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Eigene Schuld - fremde Schuld

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Ja, ich hab jetzt auch nicht in einer Religiösen Denkweise gedacht.
Für mich gibt es auch so ein Knetsch wie die Erbsünde nicht, dieser Gedanke ist Gift.

"Schuld" kann natürlich als eine negative Konditionierung zur Manipulation benutzt werden.
Geld ist heutzutage Schuld. Früher waren es die Religionen, heute ist es "moderner".
Ich denke das ist auch eher die Richtung die du meinst Tsunami.

Ich denke, dass wir uns aus unerfindlichen Gründen zumindest ein bisschen verstehen. Besser als nichts. Insofern auch eine Währung. Und sollte es eine Schuld geben, dann ist es meine.
 
Dein getriggerter Text, Laures, die Aussage darin, ist wirklich sehr sehr gut und wichtig.
In diesem Zusammenhang möchte ich am liebsten den Begriff Schuld in einer riesigen Plakatgröße vervielfältigen lassen (+ "kleiner" Erläuterung des Zusammenhangs) und vor schweigenden Behörden und verdrängenden Kirchen so anbringen, dass keiner mehr dort rein oder rausgehen kann, ohne darüber zu fallen!

Nordrheiner
 
Das verstehe ich nicht. Wie willst Du Unschuld gewährleisten????

Wie genau definierst du Schuld? Wann macht sich ein Mensch schuldig?

(Meinst du nur Kriege oder Mobbing, oder meinst du auch, dass man einfach schaut, dass es einem möglichst gut geht und einem der Rest der Welt am A**** vorbeigeht? Ist das Schuld?)
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie genau definierst du Schuld? Wann macht sich ein Mensch schuldig?

Kategorischer Imperativ, Ethik nach dem Gesetz der Fairness.
Ab wann überschreite ich die Grenze zu einem anderen, gegen seinen Willen.
Eine entsprechende Bildung ist wichtig um in der Lage zu sein die Grenzen erkennen zu können.
Eigentlich ist es ganz einfach.
 
Kategorischer Imperativ, Ethik nach dem Gesetz der Fairness.
Ab wann überschreite ich die Grenze zu einem anderen, gegen seinen Willen.
Eine entsprechende Bildung ist wichtig um in der Lage zu sein die Grenzen erkennen zu können.
Eigentlich ist es ganz einfach.

Eigentlich - so endet jede gute Geschichte.
 
Wie genau definierst du Schuld? Wann macht sich ein Mensch schuldig?

(Meinst du nur Kriege oder Mobbing, oder meinst du auch, dass man einfach schaut, dass es einem möglichst gut geht und einem der Rest der Welt am A**** vorbeigeht? Ist das Schuld?)

Schuld beginnt dort, wo ich das Gute denken oder tun kann - mich aber entscheide, es zu unterlassen.

Schuld beginnt auch dort, wo ich anfange, das Gute als etwas zu definieren, was mir alleine Vorteile bringt und mich veranlasst, den Anderen aus den Augen zu verlieren. Ich erinnere: "Soll ich meines Bruders Hüter sein?"

LG, Nordrheiner
 
Schuld beginnt dort, wo ich das Gute denken oder tun kann - mich aber entscheide, es zu unterlassen.

Schuld beginnt auch dort, wo ich anfange, das Gute als etwas zu definieren, was mir alleine Vorteile bringt und mich veranlasst, den Anderen aus den Augen zu verlieren. Ich erinnere: "Soll ich meines Bruders Hüter sein?"

LG, Nordrheiner

Heutzutage ist das so ja.

"Für den Triumph des Bösen, reicht es, wenn die Guten...nichts tun... ."
nachdenKEN über: Gut, Böse und dazwischen

Edit: korrigiere, es ist immer so.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Nordrheiner: Du scheinst geradezu besessen von dem Gedanken, daß man jemand durch Nichtverzeihen "in die Hölle bringen" könnte. Aber was macht man mit Leuten, die gar nicht an die Hölle glauben, oder die ein Nichtverzeihen - egal in welche Richtung, ob als Geber oder Empfänger - gar nicht schert? Ich bin jedenfalls noch nie in die Verlegenheit gekommen, daß mich jemand kniefällig um Verzeihung gebeten hätte, und umgekehrt hatte ich noch nie Anlaß, jemanden für etwas Wichtiges um Verzeihung bitten zu müssen. Die Entscheidung, ob ich jemanden mit Absicht "in die Hölle schicke" (sofern der Betreffende sowas glaubt, und ich das Delikt für unverzeihlich halte) oder nicht, überlasse ich deshalb allein der Zeit, in der sowas eintreten sollte. Aber ich mache schon jetzt klar, daß ich mich dann in meiner Entscheidung weder von irgendwelchen Personen gängeln ließe, noch mir ein schlechtes Gewissen einreden ließe, wenn es denn so wäre. Manche Leute verdienen die Hölle, und manche fühlen sich perverserweise darin sogar wohl. (--> Köstliche Lektüre dazu, was christliche Religion mit Sado-Maso zu tun hat: "Elftausend Jungfrauen" von Schwulencomics-Zeichner Ralf König. Der reine Brüller. LOL...)
A propos Moral: menschliche Moral IST menschengemacht. "Moral" ist eine Aufstellung geschriebener und ungeschriebener Regeln, die dem Zusammenleben von sozialen Wesen dienen sollen, und sobald die Regeln dieser "Moral" irgendwie mutwillig übertreten werden, macht sich das bemerkbar, was sich "schlechtes Gewissen" nennt. "Schlechtes Gewissen" beim Übertreten irgendwelcher Regeln findet man nicht nur beim Menschen, auch sozial lebende Tiere, wie z. B. Wölfe und Hunde, Menschenaffen, Raben- und Papageienvögel beweisen in entsprechenden Versuchen mehr oder weniger starke Anzeichen eines "schlechten Gewissens", sobald sie etwas getan haben, was sie "nicht hätten tun sollen". Das ganze ist also ganz simpel wieder mal ein Ergebnis der Evolution des Menschen als ein (zwangsläufig) sozial lebendes Wesen und nichts, wo man irgendeinen "übergeordnetes Wesen" hineingeheimnissen müßte.
 
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