Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

die erde schreit hilfe klimawandel erfindung

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Geh mal an eine Tankstelle und schau was es kostet. Es ist bereits die Hälfte der 5 Mark überschritten. Und in spätetens 10 Jahren ist das auch soweit - wenn nicht vorher Ereignisse eintreten, die es noch schneller verteuern.

Ja, Dein letzter Satz sagt alles. Der ist so altbacken, daß er schon in den 60ern aktuell war. "Dann wird die Industrie was anderes erfinden".
Kenne ich gut. Ich kann sogar noch was hinzufügen: Mein Auto fährt mit Benzin, das braucht keinen Wald. ( ähnlich beschränkt )

Atomenergie ist seit vielen Jahren schon ein Auslaufmodell. Und selbstverständlich kann man die Hundertausende Tonnen, die anfallen wenn die ganzen AKWs das zeitliche gesegnet haben, eben nicht halbieren. Und schon - das zeigt Asse gerade in hervorstechener Weise - mal gar nicht sicher lagern. ( Von 240 00 Jahren war aber bei Plutonium nicht die Rede )
China und Indien verbrauchen steigende Ölmengen und auch unter Einbeziehung des Ölschiefers in Kanada kann man höchstens mit 40 - 60 Jahren rechnen. Es ist aber anzunehmen das bis in wenigen Jahren die Preise so hoch sind, daß wir mit was anderem fahren müssen.
Es wird wohl Strom sein, der aus Sonnenlicht kommen wird.
 
Klar wird das Öl irgendwann man zu Ende gehen.
Aber wahrscheinlich eben nicht so schnell, wie die Umweltaktivisten es gerne propagieren. Ich weiß noch die damalige Forderung der Grünen: 1 Liter Benzin für 5 Mark!

Wenn das Öl dann irgendwan zu Ende gegangen ist, werden schon wieder ein andere Energiequelle haben.

Du bist so blauäugig und idealistisch in Deinen Vorstellungen, dass es schon wieder Freude bereitet.

Aber ich werde die Grünen wählen, die hatten ja versprochen, den Benzinpreis auf 5 DM = ca. 2,50 € pro Liter zu senken. Mittlerweile ist ja schon mehr als die Hälfte des angepeilten Preises erreicht.

Ich habe noch für ca. 32 cent pro Liter getankt. Heute sind wir bei 1,35 €.

Das wird noch teurer!
 
Ist ja nicht falsch das es teuerer wird. Die deutsche Industrie hat gegenüber anderen in der Welt, einen Vorteil da sie an hohe Energiepreise gewohnt ist und deswegen effektiver arbeitet. Wenn die Autohersteller hergehen - und sie machen es bereits - die Technik in sparsamere Autos zu leiten - und nicht mehr nur in hohe PS-Zahlen, dann wird das ein weiterer Erfolg werden. ( am Samstag war ich bei meinem Nachbarn - der hat sich z.B. einen Polo Diesel mit 130 PS gekauft. Braucht 5 Liter und geht wie Nachbars Harry. Da kann ich einpacken mit meinem 64 PS Teil )
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe langsamen echt Angst um den Fortschritt in Deutschland und Europa! Eine unheilige Allianz zwischen religiösen Fanatikern und Öko-Spinnern verhindern Fortschritt!
Bestes Beispiel sind die Stammzellforschung und der Ausstieg Deutschlands aus Iter.

Die jetzige Atomenergie ist vielleicht ein Auslaufmodell.
Aber es wird ja schon fleißig am Nachfolger geforscht: Kernfusion. Und da ist Deutschland nicht dabei. Dank an die beschränkten Ludditen!
Allerdings rechne ich auch mit Solarenergie als Energiequelle der Zukunft. Nur da brauchen wir mal endlich einen Durchbruch!
 
Die Kernfusion wird seit Jahrzehnten beschworen, aber niemand macht was. Und Deutschland? Was soll das denn sein? Das sind internationale Konzerne die mit Ländern längst nichts mehr zu tun haben. Außerdem bräuchte auch die Kernfusion Uran - und auch das steht auf der aussterbenden Liste. Laß Dir mal vorrechnen was der deutsche Uranausflug an Umweltschäden gekostet hat. ( von den Menschen redet erst gar niemand )

Wenn die deutsche "Technikfeindlichkeit" immerhin dazu geführt hat, das man die Nr. 1 in der Welt an Ausfuhren nicht nur dieser Technik ist, dann sollte man aber wirklich technikfeindlich bleiben. Du solltest Dir mehr Angst um völlig altbackene Ansichten machen.

Übrigens Windkraft: Drüben - etwa 8 Kilometer von hier - ist inzwischen die Baugenehmigung für einen Windpark erteilt worden. Wir sind im Mutterland des Atomstromes!
 
Das ist ja so nicht wahr....
Iter ist beste Beispiele dafür, das daran geforscht wird. Und Forschung braucht eben Zeit. Und genau hier hat Deutschland einen riesigen Fehler gemacht, als es seine Bewerbung dafür zurückzog. Jetzt wird er in Cadarache in Frankreich gebaut.
Ich weiß jetzt nicht, ob dich das freut. Mich würde es freuen, wenn er in Deutschland gebaut werden würde. Aber das hätte wahrscheinlich wieder unheimlich viele Proteste und Klagen dagegen gegeben. So viel zur Technikfeindlichkeit.....

Und auch wenn Deutschland weiter am Atomausstieg festhält, so müsste es danach Strom importieren - und der käme wahrscheinlich wieder aus Atomstrom.
 
In Frankreich werden auch keine mehr gebaut. Der Strommarkt muß demnächst liberalisiert werden und die einheimische EDF ist sehr hoch verschuldet. Die haben das Geld für ein weiteres AKW nicht und der Staat darf nichts mehr zugeben. Außerdem müssen sie der EU nachkommen und soundsoviel Prozent erneuerbare Energiequellen aufbauen. Daher die Windpkars hier und drüben im Elsaß schon seit längerer Zeit.

Die Vorstellung die BRD oder ein anderes Land würde Strom kaufen, ist nicht mehr auf der Höhe der Zeit. Es sind schon lange internationale Konzerne die zum großen Teil miteinander verflochten sind. Zum Beispiel gehört der französischen EDF ein großer Teil des Strommarktes in B-Württemberg. Udn wie man weiß ist Vattenfall nicht nur für Krümmel etc. zuständig, sondern aht auch das AKW in Finnland mitgebaut.
Also - das hat mit Ländern nichts mehr zu tun. Es fließen z.B. mehr Strommengen von der BRD nach Frankreich, wie umgekehrt.
Kann man aber alles nachlesen.
 
Hallo Dr. House,

Der meiner Meinung nach falsche Grundgedanke ist, das man kaputte Dinge nicht wieder reparieren kann und wir auf eine Resource ultimativ angewiesen sind. Und wenn diese verbraucht ist, wir nicht mehr so weitermachen können, wie bisher.

Das ist falsch!
Es gibt ein Zitat von Goethe: "Ein kleiner Junge kann einen Käfer zertreten, aber alle Professoren der Welt können ihn nicht wieder zusammensetzen." Das kann man durchaus in globalen Kontext setzen.

Oder einen mit Chemikalien verseuchten Boden mit irgendwelchen speziellen Partikeln (mir fällt grad der Name nicht ein) zu säubern.
Ich selbst verdiene gerade mein Geld als Ingenieur und zwar genau damit, dass ich verseuchten Boden saniere. Es stimmt, dass man dafür auch spezielle Partikel einsetzt, ich nehme an du meinst Nano-Eisen ?

Ich denke, ich kann von mir behaupten, das sich kein Technologiegegner oder Öko bin. Ich kann dir aber nur sagen, dass wir und unsere Technologie große Schwierigkeiten haben auch nur einen Teil der Probleme zu lösen, die in den letzten 150 Jahren Industrialisierung entstanden sind.

Ein alltägliches Beispiel: Es gab noch in den 70ern die Anweisung Lösungsmittel dadurch zu entsorgen, indem man sie auf sandigen Boden schüttet und verdunsten lässt. Es war damals nicht bekannt, dass diese Substanzen in den Untergrund sickern. Heute hat man das Problem erkannt, eine Lösung ist aber nicht in Sicht.
Ich arbeite in einem städtischen Projekt, dass hier unterhalb der Landeshauptstadt die Ausbreitung der Lösungsmittelkontaminationen im Grundwasser erfassen soll. Das heiss, wir sind seit Jahren dabei zu erkunden wie gross der Schaden ist und wie weit er sich in den letzten Jahrzehnten ausgebreitet hat. Sanieren werden wir diese Kontaminationen in absehbarer Zeit nicht können. Wir haben dafür weder die Technologie, noch das Geld.

In einem anderen Projekt haben wir jetzt eine Sanierung abgeschlossen. Es ist dort vermutlich vor 10 Jahren der Inhalt eines 20l-Kanisters mit Lösungsmittel im Untergrund versickert. Den überwiegenden Teil konnten wir ausbaggern und auf eine Deponie fahren. Zwei Liter davon sind aber unter den Keller eines Wohnhauses gesickert. Das Zeug ist krebserregend und das Haus wäre unbewohnbar gewesen.
Es hat drei Monate intensiver Arbeit gedauert die Ausdehnung der Kontamination zu erkunden. Kosten 11.000 EUR. Wir haben dann nach Möglichkeiten gesucht, wie man das Problem schnell und günstig lösen kann. Es wurden unter Anderem Labor- und im Feldversuche mit einer Suspension aus Nano-Eisen gemacht. Es hat sich aber herausgestellt, dass es nicht möglich war, die Suspension bis zu den Schadstoffen zu pumpen. Auch sind im Labor die Versuchsgläser wegen starker Gasbildung explodiert. Es war also nicht absehbar, was die stark reduzierende Eisensuspension im Untergrund wirklich bewirken würde. Kosten für diese Versuche: 3.500 EUR.
Andere Überlegungen waren, durch Horizontalbohrungen und spezielle Baugeräte das belastete Material einfach unterhalb des Kellers zu entfernen. Dadurch wäre aber die Standfestigkeit des Hauses nicht mehr gewährleistet gewesen. Auch wären ausreichend präzise Bohrungen technisch !!! nicht umsetzbar gewesen.
Wir haben dann Gasbrunnen gebohrt, über eine Reihe von Vakuumpumpen im Boden einen Unterdruck erzeugt und die Lösungsmittel abgesaugt. Dauer: 2,5 Jahre. Kosten 24.000 EUR. Zu dem Ganzen kommen noch Planungs- und Beratungskosten von 9.000 EUR. Die messtechnische Begleitung der Sanierungsmaßnahme kostete 4.500 EUR. Die nicht unerheblichen Folgekosten kenne ich nicht, aber die Gesamtkosten lagen so bei 30 % des Werts des Gebäudes.
Ich betone das nochmal: Dieser Schaden wurde durch einen 20l-Kanister verursacht. Und: Der Grundstückseigentümer hatte das Glück, dass die Lösungsmittel in diesem Fall nicht in das Grundwasser gelangt sind, sondern noch recht nahe an der Geländeoberfläche waren. Wäre noch eine Grundwassersanierung erforderlich gewesen, wären die Kosten und die Sanierungsdauer erwartungsgemäß um eine Zehnerpotenz höher gewesen.

Es war ein kleines Problem, aber der Aufwand um es zu beseitigen, war sehr gross im Vergleich zu der Ursache. Und das ist kein Einzelfall, sondern die Regel.

Wissenschaft und Technologie sorgen dafür, das die schon nicht untergeht. Garantiert.😉
Dr. House - wenn du diese Garantie wirklich übernehmen kannst, dann könnte ich dir einige gut bezahlte Jobs vermitteln. 😉

Aber im Ernst: Wenn man sinnvolle Dinge tun will, ist Vernunft erforderlich. Dazu gehört auch, dass man die Richtung von Entwicklungen lenkt. Es ist einfach an der Zeit, nicht mit den Fehlern der Vergangenheit weitermachen. Technologie kann dabei ein hilfreiches Werkzeug sein, aber die Vernunft müssen wir immer noch selbst beisteuern.
 
Dann sollte man aber auch noch hinzufügen, daß man z.B. Tierarten bei deren Aussterben wir enorm behilflich waren, nicht wieder "reparieren" kann.
 
Ich denke wir stimmen doch alle überein, das man die Umwelt schützen muss.
Umweltverhältnisse wie z.B. in China möchte doch keiner haben.....

Aber es gibt einen Unterschied, zwischen dem schützen - was ja vernünftig ist - und einem hysterischen Aufschrei der Ökos.

Ich möchte nicht, das man mir vorrechnet, wie viel Co2 mein Flug nach Spanien verbraucht und mir dann, mit der "Alternative" von der Ostsee kommt. Natürlich mit der Bahn....🙄

Umweltschtz: Ja! Aber auch ein wenig auf Wissenschaft und Technologie vertrauen. Es hat ja nicht nur was mit meinem Wissenschafts und Technologie-Glauben zu tun. Es ist realistisch. Eine radikale Umstellung der Lebensweise wird niemals funktionieren. So sind die Menschen eben: Kleine Schritte. Aber auch hier darf der Komfort nicht fehlen.

Forderungen wie z.B. die Stand By Funktion abzuschaffen, sind völliger Quatsch!
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Anzeige (6)

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben