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Drogentest bei Verbeamtung?

S

SchlechtesVorbild

Gast
Moin Leute :)

Ganz blöde Sache...
Zu mir sagte man vor ein paar Monaten, dass ich vor meiner Verbeamtung auf Lebenszeit nicht nochmals untersucht werde. Naja: heute ruft mich das Gesundheitsamt an und frägt nach meinen Unterlagen für die anstehende amtsärztliche Untersuchung. Hab natürlich bei meinem Arbeitgeber nachgefragt was das jetzt auf einmal soll und der meinte ich hätte zu viele Fehltage, deswegen müsste das jetzt sein. Er hatte vergessen mir das zu sagen.

Toll, danke dafür.

Jetzt stehe ich vor folgendem Problem: Zwar sagte man mir am Telefon, dass meine Untersuchung vermutlich telefonisch stattfinden kann (ich denke mal, weil ich letztendlich doch nur 2x krank war, aber einmal davon eben 3 Wochen), aaaaber was wenn doch nicht?

Ich habe nämlich am letzten Wochenende gekifft. Ja ich weiß, kein gutes Vorbild bla bla ... nur wird meine Untersuchung nun ja wohl sehr bald stattfinden und bis dahin ist mein Urin sicher noch nicht "clean".

Ich kann mich erinnern, dass ich bei meiner ersten Untersuchung eine Urinprobe abgeben musste ... wird diese Probe auf Drogen untersucht oder nur auf irgendwelche Krankheiten?

Kann ich evtl. mit Cleanurin da durch kommen? Hab bisher nur davon gelesen, aber kenne mich leider gar nicht aus ...

Das Ganze spielt sich in Bayern ab.

Danke für eure Antworten :)
 

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S

SchlechtesVorbild

Gast
Jaja wenn du meinst, lieber Tony.
Aber tatsächlich mache ich meinen Job gut und theoretisch könnte ich mir mit meinen tollen Krankheiten auch Cannabis verschreiben lassen. Hab ich nur nie für nötig erachtet.

Bin übrigens laut meinem Arzt auch noch auf andere Drogen (ich glaub auf Speed oder so? Keine Ahnung hab nie was anderes als Gras konsumiert) positiv, was aber an meinen Medis liegt. Die habe ich bei der ersten Untersuchung noch nicht genommen, aber jetzt würde der Test sogar doppelt anschlagen...
 
S

SchlechtesVorbild

Gast
Wieso werden Beamte von der Gesellschaft eigentlich immer als eine Art "Gottheit" angesehen? Bei jedem Arbeitnehmer ist es ja sowieso jedem egal.
Wo ist der Unterschied zwischen einem Angestellten beim Finanzamt, der kifft und einem Beamten beim gleichen Arbeitgeber?

Also wenn man mal das Beamtenstatusgesetz außer Acht lässt ;)

Wenn hier im Forum jemand schreibt "ich arbeite im Netto und kiffe" antwortet ja auch keiner mit "hoffentlich verlierst du deinen Job" :)
 

sapphyr

Aktives Mitglied
Nachgewiesen wird kein freies THC, sondern dessen Abbauprodukt THC-COOH. Die Nachweisdauer hängt davon ab, wie oft du kiffst.
Eine gute Runde: 24-36h
Mehrmals rauchen: bis zu einer Woche
Regelmäßiger Konsum: mehrere Wochen

Wenn ein Betrugsversuch von deiner Seite rauskommen sollte, bist du richtig am A****, daher würde ich mir genau überlegen, ob sich das lohnt.
 

sapphyr

Aktives Mitglied
Nachtrag: habe gerade erst deine anderen beiden Posts gelesen.
Kannst du dir das Zeug nicht vom Doc aufschreiben lassen?
Die Genehmigung dauert zwar ein wenig, aber dann wärst du safe.
 

Peter1968

Moderator
Teammitglied
Kannst du dir das Zeug nicht vom Doc aufschreiben lassen?
Genau so sehe ich es auch,

Bin übrigens laut meinem Arzt auch noch auf andere Drogen (ich glaub auf Speed oder so? Keine Ahnung hab nie was anderes als Gras konsumiert) positiv, was aber an meinen Medis liegt.
theoretisch könnte ich mir mit meinen tollen Krankheiten auch Cannabis verschreiben lassen.
wenn du dies tust, ein Attest parat hast, kann dir doch keiner was.
Betrugs- oder Vertuschungsvorschläge sind hier eh nicht erlaubt also sollten diese auch nicht kommen.
 

SFX

Aktives Mitglied
Hallo,

ich frage mich, wie derart schwere Krankheiten bei welchen solche Medikamente angeordnet werden mit einer Verbeamtung auf Lesbenszeit überhaupt vereinbar sind!

Zusätzlich wird die amtsätztliche Untersuchung wohl kaum telefonisch stattfinden können! Wie soll denn der Sehtest durchgeführt werden? Auch die obligatorische Urinprobe wirst du nicht per Telefon abgeben können. Ja, genau. Die Urinprobe, vor der du dich zu recht fürchtest!

Ich kann dir nur den Rat geben, auf keinen Fall einen Betrugsversuch zu wagen! Wenn das rauskommt, bist du so richtig fällig. Du hast dir die Suppe eingebrockt, die du nun auslöffeln musst.

Liebe Grüße,
SFX
 
S

SchlechtesVorbild

Gast
Also ich bin mit chronischen Krankheiten durch die erste Untersuchung gekommen, weil ich deshalb behindert bin. Die Untersuchung war also nicht gerade streng.

Wenn mein Urin jetzt aber auf irgendwas positiv ist, auch wenn es nur die Medikamente sind, steht eine ausführlichere Nachuntersuchung an.
Und das wäre evtl. mein Untergang, weil eine Erkrankung noch nicht bekannt ist und ich einfach gehofft hatte, dass ich durchrutsche. Psychische Erkrankungen wollen die öffentlichen Dienst nämlich gar nicht... auch wenn ich keine Ausfallzeiten deswegen hatte.

Cannabis verschreiben lassen geht übrigens gar nicht so schnell, weil mein Facharzt seit das mit Corona angefangen hat einfach keine Termine mehr vergibt. Keine Ahnung wieso, hab aber mehrfach nachgefragt.
Und ein Hausarzt macht das ja nicht.
 

Bodenschatz

Aktives Mitglied
Wieso werden Beamte von der Gesellschaft eigentlich immer als eine Art "Gottheit" angesehen? Bei jedem Arbeitnehmer ist es ja sowieso jedem egal.
Wo ist der Unterschied zwischen einem Angestellten beim Finanzamt, der kifft und einem Beamten beim gleichen Arbeitgeber?
Moin.
Beamte sind keine Götter. Sie greifen aber kraft ihres Amtes in Lebensabläufe von Menschen ein, und oft ist so ein Eingriff zu dulden. Im Bereich Strafanzeigen werden Beschuldigte sogar oft einen Anwalt benötigen, die Kosten sind dann "allgemeines Lebensrisiko". Es besteht also keine Waffengleichheit, sodass Behörden manche Vorgänge problemlos aussitzen können.
Der Gesetzgeber weiss das und stellt sich vor, dass, wenn ein "Dritter" die Situation betrachtet, der Beamte exakt funktioniert. Der Beamte kann auch irgend wann mal bekifft oder betrunken gewesen sein, aber nie regelmäßig und in Ausübung des Amtes.
Die Menschheit braucht also in derartigen Entscheidungen ein Gegenüber mit klarem Verstand.

Was sie nicht braucht sind tatterige Darmchirurgen, depressive Lufthansapiloten oder schielende Polizisten als Zeugen an der Rotampelphase!

Der "Dritte", der Dich betrachten soll, nennt sich Amtsarzt; wenn dieser also keine Anhaltspunkte findet, ist doch alles gut.

Wenn Du selber aber schon Zweifel hast, dass es keine Anhaltspunkte gibt, dann werden die Sorgen der Allgemeinheit nicht von der Hand zu weisen sein und der Aufschrei ist gewaltig, wenn man nachträglich erfährt, welche bekannten Umstände Fehlentscheidungen voraus gegangen sind, aber nicht verhindert wurden.
 
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