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Der Sinn des Lebens

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Welchen Zweck hat denn dann die Welt, wenn Gott alles ist?

Ich fürchte, die logische Konsequenz des Pantheismus lautet: es ist alles paletti. Es gibt keinen Zweck.
 
Warum muss denn die Welt einen Zweck haben? Warum sollte - blumig formuliert - das Universum "verpflichtet" sein, dem Menschen einen Lebenssinn zu geben / zu verschaffen? Ich finde solche Ansinnen irgendwie - damit meine ich niemanden persönlich - überheblich und anmaßend. 😕
 
An Deiner Stelle würde ich gar nichts fürchten. Sondern mich zuerst Mal einlesen, damit ich weiß, worum es geht.........Ich hab´s auch nicht gelesen, lediglich den Spiegel-Bericht darüber. Und das es eben Umfragen gibt, nach denen ein großer Teil der Kircngänger die Geschichte von einem persönlichen Gott längst nicht mehr glaubt - was ja auch ziemlich schwer ist. Einstein nannte den Glauben an einen persönlichen Gott übrigens "naiv". Und es gibt inzwischen Seelsorger die sich ernsthaft mit diesem Thema beschäftigen.Da es die deutsche Ausgabe laut Spiegel erst seit ein paar Tagen gibt, werd ich mich mal umsehen mussen.
 
Welchen Zweck hat denn dann die Welt, wenn Gott alles ist?

Ich fürchte, die logische Konsequenz des Pantheismus lautet: es ist alles paletti. Es gibt keinen Zweck.
 
Welchen Zweck hat denn dann die Welt, wenn Gott alles ist?

Ich fürchte, die logische Konsequenz des Pantheismus lautet: es ist alles paletti. Es gibt keinen Zweck.

Welchen Zweck hat sie denn mit Gott?

Und das "alles paletti"-Gefühl ist genau der Grund warum Leute religiös werden. Denn Gott steht ja über uns und bewacht und leitet uns im Leben und nicht nur das, wir leben sogar nur wegen und für ihn.

Eine übersimplifizierte Weltsicht auf dem Level eines 5 Jährigen, der das ganze Jahr artig ist weil der Weihnachtsmann ihn und alle anderen beobachtet und er am Ende dafür belohnt (Himmel).

Echt jetzt?.

Wenn Leid und Krankheit keinen Sinn hätten, würden wir in einer sinnlosen Welt leben. Und Unsinn kann mich irgendwie nicht überzeugen.

Doch kann er, denn ein personifiziertes, allmächtiges Wesen, dass älter als die Zeit ist und das gesamte Universum mit Zauberei erschaffen hat, aber sich eigentlich einzig und allein für die Menschen Interessiert, überzeugt dich ja auch.
Und das ist Unsinn in Reinform.

Eine Person ist sich über längere Zeiten ihrer selbst bewußt. Gefühl der Identität. Autonom, selbstbestimmt mit freiem Willen. Im Gegensatz zu einer Sache auch vernunft- und moralfähig und damit achtungswürdig (oder auch im negativen Sinne verachtungswürdig).

Du hast jetzt gerade einen Menschen beschrieben. Das kann ja wohl kaum auf einen unfehlbaren Gott zutreffen der über allen Dingen steht. Oder ist Gott ein Mensch?

Die Natur ist zweifellos wichtig. Ohne Materie (an der man sich reiben kann) gehts nicht. Natur zu vergöttlichen geht mir aber zu weit. Selbst der Mensch und abgestuft die Tiere stehen meines Erachtens über der Natur.

Götter haben die Menschen nur verwendet um sich Dinge wie die Natur zu erklären zu Zeiten als Niemand Ahnung von irgendwas hatte. Ein allmächtiger und alles steuernder bzw. erschaffender Gott kann nicht neben dem Konzept der Natur existieren. Das wäre unlogisch da doppelt gemoppelt. Also entweder oder.

Aber zu denken Menschen oder Tiere stünden über der Natur verdeutlicht nur deine religiös Getriebene Arroganz.
Menschen und Tiere können niemals über der Natur stehen, denn sie sind Teil von ihr.
Wenn man das Konzept der Natur akzeptiert, dann gehört alles zur Natur ohne Ausnahme und zwar vollkommen gleichwertig.
Aber das ist dir natürlich ein Graus denn es würde bedeuten du bist nichts besonderes in irgendeinem Größeren Rahmen.
Du scheinst massive Selbstwertprobleme zu haben, also denkst du dir einen eigenen Gott aus, der sich halb an der Bibel orientiert und halb an deiner Fantasie, wodurch du dich dann selbst zum Teil einer Art göttlichen Herrenrasse erklärst und nennst das dann "vernunftbasiert".

Auch ne Strategie.🙄
 
Wenn Leid und Krankheit keinen Sinn hätten, würden wir in einer sinnlosen Welt leben. Und Unsinn kann mich irgendwie nicht überzeugen.

Doch denn ein personifiziertes allmächtiges Wesen, dass älter als die Zeit ist und das gesamte Universum mit Zauberei erschaffen hat, aber sich einzig und allein für die Menschen Interessiert, überzeugt dich ja auch.
Und das ist Unsinn in Reinform.

Eine Person ist sich über längere Zeiten ihrer selbst bewußt. Gefühl der Identität. Autonom, selbstbestimmt mit freiem Willen. Im Gegensatz zu einer Sache auch vernunft- und moralfähig und damit achtungswürdig (oder auch im negativen Sinne verachtungswürdig).

Du hast jetzt gerade einen Menschen beschrieben. Das kann ja wohl kaum auf einen unfehlbaren Gott zutreffen der über allen Dingen steht. Oder ist Gott ein Mensch?

Die Natur ist zweifellos wichtig. Ohne Materie (an der man sich reiben kann) gehts nicht. Natur zu vergöttlichen geht mir aber zu weit. Selbst der Mensch und abgestuft die Tiere stehen meines Erachtens über der Natur.

Götter haben die Menschen nur verwendet um sich Dinge wie die Natur zu erklären zu Zeiten als Niemand Ahnung von irgendwas hatte. Ein allmächtiger und alles steuernder bzw. erschaffender Gott kann nicht neben dem Konzept der Natur existieren. Das wäre unlogisch da doppelt gemoppelt. Also entweder oder.

Aber zu denken Menschen oder Tiere stünden über der Natur verdeutlicht nur deine religiös Getriebene Arroganz.
Menschen und Tiere können niemals über der Natur stehen, denn sie sind Teil von ihr.
Wenn man das Konzept der Natur akzeptiert, dann gehört alles zur Natur ohne Ausnahme und zwar vollkommen gleichwertig.
Aber das ist dir natürlich ein Graus denn es würde bedeuten du bist nichts besonderes in irgendeinem Größeren Rahmen.
Du scheinst massive Selbstwertprobleme zu haben, also denkst du dir einen eigenen Gott aus, der sich halb an der Bibel orientiert und halb an deiner Fantasie, wodurch du dich dann selbst zu etwas Besonderem erklärst und nennst das dann "vernunftbasiert".

Auch ne Strategie.🙄
 
Welchen Zweck hat sie denn mit Gott?

Und das "alles paletti"-Gefühl ist genau der Grund warum Leute religiös werden. Denn Gott steht ja über uns und bewacht und leitet uns im Leben und nicht nur das, wir leben sogar nur wegen und für ihn.

Eine übersimplifizierte Weltsicht auf dem Level eines 5 Jährigen, der das ganze Jahr artig ist weil der Weihnachtsmann ihn und alle anderen beobachtet und er am Ende sonst kein Geschenk bekommt (Himmel).

Echt jetzt?

Wir sind uns wohl darin einig, dass die Welt nicht paletti ist.

Der Zweck der Welt besteht in der Kombination aus "Moral und Glück". Dafür, dass beides in einem adäquaten Verhältnis steht, sorgt Gott.

Und zum "fünfjährigen": Ich halte es für naiv, wenn man denkt, dass man ungestraft und mit Absicht Böses in der Welt anstellen kann, ohne dafür irgendwann bezahlen zu müssen. Ich vermute ("hoffe" will ich lieber nicht sagen), dass sich Sadismus etc. rächen wird. Diese Hoffnung auf eine übergeordnete Gerechtigkeit dürfte ein großes Stück von Religion ausmachen. Der Atheist hat diese Hoffnung nicht und dadurch Nachteile. Er hat dafür zB den oft unwiderstehlichen Wunsch, sich selbst zu rächen, weil er in dieser Hinsicht nicht (mehr) auf Gottes Gerechtigkeit hofft. Und wenn die Rache nicht klappt, stellen sich leicht Verbitterung und Co ein.

Umgekehrt entsteht eine gewisse religiöse Gelassenheit ("Gott wird's schon richten"). Das soll uns aber nicht davon abhalten, uns aktiv mit Sadisten und Co auseinanderzusetzen. Hier muss dann zwischen Moral und Recht unterschieden werden. Moralisch korrekt kann nur ein allmächtiger Gott urteilen. Ein abweichendes Rechtsverhalten sehen wir dagegen sofort (rote Ampel überfahren) und kann sofort entsprechend beantwortet werden. In die Tiefen einer menschlichen Seele können wir dagegen nicht sehen. Ich fürchte, das wird jetzt zu kompliziert 🙂...
 
Aber zu denken Menschen oder Tiere stünden über der Natur verdeutlicht nur deine religiös Getriebene Arroganz.

Wenn mir ein Radio von Tisch fällt und man brächte mir gerade ein leidendes Tier, so würde ich mich natürlich vorrangig um das Tier kümmern...

Falls Du das verstehst.

Ende der Diskussion von meiner Seite aus.
 
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