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Eigene Schuld - fremde Schuld

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Ja, lasst uns den Wertethread mit hier vermsichen...

Wem kein Wert gegeben wird, der hat vielleicht auch keinen?

Ich bin nur bedingt für Vermischung. Eher würde ich sagen: Alle Menschen haben in sich Werte und Wertvorstellungen. Es stellt sich nur die Frage, um was für Werte es sich handelt und wie wertvoll diese Werte wirklich sind. Und auch halte ich es für zutreffend: Werte sind wählbar. Werte werden nicht wie Medaillen ausgeteilt. Der jeweilige Mensch entscheidet sich - dafür, dagegen oder übernimmt gedankenlos die Werte, die er in seiner sozialen Umgebung antrifft.
 
Okay, eine alte, fast schon belanglose Frage: Inwiefern verhalten sich Menschen in ihrem Werteverhalten tatsächlich so viel anders als Tiere?

Das hängt davon ab, inwieweit sie eigenständig denken und selbstverantwortlich handeln wollen. Je mehr Hohlräume der jeweilige Mensch in seinem Kopf hat, je ähnlicher wird sein Verhalten dem Tier.
 
Das hängt davon ab, inwieweit sie eigenständig denken und selbstverantwortlich handeln wollen. Je mehr Hohlräume der jeweilige Mensch in seinem Kopf hat, je ähnlicher wird sein Verhalten dem Tier.

Ich denke, dass ein grundlegender Faktor den Menschen vom Tier unterscheidet - der Territorialdrang.

Ein Tier weiß schon durchaus, wann es aufzugeben hat, der Mensch anscheinend nicht. Und das wiederum kann man im Guten wie auch im Schlechten sehen.
 
Punkt 4:

4. Die Angst vor der Notwendigkeit, als Endgültigkeit und Unfreiheit erlebt
(Der hysterische Mensch) Prinzipien und Gesetzmäßigkeiten werden als Einengung empfunden. Nur das Heute zählt. Die Vergangenheit gibt es nicht mehr. Ursache und Wirkung wird „übersehen“. Schuldumkehrung. Chamäleonhafte Anpassung. Zunahme von Unehrlichkeit bis hin zur Lebenslüge. Flucht in die Krankheit. Mangel an Charakter (Ich-Kontinuität).

Diese Ängste werden nicht bewusst erlebt, sondern werden deutlich in der Angst vor der Gegenstrebung. So würde z.B. der zur Zwanghaftigkeit neigende Mensch Angst vor Chaos und hohen Risiken formulieren, der hysterische Mensch seine Angst vor Regeln die ihn einengen, der depressive Mensch seine Angst vor Verlust und der schizoide Mensch formuliert seine Angst vor Bindungen.
 
Wie definieren wir; "wertvoll"?

Eine Tugend, z.B. Fleiss, erweist ihren Wert darin, in wieweit sie uns hilft, eine Aufgabe zu meistern.
Und die Summe aller Werte, die wir vertreten, erweist sich als gut, wenn unser Leben gelingt, wir sinnvoll leben, glücklich sind. Sind wir jedoch in der Summe unzufrieden, gar unglücklich, voller Ängste, dann haben wir zu wenige Werte, ggf. die falschen oder das Niveau unserer Werte ist zu gering.

Vielleicht hilft auch ein Bild: gehen wir über eine Brücke und es kommt ein starker Wind, sollte die Brücke halten und uns tragen. Tut sie das nicht.... dann ist die Brücke eben nicht ausreichend tragend.
 
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