Hallo Surrender,
auch wenn es ein paar Tage her ist. Aber du hast mir so eine lange und auch nette Antwort geschrieben, da möchte ich doch noch reagieren.
hi, ja, ich meine ja auch eher erweitert, viel mehr ins detail usw
Hab ich nicht ganz kapiert was du meinst.....
und ja es ist größtenteils nicht mit einer demokratie in vereinbarung zu bringen und respekt ist wirklich ansichtssache das stimmt, aber wie genau der jetzt dort interpretiert wird, können wir nur erahnen.
..
Klar wird vielleicht auch unterschiedlich von Islamanhängern das Wort Respekt interpretiert und praktiziert. Aber wie soll ich sagen, wie die Interpretationsweisen sind hängt schon mit der Erziehung zusammen, Habermas nennt es a-tergo Lebenswelt. Das was der Mensch erlebt hat, erfahren hat, gelernt hat in der Vergangenheit. ..so wird er deuten und argumentieren und Zusammenhänge finden.
viele übersetzungen solcher alter bücher sind durch spekulationen entstanden da es gar nicht anders geht, die sprachen sind viel zu alt, man entwickelt den inhalt aus gefundenem und weitererzählten und dann im sinn dieser einzelnen wörter versucht man es im ganzen zusammen zu fügen.
Geb ich dir uneingeschränkt recht. Aber was nützt es wenn wir beide uns da einig sind und "Anhänger" von Religionen (nicht nur im Islam) das ganz anders sehen. Gibt ja schon auch, ich nenne es mal extreme Anhänger jeglicher Religion. Aber der Islam hat es ne Spur schärfer in sich. Der Koran gilt als das unveränderte Wort Gottes und darf auch nicht verändert werden und auch nicht angezweifelt werden. Der Koran den wir jetzt haben egal wie der mal aussah, ob es überhaupt alles so war oder nicht.
Das man die Politik mit Islam nicht trennen kann, halte ich für ein Gerücht, sicher, es muss vieles überarbeitet werden, das musste es aber im Christentum auch, nur ist das sehr viel früher passiert.
Wer wann was erfunden, überarbeitet hat usw. sollte an dieser Stelle mal uninteressant sein. (natürlich hast du mit dem Christentum aber recht, freiwillig geschah das meiner Meinung nach aber nicht)
Das der Islam fähig ist zu einer Art "Reform" glaube ich persönlich nicht. Vor allem muss ich zugeben, dass ich es gerade in einem Land welches nicht islamisch ist so wie z.B. D für noch weniger möglich halte. Gerade hier sucht man eine Basis. Wir haben viele unterschiedliche Muslime hier: Türken, Marokkaner, Pakistanis, Libanon usw usf. Man vergleicht sich da automatisch. Jeder denkt sein Islam (der aus der Heimat) wäre der richtige. Daher sucht man eine Basis, stellt vieles in Frage und die Antwort darauf liefern eben z.B. Webseiten die von den Saudis gestaltet werden.
Allgemein sollte man Religionen lässiger ansehen und das glauben was man "will" und auch so leben wie man "will" solange man niemand anderen einschränkt! Und auch wenn man es nicht immer wahrhaben will: Jede Religion kannste so auslegen, dass sie durchaus mit den anderen in Harmonie leben kann!
Das Problem ist einfach, in der Religion darf man es nicht wort für wort ernst nehmen, sondern man sollte wirklich interpretieren und so umformen dass es in die Zeit von heute passt... Vieles im Koran oder in der Bibel ist heute gar nicht mehr gebrauchsfähig!
Das dachte ich auch mal. Habe mich dann aber wirklich mal mit dem Islam (vorher mit den Muslimen) auseinandergesetzt. Habe ein Jahr (oder länger) mir tagtäglich ein Forum gegeben in dem 99% Muslime schreiben....die Antworten die ich da erhielt..da ist jeder Islamkritiker ja noch gemäßigt in dem was er annimmt zu wissen.
Aber ich glaube, du wirst hiernach immernoch nicht ganz genau verstehen was ich meine 🙁
Ich hoffe doch wir konnten uns ein wenig annähern....
edit: natürlich werde ich mir den link anschauen, mich interessiert sowas ja allgemein^^
Hast du?
Warum können wir uns nicht einfach darauf einigen:
Wir sind uns hier drin alle relativ einig, das gegen die Politik was getan werden muss, um die Freiheit zu gewährleisten...
Ja Freiheit ist wichtig! Wie und was getan werden muss ist halt nicht einfach.....
Ihr haltet das Kopftuch aber gleich für Unfreiheit und es sollte verboten werden, die menschen die das tragen sollten in der neuen Freiheit nicht mehr akzeptiert werden... was ich nicht so sehe denn jeder soll selbst entscheiden was er trägt!
Ich kann deinen Gedankengang schon nachvollziehen. Im Grunde gebe ich dir auch recht. ABER, wer denkt denn an die muslimischen Frauen die es eben nicht freiwillig tragen wollen? Wenn immer mehr und mehr muslimische Frauen es tragen, (die muslimische Mehrheit hier sozusagen) dann kommen also auch diejenigen automatisch unter Druck die es gar nicht tragen wollen. Und hier kommt auch dein nächster Punkt zu tragen:
Das etwas gegen das Unfreiwillige, gegen den Zwang getan werden sollte, egal bei was, sind wir uns glaub ich auch einig!
Ja! Nur ab und an muss Zwang auch sein, bzw. halt eine Grenze gesetzt werden. Am besten ist es natürlich man bringt das so hin wie es Kants Wunschkonzert war. Man entwickle sich zu einer Persönlichkeit die in Freiheit sich für den kategorischen Imperativ entscheidet....ist halt auch nur ne Maxime...aber eine durchaus Erstrebenswerte meiner Meinung nach.
Gruß
Marokko