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Dr. Rock
Gast
Sicher wird unsere Wille auch durch Abhängigkeiten manifestiert, die körperlich notwendig sind, weil einige unserer Bedürfnisse lebensnotwendig sind. Wir wollen es, weil wir es müssen aber wir müssen nicht alles, was wir wollen.
Danke an alle für die vielen Erläuterungen, die Verknüpfung von Produkten mit Emotionen um einen Wunschzwang und damit ein „künstliches Bedürfnis“ herzustellen, war mir geläufig…der grundsätzliche Punkt über den ich in diesem Thema aber einfach nicht hinwegkomme, ist; was bzw. wo ist der Punkt bzw. die Instanz in uns die uns befähigt, dem dann nicht nachzugehen und umzusetzen, was wir (angeblich) wollen? Was bringt uns dazu, innezuhalten und uns bewusst anders zu entscheiden? Sind es nicht…unser Verstand, unsere Vernunft und die Selbstreflektion? Und was für Eigenschaften von uns sind das dann, wenn nicht Eigenschaften unseres Gehirns?
Bzw. wenn diese Eigenschaften dem Unterbewusstsein angehören bzw. zuzurechnen sind…wo ist dieses Unterbewusstsein manifestiert? Wenn das Unterbewusstsein eine Eben des Gehirns ist die vielleicht nur tiefer ist als jede andere, bleibst sie doch dennoch eine Eigenschaft bzw. Funktion des Gehirns – und ist somit wieder beeinflussbar oder zumindest nicht völlig unabhängig von unseren Erfahrungen, Neigungen, etc.
Es kann aber sein dass eine gute Erklärung hier schon verfasst wurde und ich bloß zu blöd bin…oder mich im Kreis drehe… 🙂
Von Gerhard Roth habe ich noch kein Buch gelesen, heute bisher nur etwas im Netz „recherchiert“, ist denn nicht gerade er jemand der sich tendenziell eher gegen einen unabhängigen, „freien“ Willen ausgesprochen hat und auf den Grundlagenkomplex „Erfahrungen, Prägungen, Gene, etc.“ verweist?