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Eigene Schuld - fremde Schuld

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Auch das ist richtig. Ich denke, dass in allen Fällen haben Eltern ihren Kindern einen mehr oder weniger schlechten Start ins Leben ermöglicht, denn welche Eltern sind schon perfekt. Daher liegt es an der Selbstverantwortung,

- das Gute, was man mit auf den Weg bekam, zu fördern und auszubauen. An der Stelle ist Dankbarkeit ein guter Helfer.

- das Schlechte, was man ebenfalls mit auf den Weg bekam, zu erkennen und die Folgen so gut wie möglich zu eliminieren.
 
Dazu braucht es in erster Linie Bewusst-sein.

~~~

Ohne Bewusstsein kannst du die Kartoffeln noch so sehr dem Teufel vor den Schoß packen. Der isst sie nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:

2. Angst vor Selbstwerdung
(depressive Persönlichkeit): Probleme der Ich-Werdung durch Geben und Nehmen in der Liebe
Der Partner erhält eine Überbewertung. Oft gilt: Ich liebe Dich, weil ich Dich brauche. Ich brauche Dich, weil ich Dich liebe.

Depressiv oder nicht - ist das die Frage? Ich bin auch depressiv, keine Frage.

Meist ist es wohl so, dass Menschen größer, stärker und mächtiger werden wollen - vollkommen verständlich.

Angst vor der Selbstwerdung? Nun ja, man muss dann eben entscheiden, ob einem das alte oder das neue Selbst lieber ist.
 
Depressiv oder nicht - ist das die Frage? Ich bin auch depressiv, keine Frage.

Meist ist es wohl so, dass Menschen größer, stärker und mächtiger werden wollen - vollkommen verständlich.

Angst vor der Selbstwerdung? Nun ja, man muss dann eben entscheiden, ob einem das alte oder das neue Selbst lieber ist.

Diese Grundangst wird oft als Isolierung erlebt und dies von Menschen, die i.d.R. über ein niedriges Selbstwertgefühl verfügen.

Durch die große Liebe "ich liebe Dich, weil ich Dich brauche - ich brauche Dich, weil ich Dich liebe" wird der "Idealzustand" angestrebt, in welcher der Partner in eine Abhängigkeit gebracht wird, um der Verlustangst entgegenzutreten. Es kommt also oft zu einer gegenseitigen Abhängigkeit.

Beispiel: Die schwache (und wenig selbstbewusste) Frau sucht sich einen starken Mann. Sie klammert sich an ihn in dem Sinne: Ich bin schwach, unsicher, unwissend und Du bist stark, sicher und "allwissend". Liebt er sie, "muß" er ihr praktisch all das geben, was sie benötigt. Dadurch ist es für sie nicht erforderlich, selbst stark und wissend und sicher zu werden = selbst zu werden.

Entwicklungschancen sehe ich darin, dass der Mensch, bei dem diese Grundangst vorherrscht,
- sich selbst mehr abgrenzt und auch eigene Aggressionen zulässt (nicht alles gutmütig "aus Liebe" schluckt)
- sich für eigene Interessen einsetzt, auch wenn der Partner da nicht mitziehen möchte oder kann
- sich und seine Talente entfaltet, ohne immer darauf zu schauen "was macht der Partner?".
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich sehe es nicht als klug an, ein Standardverhalten vorzuschlagen. "Die Mitte" wäre auch so ein (unbrauchbarer) Standard.

Situatives Entscheiden halte ich für den besten Weg - und dies z.B. nach dem Motto: "Anpassung so wenig wie möglich und so viel wie nötig."
 
Depressiv oder nicht - ist das die Frage? Ich bin auch depressiv, keine Frage.
Meist ist es wohl so, dass Menschen größer, stärker und mächtiger werden wollen - vollkommen verständlich.
Angst vor der Selbstwerdung? Nun ja, man muss dann eben entscheiden, ob einem das alte oder das neue Selbst lieber ist.

Manchen Leuten wurde die Angst vor der Selbstwerdung regelrecht eingetrichtert. Vom Elternhaus, von empathieunfähigen Eltern die ihren Kindern schon von kleinauf eintrichtern, aus ihnen würde nie etwas, sie würden doch eh im Leben scheitern, würden nie etwas gutes im Leben tun oder finden. Diese eingeredete Grundangst, mal über sich selbst hinauszuwachsen und neue, ungewohnte Wege zu gehen, findet man bei Menschen aller Altersstufen. Angst vor dem eigenen Mut und vor dem, wo er hinführen könnte.
 
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