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Der Sinn des Lebens

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ist es Fakt, dass sich viele Menschen für den Gott der Bibel entschieden haben – auf Grund ihrer Einsicht bzw. ihrer Vernunft. Ich kenne solche Menschen.

Sorry... aber Dinge, die man nicht verstehen oder wissen kann, mit Zauberei und Wundern zu erklären ist sicher vieles aber niemals vernünftig wenn man das Alter von 9 überschritten hat.

Wenn ein Autofahrer für ein Tier bremst und dadurch einen Menschen verletzt, wird der Fahrer verurteilt, so unsere Rechtssprechung. Der Mensch steht in seiner Wertigkeit über dem Tier bzw. der Natur. So sieht es zum Glück unsere Rechtssprechung. Sind alle Richter von religiöser Arroganz getrieben? Wohl kaum. Aber eher derjenige, der das anderen unterstellt und sich über sie erhebt.

Der Mensch steht über der Natur? Wie soll das bitte laufen wenn er selber ein Teil von ihr ist und ihren Gesetzen untersteht? Und um bei deiner Analogie zu bleiben. Wenn ich irgendeinen Gott direkt beleidige werde ich nicht belangt wegen Beleidigung, bei einem Menschen schon. Somit steht der Mensch über Gott.

Wow wirklich bestechende Logik. Und sich über andere erheben tun wohl doch eher Menschen die wirklich denken sie seien in irgendeiner Weise etwas besonderes oder auserwählt und stünden über allen anderen Dingen im gesamten Universum, einfach nur aufgrund der vermeintlichen Aussagen ihres unsichtbaren Freundes/Führers.
 
Zuletzt bearbeitet:
Umgekehrt entsteht eine gewisse religiöse Gelassenheit ("Gott wird's schon richten"). Das soll uns aber nicht davon abhalten, uns aktiv mit Sadisten und Co auseinanderzusetzen. Hier muss dann zwischen Moral und Recht unterschieden werden. Moralisch korrekt kann nur ein allmächtiger Gott urteilen. Ein abweichendes Rechtsverhalten sehen wir dagegen sofort (rote Ampel überfahren) und kann sofort entsprechend beantwortet werden. In die Tiefen einer menschlichen Seele können wir dagegen nicht sehen. Ich fürchte, das wird jetzt zu kompliziert 🙂...

Gelassenheit? Basierend auf Märchen? Wohl eher Verblendung.
Den Gott den du dir zurechtkonstruiert hast gibt es so doch nur aus deiner Sicht.

Wie kannst du dir so sicher sein? Woher nimmst du deine Gewissheit und deine detaillierten Informationen wie Gott denn so genau tickt und was er knorke findet und was nicht? Die Bibel interessiert dich ja nicht. Alles selbst ausgedacht? Und Irrtum ist natürlich völlig ausgeschlossen? So viel zu Arroganz.

Wenn mir ein Radio von Tisch fällt und man brächte mir gerade ein leidendes Tier, so würde ich mich natürlich vorrangig um das Tier kümmern...

Falls Du das verstehst.

Ende der Diskussion von meiner Seite aus.

Nee versteh ich nicht und ich glaube du auch nicht. Aber du hast eh nichts was auch nur ansatzweise als Grundlage für eine ernst zunehmende Diskussion reicht. Dafür braucht man Argumente und nicht nur feste Überzeugungen, die auf nichts als Fantasie beruhen.
Also kannst du auch nichts beenden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zofft euch nicht, Leute. Seid doch froh, DAS wir diskutieren können. Internet gibts seit ca. 25 Jahren - was glaubt ihr, was ich mir gewünscht hätte, dass es es in meiner Jugend schon sowas gegeben hätte. ? Ihr nehmt das, was wir heute haben als selbstverständlich hin, aber es war es nicht. Evolution durch Kommunikation.

Ich als alter Sack darf das sagen, und ihr werdets akzeptieren, denk ich mal. Kritisiert mich aber ruhig, denn einen Altersbonus will ich nicht, das wäre nicht gut. Den alten Doofen zu lassen, was er auch schreibt.

Und du, Tsunami - es ist DEIN Thread. Ich denke mal, dass ich versuche, hier und da etwas Ruhe in die Diskussion zu bringen, wirst du mir nicht für übel nehmen.

Peter
 
Zuletzt bearbeitet:
Freiheit?

Ein junger Hauptschüler schrieb auf diese Frage hin:

Freiheit bedeutet, in der Ferne auch einen Zaun zu sehen.


Insofern mag nicht die Freiheit der Sinn sein, sondern der Zaun.
 
Leider kann man alleine über das, was die Menschen tun nicht den Sinn des Lebens finden. Ist es nicht so, dass die Menschen oft etwas tun, das dem Sinn des Lebens widerspricht? Gleichwohl, bräuchte man die Frage nach dem Sinn gar nicht stellen, denn der Sinn wäre ja, das was getan wird. Ebenso ergäbe das Ganze ja keinen Sinn, denn das Tun hätte keinen Sinn mehr, kein Ziel mehr, keinen Zweck mehr, denn der liegt ja im Tun selber.
 
Leider kann man alleine über das, was die Menschen tun nicht den Sinn des Lebens finden. Ist es nicht so, dass die Menschen oft etwas tun, das dem Sinn des Lebens widerspricht? Gleichwohl, bräuchte man die Frage nach dem Sinn gar nicht stellen, denn der Sinn wäre ja, das was getan wird. Ebenso ergäbe das Ganze ja keinen Sinn, denn das Tun hätte keinen Sinn mehr, kein Ziel mehr, keinen Zweck mehr, denn der liegt ja im Tun selber.

Nun denn. Es scheint mir so, dass du den Sinn des Lebens verstanden hast.

Bühne frei: Feuern nach eigenem Ermessen.
 
Der Sinn des Lebens?

Wenn man alles Leben, die Natur, die Pflanzen und Tiere betrachtet wird man feststellen, dass sich alles danach richtet Lebensbedingungen zu finden oder einzurichten, die es erlauben besser zu überleben. Dazu gehört auch Leben zu produzieren, also Nachkommen. Dies kann man auch auf den Menschen übertragen, mit Besonderheiten. Somit wäre der Sinn des Lebens vereinfacht gesprochen, Leben zu erhalten und zu produzieren.

Die Leute, die die Bibel geschrieben haben (kein Gott), haben das auch schon erkannt, seid fleißig und mehret euch.

Das ist die Grundlage und Ausgangspunkt aller weiteren Überlegungen.
 
Aber gut, das ist die Frage der Stunde, die uns beschäftigen könnte bzw. sollte.

Und diese Frage, ausreichend erörtert, ergibt meines Erachtens tatsächlich den Sinn des Lebens.



Ich stimme Dir insofern zu, weil ich denke, dass die Erörterung dazu führen kann, das Finden des „Sinn des Lebens“ zu fördern.
Deiner Frage ging der Bericht voraus: Mehrere Offiziere im Führerbunker haben sich beim Herannahen der Russen erschossen. Andere Offiziere taten das nicht. Auf Deine Frage hattest Du kaum Antworten erhalten. Antworten waren: Weil die Soldaten Angst vor Bestrafung, Tod durch russische Hand hatten etc. Diese Antworten waren sicher auch nicht falsch – jedoch nur vordergründig, oberflächlich. Angst vor Bestrafung und Tod hatten sicher auch die Offiziere, die sich nicht erschossen haben.

Eine Minderheit (um Stauffenberg), ehemals Menschen, die Hitler die Treue geschworen hatten, hatte sich zum Attentat entschlossen. Die Mehrheit derer, die ebenfalls Hitler die Treue geschworen hatten, erklärten die Attentäter zu Kriminellen.

Also ist Deine Frage schon eine kluge: Warum tun Menschen was sie tun – und andere eben nicht bzw. tun evt. sogar das Gegenteil.
Vordergründige Antworten helfen bei der Erörterung Deiner Frage nicht weiter. Aber ich denke, dass Du von der Mehrzahl der Menschen auch keine hintergründigen Antworten erwarten solltest. Das wäre aus meiner Sicht unrealistisch. Die Mehrheit geht immer einer Minderheit hinterher – nicht umgekehrt.

 
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