E
EuFrank
Gast
Hallo Polux!
Danke für Deine freundliche Antwort 🙂! Ich hatte eine andere Reaktion erwartet.
Vielleicht können wir uns auf folgendes einigen:
Es gibt eine moralische Stimme in jedem Menschen. Diese Stimme wird unterschiedlich ausgelegt in den konkreten Handlungen der Menschen.
Danke für Deine freundliche Antwort 🙂! Ich hatte eine andere Reaktion erwartet.
... Allerdings wiederholst du genau, was du schon oft gesagt hast und genau das, dem ich (für mich) widersprochen habe. ‚Moral’ ist imo kein ‚freier Begriff’ sondern wird in einer bestimmten Art und Weise verwendet. Moral ist ein wandelbarer Begriff...
Vielleicht können wir uns auf folgendes einigen:
Es gibt eine moralische Stimme in jedem Menschen. Diese Stimme wird unterschiedlich ausgelegt in den konkreten Handlungen der Menschen.
Also zB sehe ich nicht im Urknall den Anfang der Welt, höchstens vielleicht der Natur. Diesen NaturBegriff verwende ich gerne in Abgrenzung zu einem anderen Bereich (dem des Denkens und Wollens etc). Sieht man sich den Zeitstrahl an, so läuft er in beide Richtungen unendlich (ganz unabhängig von irgendwelchen Naturereignissen). Ich denke, dass diese Unendlichkeit die Naturgesetze übersteigt. Es ist, wenn Du so willst, vielleicht ein philosophischer Begriff, den man naturwissenschaftlich nicht fassen kann....Womit wir schon beim nächsten Punkt wären du schreibst du vertrittst eher „den Gedanken der Unendlichkeit ohne punktelles Ende“
Du hast recht, hier habe ich mich ungenau ausgedrückt. Ich denke es liegt hier an den grundsätzlichen Einschätzungen. Alle Fakten die ich kenne weisen auf ein ‚Ende’. Ein Universum das einen Anfang hat wird auch ein Ende haben. Unsere Sonne fusioniert Wasserstoff zu Helium, ist der Wasserstoffvorrat verbraucht wird sie enden (und schon ein Weilchen davor die Erde)...
Ich habe Rousseau ein wenig geprüft und kann nicht so viel mit ihm anfangen. Dennoch scheint er ein sehr bedeutender Mann (in seiner Zeit) gewesen zu sein. Er hatte schon eine Menge drauf. Am bekanntesten dürfte wohl sein "Erziehungsroman Emile" sein....(übrigens fände ich es nicht verwerflich Anhänger Rousseaus zu sein 🙂 )...
Aberglaube ist ein Vorurteil, dass man sich nicht den Naturgesetzen unterworfen fühlt, sondern einer anderen Sache, die im Grunde den Naturgesetzen widerspricht. Es gibt im speziellen auch einen religiösen Aberglauben. Der besteht darin, dass man glaubt, durch Kultus und Riten etc Gott wohlgefällig werden zu können. Dabei kommt es Gott einzig auf Moral (bzw die Gesinnung, aus der sie entspringt) an....In einem anderen post unterscheidest du zwischen „Glauben“ und „Aberglauben“. Wobei mir der Unterschied nicht eingängig ist...
Eine gute und verständliche Antwort auf diese Frage bin ich bis jetzt schuldig geblieben. mikenull fragte bereits vor wenigen Wochen danach. Ich wollte sie bereits seit längerem geben. Die Antwort ist nicht leicht in Worte zu fassen....Und auch sonst betonst du häufig, dass die ‚Vernunft’ den Glauben gebietet...
Ich war schon kurz davor, Dich aus der Gruppe ernstzunehmender Gesprächspartner auszuschliessen. Ich hatte das Gefühl, dass es Dir eher ums Rechthaben als um die Sache ging. Daher freut mich Dein Beitrag heute besonders 🙂....Es tut mir leid, wenn ich dich ‚verärgert’ habe, weil ich dich interpretiert habe. Du hast mich nicht verärgert. Ich werde dir nicht mehr zu nahe treten. Nochmals meine Entschuldigung.