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Eigene Schuld - fremde Schuld

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Von den Grundängsten abgesehen, die wir i.d.R. nicht direkt wahrnehmen, entwickeln Menschen Angst "in der Gegenstrebung", also in der der Grundangst gegenüberstehenden Entwicklung.

Also
die schizoide Persönlichkeit hat Angst vor Nähe
die depressive Persönlichkeit hat Verlustängste
die zwanghafte Persönlichkeit hat Angst vor Selbstverantwortung
die hysterische Persönlichkeit hat Angst vor Regeln und Gesetzmäßigkeiten, vor einengenden Notwendigkeiten
 
Okay, ein bestimmt nicht ganz dummer Forianer sagte mal:

"Das Gegenteil ist auch wahr."

Du verstehst das sicherlich. Es entspricht in etwa deinem "Prinzip von Gegenstrebung".

Jetzt aber die Gretchenfrage: Wie erkennt ein Mensch, wonach er strebt, und warum sollte er sich anders entscheiden?
 
Okay, ein bestimmt nicht ganz dummer Forianer sagte mal:

"Das Gegenteil ist auch wahr." Du verstehst das sicherlich. Es entspricht in etwa deinem "Prinzip von Gegenstrebung".

So ganz passt das aber nicht, denke ich mal.



Jetzt aber die Gretchenfrage: Wie erkennt ein Mensch, wonach er strebt, und warum sollte er sich anders entscheiden?

Also Gretchen sollte entweder sehr geübt sein in Selbstreflexion oder einen klugen, analytischen Menschen fragen bzw. sich mit diesem austauschen. Warum sich Gretchen anders entscheiden sollte, hängt davon ab, was "anders" konkret bedeutet.
 
Gibt es demnach auch angstfreie Persönlichkeiten und wie tickt denen Gehirn?
Das sind hoffentlich nicht die, Die uns Angst machen...

Nein, es gibt keine angstfreien Menschen. Es gibt lediglich Menschen, die ihre Angst entweder unter Kontrolle haben und nicht spüren oder eben verdrängen. Auf die dargestellten Angsttypen bezogen wiederhole ich: Die meisten Menschen sind Mischtypen. Dass eine Angst dominiert, kann pauschal nicht gesagt werden.

Man sollte sowieso zwischen Angst und Furcht erstmal unterscheiden.

Oder?

Ja sicher. Es gibt viele graduelle Unterschiede. Man kann auch in vielen Fällen "nur" von Sorgen sprechen. Bin "ich" z.B. mit mir im Reinen, verspüre "ich" kaum oder keine Ängste. Das bedeutet nicht, dass Ängste nicht vorhanden sind.

Ängste werden wieder spürbar, wenn ein ungewöhnliches Ereignis eintritt wie z.B. Krankheit, Jobverlust, Ablehnung von anderen Menschen, Stress, körperliche Überbeanspruchung (zu wenig Schlaf).

Viele Menschen befinden sich nicht im Gleichgewicht. Sie "müssen" ihre Ängste verdrängen. Es bilden sich Neurosen und alle möglichen unerklärlichen irrationalen Ängste.
 
Falls Du mich meinst;

Das sind ja nicht nur Eure Worte...
Wir könnten weiterhin versuchen zu ergründen, wer Schuld an unser Aller Angst hat...
und z.b. die Werte, warum auch immer verrückt.

Unsere Grundängste sind ohne unsere persönliche Schuld da, wie auch jeder Mensch einen Schatten hat, für den er nichts kann.

Wie Du mit Deinen Ängsten umgehst, führt zu der Frage, wie Du mit Dir umgehst, wie selbstverantwortlich Du lebst. Grundängste werden gefördert und verstärkt, je nachdem, was wir z.B. in der Kindheit erleben. Für die negativen Einflüsse unserer Umwelt können wir ebenfalls i.d.R. nichts.

Aber auch da stellt sich (als Erwachsener) die Frage, ob ich mich von der Angst dominieren lasse und mich und mein Leben um die Angst herumorganisiere, oder ob ich mich um Lösungen bemühe und nicht nur Medikamente schlucke.
 
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