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Der Sinn des Lebens

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Sicher hat der Schlaf einen Sinn, ohne ihn und unsere Träume würden wir sterben.
In unseren Träumen ist das Unterbewusstsein der Hauptakteur. Es übermittelt uns Nachrichten, die noch unbearbeitet in der Schublade ruhen und nach Abarbeitung schreien. Es ist die einzigste Zeit, wo unser Unterbewusstsein Kontakt zu uns hat, ohne vom Bewustsein überlagert und/oder irretiert zu werden.

Was denkst du darüber, wenn Träume und das wache Leben sich oft sehr ähneln? Würde in so einem Fall deiner Meinung nach dann kein großer Unterschied bestehen zwischen Unterbewusstsein und Bewusstsein? Gibt es das, dass Unterbewusstsein und Bewusstsein nahezu angeglichen sind?
 
A

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Re: Der Sinn des Lebens
Hallo _Tsunami_,

schau mal hier:
Der Sinn des Lebens. Hier findest du vielleicht was du suchst.
Was denkst du darüber, wenn Träume und das wache Leben sich oft sehr ähneln? Würde in so einem Fall deiner Meinung nach dann kein großer Unterschied bestehen zwischen Unterbewusstsein und Bewusstsein? Gibt es das, dass Unterbewusstsein und Bewusstsein nahezu angeglichen sind?

Ich selbst kenne luzides Träumen recht gut, denke visuell und habe (laut Neurologe) eine "gut ausgeprägte" Alphawellen-Aktivität.

Insofern würde ich sagen, dass eine Kongruenz immer näher am Sinn des Lebens ist als eine Dissonanz. Wobei Dissonanzen/Inkongruenzen naturgemäß dazu dienen, eine Harmonie zu erschaffen.
 
Wenn Wachträume und das Unterbewusstsein im Schlaf recht angeglichen sind, ist das wohl ideal. Geist und Seele, Wollen und Fühlen in einer Harmonie. Wärs nur immer so. Leider ist es das nicht. Leider kannst du dann um Inspritation beten, und erhältst sie meist nicht. Dann drehen sich die Gedanken im Kreis. Vielleicht hast du Freunde, mit denen du reden kannst - also nicht nur Bekannte. Vielleicht können die dir helfen, mit einem Tipp, vielleicht auch nicht. Depression als Folge? Mit Medis ruhigstellen ?

Ich hab mal gelesen, wo sich ein geistiger Lehrer über ein menschliches Medium geäussert hat - seid lieber gleichgültig, als in irgendwelchen Emotionen gefangen. Sofern das stimmt, dass man sein Bewusstsein nach dem irdischen Tod mitnimmt, hat er Recht gehabt.

Peter
 
Was denkst du darüber, wenn Träume und das wache Leben sich oft sehr ähneln? Würde in so einem Fall deiner Meinung nach dann kein großer Unterschied bestehen zwischen Unterbewusstsein und Bewusstsein? Gibt es das, dass Unterbewusstsein und Bewusstsein nahezu angeglichen sind?

Träume und das wahre Leben können sich ähneln, denn das Untetebewusstsein kann das Bewusstsein zu Handlungen drängen, die dann fast identisch sind. Auch ein "Vorhersehen" ist möglich, denn im Abgleich der Möglichkeiten sind bestimmte Vorgehensweisen durch das UBS vorhersehbarer, wie durch das Bewusstsein, welches durch viele Aspekte vom Wesentlichen abgelenkt wird.
In einigen Völkergruppen findet bei sehr wenigen Menschen eine Angleichung statt, allerdings wird das bewusste Handeln soweit eingeschränkt, das kaum noch Aktivitäten auf nicht geistiger Ebene stattfinden - sie versinken in sich selbst und hören sich zu - von ihrer Umwelt haben sie sich fast gelöst und sind dann im wahrsten Sinne des Wortes "Nicht mehr von dieser Welt".
 
Unterbewusstsein ist immer irgendwie präsent. Es ist sozusagen "unter dem Bewusstsein", auf einer eigenen Ebene, steht somit immer für sich selbst. Oder das ist die Frage.
Wie ein Haus, das Unterbewusstsein ist der Keller. Es ist Teil des Hauses, aber man kommt nur durch eine Treppe dorthin. Dort lagert sich aber auch alles. Alles womit wir rein äußerlich nicht viel mit anfangen können, diese Dinge werden dort eingelagert, rausgekramt, mal nach oben transportiert, blablabla. Somit haben wir eigentlich immer einen Austausch mit unserem Unterbewusstsein. Somit lässt sich eine Vereinbahrung finden, zwischen beiden Segmenten. Sagen wir mal, im Traum geht man dann mal in den Keller und guckt zu, ich glaube luzid wäre dann das "bewusste" Eingreifen in dieses Geschehen und selbstentscheidend handeln. Das ist jetzt aber ziemlich spannend, denn theoretisch wäre das ja nicht möglich, bewusste Entscheidungen verhalten sich ja im Erdgeschoss auf. Alles darunter ist unterbewusst, aber das ist ja an sich paradox, wenn man dort bewusst handelt, man befindet sich wohl im falschen Raum. Zumindest ist das eine Annahme. Dann stellt sich die Frage, ob der Moment der bewussten Handlung, dem luziden Träumen, sich die Segmente des Hauses verschieben, oder sich vereinigen. Denn ganz so einfach kann man das nicht unterstufen.
Das ist ein bisschen "Inception"-mäßig gedacht, denn eine erstellte Bewusstseinsebene führt doch auch eine neue Unterbewusstseinsebene auf, die es sich wieder zu ergründen gelten kann. Selbe Frage, kann sich also das Unterbewusstsein und das Bewusstsein überhaupt ähneln? Oder werden die Grenzen nur immer dünner, bis zu einem Punkt in dem man hindurchsehen kann? Oder weiten sie sich immer weiter auseinander? Wenn man nun Zeit un Raum mit hinzunimmt, kann beides sowohl ausgeschlossen als auch angenommen werden. ("Schrödingers Traum"?! 😀)
Wenn man jetzt davon ausgeht dann ist es nicht die "Unterdrückung" des Bewusstseins, sondern die immer weitergehende Ausdehnung davon. Somit ist das Bewusstsein nicht mehr fähig Teil einer Umwelt zu sein, da sie in eine andere Richtung geht. Es ist also keine gleichmäßige Ausdehnung nach außen (in alle Richtungen), sondern nach innen. Wobei wir wieder bei einem Paradoxon ankommen. Etwas kann sich ja nicht nach innen ausdehnen. Vielleicht ist es deswegen, dass der Geist sich komplett von seinem Körper selbst löst, damit dieser überhaupt dazu fähig ist. Denn der Körper, das Bewusstsein an sich, hat ja einen Überlebenswillen, sich von diesem Zustand zu lösen führt eine Art Todesangst des "eigenen Körpers" hervor.

Damit sind sie auch nichtmehr fähig zwischen sich selbst, dem Körper und allem anderen zu unterscheiden und können sich ihrem Unterbewusstsein in soweit nähern, dass es auch mit einem kommunizieren kann.

Was haltet ihr von dieser Theorie?
 
juliefication meinte:
Der Sinn meines Lebens ist, am Ende sagen zu können, dass ich gelebt habe. Das ich glücklich war. Traurig. Beigeistert. Niedergeschlagen...etc. Das Leben in all seinen Facetten gelebt zu haben. Und auch etwas bewirkt zu haben. Und sei es nur im Kleinen.

Achja, und immer das bestmögliche aus allen Situatuionen rausgeholt zu haben.


Und was bringts? Du stirbst doch sowieso nachher...
Somit erscheint mir dein Sinn des Lebens irgendwie im Endeffekt doch sinnlos.
Das einzig gute dabei ist, dass du etwas bewirkt hast für die Welt, denn das ist das einzige was auch auf dieser Welt weiterleben könnte.

Lg
 
Und was bringts? Du stirbst doch sowieso nachher...

Entschuldigung, aber das trifft ja wohl auf jeden Lebenssinn zu 😉

Das, was sie da beschrieben hat, ist einfach das Leben an sich. Und das ist zumindest hier definitiv mal zu Ende.

Was ist denn dein Lebenssinn?
 
Was haltet ihr von dieser Theorie?

Das Gleichnis mit dem Keller ist auf jeden Fall treffend. Und wenn man den Boden des Erdgeschosses komplett verglast, dann haben wir das, was wünschenswert wäre.

Dem Unterbewusstsein ist sich schon bewusst das es einen Körper hat und braucht, sonst wären auch ein Teil seiner Möglichkeiten eingeschränkt und es würde sich selbst beschneiden. Zumal im Zusammenspiel Psyche und Körper für beide Reize entstehen die reizvoll sind.
Was geschieht, wenn diese Harmonie nicht mehr gegeben ist, sehen wir an organisch Toten Menschen, die aber noch nicht Hirntod sind oder an schwer psychisch Erkrankten.

Um noch einmal auf die Keller-Theorie zurück zu kommen.
Jeder Keller hat auch Kellerräume, das würde umgesetzt bedeuten, das unser Unterbewusstsein ebenfalls Unterbewusstseins besitzt, die sich in Zellteilungsform weiter nach unten fortsetzen.

Was würde dann am Ende bzw am Anfang dieser Kette stehen........?
 
Was würde dann am Ende bzw am Anfang dieser Kette stehen........?

Rein logisch gesehen war mein erster Gedanke, dass es definitiv eine Begrenzung gibt, auf biologischer Sicht gesehen. Denn unsere Hirnmaterie ist begrenzt. Wenn man jetzt aber abgesehener davon denkt, dann könne sich das doch auch wieder ins unendliche Erstrecken.

Aber spontan ist es wie die Frage "Was war zuerst da? Das Huhn oder das Ei?" (Die Antwort auf diese Frage kennt man, aber ich meine rein im übertragenden Sinn.)

An sich aber auch dei Frage ob das überhaupt nötig ist, für das Individuum. Soviele Ebenen zu haben. Oder ob es vielleicht doch nur 4 oder 5 sind, je nachdem wie weit man vordringen kann. Im Sinne von, ist es wirklich so komplex wie man es sich vorstellt? Oder hat es einfach nur Baukastenschematik?

Und doch, das Unterbewusstsein brauch einen Körper, das Unterbewusstsein steht ja nicht für sich, das ist Teil unseres Verstandes und unserer Psyche. Dass es ein etwas ist, dass in uns wohnt, sich wie ein Parasit von dem von uns gegebenen Reizen nährt? Find ich doch etwas abergläubisch. Aber ich glaube auch nicht an eine Seele.

Das setzt ja voraus, dass das Unterbewusstsein eine in sich geschlossene Einheit einer Handlung mit sich nimmt, somit eine Eigenständigkeit. Vielleicht ist das Bewusstsein ja auch die Begrenzung dieses Raums, damit es sich nicht seiner Eigenständigkeit bewusst wird und ein wenig durchdreht. Somit nehmen wir mal das Gleichnis des Kellers weg und setzen mal einen Luftballon in einer Kiste an die Stelle. Im Luftballon ist das Unterbewusstsein, der Luftballon selbst ist das Bewusstsein, die Kiste der Körper. Jetzt können wir einen mit äußeren Einflüssen spielen. Der Einfluss hierbei wäre vielleicht ein Gegentreten gegen die Kiste, eine Handlung die eine Auswirkung innerhalb dieser Kiste mit sich bringt. Besser wäre hierbei vielleicht aber ein hineinstechen mit einer sehr feinen Nadel. Wiederholt man dies, dann entweicht die Luft aus dem Ballon, wenn dieser getroffen wird.
So als hätte man zum Beispiel körperlichen oder psychischen Schaden hinzugefügt. Nun ist diese Luft in der Kiste, aber nicht mehr im Luftballon. Sie ist nicht mehr begrenzt durch diesen, aber begrenzt in der Kiste. Da stellt sich die Frage, ob der Luftballon überhaupt noch einen Nutzen hat, ob es irreparabel ist.

Manche Geisteskrankheiten zum Beispiel, manche lassen sich zum Beispiel nicht kurieren, nur irgendwie kontrollieren. Fraglich halt ob in diesen Leuten das Unterbewusstsein eine Eigenständigkeit erreicht hat. Aber ich drifte auch schon wieder in irgendwas ab, das nciht viel Sinn ergibt 😀
 
Wenn ich jetzt mal so darüber nachdenke, das mit dem luziden Träumen. Was wenn man in einer Art vermeintlichem "Dauerzustand" des luziden Träumens wäre? Also wenn man dort lang genug ist, dass man es als Realität empfindet. (Da fällt mir auch schon wieder Inception bei ein.) Würde das Bewusstsein sich anpassen? Ich mein, rein überlebenstechnisch ist das Bewusstsein ja gezwungen sich an die Umstände anzupassen. Somit wäre das Bewusstsein IM Unterbewusstsein. Wenn man jetzt noch davon ausgeht, dass der Körper keine Reize mehr an dieses Bewusstsein/Unterbewusstsein senden kann, dann wäre man ja komplett auf die Empfindung des Bewusstseins beschränkt. Da diese ja eigentlich irreal sind, kann sich das Bewusstsein dann doch selbst stimulieren, oder würde das Unterbewusstsein diese Reize steuern? Wäre es eine Halluzination?

Würde das die vermeintliche Erscheinung bestimmter Götter oder "Prophezeiungen" erklären? Ich meine, wenn man mit der Sugestion in so einen Zustand hineingeht, dann ist dies der letzte Reiz den das Unterbewusstsein empfängt. Somit seine "Ausgangssituation", wenn man dazu noch kulturellen Hintergrund hinzufügt lässt sich eine bildliche Fantasie erschaffen, eine selbsterfüllende Prophezeiung.

Ist der Traum an sich keine Kommunikation des Unterbewusstseins, sondern eine Halluzination des Bewusstseins? Denn im luziden Zustand ist das Bewusstsein da. Man kann vermeintliche Entscheidungen treffen, ooooooder die Entscheidungen sind die absoluten Intuitionen des Unterbewusstseins und somit ist das Bewusstsein die Halluzination. Denn es brauch ja gewisse Zeit bis ein Impuls in der realen Welt ausgeführt wird. Der Befehl meines Gehirns meinen Arm zu heben muss erst über die Nervenstränge transportiert werden. Diese physische Ebene ist im Traum nicht vorhanden. Die Nervenbahnen meines Körpers, meine Gliedmaßen die ich vermeintlich sehe sind Fiktion meines Traums um ein "Ich" zu erschaffen. Mein Gehirn ist somit in diesem Zustand auch Fiktion und existiert nur in der physischen Welt. Kommunikation ist also auch nicht vorhanden und unnötig. Da wir aber ein "Ich" erschaffen in unserem Traum sind wir gebunden an die physischen Kräfte der realen Welt, rein aus natürlichem Verhalten. Wir sind also dazu gezwungen zu denken wir würden eigenständig entscheiden. Was wenn wir aber nicht die eigenständige Entscheidung treffen, sondern nur eine Fiktion selbst sind? Gibt es dann überhaupt kein Bewusstsein und nur eine Intention des Unterbewusstseins uns ein Bewusstsein in einem luziden Traumzustand zu sugerieren?
Und ist unser Bewusstsein somit eigentlich nur die Oberfläche des Unterbewusstseins, soll heißen es existiert kein Bewusstsein, sondern nur das Unterbewusstsein selbst mit der Fiktion eines Bewusstseins?

... Falls das jetzt jemand verstanden hat, ich bin echt gespannt auf Antwort.
 
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