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Der Sinn des Lebens

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enso meinte:
Entschuldigung, aber das trifft ja wohl auf jeden Lebenssinn zu

Nicht wenn man weiß, dass das Leben nach dem Tod erst anfangt ;-)
Aber das ist wohl ein anderes Thema.

enso meinte:
Das, was sie da beschrieben hat, ist einfach das Leben an sich.
Naja eben... Das größte Problem ist ja was man unter Sinnhaftigkeit versteht?
Ich mein dabei folgende Konfiguration:
Natürlich ist es zum Beispiel sinnvoll in Ländern wo es keine Schulen gibt Schulen zu bauen.
Auch ist es sinnvoll zur Schule zu gehen, damit ich die Sprache, Mathe usw lernen um mich irgendwann einmal finanzieren zu können. Klar, keine Frage! Solche Arten von Sinn im Leben sind immer zutreffend.

Aber wenn jemand sagt "Der Sinn meines Lebens ist, am Ende sagen zu können, dass ich gelebt habe."
Dann ist das nichts weiter als lächerlich. Denn wo besteht der Sinn darin? Tut mir leid, ich kann ihn nicht sehen, du etwa?

Das ich glücklich war.
Ist das etwa auch echter Sinn? Wenn ja, was bringt er, wenn man nach dem Tod nicht mehr glücklich sein kann??

Und was bringt das?

Niedergeschlagen...etc.
Naja, das kann doch nicht sinnvoll sein, außer du sagst man lernt daraus. Dann verstehe ich es vll eher.

Das Leben in all seinen Facetten gelebt zu haben.
Und wieso soll das ein Sinn des Lebens sein? Ich finde keinen Grund. Du etwa?

Und auch etwas bewirkt zu haben. Und sei es nur im Kleinen.
Das ist wohl das einzig Sinnvolle, denn es nutzt auch der Welt weiterhin etwas.

Achja, und immer das bestmögliche aus allen Situatuionen rausgeholt zu haben.
Mehr als selbstverliebtheit lese ich hier nicht raus. Das ist kein Sinn des Lebens.

Vielleicht verstehst du jetzt so langsam was ich meine...
 
A

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Re: Der Sinn des Lebens
Hallo _Tsunami_,

schau mal hier:
Der Sinn des Lebens. Hier findest du vielleicht was du suchst.
Hallo a_f

Du stellst sehr viele Fragen und spekulierst sehr viel. Das ist nicht schlecht, aber man muss aufpassen, dass man sich selber kein Bein stellt.

1. Das Bewusstsein und Unterbewusstsein entstehen nur im Kontakt und in Auseinandersetzung mit der realen Welt. Das bedeutet, dass die Vorstellungskraft, Phantasie und Träume sich eben mit realen Erfahrungen, mit dieser Welt beschäftigen. Sozusagen von Nichts kommt nichts.

2. Das menschliche Gehirn kann sich nur begrenzt eine eigene Welt schaffen, beruhend auf vergangenen Erfahrungen und daraus sich ein eigenes Leben und einen eigenen virtuellen Film basteln. Wenn die realen Lebensfunktionen (reales Essen und Trinken) vernachlässigt werden, dann ist der Film aus.

3. Das Bewusstsein ist eine systemische Funktion des Gehirns, die entsteht und aufgebaut wird. Ebenso, das sogenannte Unterbewusstsein. Es gibt keine Gen dafür und kein Abteilung im Gehirn, wo das Bewusstsein sitzt.

Beispiel: Ich lerne einen Gegenstand zu sehen und lerne ihn zu greifen und an einen betimmten Ort zu bewegen, kann das sprachlich ausdrücken, planen und zweckmäßig variieren. In diesem System, aus diesem Prozess heraus entsteht das Ich und das Bewusstsein. Vielleicht ist der Gegenstand Essen, das mit Lust und Triebhaftigkeit verbunden ist.........

4. Die notwendige menschliche Fähigkeit sich Handlungen und Geschehnisse vorzustellen und zu planen und zu verarbeiten, spiegelt sich in Träumen, auch luciden Träumen wieder.

5. Nochmal grundsätzlich, wer nicht gelernt hat zu gehen und noch nie jemand gesehen hat der geht, der kann auch nicht vom gehen träumen.
 
Was ich so Alles z.B. im Traum kann, ohne es im echten Leben - bewusst - erlebt/gesehen zu haben...das kann ich gar nicht in Worte fassen.

Eben, bewusst oder unbewusst erlebt und gesehen, auch kreativ verarbeitet und daraus Neues geschaffen.

Im Traum kann man natürlich fliegen, weil man das gerne würde, sich schon mal ausgemalt hat und und .....

Es ist übrigens ein Zeichen dafür, dass man seine Probleme gerne überfliegen würde, davon fliegen.......

Eben eine sehr visuelle, kreative und schöpferische Bildersprache über das eigene Befinden und das Erlebte. Über unbewusste und unterbewusste Wünsche und Anregungen.
 
Nicht wenn man weiß, dass das Leben nach dem Tod erst anfangt ;-)
Aber das ist wohl ein anderes Thema.

Auch wenn man daran glaubt, sollte es nicht vom Leben hier und jetzt abhalten. Das aber nur nebenbei.

Aber wenn jemand sagt "Der Sinn meines Lebens ist, am Ende sagen zu können, dass ich gelebt habe."
Dann ist das nichts weiter als lächerlich. Denn wo besteht der Sinn darin? Tut mir leid, ich kann ihn nicht sehen, du etwa?

Naja, ich seh das etwas entspannter. Ich kann ihren Worten durchaus etwas abgewinnen.

Ihre Aussage gleich als lächerlich zu bezeichnen, nur weil man nichts damit anfangen kann, find ich auch ein bisschen traurig. Es ist ihre persönliche Meinung und dazu hat sie jedes Recht.

Das ist wohl das einzig Sinnvolle, denn es nutzt auch der Welt weiterhin etwas.

Mehr als selbstverliebtheit lese ich hier nicht raus. Das ist kein Sinn des Lebens.

Du gehst ganz schön stark in die Bewertung, wie ich finde. Dinge müssen nicht unbedingt auf den ersten Blick anderen dienlich sein, damit sie Sinn machen. Manche Entscheidungen trifft man für sich selbst - und es kann immer mal jemanden geben, dem das nicht passt. Nächstenliebe ist ja völlig in Ordnung, aber dabei sollte man sich selbst auch nicht vergessen. Eine gesunde Portion Selbstverliebtheit ist nichts schlechtes oder verwerfliches. Das muss ja noch lange nicht heißen, dass man grundsätzlich auf Kosten anderer lebt.
 
Nochmal grundsätzlich, wer nicht gelernt hat zu gehen und noch nie jemand gesehen hat der geht, der kann auch nicht vom gehen träumen.

Es soll (sofern man den Berichten glauben schenkt) von Gebut an (!) blinde Menschen geben, die während einer Nahtoderfahrung eine außerkörpleriche Erfahrung (out-of-body experience) hatten und dabei nach eigenen Angaben sehen konnten. Wenn ich nun richtig kombiniert habe, widerspräche sich deine Aussage und diese Informationen.
 
Es soll (sofern man den Berichten glauben schenkt) von Gebut an (!) blinde Menschen geben, die während einer Nahtoderfahrung eine außerkörpleriche Erfahrung (out-of-body experience) hatten und dabei nach eigenen Angaben sehen konnten. Wenn ich nun richtig kombiniert habe, widerspräche sich deine Aussage und diese Informationen.

Hallo enso

Da müsstest du Quellen vorlegen.

Ansonsten ist es so, dass auch geburtsblinde Menschen vom Tag, von Erlebnissen usw. träumen und es dabei auch Aktivitäten in der Sehrinde gibt. Sie träumen aber nicht visuell wie ein Sehender, denn sie haben kein optisches Bild dazu.

Das bedeutet, dass auch unbewusste und unterbewusste Vorgänge im Gehirn von der Auseinandersetzung mit der Umwelt abhängen und da sonst nichts anderes abgeht. Das bedeutet, in der Traumwelt von blinden Menschen kann man keine erweiterten Sinne feststellen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nach 10 Jahren recherche und X Büchern, Vorträgen und eigener Erfahrung:

DER SINN DES LEBENS: LEBEN & ERFAHRUNG SAMMELN
alles andere Ordnet sich dem unter.

Für wen? Für sich selbst und für Gott (das große Ganze, Matrix, Universelle Energie etc, wie auch immer jeder es nennen will)

Zum Thema Außerkörperliche Erfahrung/Nahtod:

Ja und ein Leben nach dem Tod gibt es auch. Garantiert.
Wer da aufgeschlossen ist und mal länger Nahtodforschungsberichte und Bücher darüber liest wird es erfahren.
Zum Beispiel von dem niederländischen Herzchirurgen Dr. Pim van Lommel (lustiger Name, ernstes Thema)

Ich habe sogar einige alte Menschen, die ich betreut habe, gesehen wie sie gestorben sind und wir den Notarzt gerufen haben, die erfolgreich wiederbelebung bei Ihnen gemacht haben und mit ihnen, also dem es passiert ist gesprochen. Das ist 2x passiert in den 8 Jahren, wo ich jetzt Altenpflegerin bin.
Und die haben mir das bestätigt, was man so liest und hört. Sie haben sich von außen gesehen, sich leicht gefühlt und wieder voll frisch ohne die Belastung des Alters. Die eine hat mir sogar gesagt, das Sie mich auch gesehen hat, während sie da lag, als ich auf aufgeregt auf den Notarzt wartete und Sie versucht habe zu retten (und auch gerettet habe letztlich).
Sie war später ganz traurig darüber, das Sie wieder in ihrem Körper war und sich wieder so schlecht fühlte, so alt und kaputt.. die Arme ist jetzt 94, aber Sie ist jetzt viel beruhigter über das was kommt und den Tod selbst.
Sie hat es auch den anderen erzählt und bringt eine positive Atmosphäre rein, wenn jemand über den Tod klagt.

Nun ja, das ist erstmal mein Beitrag dazu.
Es steht alles in den Büchern und heutezutage auch im Internet, das Wissen der Welt, aber man muss es auch lesen.

Liebe Grüße
Gudrun
 
DER SINN DES LEBENS: LEBEN & ERFAHRUNG SAMMELN
alles andere Ordnet sich dem unter.

Für wen? Für sich selbst und für Gott (das große Ganze, Matrix, Universelle Energie etc, wie auch immer jeder es nennen will)

Leben und Erfahrung sammeln.

Da stimme ich zu, aber jenes, wie man es auch immer nennen will zeigt sich nicht unbewusst, bewusst und auch nicht in den Träumen. Es zeigen sich nur gemachte Erfahrungen, Eindrücke und schon Gedachtes, die reale Welt eben.

Auch in den Nahtoderfahrungen zeigen sich gewohnte Vorstellungen, Erfahrungen und Sinneseindrücke.
 
Da stimme ich zu, aber jenes, wie man es auch immer nennen will zeigt sich nicht unbewusst, bewusst und auch nicht in den Träumen. Es zeigen sich nur gemachte Erfahrungen, Eindrücke und schon Gedachtes, die reale Welt eben.

Nun ja, Erfahrungen, Eindrücke, schon Gedachtes sind auch in ihrer Form Erinnerungen, die sich in Träumen manifestieren können. Die reale Welt ist nicht nur was war, das war die reale Welt. Die reale Welt findet jetzt und jetzt statt. Aber auch ein Traum kann eine reale Welt sein. Es ist ja dennoch eine reale Handlung, das Träumen, egal ob bewusst oder unbewusst. Es findet statt, ausnahmslos. Wo ist es dann weniger die reale Welt? Es hat doch manchmal genauso viel Auswirkungen auf den Ist-Zustand des Ichs wie eine Erfahrung. Oder nicht?
 
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