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Der Sinn des Lebens?

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Re: Der Sinn des Lebens?
Ich glaube, dass sich die essentiellen Dinge vom "Sinn des Lebens" nicht wirklich verändert haben.
Die Welt hat sich verändert, aber wir im Kern nicht.
Das ist das, was ich glaube.

Und deshalb ändert sich auch im Kern der Sinn des Lebens nicht.
 
Auch Höhlenmenschen haben schon zum Himmel geschaut und sich gefragt, ob es mehr gibt.
Unzählige Philosophen fragten danach.
Dies ist Teil des menschlichen Bestrebens, einerseits zu erforschen und andererseits "das große Ganze" zu erfahren.
 
Ich glaube, dass sich die essentiellen Dinge vom "Sinn des Lebens" nicht wirklich verändert haben.
Die Welt hat sich verändert, aber wir im Kern nicht.
Das ist das, was ich glaube.

Und deshalb ändert sich auch im Kern der Sinn des Lebens nicht.
Aber können wir ja nur dann feststellen, wenn wir genau wüssten, was der Sinn ist. Und da wir ja keine Unsterblichen sind, wissen wir nicht, was damals los war, am Beginn der Zeit.
 
Wie Du es ausdrückst ist im Grunde egal , denn , wenn Du nicht klar definieren kannst , was der Mensch ist, weil Du es eben nicht so einfach subtrahieren kannst, was der Mensch ist, dann hast Du das Problem, dass Du ggf. etwas subtrahierst, was doch menschlich ist , was ja dann ein Fehler wäre .

[...]

meiner Meinung nach sehr schwer bis unmöglich , da ne Grenze zu ziehen .......oder ?

Mount Everest.

Natürlich kann man alles recht unterschiedlich sehen, interpretieren und kommunizieren - so eine Eigenart des Menschen.

Vielleicht nachfolgend ein Beispiel dafür, was der Mensch ist und was er nicht ist.

Ich finde, man kann sich das auch ganz einfach vorstellen. Nehmen wir mal den Mount Everest. Weiß jetzt nicht, ob da ständig jemand hochkraxelt. Gehen wir mal davon aus, dass da gerade kein Mensch den Mount Everest besteigt. In diesem Szenario wäre der Mensch dort subtrahiert bzw. entfernt. Alles andere verbleibt aber, also die Geologie, die Pflanzen, die Tiere, die Mikroorganismen, die Elementarteilchen, der Himmel und das Universum "über" dem Mount Everest, etc., etc.

Natürlich könnte jetzt jemand sagen, dass sowieso alles aus Elementarteilchen bzw. Energie besteht - insofern muss man da bspw. auch nicht groß zwischen dem Mount Everest und dem Menschen unterscheiden, weil's einfach nur unterschiedliche Konstellationen/Ausformungen von Elementarteilchen bzw. Energie sind. Kann man so sehen, es ist ja auch was dran, aber im Alltag bzw. im Sinne der Kommunikation ist diese Sichtweise ja nicht besonders praktisch oder nicht besonders relevant.

Alles lässt sich irgendwie erfassen, interpretieren, kommunizieren - ob das jeweils korrekt ist oder nicht, sei mal dahingestellt. Und als einziges "Arbeitsmittel" dafür haben wir gewissermaßen nur das agierende Medium Mensch - also ein agierendes Input-Output-System.

Das vorgenannte Input-Output-System würde ich als ein Ding mit zwei Armen, zwei Beinen und einem Kopf bezeichnen, um einfach die materielle/physische Dimension des Menschen zu verdeutlichen. Hinzu kommt natürlich noch die Dimension von Psyche/Geist des Menschen. Und beides zusammen ist das, was wir als Mensch bezeichnen. Fehlt da nun die physische/körperliche oder die psychische/geistige Komponente, würden wir es vermutlich nicht mehr als Mensch bezeichnen, oder nur bedingt.

~~~

Vielleicht noch mal kurz zurück zum Mount Everest und dem Menschen. Wenn man so will, könnte man den Mount Everest mit seinem ganzen Drum und Dran als objektiv bezeichnen. Wie jedoch der einzelne Mensch den Berg besteigt, was er sich dabei denkt, interpretiert oder fühlt, auch wenn er vielleicht mal auf dem Gipfel steht, das wäre vermutlich eher als subjektiv zu bezeichnen.

Also ja, in gewisser Betrachtung und aus meiner Sicht kann man durchaus zwischen dem Mount Everest und dem Menschen differenzieren - oder alternativ zwischen dem Menschen und dem Boden, auf dem er sich bewegt - bzw. der Existenz und dem Universum, in dem er sich bewegt.
 

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