleinen ungetanen Dinge, die wir gestern hätten heute tun können, die unser Leben unnötig erschweren, weil sie immer noch nicht getan sind.

Unser Glück ist klein, wenn wir den Zusammenhang von Ursache und Wirkung nicht berücksichtigen. Es gibt nichts Gutes, außer Du tust es.

Natürlich können wir darüber diskutieren, wie der passende Lebenspartner aussehen sollte, welche Charaktereigenschaften er haben müsste, was ideal wäre und was nicht. Aber was soll das bringen, wenn wir noch nicht der passende Lebenspartner sind? Vielleicht sollten wir bei uns anfangen, uns selbst erziehen, damit wir den Anspruch erfüllen, den wir an andere Menschen stellen. Diskutieren können wir immer. Aber vieles kann nur jetzt gut getan werden und nicht morgen. Also erst "meine" Pflicht für heute erfüllen - dann über das Morgen diskutieren.

Umgekehrt: Erst diskutieren, träumen... und dann feststellen, dass wir heute nicht mehr erledigen können, was wir hätten erledigen können, wenn wir das Träumen und Diskutieren nach hinten gestellt hätten. Das erscheint mir die falsche Reihenfolge zu sein.

Erst Kaffee trinken und dann Kaffee kochen ... funktioniert nicht. Manche meinen, sie müssten erst Kaffee trinken, damit sie fit genug sind, Kaffee zu kochen. Böse Denkfalle.
 
Sorry, aber da stimme ich nicht zu. Viele Menschen sind sicherlich "absolute Arbeitstiere", und dann sollen sie das auch tun.

Gleichfalls fehlt vielen Menschen die Zeit, um zu überlegen und zu träumen. Wessen Schuld ist das?

Du kennst doch sicherlich diese Geschichte:

Alle rennen wie verrückt, einer übertrumpft den anderen. Und plötzlich bleibt einer stehen und fragt: Wo rennen wir eigentlich hin?

~~~

Lol. Gibt es wirklich sowas wie Lemminge?
 
Ich kann großen Fleiß von wilder, sinnloser Arbeitswut unterscheiden.

Wenn ich einem magersüchtigen Menschen erkläre, dass er Gesundes essen sollte, um gesund zu leben und er mir daraufhin von Menschen erzählt, die an Freßsucht gestorben sind, dann erkenne ich aus der Schwarz-Weiß-Malerei lediglich eine Abwehrhaltung. Aber wo bleibt der Wille zum guten Leben? Dafür brauche ich mehr oder gewichtigere Gründe, als mir an negativen einfallen.

Du reduzierst Dein Leben auf biologische Bedürfnisse, wenn Du Dich Deinen Vorbehalten (Ängsten?) überlässt. Und ja, es gibt viele Lemminge, die es ebenso machen.
 
Meinst du mich eigentlich persönlich? Wenn ja, so möchte ich dir sagen, dass ich durchaus die Grenzen des Lebens austeste, und meine Gründe dafür habe.

Im Zweifel möchte ich einfach nur meine Faulheit und Schlechtigkeit austesten.

~~~

Aber ja, wenn du möchtest, dann geht es auch um Angst. Ist nicht Angst ein Hauptgrund für schuldhaftes Verhalten?

~~~

Alternativ, was würdest Du sagen, was der Hauptgrund für schuldhaftes Verhalten ist?
 
Zuletzt bearbeitet:
Meinst du mich eigentlich persönlich? Wenn ja, so möchte ich dir sagen, dass ich durchaus die Grenzen des Lebens austeste, und meine Gründe dafür habe.

Im Zweifel möchte ich einfach nur meine Faulheit und Schlechtigkeit austesten.

Auch der Zweifel darf bezweifelt werden. Wäre es nicht besser, das Gute auszutesten, zu dem Du heute schon fähig bist?

~~~

Aber ja, wenn du möchtest, dann geht es auch um Angst. Ist nicht Angst ein Hauptgrund für schuldhaftes Verhalten?

Ja. So ist es. Und zur Angst kommt noch oft - vielleicht sogar immer - ein Mangel an Erkenntnis.
 
Alternativ, was würdest Du sagen, was der Hauptgrund für schuldhaftes Verhalten ist?

Hab ich bereits beantwortet.

Ergänzung zu meiner Antwort:

Der Mensch, der der irrationalen Angst folgt, hat die gefühlte Erkenntnis, dass dies für ihn besser ist. Bei dieser Erkenntnis wird der eigentliche Erkenntnismangel deutlich, dass es besser ist, der Angst eben nicht nachzugehen.
Man könnte sagen: Wer der irrationalen Angst folgt, handelt unvernünftig. Das hat nichts mit einem Mangel an Intelligenz zu tun.
 
Fair enough.

Zum einen muss der Mensch sich auch mit dem Schlechten befassen, um zu wissen, was das Gute ist. Ein Mensch, der nur das Gute kennt, hat doch gar kein Verhältnis.

Zum anderen kommt die Angst. Ja, das verstehe ich in vieler Weise. Aber wie genau definiert sich diese Angst? Kann man diese nicht auflösen?

Und du sagst: Erkenntnis. Was kann oder sollte man in diesem Leben erkennen können?
 
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