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Die 10 meisten Gründe warum wir Selbstmitleid haben

Hallo Polux!

Danke für Deine freundliche Antwort 🙂! Ich hatte eine andere Reaktion erwartet.

... Allerdings wiederholst du genau, was du schon oft gesagt hast und genau das, dem ich (für mich) widersprochen habe. ‚Moral’ ist imo kein ‚freier Begriff’ sondern wird in einer bestimmten Art und Weise verwendet. Moral ist ein wandelbarer Begriff...

Vielleicht können wir uns auf folgendes einigen:
Es gibt eine moralische Stimme in jedem Menschen. Diese Stimme wird unterschiedlich ausgelegt in den konkreten Handlungen der Menschen.

...Womit wir schon beim nächsten Punkt wären du schreibst du vertrittst eher „den Gedanken der Unendlichkeit ohne punktelles Ende“
Du hast recht, hier habe ich mich ungenau ausgedrückt. Ich denke es liegt hier an den grundsätzlichen Einschätzungen. Alle Fakten die ich kenne weisen auf ein ‚Ende’. Ein Universum das einen Anfang hat wird auch ein Ende haben. Unsere Sonne fusioniert Wasserstoff zu Helium, ist der Wasserstoffvorrat verbraucht wird sie enden (und schon ein Weilchen davor die Erde)...
Also zB sehe ich nicht im Urknall den Anfang der Welt, höchstens vielleicht der Natur. Diesen NaturBegriff verwende ich gerne in Abgrenzung zu einem anderen Bereich (dem des Denkens und Wollens etc). Sieht man sich den Zeitstrahl an, so läuft er in beide Richtungen unendlich (ganz unabhängig von irgendwelchen Naturereignissen). Ich denke, dass diese Unendlichkeit die Naturgesetze übersteigt. Es ist, wenn Du so willst, vielleicht ein philosophischer Begriff, den man naturwissenschaftlich nicht fassen kann.


...(übrigens fände ich es nicht verwerflich Anhänger Rousseaus zu sein 🙂 )...
Ich habe Rousseau ein wenig geprüft und kann nicht so viel mit ihm anfangen. Dennoch scheint er ein sehr bedeutender Mann (in seiner Zeit) gewesen zu sein. Er hatte schon eine Menge drauf. Am bekanntesten dürfte wohl sein "Erziehungsroman Emile" sein.

...In einem anderen post unterscheidest du zwischen „Glauben“ und „Aberglauben“. Wobei mir der Unterschied nicht eingängig ist...
Aberglaube ist ein Vorurteil, dass man sich nicht den Naturgesetzen unterworfen fühlt, sondern einer anderen Sache, die im Grunde den Naturgesetzen widerspricht. Es gibt im speziellen auch einen religiösen Aberglauben. Der besteht darin, dass man glaubt, durch Kultus und Riten etc Gott wohlgefällig werden zu können. Dabei kommt es Gott einzig auf Moral (bzw die Gesinnung, aus der sie entspringt) an.

...Und auch sonst betonst du häufig, dass die ‚Vernunft’ den Glauben gebietet...
Eine gute und verständliche Antwort auf diese Frage bin ich bis jetzt schuldig geblieben. mikenull fragte bereits vor wenigen Wochen danach. Ich wollte sie bereits seit längerem geben. Die Antwort ist nicht leicht in Worte zu fassen.

...Es tut mir leid, wenn ich dich ‚verärgert’ habe, weil ich dich interpretiert habe. Du hast mich nicht verärgert. Ich werde dir nicht mehr zu nahe treten. Nochmals meine Entschuldigung.
Ich war schon kurz davor, Dich aus der Gruppe ernstzunehmender Gesprächspartner auszuschliessen. Ich hatte das Gefühl, dass es Dir eher ums Rechthaben als um die Sache ging. Daher freut mich Dein Beitrag heute besonders 🙂.
 
Diskutiert nicht, denn es ist zu einfach um zu diskutieren:

Liebt alles und jeden bedingungslos und ohne Ausnahme.

Wenn ihr das schafft, habt ihr es geschafft! Denn die Einstellung die der Mensch hat wenn er liebt, sorgt für den Rest der Aufgabe.

Moral, Gesetze etc, all das spielt dann keine Rolle mehr. Wenn du in der bedingungslosen Liebe bist, unterliegen dir die Gesetze und die Moral.

Bis dahin aber, arbeiten wir uns hin bis zur Bedingungslosen Liebe, die auch der Schlüssel für die Aufgabe des Lebens ist.
 
Hallo Gast!


Nein, ich glaube immer noch nicht, dass man als Mensch 100%ig moralisch sein kann. Warum auch immer diese Jagd nach dem 100%igen? Es genügt "in den Augen Gottes" vollkommen, wenn man sich bemüht, würdig in seinen Augen zu sein.

Man weiß ja auch nie, wie es in den Tiefen (der Seele) von einem selbst aussieht. Die 100%igen erreichen oft viel weniger als die, die einfach gut sein wollen. Verstehst Du, was ich meine?

Na, EuFrank, so ganz hat mich Deine relativerende Anwort nicht befriedigt.
Du wirst schon wissen was ich meine.
Notfalls liest Du Dir meine Frage nochmals durch.
 
Diskutiert nicht, denn es ist zu einfach um zu diskutieren:

Liebt alles und jeden bedingungslos und ohne Ausnahme.

Wenn ihr das schafft, habt ihr es geschafft! Denn die Einstellung die der Mensch hat wenn er liebt, sorgt für den Rest der Aufgabe.

Moral, Gesetze etc, all das spielt dann keine Rolle mehr. Wenn du in der bedingungslosen Liebe bist, unterliegen dir die Gesetze und die Moral.

Bis dahin aber, arbeiten wir uns hin bis zur Bedingungslosen Liebe, die auch der Schlüssel für die Aufgabe des Lebens ist.

Ich denke, dass ich das jetzt kann.
Eigentlich weiss ich das ich das kann.
Ich liebe auch meine Freinde.
Ich bin natürlich nicht mit ihrer Einstellung einverstanden,
aber ich respektiere sie, und hoffe, dass wir irgendwann dieselbe Sichtweise haben werden...
 
Ja und Nein.

Eines kann ich dir aber sagen: Es ist ein Zustand.

Ich habe die bedingungslose Liebe als starke Energie erfahren, die sich durch alles Leben zieht. Sie ist einfach da. Die reine Liebe. Bedingungslos heißt, sie ist für jeden da. Katholiken, Moslems, aufgestiegene Esoteriker, ja sogar Satansanbeter.

Es ist wie es ist und es ist gut, wie es ist. Ein jeder ist an dem Punkt in seinem Leben, an dem er sein soll. Jede Erfahrung ist wichtig. Auch die Erfahrung, wie es sich lebt, wenn Gott nicht existiert.

Gerade von diesen Leuten können wir ganz viel lernen. Man muss nicht an Gott glauben, um das Göttliche in sich zu tragen. Es geht um Menschlichkeit, um Liebe, um Mitgefühl. Es geht ganz sicher nicht darum, wer regelmäßig in die Kirche geht.

Schau, wir haben einen Papst, der durch die Welt reist und sich mit Opfern von Missbrauch von Priestern trifft. Öffentlich faselt er was von alles ganz schrecklich und ach wie leid ihm das tut. Das ist der gleiche Mann, der als Kardinal dafür gesorgt hat, dass Priester, die Kinder missbraucht haben, nicht bestraft werden, sondern in die nächste Gemeinde versetzt werden!

Vor jemand wie Satansbraten kann ich Resepekt haben, vor dem Papst, dem angeblichen Stellvertreter Jesu Christi auf Erden, nie im Leben. Ich verabscheue diesen Mann. Und wenn der mit Gott spricht, bin ich ein Elefant!

Weißt du, es kommt nicht darauf an, wie oft wir in die Kirche gehen und auch nicht darauf, wie oft wir in der Bibel lesen. Es kommt einzig und allein darauf an, wie wir handeln und dass wir bereit sind für unsere Handlungen auch die Verantwortung zu übernehmen.

Du möchtest, schreibst du, die Welt verändern.

Ich glaube, wer andere verändern will, ist nicht im Reinen mit sich selbst und der Welt. Es geht darum die Welt sicherer zu machen, damit man selbst nicht verletzt wird. Wer nicht für mich ist, kann nur gegen mich sein.

Meine Erfahrung zeigt mir, dass alle Worte nichts fruchten, wo die Menschen spüren, dass die Taten damit nicht übereinstimmen. Du preist die bedingungslose Liebe an. Aber liebst du auch bedinungslos?

Ich habe erfahren, seit ich Menschen einfach so nehme, wie sie sind, seit ich ihre Erfahrungen respektiere und annehme, berühre ich Menschen. Ich muss sie nicht durch Predigen bekehren. Ich ruhe in mir selbst, ich bin glücklich, ich bin stark, ich liebe.

Die Menschen kommen von ganz allein zu mir und wollen das Geheimnis meines Glücks erfahren. Alles was ich ihnen sagen kann, ist, dass sie geliebt werden und dass die Liebe und das Licht die stärksten Kräfte in dieser Welt sind. Licht und Liebe werden immer der Sieger sein!

Darum ist es mir auch egal, ob jemand an Gott glaubt oder nicht. Der Mensch ist und bleibt ein Teil des Lichts und er wird immer wieder dort hin zurückehren.

Ich persönlich glaube, dass jeder Mensch ein Puzzleteil in Händen hält, das ein Teil des Göttlichen zeigt. Wir kommen Gott dann am nächsten, wenn wir allen zuhören und von allen lernen.

Sicherlich habe ich das Göttliche in vielen Situationen erfahren, aber mir ist auch klar, dass Gott zu komplex und großartig ist, als dass ihn ein einzlener Mensch verstehen könnte. Ich weiß nur eins. Die bedingungslose Liebe, in der ich das Göttliche gespürt habe, umfasst alle Lebewesen. Ich bin zu sehr Mensch, um wirklich jeden bedingungslos lieben zu können, aber ich bemühe mich wenigstens alle Menschen mit ihren Erfahrungen zu respektieren.

Du möchest die Welt verändern? Fang doch erst mal bei dir selbst an!



Tuesday
 
[FONT=Arial, sans-serif] Liebe
(1.Korinther 13 )
[/FONT]

[FONT=Arial, sans-serif]Ohne Liebe bin ich nichts.
Selbst wenn ich in allen Sprachen der Welt,
ja mit Engelszungen reden könnte,
aber ich hätte keine Liebe,
so wären alle meine Worte hohl und leer,
ohne jeden Klang,
wie dröhnendes Eisen oder ein dumpfer Paukenschlag.
Könnte ich aus göttlicher Eingebung reden,
wüsste alle Geheimnisse Gottes,
könnte seine Gedanken erkennen
und hätte einen Glauben, der Berge versetzt,
aber mir würde die Liebe fehlen,
so wäre das alles nichts.
Selbst wenn ich all meinen Besitz
an die Armen verschenken
und für meinen Glauben das Leben opfern würde,
hätte aber keine Liebe,
dann wäre alles umsonst.[/FONT]

[FONT=Arial, sans-serif]Die Liebe ist geduldig und freundlich.
Sie kennt keinen Neid, keine Selbstsucht,
sie prahlt nicht und ist nicht überheblich.
Liebe ist weder verletzend
noch auf sich selbst bedacht,
weder reizbar noch nachtragend.
Sie freut sich nicht am Unrecht,
sondern freut sich, wenn die Wahrheit siegt.
Diese Liebe erträgt alles, sie glaubt alles,
sie hofft alles und hält allem stand.
[/FONT]

[FONT=Arial, sans-serif]Einmal werden keine Propheten mehr zu uns sprechen,
das Beten in anderen Sprachen wird aufhören,
die Erkenntnis der Absichten Gottes mit uns
wird nicht mehr nötig sein.
Nur eines wird bleiben:
die Liebe.
Denn unsere Erkenntnis ist bruchstückhaft
ebenso wie unser prophetisches Reden.
Wenn aber das Vollkommene - das Reich Gottes da ist, wird alles Vorläufige vergangen sein.
Als Kind redete, dachte und urteilte ich wie ein Kind.
Jetzt bin ich ein Mann und habe das kindliche Wesen abgelegt.
Noch ist uns bei aller prophetischen Schau vieles unklar und rätselhaft.
Einmal aber werden wir Gott sehen,
wie er ist.
Jetzt erkenne ich nur Bruchstücke,
doch einmal werde ich alles klar erkennen,
so deutlich, wie Gott mich jetzt schon kennt.[/FONT]

[FONT=Arial, sans-serif]Was bleibt sind:
Glaube, Hoffnung und Liebe.
Die Liebe aber ist das Größte.
[/FONT]




Diese Liebe, wie sie in 1 Korinther 13 genannt wird, kann kein Mensch aus eigener Kraft vollbringen.
Nur der Mensch, der mit der Liebe Jesu erfüllt
ist - kann diese Liebe leben,
Die Vorraussetzung um mit IHM erfüllt zu sein, ist erst mal IHN an zu nehmen, und täglich in engster Verbindung mit IHM zu leben.



Liebe Grüsse🙂
Lena

 

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