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Der Sinn des Lebens

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Nun ja, Erfahrungen, Eindrücke, schon Gedachtes sind auch in ihrer Form Erinnerungen, die sich in Träumen manifestieren können. Die reale Welt ist nicht nur was war, das war die reale Welt. Die reale Welt findet jetzt und jetzt statt. Aber auch ein Traum kann eine reale Welt sein. Es ist ja dennoch eine reale Handlung, das Träumen, egal ob bewusst oder unbewusst. Es findet statt, ausnahmslos. Wo ist es dann weniger die reale Welt? Es hat doch manchmal genauso viel Auswirkungen auf den Ist-Zustand des Ichs wie eine Erfahrung. Oder nicht?

Natürlich ist ein Traum eine reale Handlung des Gehirns. Aber der Inhalt des Traums ist keine reale, objektive Wirklichkeit. Es ist eine Widerspiegelung der realen Erfahrungen, eine Verarbeitung, eine Auswertung, nicht mal ein Tor zu einer anderen Welt.

Eine Erfahrung durch Sinneseindrücke von der realen Welt ist etwas völlig anderes als etwas gedachtes, geträumtes. Gedachtes und geträumtes ist eine Verarbeitung von Sinneseindrücken, also etwas sekundäres.

Das bedeutet, ob meine Gedanken und Träume brauchbar sind muss anhand neuer Erfahrungen mit der realen Welt überprüft werden.

So, und der Sinn des Lebens ist nicht nur zu träumen und sich was zu denken, sondern in einer realen Welt zu leben und etwas zu bewirken, also zu handeln. 😀
 
A

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Re: Der Sinn des Lebens
Hallo _Tsunami_,

schau mal hier:
Der Sinn des Lebens. Hier findest du vielleicht was du suchst.
Und was ist nun der Sinn des Lebens für Dich ?

Nach meiner Meinung ist es von Mensch zu Mensch verschieden, was Sinn macht und was nicht.

Somit kann man das nicht verallgemeinern.

Ganz allgemein zum SINN

Aus meiner persönlichen Sicht ist "Sinn" ein recht undiffererenzierter Begriff, ähnlich wie Gott, Liebe, Leben oder Glück. Also ein "Container-Begriff", in den man so ziemlich alles reinschmeißen kann, was einem "gerade in den Sinn kommt" oder "für einen Sinn ergibt".

Weiters sehe ich es so, dass es nicht nur einen einzelnen Sinn gibt, sondern viele. Also viele "kleine Sinne" und einen "großen Sinn". Der "große Sinn" unterscheidet sich von den "kleinen Sinnen" darin, dass er die "kleinen Sinne" in Kontext setzt. Mit welchen Sinnen man sich beschäftigt, ist nicht zuletzt auch der Zeit, dem Ort, der Veranlagung, dem Bedürfnis und dem Wunsch geschuldet. Zu beachten sei hierbei auch die Maslowsche Bedürfnispyramide.

Die "kleinen Sinne" würde ich spontan wie folgt listen:

  • Überleben (Existenzanspruch)
  • Fortpflanzung (evolutive Konditionierung)
  • Beziehungen/Partnerschaften (Vermeidung des Alleinseingefühls)
  • Gesundheit (Krankheitsvermeidung)
  • Geld/Reichtum/Wohlstand (Armutsvermeidung)
  • Nahrung (Hungervermeidung)
  • Bildung (Unkenntnisvermeidung)
  • Macht (Schwächevermeidung)
  • Sex
  • Religionen
  • Gott
  • Liebe
  • Glück
  • Philosophie
  • Moral
  • Gerechtigkeit
  • Freude
  • Träume
  • Leben
  • Natur
  • Bewusstsein
  • Wahrheit

Jeder Punkt ein Thema für sich wert. Ich denke, dass Bewusstsein und Unterbewusstsein, gleichfalls auch Träume und Bewusstwerdung ein guter Ansatzpunkt sind, sich mit dem Sinn des Lebens zu beschäftigen, ihn vielleicht sogar zu verstehen. Zum einen, weil das (Unter-) Bewusstsein wie ein "geistiges Allzweck-Taschenmesser" ist, welches man immer und überall bei sich trägt, und zum anderen, weil es im Gegensatz zu vielen anderen Dingen bei allen Menschen/Lebewesen gleich ist, gesehen auf die Mechanik bzw. Struktur. So kann man natürlich unzählig viele Unterschiede sehen. Richtet man seinen Fokus/Bewusstsein jedoch anders aus, so sieht man auch unzählig viele Gemeinsamkeiten.

Alle Menschen sind unterschiedlich und alle Menschen sind gleich.
 
An dieser Frage haben sich teilweise die größten Denker der Menschheitsgeschichte den Kopf zerbrochen.

Diese Frage muss sich jeder Mensch selbst beantworten. Unser Ich-Bewusstsein wird immer verzweifelt nach einem Sinn des Lebens suchen. Das ist das einzigste was sicher ist bei diesem Thema. 🙂

Ich denke nicht, dass das "Ich-Bewusstsein" immer nach einem Sinn sucht, und schon gar nicht verzweifelt. Im Übrigen glaube ich nicht, dass der Mensch irgendetwas glauben oder hoffen muss. Ein paar Wünsche, Träume und Erkennen reichen völlig aus.
 
Die Natur kennt nur einen Lebenssinn - Arterhaltung und Fortpflanzung.
Warum machen wir es uns so schwer und suchen nach etwas, was wir seit unserer Geburt sind - wir selbst sind der Sinn des Lebens - denn, wie schon erwähnt, ist der Sinn des Lebens das Leben selbst.

Schwierig, sehr schwierig. Was will die Natur, die uns alle umgibt und uns alle durchströmt?

Die Natur oder meinetwegen auch Evolution arbeitet nach unbrechbaren Pinzipien, welche die Grundfesten unserer Existenz, auch unseres (Unter-) Bewusstseins darstellen. Über kurz oder lang walzt sie alles um, was sich ihr in den Weg stellt und somit keinen Bestand haben kann.

Bewusstsein kann sehr nahe den Gesetzen und den Prinzipien der Natur sein oder fernab derselbigen. Das macht im Großen wie im Kleinen den Unterschied. Und es macht keinen Unterschied. Mensch vs. Natur? You better think twice.

Gegen die Natur bedeutet in der Regel körperliche und psychische Schäden, nicht weniger für andere, als auch für einen selbst. Man merkt es oft erst dann, wenn die Schäden irreparabel sind.

Und richtig, die Natur besitzt unlimitierte Lebens- und Regenerationskräfte. Der Mensch macht sich jedoch, noch vor seinem Tode, so fertig, dass er nicht mehr aufstehen und dem Leben freudestrahlend und voller Tatendrang ins Auge blicken kann. Soll es geben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Vermutlich weil manche Menschen sich eben mit ihrem Dasein als - wie Albert Schweitzer es formulierte; "Leben, das leben will umgeben von Leben, was ebenfalls leben will" nicht abfinden können und auf eine göttliche Exklusivität pochen...Arroganz eben...und ein Mangel an Demut, überhaupt leben zu dürfen...dann macht Mensch sich die Erde untertan und blabla... 🙄

Mir zumindest genügt es bzw. mich erfüllt es, sinn-voll zu leben und damit einen für mich sinn-vollen Lebensweg zu gehen.

Sicher und ganz natürlich, das Leben ist das Leben. Es war schon immer so und wird auch immer so sein. Der eine sieht es als beschissenes Leben, der andere als ein großartiges. Manche Menschen sehen das Leben gleichfalls als beschissen und großartig. Nichts ist unmöglich. Es ändert jedoch nichts daran, dass das Leben immer gleich ist und nur die jeweilige Sichtweise auf das Leben eine (vermeintlich) andere ist.

Demut, Verständnis und Respekt sind natürlich immer eine gute Sache.
 
Sicher hat der Schlaf einen Sinn, ohne ihn und unsere Träume würden wir sterben.
In unseren Träumen ist das Unterbewusstsein der Hauptakteur. Es übermittelt uns Nachrichten, die noch unbearbeitet in der Schublade ruhen und nach Abarbeitung schreien. Es ist die einzigste Zeit, wo unser Unterbewusstsein Kontakt zu uns hat, ohne vom Bewustsein überlagert und/oder irritiert zu werden.

Angeblich handeln wir alle mehr unbewusst (90% ?) als bewusst. Insofern wäre es wünschenswert, dass unser Unterbewusstsein intelligenter als unser Bewusstsein ist.

(Haha, Spoony, mein Beitrag war schon fertig, bevor ich deinen gelesen hatte. Schicke ihn jetzt trotzdem ab.)
 
Träume und das wahre Leben können sich ähneln, denn das Untetebewusstsein kann das Bewusstsein zu Handlungen drängen, die dann fast identisch sind. Auch ein "Vorhersehen" ist möglich, denn im Abgleich der Möglichkeiten sind bestimmte Vorgehensweisen durch das UBS vorhersehbarer, wie durch das Bewusstsein, welches durch viele Aspekte vom Wesentlichen abgelenkt wird.
In einigen Völkergruppen findet bei sehr wenigen Menschen eine Angleichung statt, allerdings wird das bewusste Handeln soweit eingeschränkt, das kaum noch Aktivitäten auf nicht geistiger Ebene stattfinden - sie versinken in sich selbst und hören sich zu - von ihrer Umwelt haben sie sich fast gelöst und sind dann im wahrsten Sinne des Wortes "Nicht mehr von dieser Welt".

Yep.

Sich frei zu machen, bedeutet, ein paar Dinge aufzugeben. Andersherum gilt es natürlich genauso.
 
Wenn alles in deinem Leben zu Asche und Staub zerfallen ist, dir alles genommen wurde, alle Menschen und Dinge, du nun jetzt auf einer einsamen Insel hockst, mit sandweißen Stränden, klarem und warmem Wasser. Du weißt dann schon, was zu tun ist, oder? Sinn des Lebens?
 
Das Unterbewusstsein kann "dir" den Weg in deine Seele zeigen. So kannst "du deinen Körper" z.B. auch verlassen und ungeahnte Wirklichkeiten kennen lernen. Es gibt weit mehr Sinne und Gefühle als die, die "wir" meinen zu kennen.

Schau Dir ihn z.B. mal an, der hat seinen Körper einfach sitzen lassen.😉

Edit;


Wie erklärst Du mir dann, weshalb "man" z.B. Musik sehen und Farben hören kann. Egal, ob "man" nun träumt oder wach ist?

Synästhetiker haben eine gekoppelte Wahrnehmung, sie basiert auf den vorhandenen Sinnen und ist erklärbar.

Das Unterbewusstsein zeigt Dir immer Wege, die durch das Bewusstsein umgesetzt werden können - sicher kannst Du Deinen Körper verlassen und wir tun es immer - im Traum.

Deine Mumie ist tot, ob Dein Körper nun von Würmern zerfressen wird oder in der Ecke rumsteht, das macht wohl kaum einen unterschied und ich bin mir ganz sicher, das in dem Artikel nicht alles geschrieben wird und ein wesentlicher Teil der Wahrheit nicht öffentlich gemacht wird.
 
Wenn alles in deinem Leben zu Asche und Staub zerfallen ist, dir alles genommen wurde, alle Menschen und Dinge, du nun jetzt auf einer einsamen Insel hockst, mit sandweißen Stränden, klarem und warmem Wasser. Du weißt dann schon, was zu tun ist, oder? Sinn des Lebens?

Ist das - im übertragenen Sinn - Deine Lebenssituation? Oder nur eine theoretische Diskussion?
 
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