D
Dr. Rock
Gast
Danke für deine näheren Erläuterungen!
Beinhaltet der Prozess der Willensbildung nicht dann doch so etwas wie eine gewisse "Unfreiwilligkeit", wenn er auf Zwängen und der Befriedigung von Bedürfnissen basiert?
Das liest sich für mich gut...aber basieren denn nicht auch Wünsche auf Bedürfnissen und Neigungen bzw. wie du schreibst, auf der Notwendigkeit diese möglichst zu befriedigen? Denn du hast ja selbst das Wort "Wunschzwang" verwendet.
Und wenn die Willensbildung manipulierbar ist, sei es durch äußere Einflüsse die beispielsweise einen Wunsch wecken, wie siehst du das dann im Kontext dieser "Willensfreiheit"?
Der Wille fundamentiert sich auf unsere Bedürfnisse und der Zwang sie befriedigen zu müssen oder zu wollen.
Beinhaltet der Prozess der Willensbildung nicht dann doch so etwas wie eine gewisse "Unfreiwilligkeit", wenn er auf Zwängen und der Befriedigung von Bedürfnissen basiert?
Schon als Baby lernten wir unseren Willen, entsprechend dem lebenswichtigste Bedürfnis, in die Welt zu schreien - Hunger. Als wir bemerkten, das man auf unsere Willensäußerung reagiert (wir lernten uns durchzusetzen) trat noch etwas hinzu - Wünsche - und der Wille sie befriedigt zu bekommen bzw uns selbst zu befriedigen. Im Kontext, nicht immer formt die Notwendigkeit unseren Willen, sondern wir sind empfänglich und manipulierbar in unserer Willensbildung, die so manches zum Bedürfnis macht, aus reinem Wunschzwang heraus.
Das liest sich für mich gut...aber basieren denn nicht auch Wünsche auf Bedürfnissen und Neigungen bzw. wie du schreibst, auf der Notwendigkeit diese möglichst zu befriedigen? Denn du hast ja selbst das Wort "Wunschzwang" verwendet.
Und wenn die Willensbildung manipulierbar ist, sei es durch äußere Einflüsse die beispielsweise einen Wunsch wecken, wie siehst du das dann im Kontext dieser "Willensfreiheit"?