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Der Sinn des Lebens

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Gute Frage, friek. Aber auch einfach zu beantworten. Wenn Du einen Schulabschluss haben möchtest, meldest Du Dich (Deine Eltern, falls Du noch nicht volljährig bist) in der gewählten Schule an. Falls Schulbesuch nicht absolute Pflicht ist, könntest Du auch zuhause lernen und erst zu den Klassenarbeiten oder gar erst bei den Abschlußprüfungen in der Schule erscheinen. Aber wer würde das schon als sinnvollste Methode so machen?

Niemand braucht eine Anleitung um das Prinzip von Gott und Jesus zu verstehen. Man muss nur lesen können.

An Gott glauben ist das Eine. Von einem Pfarrer erfahren, wie er – als ausgebildeter Theologe – eine bestimmte Bibelstelle interpretiert, ist einfachhilfreich, wenn Du lernen möchtest.

Eine Auslegung ist so gut wie jede Andere. Somit basiert die Lehre des Pfarrers auch nur auf der Meinung irgendeiner anderen Person. Wieso sollte seine Einschätzung mehr Gewicht haben als, die von jeder anderen beliebigen Person?
Wenn man ein mal das Mittel der subjektiven Interpretation als verlässlich akzeptiert, verliert man jegliche Deutungshoheit.

Und mal ehrlich. Welches eingetragene Kirchenmitglied, welches nie oder nur zu Festen wieWeihnachten, Hochzeit und Beerdigung in die Kirche geht, liest öfters mal oder regelmässig in der Bibel? Also ich habe etliche Menschen befragt, die genau Deine Frage stellten. Keiner von Ihnen kannte sich auchnur ausreichend in der Bibel aus und jeder von ihnen meinte, dass es „da oben“ einen Gott geben könnte – aber das war schon alles, was man glauben nennen könnte.

Wozu sollte man öfter die Bibel lesen? Einmal reicht doch um zu verstehen, dass sich die Antworten auf die großen und schwierigen Fragen viel zu sehr auf willkürliche Auslegungen beschränken um als verlässliche Lebensanleitung zu dienen.
 
Natürlich ist das Leben ein Kampf.

Und gerade dann zeigt sich ja auch, ob die Prinzipien, die man vertritt, Bestand haben. 🙂
Wie etwa die Mitmenschlichkeit, die einen hohen Anspruch darstellt.

Menschlichkeit sollte doch auch durch Wahrnehmung geprägt sein. Ist "Wegschauen" dann noch Menschlichkeit?
Der eigenen "vermeintlichen" Menschlichkeit sollte man auch immer kritisch gegenüber stehen.

Also Demut würde ich nie mit Unerwürfigkeit verwechseln. ABER, ich versuche das sowieso losgelöst von einem "Gott" zu sehen, wo man sich eine Diskussion ja auch sparen kann, weil man nicht in der lage ist diesen überhaupt zu definieren. Ergibt sich eine Diskussion über Gott nicht aus Demut? 🙂

Menschlichkeit sollte wohl auch ein täglich zu überprüfender Anspruch an sich selber sein und auch nur an sich selber.

Wenn ich mir beispielsweise den Flugzeugabschuss über der Ukraine anschaue und die gegenseitigen Beschuldigungen, fällt es mir schwer - außer der Wahrnehmung eines perfiden instrumentalisierten Denkens - Menschlichkeit zu erkennen. Und natürlich sind wir Teil dieses Systems..............Unsere Menschlichkeit
erscheint mit deswegen auch begrenzt und ist wohl durch Abstumpfung ersetzt. Im Kleinen mag das Allerdings wieder anders ausschauen.

Dem stimme ich voll und ganz zu, Lupin. Die eigenen Prinzipien ständig hinterfragen ? Ich habe vor Jahren hier einen jungen Mann kennengelernt - mit seinem Thread: Lieber ein toter Sohn als ein schwuler. Die Eltern haben sich nach aussen tolerant gegeben - nicht verinnerlichte Heuchelei. Und sowas dann dem eigenen Kind gegenüber :mad:

Von Gott als Person hab ich mich ja auch gelöst. Gott ist für mich alles was ist - und alles was beseelt ist, trägt den Gottesfunken. Bei manchen noch dunkel, bei manchen heller, weshalb auch nicht jeder unser Nächster sein kann. Und ja, die Diskussion über Gott ergibt sich aus Demut, ein gewolltes winziges Teil des grossen Ganzen zu sein. Von daher ist Leben nicht nur Kampf, sondern auch Lernen, Evolution, um zu einer Allerfahrenheit zu kommen, und es wäre einfacher, wenn sich Erfahrungen übertragen liessen. Aber die muss jeder selber machen. Vielleicht nicht alle - Autismus halte ich z.B. für eine genetische Fehldisposition. Wovon es noch mehr gibt, leider.

Tja, was in der Ukraine abgeht, ist schwer zu durchschauen. Seperatismus, und Pro-Russland. Aber warum schiesst man ein Zivilflugzeug einer unbeteiligten Nation ab ? Das ehemalige Jugoslawien ist nach Tito auch in eine Handvoll Einzelstaaten zerfallen, mit Auseinandersetzungen. Gibt ja noch mehr Beispiele, wie z.B. die ehemalige Tscheoslowakei. Nationalismus. Das dauert noch lange, bis sich die Menschen mal als Menschen sehen in erster Linie, und alles sonst - Nationalität, Religionszugehörigkeit usw. an zweiter Stelle. Arbeiten wir dran, auch wenn wir es nicht mehr erleben werden 🙂

Peter
 
Ein Zivilflugzeug schießt man dann ab, wenn man nicht erkennt, das es ein Zivilflugzeug ist. Diese Separatisten haben ja keine Kampflugzeuge, die überprüfen könnten, um was es sich handelt. Daher: Abzugsknopf der Rakete gedrückt und alles weitere macht die Rakete nämlich von selbst.Man fragt sich allerdings auch, warum internationale Airliner über ein Kriegsgebiert fliegen.
 
In der Spiegel-Ausgabe Nr. 24 vom 07.06. wird die Religion ohne ( personifizierten ) Gott beschrieben. Inzwischen sollen sich um die 80 entsprechende Kirchen gebildet haben, mit stark steigender Tendenz.Vordenker dazu ist der leider verstorbene Ronald Dworkin. Sein Buch "Religion ohne Gott" ist inzwischen auf deutsch erschienen.
 
... ist es, zu Leben. Wirklich zu leben. Sich zu freuen, sich gut zu fühlen, Freude zu haben.

Ich wünsche es Euch allen!

TmoL
 
In der Spiegel-Ausgabe Nr. 24 vom 07.06. wird die Religion ohne ( personifizierten ) Gott beschrieben. Inzwischen sollen sich um die 80 entsprechende Kirchen gebildet haben, mit stark steigender Tendenz.Vordenker dazu ist der leider verstorbene Ronald Dworkin. Sein Buch "Religion ohne Gott" ist inzwischen auf deutsch erschienen.

Ich frage mich nur, was dabei sinnvoll sein soll, wenn etwas unpersonales über Personen "herrschen" soll. Nur vor Personen habe ich Achtung, nicht vor Sachen. Wenn Gott keine Person ist, ist er in jeder Beziehung unschuldig und nicht zurechnungsfähig. Und Freiheit hat er dann wohl auch nicht.

Selbst ein Tier, dass in gewisser Weise zwischen Sache und Person steht, würden wir wohl kaum als "Boss" akzeptieren können. Und selbst Menschen eigenen sich nicht als (Ersatz)Gott.
 
Hmm...
Ich kann durchaus auch vor sachen achtung haben...
Und das immer mehr...
Irgendwie verfestigt sich der gedanke bei mir, dass alles "beseelt"ist...
Angefsngen hat das mit tieren,dann pflanzen, steine, und mittlerweile sind es auch dinge...
Ich kann es nicht sehen, wenn jemand mit absicht etwas kaputt macht. Das erscheint mir wie frevel. Bei tieren sowieso...und auch bei pflanzen, die mutwillig ausgerissen werden...
 
Ich denke das man dazu das Buch lesen müßte, um zu begreifen um was es geht. Das verzweifelte Festhalten an alten Märchen nützt ja nichts. Angesichts der wissenschaftlichen Enthüllungen fällt es einer wachsenden Anzahl Menschen ( der Stern redet von über 30% der Glaubenden ) immer schwerer an einen personifizierten Gött zu glaben.Klar, wer so erzogen ist, daß er nur vor Personen Respekt hat.......
 
Nicht nur vor Sachen oder - ein Witzbold: ein Tier steht zwischen Sachen und Personen - sondern vor dieser großartigen Erde. Tiere sind unsere nächsten Verwandten ohne Grenzen, Pflanzen unsere entfernteren Verwandten. ( mal Drawin lesen? )
 
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