Das klingt aber überhaupt nicht gut.
Wenn ich nicht weiß, warum ich etwas tue, dann sollte ich es sein lassen und erst mal nachdenken.
Na ja, das ist ja auch nicht so einfach, finde ich. Der eine denkt viel nach und handelt dann, oder auch nicht. Ein anderer handelt einfach und lernt dann aus seinen Erfahrungen, oder auch nicht. Um jetzt mal die bzw. zwei Extreme aufzuzeigen. Ob man jetzt eher "Denker" oder "Macher" ist, vielleicht eher introvertiert oder extrovertiert, mag auch ein Resultat der Erziehung oder Sozialisierung sein, oder einfach des persönlichen Naturells, der jeweiligen Lebensumstände, etc.
Wenn ich persönlich nun sagen wollte, worauf ich hinauswill, könnte ich höchstens etwas dürftig sagen, dass ich vielleicht aufs Glück hinaus will - "ein bisschen Wahrheit", "ein bisschen Gerechtigkeit" - so etwa in dieser Art. Das Glück aber wiederum hat ja so viele Gesichter, welche sich mit der Zeit ja auch ändern. So habe ich beispielsweise keine präzise/exakte Vorstellung davon, wie ein eventueller Partner sein sollte, auch nicht davon, wie mein Job bzw. meine Jobs sein sollten, ja nicht mal davon, wie mein routinemäßiger Tagesablauf aussehen sollte. Gewiss habe ich ein paar Ideen, Vorstellungen und Wünsche, auf die ich hinarbeite, aber das ist ja nicht für immer in Stein gemeißelt.
Je nach dem, was mir in diesem Leben begegnet, wie sich mein Leben entwickelt, und meine Einstellung zum Leben, so mag sich das zwar nicht grundlegend ändern, aber doch in vieler Weise.
Wie ich meiner Familie in Taiwan schon sagte: "Ich bringe alles in Ordnung und werde dann Kryptotrader."
Und dann ziehe ich nach Kuala Lumpur um. Ansonsten ziehe ich mir mein eigenes Gemüse, tue, was mir richtig dünkt, und lasse mich überraschen.
Gleichfalls sagte ich aber auch, dass man sich manchmal den Lebensumständen/Lebensgegebenheiten anpassen muss, und es auch ganz anders ausgehen kann.
Du erinnert dich?
Sonnencreme - "Einige der interessantesten 40-Jährigen wissen es immer noch nicht."