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Der Sinn des Lebens

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Ich denke das man dazu das Buch lesen müßte, um zu begreifen um was es geht. Das verzweifelte Festhalten an alten Märchen nützt ja nichts. Angesichts der wissenschaftlichen Enthüllungen fällt es einer wachsenden Anzahl Menschen ( der Stern redet von über 30% der Glaubenden ) immer schwerer an einen personifizierten Gött zu glaben.Klar, wer so erzogen ist, daß er nur vor Personen Respekt hat.......

Was bleibt, wenn man Personen ausschließt? Natur. Also wäre eine "unpersonale Religion" vermutlich so etwas wie die Anbetung der Sonne, die auch nicht mehr als Natur ist. Das Modell eines Sonnengottes ist doch wohl überholt, oder?
 
Nicht nur vor Sachen oder - ein Witzbold: ein Tier steht zwischen Sachen und Personen - sondern vor dieser großartigen Erde. Tiere sind unsere nächsten Verwandten ohne Grenzen, Pflanzen unsere entfernteren Verwandten. ( mal Drawin lesen? )

Ob Tiere Deine nächsten Verwandten sind, kann ich nicht beurteilen. Meine Verwandten sind alle Menschen.

 
Versteht mich bitte nicht falsch. Ich wiederhole meine Sicht auf Gott nochmal etwas ausführlicher.

In der Situaltion vor dem Urknall/der Materie mag Gott - neben Urenergie, Urseele, Urlicht usw. auch Urperson gewesen sein. Aber "er" musste sich teilen, um sich selbst erfahren zu können. Auch uns spiegeln ja die Mitmenschen, wer wir sind - was der Liedermacher Hannes Wader mal so - und ganz gut finde ich - ausgedrückt hat: "und soll mein Denken zu etwas taugen, und sich nicht nur im Kreise drehn, muss ich die Welt auch mit euren Augen, den Augen meiner Freunde, sehn".

Und nach dieser von mir angenommenen Teilung Gottes im Geistigen - ging es doch nicht, von Allwissenheit zu Allerfahrung zu kommen. Weil manche Dualitäten, wie Armut/Reichtum, Macht/Ohnmacht, Gesundheit/Krankheit u.a.m. als Situation, in der man feststeckt und kämpfen muss - im Geistigen garnicht erfahrbar gewesen wären.

Wir wissen heute, selbst als Nicht-Physiker - dass aus Energie Materie entstehen kann - da Quanten oder Teile davon beide Zustände annehmen können. Also gabs - für mich logischerweise - den Urknall. Und dann aus kleinsten Anfängen und über lange lange Zeit - uns Menschen, Tiere und Pflanzen.

Wenn meine Sicht nun die ist, das Gott Alles Was Ist ist, sowohl in der Materie als auch im Geistigen - UND - Menschen, Tiere und Pflanzen beseelt sind, wie schon von Platon und Aristoteles angenommen - wenn die Seele den Gottesfunken darstellt - dann schliesse ich keinesfalls aus, dass "Gott" AUCH Person geblieben ist. Irgendwie wären wir doch sonst durch die von mir angenommene Teilung Gottes (ist übrigens nicht auf meinem Mist gewachsen, kann aber keine Quelle mehr angeben) zu Unpersonen geworden. Trotz Wachbewusstsein/Wille/Geist und Unterbewusstsein/Seele.

Alles was ist - schliesst auch alles mit ein - keine Selbstaufgabe Gottes so er sich geteilt hätte. Ich wehre mich nur gegen ein Bild, was von den drei Religionen die auf Abraham zurückgehen, vermittelt wird. Wir ständige Neuschöpfungen, mit einer Erbsünde behaftet, eines strafenden Vaters (hätte ein allwisssender Gott überhaupt soetwas tun können ???) und der seinen Sohn hätte opfern müssen, damit wir teilweise errettet würden - der andre Teil ewig verdammt ?? Würde ein Vater das tun ?

Nein. Den Menschen vor über tausend oder tausenden Jahren hat man soetwas vllt erzählen müssen. Wir aber sollten endlich Gottes wirkliche Grösse mehr begreifen, und das KEINES, nicht eines seiner Kinder oder Teilungen - ewig verdammt würde oder verloren ginge.

Liebe Mitleser/innen - auch wenn ich hier Spuren hinterlasse (was mich durchaus freut, aber sollen nur Denkanstösse sein) - ich bin kein Guru, und mag solche genausowenig wie Religionen. Denkt selber über Gottes Grösse nach, obwohl wir uns ja kein Bild von ihm machen können - früher ist das wohl als Abbild verstanden worden. Wenn ihr zu dem Schluss kämt, gelassen zu bleiben, da es keine ewige Verdammnis gäbe - dann wäre ich froh. Und seit und bleibt mitmenschlich in euerm Leben - nicht jeder kann ein Ghandi oder so sein.

Leben und Leben lassen. Und bleibt gelassen.

Peter
 
Ich frage mich nur, was dabei sinnvoll sein soll, wenn etwas unpersonales über Personen "herrschen" soll. Nur vor Personen habe ich Achtung, nicht vor Sachen.

Es ist eben gerade nicht sinnvoll, aber das schert diese Sache einen Dreck. Ist es sinnvoll, dass du fähig bist zu leiden, krank zu werden und am Ende stirbst? Nein.

Definiere mir mal bitte das Wort Person.

Was bleibt, wenn man Personen ausschließt? Natur. Also wäre eine "unpersonale Religion" vermutlich so etwas wie die Anbetung der Sonne, die auch nicht mehr als Natur ist. Das Modell eines Sonnengottes ist doch wohl überholt, oder?

Schon lustig wie du gleich wieder von einem SonnenGOTT reden musst, als ob die Sonne an sich nicht schon anbetungswürdig genug wäre und überholt ist sie wohl kaum. Es gibt jedenfalls kaum sinnvollere Dinge als die Sonne oder auch die Natur, die es wert wären angebetet zu werden. Wenn man denn unbedingt irgendwas anbeten muss.
Diese Dinge existieren nämlich ohne jeden Zweifel und Glauben wirklich.
Und wenn man die Natur nicht achtet, tritt sie einem dafür mächtig in den A****, auch das ganz ohne jeden Zweifel und wissenschaftlich belegt.
 
Ob Tiere Deine nächsten Verwandten sind, kann ich nicht beurteilen. Meine Verwandten sind alle Menschen.

Jetz sag nich, dass du auch noch einer dieser Kreationisten bist? Aber passt ja ins Bild, Homosexualität ist heilbar und das Universum inklusive allem anderen ist durch Gottes Fingerschnippen entstanden.

Und das im Jahr 2014!!!😱

Beängstigend.
 
Kreationist ist gut.....Ich glaube aber, daß auch die Zeugen Jehovas die Evolution verneinen. Das ist denen zu hoch.Sonnengott war auch gut. Das ist aber auch eine Person. Gerade davon wollen aber viele Gläubige weg. Einfach nur weil das logisch ist.Und ich denke am Ende werden das auch nicht mehr Religionsführer entscheiden, sondern die Menschen.
 
Ist es sinnvoll, dass du fähig bist zu leiden, krank zu werden und am Ende stirbst? Nein.

Wenn Leid und Krankheit keinen Sinn hätten, würden wir in einer sinnlosen Welt leben. Und Unsinn kann mich irgendwie nicht überzeugen.

Definiere mir mal bitte das Wort Person.

Eine Person ist sich über längere Zeiten ihrer selbst bewußt. Gefühl der Identität. Autonom, selbstbestimmt mit freiem Willen. Im Gegensatz zu einer Sache auch vernunft- und moralfähig und damit achtungswürdig (oder auch im negativen Sinne verachtungswürdig).

Schon lustig wie du gleich wieder von einem SonnenGOTT reden musst, als ob die Sonne an sich nicht schon anbetungswürdig genug wäre und überholt ist sie wohl kaum. Es gibt jedenfalls kaum sinnvollere Dinge als die Sonne oder auch die Natur, die es wert wären angebetet zu werden. Wenn man denn unbedingt irgendwas anbeten muss.
Diese Dinge existieren nämlich ohne jeden Zweifel und Glauben wirklich.
Und wenn man die Natur nicht achtet, tritt sie einem dafür mächtig in den A****, auch das ganz ohne jeden Zweifel und wissenschaftlich belegt.

Die Natur ist zweifellos wichtig. Ohne Materie (an der man sich reiben kann) gehts nicht. Natur zu vergöttlichen geht mir aber zu weit. Selbst der Mensch und abgestuft die Tiere stehen meines Erachtens über der Natur. Wirklich wertvoll sind (nur) moralisch positive Handlungen aufgrund der Freiheit, die einem vernunftbegabten Wesen zur Verfügung steht. Dafür ist die Natur nur Kulisse.

Die Natur steht nur da ohne Wertigkeit. Wertigkeit ergibt sich dadurch, wie der Mensch in Freiheit mit der Natur umgeht. Und so besitze ich auch keine undifferente Einstellung zu einer auch brutalen Natur (Stürme, Trockenperioden etc.), die absichtslos waltet.
 
Kreationist ist gut.....Ich glaube aber, daß auch die Zeugen Jehovas die Evolution verneinen. Das ist denen zu hoch.Sonnengott war auch gut. Das ist aber auch eine Person. Gerade davon wollen aber viele Gläubige weg. Einfach nur weil das logisch ist.Und ich denke am Ende werden das auch nicht mehr Religionsführer entscheiden, sondern die Menschen.

Ich find's unlogisch, wenn man die unpersonale Natur zum Gott macht. Die steht nur ignorant daneben und kümmert sich nicht um die auch wirklich guten Absichten der Menschen. Aber im gleichen Atemzug wird dann kritisiert, dass Gott beim Leid gerechter guter Menschen nicht eingreift ... 🙄

Einen unpersonalen Gott wollen heißt keinen Gott wollen.
 
Zitat Elefant:Einen unpersonalen Gott wollen heißt keinen Gott wollen. ----------------------------------------------------------------------Nein, das heißt es nicht. Es ist das was Einstein sagte. Und was Du hier ( z.B. bei Pete ) und anderswo massenhaft finden kannst. Gott ist Energie, Gott ist alles - insofern also gar nichts neues.Persönliche Götter werfen Fragen auf, über die Gläubige stolpern. Wo ist ister Gott? Wo lebt er? Wer hat ihn erschaffen?Alles Fragen worauf die "Anhänger" keine Antworten haben, sondern in den üblichen Wörterquark verfallen und alle lachen müssen.Aber wie gesagt, das werden die Menschen entscheiden, und nicht ein paar alte Leute, die die Zeit überrollen wird.
 
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